Das Heilkräuter-Verzeichnis

Thema frauenkraeuter

Thema Frauenkräuter


Dienstag, 8.2.2011, 12:08:01 Uhr


Schmerzhafte Periode

Die Schmerzen, die manche Frauen während der Periode so erleiden müssen, können zuweilen so stark sein, dass die Frau den ganzen Tag im Bett bleiben möchte. Nachdem man sich von einem Arzt hat untersuchen lassen, ob ansonsten alles andere gesund ist, bleibt meist nur die Einnahme von Schmerzmitteln übrig... Oder aber die Frauenkräuter!

Diese Kräuter sollte man übrigens über mehrere Perioden einsetzen, damit sie auch wirklich vollends wirken.



Ungefähr 10 Tage vor der Blutung sinkt der Kalziumspiegel im Blut.

Dadurch können Krämpfe ausgelöst werden, aber auch Kopfschmerzen, Ödeme, es kann sogar zu depressiven Verstimmungen kommen. Allgemein nennt man das neudeutsch inzwischen auch PMS - Das prämenstruelle Syndrom.


Dagegen kann man z.B. mit Nahrungsmitteln vorgehen, in denen viel Kalzium enthalten ist, oder auch mit Heilkräutern wie etwa Brennnesseln, Petersilie, Spinat oder Himbeerblättern. Diese Kräuter sollte man schon 10 Tage vor der Periode nehmen.


Oder versuchen Sie einen hormonregulierenden Tee, den Sie zwischen den Blutungen trinken.

Ein hormonregulierender Tee

Nehmen Sie dazu

2 Esslöffel Sassafras

2 Esslöffel Löwenzahnwurzel

2 Esslöffel Klettenwurzel

2 Esslöffel Süssholzwurzel

1 Esslöffel Yamswurzel

1 Esslöffel Ingwer

1 Teelöffel(!) Mönchspfeffer

Alles gut vermischen.


Nehmen Sie davon 6 Teelöffel für einen Liter Tee. Mit kochendem Wasser aufgießen und 20 15 Minuten ziehen lassen, dann absieben. Drei Tassen täglich trinken.


Bereits im Vorfeld der Periodenblutung kann man folgenden Tee trinken, der dem Körper Kalzium zuführt:


Nehmen Sie dazu

4 Esslöffel Minze

4 Esslöffel Himbeerblätter

2 Esslöffel Haferstroh

2 Esslöffel Brennnessel

1 Esslöffel Ackerschachtelhalm


Alles gut mischen und 3 Esslöffel davon für einen halben Liter Tee nehmen.

Trinken Sie diesen Tee bereits zehn Tage vor der Periode, bis zu 4 Tassen pro Tag.


Bei Periodenkrämpfen...

...ist das einfachste Mittel die gute alte Wärmflasche.

Einfach auf den Bauch auflegen. Zudem sollte man nicht kaltes zu sich nehmen.


Möglich ist aber auch der folgende Tee gegen Periodenkrämpfe:

6 Esslöffel Schneeballrinde

6 Esslöffel Baldrianwurzel

3 Esslöffel Ingwerwurzel


Alles gut mischen, dann 3 Esslöffel davon für einen halben Liter Tee verwenden.

Mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen, dann absieben.


Um Krämpfe zu lösen eignet sich auch eine Baldriantinktur hervorragend.

Solch eine Tinktur besorgt man sich am besten fertig aus der Apotheke. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosierung und steigern Sie sich so langsam an die für Sie passende Dosis. Wichtig: Nicht mehr davon nehmen, als es die Packungsbeilage rät!



[vz Frauen]





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Mittwoch, 19.1.2011, 18:54:39 Uhr


Frauenkräuter bei unregelmäßiger Periode

Es kann bei einer Frau ja immer mal vorkommen, dass die Periode nicht genau "nach Plan" kommt, sondern durch Stress, Aufregung oder einem Hormonungleichgewicht zu früh oder zu spät kommt.

Vor allem bei jungen Damen kann es einige Zeit dauern, bis sich die Blutung eingependelt hat. Ebenso in den Wechseljahren: Zum Ende ihrer fruchtbaren Zeit kann durch die langsame Hormonumstellung bei einer Frau die Monatsblutung aus dem Rhythmus geraten.




[Teaserend]

Natürlich sollte man von einem Frauenarzt abklären lassen, ob körperlich alles in Ordnung ist, parallel dazu können auch Frauenkräuter helfen:

  1. Beifuß

    Trinken Sie regelmäßig Beifusstee.


  2. Nehmen Sie Borretschöl, Nachtkerzenöl oder Schwarzkümmelöl zu sich.

  3. Reiben Sie den Bauch mit etwas Poleiminze, verdünnt in Olivenöl, ein.

  4. Tee bei Menstruationsstörungen

    Nehmen Sie zu gleichen Teilen

    Ackerschachtelhalm

    Rosmarin

    Birkenblätter

    Brennnessel

    Wohlgemut

    Schafgarbe

    Frauenmantel

    Johanniskraut

    Alles gut vermischen. Nehmen Sie davon einen Teelöffel für eine Tasse Tee. Kurz mit einer Tasse Wasser aufkochen lassen, dann zugedeckt bis zu fünfzehn Minuten ziehen lassen.

    Schluckweise und ungesüßt vor dem Essen trinken.



  5. Menstruationsstörung

    Nehmen Sie für eine Teemischung:

    20 g Kamille

    20 g Blutwurz

    20 g Hirtentäschel

    20 g Frauenmantel


    Alles gut mischen, dann für einen Liter Tee drei Esslöffel davon kalt ansetzen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen, dann absieben. Warm schluckweise mehrmals am Tag trinken.





[vz Frauen]



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Mittwoch, 19.1.2011, 18:27:23 Uhr


Noch mehr Tipps für Frauen und die typischen Frauenbeschwerden aus unserem Archiv

  1. Ausfluss - Weißfluss
  2. Blasenentzündung
  3. Brustentzündung
  4. Brustverhärtung
  5. Cellulitis
  6. Periodenschmerzen - Dysmennorrhoe
  7. Eierstockentzündung
  8. Fruchtbarkeitssteigernd
  9. Gebärmutterleiden
  10. Wechseljahresbeschwerden
  11. Hitzewallungen
  12. Menopause - Klimakterium
  13. Menstruationsbeschwerden
  14. Menstruationsfördernd
  15. Unregelmäßige Menstruation
  16. PMS
  17. Regelbeschwerden
  18. Periodenstörung
  19. Zu starke Blutung
  20. Unfruchtbarkeit
  21. Unterleibsbeschwerden
  22. Wechseljahre und Klimakterium
  23. Weißfluss













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Dienstag, 18.1.2011, 16:26:38 Uhr


Frauenkräuter bei Menstruationsbeschwerden und bei PMS

Es gibt Beschwerden, die nur Frauen kennen: Beschwerden, die mit der monatlichen Regelblutung zu tun haben. Und natürlich gehören diese Beschwerden zu den Hauptanwendungsgebieten der so genannten Frauenkräuter.

Und Beschwerden gibt es genug, die man hiermit behandeln kann: Es reicht von zu starken oder zu schwachen Blutungen über Spannungen oder Schmerzen in den Brüsten bis hin zu dem so genannten prämenstruellen Syndrom oder einer gedrückten Stimmung vor, während oder nach der Regel. Ein großes Anwendungsgebiet also für die guten Heilpflanzen. Früher gab es sogar Rezepturen, die eine Schwangerschaft beenden sollten, allerdings ist hiervon dringendst abzuraten!


Kräuter bei PMS - Dem prämenstruellen Syndrom

Der Mönchspfeffer ist ja eines der wirkungsvollsten Heilpflanzen bei Frauenbeschwerden, so auch gegen PMS. Er hat bei PMS eine ausgleichende und harmonisierende Wirkung.

Und da das PMS, so wird angenommen, vom Ungleichgewicht der Hormone ausgelöst wird, und da der Mönchspfeffer so genannte Gestagene enthält, also pflanzliche hormonähnliche Stoffe, wird die Entstehung von PMS gleich im Vorfeld abgemildert bzw. unterdrückt.


Ein Tee gegen PMS

Die folgende Mischung hilft dabei, die typischen PMS-Beschwerden zu mildern, z.B. also Krämpfe im Unterleib oder Unwohlsein. Trinken Sie diesen Tee ab der Zyklusmitte, also nach dem Eisprung. Trinken Sie täglich davon eine Tasse.


Nehmen Sie dazu

Eisenkraut 30g

Johanniskraut 30 g

Frauenmantel 30 g

Mönchspfeffer 30 g

Brennnessel 20 g

Lavendel 20 g

Kamillenblüten 20 g


Alles gut miteinander mischen, dann 2 Teelöffel davon pro Tasse Tee verwenden.


Vorsicht:

Das enthaltene Johanniskraut kann die Wirkung der Pille beeinträchtigen.


Es gibt hier übrigens noch eine Menge anderer Hausmittel bei PMS zu finden...


Frauenkräuter bei Dysmennorrhoe - Regelschmerzen und Krämpfe

Während der monatlichen Periode haben viele Frauen Durchfall, Verstopfung, Schmerzen im Unterleib oder auch Rückenschmerzen. Hier helfen Kräuter wie der Salbei, die Kamille oder das Gänsefingerkraut. Aber auch blutbildende Heilkräuter wie etwa die Brennnessel können bei solchen Beschwerden hilfreich sein.


Hier finden Sie einige Hausmittel bei Dysmennorrhoe...



Gegen schmerzende Brüste

Es gibt viele Frauen, die vor und während der Monatsblutung und Schmerzen in den Brüsten bzw. Spannungsgefühlen darin leiden. Diese Schmerzen und Spannungsgefühle werden auch Mastodynie genannt und können durch Wassereinlagerungen ausgelöst werden, wie sie während der Regel typisch sind.

Aber auch ein erhöhter Prolaktinspiegel, einem Stresshormon im Blut, wird mit diesen Beschwerden in Verbindung gebracht.

Bei diesen Beschwerden kann u.a. der Mönchspfeffer helfen, oder aber auch die folgende Creme, die man auf die Brüste aufträgt:


Nehmen Sie dazu

150 g Vaseline

75 g Veilchen (die ganze Pflanze)

75 ml Olivenöl

1.5 EL Rosenwasser


Geben Sie alle Zutaten in ein Gefäß, in dem Sie sie alle gut miteinander vermischen können. Cremen Sie täglich mehrmals Ihre Brüste damit ein.



Tee gegen Menstruationsbeschwerden

Dieser Tee hilft bei den unterschiedlichsten Beschwerden während der Regel, etwa einem zu starken Blutverlust, Krämpfen im Unterleib oder Rückenschmerzen.


Nehmen Sie dazu

25 g Frauenmantel

25 g Gänsefingerkraut

25 g Brennnessel

25 g Salbei

25 g Schafgarbe

15g Verbena

15g Hirtentäschel

15g Himbeerblätter

15g Weidenrinde

15g Pfefferminze

...und mischen Sie alles gut miteinander. Nehmen Sie von dieser Mischung 2 Teelöffel für eine Tasse Tee. 3mal täglich eine Tasse davon trinken.



Gegen Menstruationskrämpfe bei jungen Frauen

Gerade bei jungen Damen können die Menstruationsprobleme zum Teil ziemlich stark ausfallen. Hier eine Teemischung, die besonders bei starken Krämpfen hilft. Bevor man also ein chemisches Medikament versucht, kann man auch diesen Tee ausprobieren:


Nehmen Sie dazu

2 Teile frischen Ingwer, kleingerieben

2 Teile Schneeballrinde

2 Teile Baldrianwurzel

1 Teil Zimtrinde

Mischen Sie alles gut miteinander, nehmen Sie für eine Tasse Tee einen bis zwei Teelöffel der Mischung. Lassen Sie den Tee eine viertel Stunde ziehen, dann absieben und in kleinen Schlucken trinken, bis die Krämpfe verschwunden sind.

Übrigens: Gegen die typischen Menstruationsbeschwerden hilft auch die Schafgarbe, wenn auch nicht so gut wie die oben genannte Teemischung.


Was noch helfen kann

  1. Poleiminze

    Geben Sie etwas Poleiminze-Öl in etwas Olivenöl und reiben Sie damit Ihren Bauch ein. Auch das kann gegen Menstruationsschmerzen helfen und entspannen.

  2. Bei zu starken Blutungen sollten Sie auf den obigen Tipp mit der Poleiminze verzichten.
  3. Die gute alte Wärmflasche in Kombination mit Ingwer

    Mal etwas, was ich bisher auch nicht kannte: Kochen Sie einen starken Ingwertee aus geraspeltem Ingwer, tränken Sie ein Tuch damit, wringen leicht aus und geben Sie das Tuch auf den Rücken oder Unterbauch. Geben Sie darüber ein Handtuch und darauf die gute alte Wärmflasche. Auch ohne die Wärmflasche sehr wirksam...

  4. Gegen Krämpfe

    Hier helfen beruhigende Tinkturen, wie etwa Helmkrauttinktur oder eine Baldriantinktur, die man innerlich verwenden kann. Aber bitte nicht zu viel davon, Tinkturen enthalten Alkohol!

  5. Verwenden Sie regelmäßig Borretschöl, Nachtkerzenöl oder auch Schwarzkümmelöl (evtl. auch als Fertigpräparat). Diese Öle helfen gegen Krämpfe, stabilisieren die Stimmung und beugen auch anderen Beschwerden vor. Besonders auch für junge Frauen geeignet.
  6. Bei starke Blutungen (besonders bei jungen Frauen)

    Natürlich sollten gerade junge Frauen bei besonders starken Monatsblutungen erst einmal zum Frauenarzt.

    Unterstützend kann eine Mönchspfeffertinktur helfen, die man zweimal am Tag einnimmt, je bis zu 4 Teelöffel.


    Wichtig ist es auch, genug Eisen zu sich zu nehmen, damit neues Blut gebildet wird.


    Trinken Sie bis zu drei Tassen des folgenden Tee's:

    Nehmen Sie dazu

    4 Teile Brennnessel

    4 Teile Himbeerblätter

    2 Teil Alfalfa

    1 Teil Schafgarbe

    Nehmen Sie pro Tasse Tee einen bis zwei Teelöffel der Mischung. Zwanzig Minuten ziehen lassen, dann absieben.


  7. Nehmen Sie eine Woche vor der Blutung täglich bis zu dreimal 2 Teelöffel Schafgarbentinktur oder Hirtentäschel -Tinktur




[vz Frauen]






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Montag, 17.1.2011, 19:20:41 Uhr


Heilkräuter in der Schwangerschaft

Genauso wie es Heilkräuter gibt, von denen man in der Schwangerschaft besser die Finger läßt, gibt es natürlich auch Kräuter, die sich günstig auf die werdende Mutter und auch auf das Kind auswirken können.

Die folgenden Heilkräuter helfen gegen einige der typischen Schwangerschaftsbeschwerden, die bei vielen Frauen während einer Schwangerschaft auftreten.


So hilft zum Beispiel der Ingwer und die Kamille, wenn eine Frau unter der so genannten Schwangerschaftsübelkeit leidet. Allerdings sei hier wie auch im Folgenden gesagt: Immer sparsam dosieren, da ein Zuviel an Kräutern sich auch negativ auswirken kann. Besser man führt eine solche Selbstbehandlung immer in Absprache mit der Hebamme oder dem Arzt durch!

Aber weiter bei den Kräutern...


Eine Teemischung gegen die Morgenübelkeit

Besser als Ingwer gegen die Morgenübelkeit eignet sich die folgende Teemischung aus Zitronenmelisse und der Zitronenverbena.

Die duftende Zitronenmelisse hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen und unseren Geist.


Nehmen Sie für den Tee also 3 Teelöffel Zitronenverbenenblätter und Zitronenmelisse (zu gleichen Teilen), übergießen Sie dies mit einer Tasse Wasser, dann fünf Minuten ziehen lassen und dann absieben.


Gegen Wassereinlagerungen in den Armen und Beinen während der Schwangerschaft helfen die Brennnessel oder auch Birkenblätter.


Ruhe und Entspannung durch ein Lavendel-Rosenbad

Schwanger zu sein bedeutet für den Körper und die Seele auch manchmal erhöhten Stress, deshalb ist es auch wichtig, ab und zu einmal abzuschalten und auszuspannen.


Badezusätze mit Lavendel haben eine entspannende Wirkung, zudem entkrampfen sie den Körper - Für unsere zwecke also genau das Richtige. Die Rose mit ihrem lieblichen Duft betört natürlich ebenfalls die Sinne und schenkt Ruhe und Entspannung.


Geben Sie also einige Tropfen Rosenöl und Lavendelöl in Ihr Badewasser, im besten Fall noch einige Blütenblätter einer Rose selbst, und nehmen Sie ein entspannendes Wohlfühlbad.


Gegen Schwangerschaftsstreifen und Verspannungen in der Schwangerschaft

Ein Massageöl auf der Basis von Mandelöl mit Zitrone und Rosmarin lindert Verspannungen in der Schwangerschaft und beugt zudem den gefürchteten Schwangerschaftsstreifen vor.


Das Öl hält die Haut geschmeidig, Spannungen werden gelöst, zudem duftet das Öl sehr angenehm und entspannt.


Geben Sie dafür einige Tropfen Zitronenöl, Mandelöl und Rosmarinöl in ein kleines Gefäß, mischen Sie alles gut miteinander und tragen Sie dieses Öl auf die Haut auf. Dann sanft einmassieren, oder noch besser: Einmassieren lassen!



Himbeerblätter

Wenn es auf die Geburt zu geht, dann können Himbeerblätter zur Geburtsvorbereitung helfen: Sie sind ein altbekanntes Mittel, das sich günstig auf die Gebärmutter auswirkt, zudem beugt es Verkrampfungen im Beckenbereich vor. Der Muttermund wird bei manchen Frauen dadurch erweicht und öffnet sich dadurch zur Geburt leichter. Schmerzen und Verletzungen (z.B. ein Dammriss) werden so bereits im Vorfeld vermieden.


Allerdings sei hier besonders gesagt: Durch diese Muttermund öffnenden Eigenschaften sollte man zu Beginn und im Normalstadium einer Schwangerschaft auf Himbeerblätter verzichten, da es ansonsten zu einer Frühgeburt kommen könnte.



Beifuß

Ein weiteres Mittel, das man zur Geburt hin verwenden kann, ist der Beifuß. Denn wenn das Kind eigentlich überfällig ist, die Wehen aber ausbleiben, kann der Beifuß die Wehentätigkeit anregen.



Arnika

Das Heilkraut Arnika mit seiner blutstillenden und wundheilenden Eigenschaft eignet sich natürlich besonders nach der Geburt, um evtl. Verletzungen der Scheide zu kurieren.



Nach einem Kaiserschnitt - Ringelblume und Arnika-Kompressen helfen

Wenn während der Geburt ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde, so können Kompressen mit Ringelblume und Arnika die Wundheilung und die Narbenbildung positiv beeinflussen.


Vorsicht:

Bevor Sie die Kompressen einsetzen, muss die Wunde bereits verschlossen sein, es darf also kein Blut oder Sekret mehr austreten!


Geben Sie dazu zwanzig Tropfen einer Arnikatinktur und ebenso viele Tropfen Ringelblumentinktur in etwas Hautöl und mischen Sie alles gut miteinander. dann auf die Narbe geben und mit einem Tuch abdecken.


Bei vorzeitigen Wehen können die folgenden Kräuter helfen:
  1. Baldrian
  2. Hopfen
  3. Johanniskraut
  4. Majoran
  5. Melisse

Sie können Sie als Tee verwenden oder auch als Gewürz.



[vz Frauen]





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Montag, 17.1.2011, 16:07:09 Uhr


Kräuter in der Schwangerschaft? Diese sollten Sie meiden!

Wie ja vielleicht bekannt ist, haben einige Kräuter eine Wirkung auf den weiblichen Zyklus und die Gebärmutter. Dies kann man sich zu Hilfe nehmen, wenn man Zyklusprobleme hat, Probleme mit der Gebärmutter oder auch in den Wechseljahren.

Allerdings wirken diese Pflanzen auch während einer Schwangerschaft auf den Körper ein, so dass möglicherweise Probleme auftreten können.

Schwangere Frauen sollten z. B. Kräuter meiden, die Wehen auslösen können, da sonst eine Frühgeburt droht. Dazu gehören Salbei, Schafgarbe, Muskatnuss, Anis, Zimtrinde und Zimtblätter und der Süße Fenchel.


Besonders zu Beginn einer Schwangerschaft können diese Kräuter gefährlich sein, weil sie menstruationsfördernd sind und eine Fehlgeburt auslösen können.

Es gibt aber auch Kräuter, die sich positiv auswirken können, z. B. indem sie die Gebärmutter stärken oder eine verzögerte Wehentätigkeit am Ende der Schwangerschaft bewirken.

Sie sollten jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht genommen werden!

Auf folgende Kräuter sollten Sie in der Schwangerschaft verzichten:

  1. Kräuter mit einer stark harntreibenden Wirkung und Kräuter, die die Nieren reizen, also z. B. Liebstöckel, Petersilie oder Wachholder.

  2. Kräuter, die eine abführende Wirkung haben, also z. B. Aloe, Faulbaumrinde, Rhabarberwurzeln, Rhizinus und Sennesblätter oder -früchte.

  3. Kräuter, die das Blut ins Becken drängen, also z. B. Arnika, Berberitze, Gänseblümchen oder Küchenschelle.

  4. Kräuter, die den Blutfluss anregen, also etwa Beifuß, Damiana, Eberraute, Liebstöckel, Poleiminze, Rosmarin und auch Wermut.

  5. Kräuter, die den Unterleib erwärmen, also etwa Angelikawurzel, Meisterwurz, Ingwer oder auch Zimt.

  6. Kräuter mit einer hormonartigen Wirkung, also etwa Mönchspfeffer, Rotklee, Soja, wilden Yams.

  7. Kräuter mit einer aphrodisierenden Wirkung wie etwa Damiana, Rosmarin oder Yohimbe.


www.kraeuter-verzeichnis.de

Menstruationsfördende Kräuter sind:

  1. Schafgarbe
  2. Zimtrinde und -blätter
  3. Süßer Fenchel
  4. Muskatnuss und -blüte
  5. Anis
  6. Salbei

Gebärmutterstärkend bis hin zu wehenauslösend sind folgende Kräuter:

  1. Palmarosa
  2. Süßer Fenchel
  3. Verbene
  4. Pfefferminze
  5. Muskatnuss und –blüte
  6. Anis
  7. Nelkenblätter
  8. Thymian (Typ Geraniol)

Vorsicht auch bei den folgenden Kräutern - sie können in größeren Mengen Wehen auslösen:

Ingwer

Kardamom

Nelke

Oreganum

Zimt


In diesen Kräutern ist Kampfer enthalten, der in größeren Mengen als Wehenauslöser gilt. In normalen Mengen sind diese Kräuter jedoch auch in der Schwangerschaft unbedenklich.


Zudem gelten in der Schwangerschaft als kritisch:

  1. Basilikum
  2. Beifuß
  3. Bohnenkraut
  4. Brunnenkresse
  5. Eisenkraut
  6. Estragon
  7. Herzgespann
  8. Kampfer
  9. Kümmel
  10. Liebstöckel
  11. Majoran
  12. Melisse
  13. Mutterkraut
  14. Poleiminze
  15. Rainfarn
  16. Raute
  17. Rose
  18. Rosmarin
  19. Safran
  20. Salbei
  21. Speiklavendel
  22. Wacholder

[vz Frauen]






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Montag, 17.1.2011, 15:09:46 Uhr


Beschwerden in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft bedeutet für den mütterlichen Organismus eine große Belastung. Typischerweise treten in den Monaten der Schwangerschaft bestimmte Beschwerden auf.

[alp:../images/Schwanger.jpg x=500 'Beschwerden in der Schwangerschaft']

[Teaserend]

Augenbeschwerden

Bei manchen Frauen tritt während der Schwangerschaft eine Veränderung der Sehkraft auf. Diese Probleme treten verstärkt in den letzten drei Monaten auf. Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft kurzsichtig waren, bemerken eine Verschlechterung ihrer Sehkraft. Bei Frauen, die vor der Schwangerschaft weitsichtig waren, kann es vorkommen, dass sie Probleme beim Lesen bemerken. Diese Probleme mit der Sehkraft werden hervorgerufen durch die hormonelle Umstellung. Nach der Geburt geht das Sehvermögen wieder auf den Normalzustand zurück.


Ausfluss

Oftmals tritt in der Schwangerschaft ein verstärkter Ausfluss aus der Scheide auf. Dies kommt daher, dass die Scheide während einer Schwangerschaft stärker durchblutet wird und deshalb mehr Flüssigkeit produziert. Normalerweise tritt dies an den Tagen auf, an denen die normale Regelblutung eingesetzt hätte. Diese Blutungen rühren daher, dass sich der Körper erst auf die Schwangerschaft einstellen muss und so zu Beginn der Schwangerschaft eben diese leichten Blutungen auftreten können.


Stärkere Blutungen jedoch können ein Zeichen für eine Fehlgeburt sein, so das man einen Arzt einschalten sollte.


Spannungsgefühle in der Brust

Da in der Schwangerschaft nicht nur der Bauch wächst, sondern auch die Brüste größer werden, kann in den Brüsten ein Spannungsgefühle auftreten. Dies ist besonders zu Beginn der Schwangerschaft zu bemerken. Zudem ist die weibliche Brust in der Schwangerschaft empfindlicher als normalerweise. Diese Spannungsgefühle lassen im weiteren Verlauf der Schwangerschaft meist nach.


Haare

Während der Schwangerschaft freuen sich viele Frauen über ihre Haare. Durch die im Körper vorhandenen Hormone wird der Haarwuchs stimuliert, die Haare glänzen und wachsenden dichter als normalerweise. Allerdings tritt bei manchen Frauen nach der Geburt ein verstärkter Haarausfall auf, da sich der Hormonhaushalt im Körper wieder auf das normale Niveau einpegelt. Vereinzelt tritt in der Schwangerschaft das Phänomen auf, dass die Haare strähnig werden.

Wenn sie schwanger sind, sollten sie darauf verzichten, sich die Haare färben zu lassen oder eine Dauerwelle machen zu lassen. Obwohl manche Ärzte das Färben und die Dauerwelle für ungefährlich halten, ist noch nicht ganz klar, ob die eingesetzten Chemikalien sich negativ auf den Organismus und das Kind auswirken könnten. Warten Sie deswegen bis nach der Geburt.


Hämorrhoiden

Bei vielen Frauen treten während der Schwangerschaft Hämorrhoiden auf. Durch eine ballastreiche Ernährung und viel trinken kann man den Hämorrhoiden vorbeugen. Zudem können warme Bäder gegen den Juckreiz helfen. Bei Schmerzen kann man Eisbeutel verwenden. Die Hämorrhoiden verschwinden normalerweise nach der Geburt von alleine wieder.


Schweißausbrüche und Hitzewallungen

Da in der Schwangerschaft der Stoffwechsel verstärkt arbeitet und die Blutzufuhr im Körper ebenfalls auf einem höheren Niveau ist, kann es zu Hitzewallungen oder auch Schweißausbrüchen kommen. Das Tragen von lockerer Kleidung aus Baumwolle kann dem Schwitzen vorbeugen. Zudem sollte man viel trinken und keine scharfen Speisen zu sich nehmen.


Kopfschmerzen

Bei einigen Frauen treten in dem ersten Monaten der Schwangerschaft verstärkt Kopfschmerzen auf. Verstärken sich diese Kopfschmerzen im Laufe der Schwangerschaft und kommt Übelkeit hinzu, so sollte man dies von einem Arzt abklären lassen. Ansonsten kann man gegen die Kopfschmerzen Entspannungsübungen oder Spaziergänge an der frischen Luft machen.


Krampfadern

Besenreißer oder Krampfadern sind eine sehr häufige Begleiterscheinung einer Schwangerschaft. Sie treten überwiegend an den Beinen auf. Hinzu kommt ein Gefühl von schweren Beinen. Sind diese Krampfadern sehr ausgeprägt, sollte man einen Arzt aufsuchen, ansonsten kann man durch das Hochlegen der Beine Linderung schaffen.


Müdigkeit

Viele Frauen fühlen sich sehr müde in der Schwangerschaft. Verstärkt wird dies in den ersten Monaten der Schwangerschaft auf, jedoch auch später können diese Symptome erhalten bleiben. Der Grund dafür ist die Umstellung des Körpers durch den geänderten Hormonhaushalt und ein wahrscheinlich niedriger Blutdruck. Manchmal ist jedoch auch ein Eisenmangel dafür verantwortlich. Ernähren sie sich in dieser Zeit deswegen besonders ausgewogen und vitaminreich, gehen sie viel an die frische Luft oder machen sie Wechselduschen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.


Ödeme

Ödeme sind Wassereinlagerungen im Gewebe, die in der Schwangerschaft auftreten können. So haben schwangere Frauen manchmal plötzlich geschwollene Beine oder ein aufgedunsenes Gesicht oder angeschwollene Hände. Wer sehr stark unter diesen Beschwerden leidet, sollte mit seinem Arzt darüber geben, ansonsten kann viel Obst und Gemüse hilfreich sein, das Wasser aus dem Gewebe auszuschwemmen.


Rückenschmerzen

Eine der häufigsten Beschwerden während einer Schwangerschaft sind Rückenschmerzen. Hier können Massagen, Schwangerschaftsgymnastik oder Schwimmen helfen.


Schlafstörungen

Während der Schwangerschaft treten bei vielen Frauen Schlafstörungen auf. Dies rührt zum Teil daher, dass durch den größeren Bauch die gewohnte Lage im Bett nicht eingenommen werden kann, manchmal werden auch Tritte des Kindes wahrgenommen und verhindern den Schlaf. Gönnen Sie sich deswegen tagsüber genug Ruhe und versuchen sie sich zu entspannen.


Schwangerschaftsstreifen

Da der Bauch kontinuierlich wächst, treten bei fast allen Frauen während der Schwangerschaft die so genannten Schwangerschaftsstreifen auf. Diese Streifen kommen daher, dass die Haut am Bauch nicht schnell genug nachwachsen kann und deswegen überdehnt wird. Verhindern kann man Schwangerschaftsstreifen teilweise durch Massagen mit speziellem Öl, Schwimmen oder Wechsel duschen.


Übelkeit

Die Typischste aller Beschwerden ist die Übelkeit in den ersten Monaten der Schwangerschaft. Diese Übelkeit lässt aber normalerweise ab dem dritten Monat nach.


Wadenkrämpfe

Normalerweise werden diese Wadenkrämpfe durch einen Mangel an Magnesium im Körper verursacht. Essen sie deswegen Vollkornprodukte und nehmen Sie genug Milch zu sich, auch Gemüse kann helfen. Sollten diese Beschwerden nicht abklingen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Zähne

Es gibt das Sprichwort, wonach jedes Kind einen Zahn kostet. Dies stimmt natürlich nicht, tatsächlich tritt aber während einer Schwangerschaft manchmal Zahnfleischbluten auf. Besuchen Sie also regelmäßig ihren Zahnarzt, um Problemen vorzubeugen. Zudem sollten sie besonders während der Schwangerschaft auf die richtige Mundhygiene achten.




[vz Frauen]







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Montag, 17.1.2011, 13:01:06 Uhr


Kräuter während der Stillzeit - Und solche, die man vermeiden sollte

Natürlich gibt es während der Stillzeit bestimmte Kräuter, die eine besonders positive Wirkung auf die stillende Mutter und sogar auf das Baby haben. Diese Kräuter sorgen dafür, dass die Mutter mehr Milch bildet, die eine stärkende Wirkung haben oder die beim Abstillen helfen können.

[alp:../images/Stillzeit.jpg x=500 'Heilkräuter in der Stillzeit']
[Teaserend]

Vorweg sei aber noch gesagt, dass stillende Mütter unbedingt genug trinken sollten, nach Möglichkeit 3 Liter am Tag, da der Körper natürlich zur Herstellung der Muttermilch mehr Flüssigkeit und Energie benötigt. Und natürlich sollte die Frau sich möglichst gesund ernähren, da evtl. Schadstoffe auch auf das Kind übergehen könnten.


  1. Der Fenchel - Gut für Mutter und Baby

    Der Fenchel hat eine den Milchfluß anregende Wirkung und beruhigt (durch die Muttermilch) den Magen des Babys.

    Diese Wirkung war schon in Kräuterbüchern aus dem Mittelalter beschrieben und gilt heutzutage natürlich immer noch.

    Durch die blähungswidrige Wirkung und die magenfreundliche Eigenschaft des Fenchels hat aber auch das Baby was davon, nämlich weniger Bauchweh und einen ruhigeren Schlaf...


  2. Kümmel - Für mehr Muttermilch

    Auch der Kümmel regt die Milchbildung in der Mutterbrust an.

    Zudem kann, man kann es ausprobieren, der Geschmack der Muttermilch verbessert werden, so dass das Baby vielleicht lieber trinkt.

    Und wie der Fenchel auch, schützt der Kümmel das Baby vor Blähungen. Also wieder ein Kraut für Mutter und Kind.


  3. Walnussblätter zum Abstillen

    Wenn nach der langen Zeit des Stillens schließlich abgestillt werden soll, so können sich u.a. Walnussblätter als natürliche Hilfsmittel eignen.

    Die in den Walnussblättern enthaltene Gerbsäure vermindert die Milchbildung, zudem wird die Brust nach und nach zurückgebildet.



  4. Salbei

    Auch der Salbei, in diesem Fall als Tee, hat eine gute Wirkung, wenn es darum geht, abzustillen.

    Trinken Sie dazu bis zu fünf Tassen Salbeitee.


Wenn man während der Stillzeit einen Tee zu sich nehmen möchte, kann man natürlich die stärkenden Eigenschaften verschiedener Kräuter mit den milchbildenden Eigenschaften verbinden, und natürlich kann man auch die positiven Eigenschaften für das Baby berücksichtigen.


Ein Stilltee für die Milchbildung

Der folgende Tee regt die Milchbildung an, stärkt die Mutter und wirkt sich zudem positiv auf das Baby aus.


Nehmen Sie dazu:

30g Geißraute

30g Bockshornklee

30g Anissamen

20g Brennnessel

20g Majoran

20 g Lavendel

20g Fenchel

20 g Melisse


Alles gut miteinander vermischen, zwei Teelöffel davon für eine Tasse Tee verwenden.

Drei Tassen davon pro Tag trinken.


Im Gegensatz dazu gibt es natürlich auch einen Tee zum Abstillen:

Abstilltee

Nehmen Sie dazu:

40 g Salbei

30 g Pfefferminze

20 g Walnussblätter

20 g Hopfenblüten

15g Zitronenverbene

15 g Rosmarin

...und mischen Sie alles gut miteinander. Davon wiederum zwei Teelöffel pro Tasse Tee. Drei Tassen pro Tag davon trinken.

Dieser Tee eignet sich also, um die Milchproduktion langsam zu senken und das Brustgewebe zurückzubilden. Da dies jedoch relativ langsam passiert, bleibt das Bindegewebe in der Brust relativ stark und die Brust verliert nicht an Form. Übrigens kann man einen solchen Tee auch verwenden, wenn zu viel Milch produziert wird. Allerdings sollte man dann die Menge, die man am Tag davon trinkt, so anpassen, dass man nicht unabsichtlich abstillt.


Milchbildende Kräuter sind u.a.:

  1. Der Dill
  2. Der Basilikum
  3. Die Brennnessel
  4. Der Kümmel
  5. Der Fenchel
  6. Der Anis
  7. Der Kreuzkümmel

Die Gewürze kurz im Mörser zerstoßen. Dann entfalten sie ihre Wirkung am besten.


Verbotene Kräuter während der Stillzeit

Es gibt natürlich einige Kräuter während der Stillzeit, auf die man besser verzichten sollte, zum Beispiel den Salbei, da er die Milchbildung hemmt. Dazu gehören aber auch noch:

  1. Die Bärentraube
  2. Der Färberginster
  3. Der Hibiskus
  4. Das Johanniskraut
  5. Die Petersilie
  6. Die Pfefferminze
  7. Das Schöllkraut
  8. Der Steinklee
  9. Walnussblätter



[vz Frauen]




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Sonntag, 16.1.2011, 14:29:47 Uhr


Schönheitspflege für die Frau - Mit Heilkräutern

Natürlich wurde schon seit Urzeiten von den Damen immer etwas gesucht, mit dem man die eigene Schönheit steigern konnte - sei es mit Schmuck, Kleidung oder natürlich etwas für die körperliche Schönheit selbst. Und da es die chemischen Mittelchen erst seit relativ kurzer Zeit gibt, waren die Heilkräuter natürlich DAS Mittel, um die eigene Schönheit günstig zu beeinflussen.

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Und tatsächlich gibt es ja einige Kräuter, die hier helfen können:

  1. Schöne klare Haut durch einen Meersalz-Kräuter-Bad

    Die Pfefferminze und der Rosmarin beruhigen die Haut und klären sie. So kann man gegen unreine Haut am Körper (und natürlich auch im Gesicht) etwas tun, im diesem Fall als Badezusatz.

    Nehmen Sie eine Packung Meersalz, wie man es in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann, und geben Sie es in Ihr Badewasser. Dazu geben Sie eine Handvoll Rosmarinblätter und Pfefferminzblätter. Baden Sie darin.


    Durch diesen Badezusatz wird überschüssiges Hautfett abgebaut, die Haut wird zudem beruhigt und erfrischt.


  2. Gesichtsdampfbad mit Kamille

    Ein Gesichtsdampfbad gegen unreine Haut und Pickel kennt wohl jede Frau, hier trotzdem nochmals eine kurze Anleitung dazu:


    Nehmen Sie eine Handvoll Kamillenblüten, die Sie in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen. Dann das Gesicht darüber halten, so dass die Dämpfe die Gesichtshaut reinigen können.

    Die aufsteigenden Dämpfe reinigen die Hautporen, die beruhigende und wundheilende Wirkung der Kamille geht gegen Pickelchen vor. Zudem wirken die in der Kamille enthaltenen ätherischen Öle antiseptisch, das heißt, das Wachstum von Keimen wird erschwert bzw. verhindert. Hautporen öffnen sich, überflüssiger Talg kann abfließen, Mitesser werden beseitigt.

    Die Haut wird feiner und reiner.


  3. Eine Haarspülung mit Rosmarin gegen Kopfschuppen

    Falls Sie unter Schuppen auf dem Kopf leiden, dann ist der Rosmarin ein Kraut der Wahl, um etwas dagegen zu unternehmen. Die im Rosmarin enthaltenen Öle haben eine beruhigende Wirkung auf die Kopfhaut und beseitigen so Schuppen.

    Verwenden Sie dazu Spülungen mit Rosmarin, die Sie wie folgt herstellen:

    Nehmen Sie 3 - 4 Esslöffel Rosmarinblätter, die Sie in 500 ml kochendes Wasser geben. 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben. Abkühlen lassen, bis lauwarm.

    Dann als Haarspülung verwenden, nicht ausspülen und über mehrere Wochen anwenden.


  4. Eine frische und klärende Gesichtsmaske mit Zitronenmelisse

    Die folgende Gesichtsmaske klärt und erfrischt die Gesichtshaut und hilft so ebenfalls gegen Hautunreinheiten. Zudem pflegt und glättet sie die Haut.

    Nehmen Sie dazu:

    ca. 150 g Quark,

    1 Teelöffel Kieselerde-Pulver,

    1 Teelöffel Honig

    und ca. 50 g frische Zitronenmelisse.

    Schneiden Sie die Zitronenmelisse klein und geben Sie sie zusammen mit dem Honig und der Kieselerde in den Quark.

    Gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht und dann auf Ihr Gesicht auftragen.

    Eine viertel Stunde einwirken lassen, dann lauwarm abspülen.

    Die enthaltene Zitronenmelisse beruhigt die Haut, der Honig macht die Haut schön glatt und hilft bei Entzündungen.



  5. Kleopatras Rosen-Milch-Bad

    Dieser Badezusatz hilft bei trockener Haut und soll wohl auch schon von der ägyptischen Königin Kleopatra verwendet worden sein.

    Er enthält Rose und Ringelblume, die sich sehr positiv auf die Haut auswirken.


    Nehmen Sie dazu

    zwei Liter Vollmilch

    und je zwei Handvoll Blüten von Rosen und Ringelblumen.

    Geben Sie die Blüten und die Milch in Ihr Badewasser und baden Sie darin. Kleopatra soll übrigens Eselsmilch verwendet haben, diese ist allerdings heutzutage schwer zu bekommen...


Viele weitere Schönheitsrezepte finden Sie auch hier unter Schönheitsrezepte.




[vz Frauen]




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Sonntag, 16.1.2011, 13:21:48 Uhr


Kräuter bei bestehendem Kinderwunsch

Sie möchten Mutter werden und dies vielleicht etwas mit den Frauenkräutern beschleunigen? Dann sind hier einige Tipps für Sie, die helfen können, schneller schwanger zu werden:

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Kinderwunsch-Tee während der ersten Zyklushälfte

Dieser Tee enthält als wirksame Bestandteile besonders viele Phytohormone, die die Reifung der Eizelle fördern und den Eisprung unterstützen.

Nehmen Sie für diesen Tee:

15 g Himbeerblätter

15 g Basilikum

15 g Salbeiblätter

15 g Rosmarin

30 g Frauenmantel

30 g Holunderblüten

30 g Eisenkraut


Mischen Sie alle Zutaten gut miteinander, und nehmen Sie dann einen Teelöffel pro Tasse Tee, um einen Tee herzustellen. Trinken Sie während der ersten Zyklushälfte drei Tassen pro Tag davon.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Kinderwunsch-Tee während der zweiten Zyklushälfte

In der zweiten Hälfte nistet sich die Eizelle, sofern sie befruchtet wurde, in die Gebärmutter ein. Während dieser Zeit ist das so genannte Gelbkörperhormon Progesteron wichtig, das die Einnistung fördert. Deshalb sind in diesem Tee natürlich Bestandteile enthalten, die besonders progesteronhaltig sind.


Nehmen Sie dazu:

Tee zweite Zyklushälfte

15 g Zitronenverbena

15 g Melisse

15 g Rosenblätter

15 g Lavendel

15 g Brennnesselblätter

30 g Schafgarbe

30 g Frauenmantel

30 g Mönchspfefferfrüchte

Alles gut vermischen, dann aus jeweils einem Teelöffel einen Tee herstellen.

Während der zweiten Zyklushälfte pro Tag drei Tassen davon trinken.

Sobald Sie jedoch wissen, dass Sie schwanger sind, sollte der Tee abgesetzt werden.


Ein Wein mit Storchenschnabel erhöht die Fruchtbarkeit

Der Storch bringt die Babys, der Storchenschnabel erhöht die Fruchtbarkeit - Warum nicht ausprobieren?

Der stinkende Storchenschnabel, den man oftmals am Wegesrand findet, wird im Volksmund auch "Kindsmacher" genannt. Schon seit je her verwendete man ihn, um die Fruchtbarkeit zu steigern.

Um einen Wein mit Storchenschnabel herzustellen, nehmen Sie einige Handvoll frischer und zerschnittener Storchenschnabelblüten, die Sie mit einer Flasche Weißwein übergießen und kurz aufkochen. Dann abkühlen lassen und etwas Honig dazu geben. In eine Flasche umfüllen und abends ein Schnapsglas davon trinken.



Weitere Kräuter, die die Fruchtbarkeit erhöhen:

  1. Rosmarin

  2. Tigerlilie

  3. Gundermann / Gundelrebe

  4. Goldrute

Heilkräuter, die Sie nicht nehmen sollten, wenn Sie schwanger werden möchten

Es gibt natürlich auch einige Heilpflanzen, auf die man besser verzichten sollte, wenn man schwanger werden möchte. Denn in ihnen sind unter Umständen Wirkstoffe, die die weibliche Fruchtbarkeit verringern oder das Einnisten einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindern.

Zu diesen Kräuter gehören unter anderem:
  1. Der Fenchel
  2. Die Frauenwurzel
  3. Die Kamille
  4. Die Katzenminze
  5. Die Klette
  6. Der Salbei
  7. Selleriesamen
  8. Sennesblätter
  9. Der Wacholder
  10. Der Zimt


Und wenn Sie schon schwanger sind, gibt es natürlich auch noch einiges zu beachten, mehr dazu unter Kräuter in der Schwangerschaft.

[vz Frauen]





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