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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Der Honig machts

Man verwendet den Honig schon seit Jahrtausenden zur Körperpflege und zur Süßung von Nahrungsmitteln.

Schon der berühmte antike Gelehrte Hippokrates beschrieb den Honig als eine Art Allheilmittel, und auch im alten römischen Reich wurde der Honig als eine Art Medizin des Himmels gefeiert. Honig

Kleopatra, ihres Zeichens Königin von Ägypten, man könnte sie auch Schönheitskönigin von Ägypten nennen, weil sie so sagenhaft schön gewesen sein soll, soll zumindest einen Teil ihrer Schönheit dem Honig verdanken, denn sie gab in ihr Badewasser immer eine kräftige Portion Honig. Heutzutage wird man wieder auf den Honig aufmerksam, da sich inzwischen herausgestellt hat, dass der Honig sehr positiv auf unsere Haut wirkt und in der natürlichen Kosmetik eine wichtige Rolle übernehmen kann.

Honig schenkt uns eine geschmeidige und zarte Haut, zudem lässt er die Haare gülden glänzen. Außerdem hilft er kleine und kleinste Wunden zu heilen. Ist es nicht wunderbar, dass der Honig das so ganz ohne Chemie von ganz alleine schafft?

In der Naturkosmetik findet man immer öfter den Honig als wichtigen Bestandteil, so zum Beispiel auch in Cremes und Salben, die ich selbst herstellen, wie Sie anhand der Rezepte sehen können.

Vielerlei Anwendung ist möglich

Man kann Honig aber auch in Badezusätzen finden, in Masken oder als Beigabe in vielen Dragees, die für eine schöne und gesunde Haut sorgen sollen.

Falls Sie diese Wirkung des Honig bisher noch nicht kannten, sollten Sie es einmal ausprobieren: wenn Sie im Winter trockene und spröde Lippen haben, streichen Sie einfach zwei bis dreimal am Tag Honig darauf und reiben ihn eher lang als kurz ein. Sie werden sehen, dass sich das Problem mit den spröden Lippen schnell erledigt haben wird. Und schmecken tut's übrigens auch! Ein anderes Beispiel, das mir gerade einfällt, ist die Dampfsauna: Reiben Sie Ihren Körper dort anstatt mit Salz einmal mit Honig ein.

Honig hat tatsächlich eine glättende und beruhigende Wirkung auf unsere Haut, er tötet Bakterien ab, lässt Wunden heilen und schenkt der Haut zusätzliche Feuchtigkeit.

Besonders geeignet ist der Honig für trockene und spröde Haut, natürlich kann er aber auch für alle anderen Hauttypen verwendet werden. Gleiches gilt für die Haarpflege, wo der Honig besonders für trockenes und sprödes Haar geeignet ist, aber auch hier wieder bei jeder anderen Haare-Sorten verwendet werden darf. Der Honig beruhigt und entzündet gleichzeitig die Kopfhaut, was teilweise auch einer Schuppenbildung vorbeugen kann.

Was noch dazu kommt, ist natürlich sein besonderer Duft, der so mild und natürlich ist, der direkt in unserer Seele etwas wärmendes auslöst. So ist es nicht verwunderlich, dass man in einem Vollbad, in dem etwas Honig ist, besonders tiefe Entspannung und Ruhe finden wird. Durch seine Süße und Sanftheit passt dieser wunderbare Duft natürlich besonders zu Frauen, aber auch eine „echt rauhe Männerhaut“ kann etwas Pflege brauchen.

Im Honig ist als so viel Gutes zu finden, dass man in wahrlich alltäglich verwenden sollte. Umso schöner ist es, dass man den Honig heutzutage überall bekommen kann, im Gegensatz zu früher, wo der Honig extrem schwer zu bekommen (und teuer) war, wenn man nicht gerade selbst einige Bienen hatte.

Macht mehr als nur schön

Der Honig kann aber noch mehr, als nur für Schönheit zu sorgen. Der oben bereits erwähnte Hippokrates fand vor über 2000 Jahren schon heraus, dass der Honig bei Gallensteinen oder Gicht, bei Fieber und Furunkeln oder auch bei Husten helfen kann. Noch heute stellt man zum Beispiel Hustensaft oft mit Honig her.

Die Verehrung des Honig ging im Mittelalter teilweise so weit, dass man den Honig als Allheilmittel ansah.

Da ist viel Gutes drin

Im Honig sind Eiweiße, Enzyme und Säuren vorhanden, wie die Wissenschaft inzwischen herausgefunden hat. Ebenso hat die Wissenschaft herausgefunden, dass der Honig tatsächlich Wunden heilen lässt und er gegen Bakterien hilft. So fand die Wissenschaft heraus, dass kleine Wunden oder auch Verbrennungen wesentlich schneller abheilen, wenn man sie regelmäßig mit Honig behandelt.

Die Therapie mit Honig ist in verschiedenen Ländern inzwischen Praxis, so zum Beispiel in Amerika, Frankreich oder auch in Osteuropa, bei uns in Deutschland ist die Heilwirkung des Honig allerdings noch ziemlich unbekannt.

Neuseeländische Wissenschaftler fanden zum Beispiel heraus, dass der Honig gegen die auslösenden Bakterien von Magengeschwüren helfen kann. Diese Bakterien können zum Beispiel auch Magenkrebs verursachen. Auch andere Magen- und Darminfekte, besonders bei Kindern, heilen wesentlich besser, wenn viel Honig gegeben wird.

Studien an deutschen und schweizer Kliniken verwenden zum Beispiel Manuka-Honig als einen Ersatz für Antibiotika. Andere Studien wiederum untersuchen die Wirkung von Honig gegen Blasenkrebs, wobei man inzwischen wohl Anhaltspunkte dafür gefunden hat, dass die Tumorzellen tatsächlich langsamer wachsen, wenn Sie einer Honiglösung ausgesetzt werden. Ein weiteres, neues Einsatzgebiet von Honig fand die Wissenschaft auch gegen die Auslöser von Röteln.

Allerdings ist die Honig-Forschung noch am Anfang, man darf jedoch gespannt sein, was noch alles herausgefunden werden wird.

Sie sehen also: Der Honig kann tatsächlich sehr viel für unsere Gesundheit tun, und das einfach so nebenbei, wenn man ihn ab und an auf einem leckeren Butterbrot zu sich nimmt.

Abschließend noch einige Rezepte, in denen der Honig eine wichtige Rolle spielt

Ein Honig-Bad

Sie brauchen dazu ca. 70-80 g Honig, was ungefähr sieben Esslöffel entspricht, und 7-8 Tropfen Lavendelöl.

Dieses Rezept ist ein altes Rezept, das ich schon von früher her kenne, und es verwendet die entspannenden Komponenten von Honig und Lavendel, die ja beide besonders viel Ruhe und Wärme zu uns bringen.

Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist der Lavendel ja meine Lieblingspflanze, wahrscheinlich kenne ich daher auch das Rezept. Geben Sie also den Honig und den Lavendel in ein Glas, vermischen Sie beides gut miteinander und geben Sie dann, je nach Belieben, jedoch aber mindestens zwei Esslöffel der Mischung, davon in das Badewasser. Sie können natürlich auch alles davon zugeben.

Sie werden sehen, wie wunderbar weich und sanft Ihre Haut durch diesen Zusatz wird, denn auch der Lavendel ist ja besonders hautpflegend und hautfreundlich, und der wunderbare Duft der beiden Komponenten wird sie in eine wohlige Atmosphäre hüllen.

Eine Haarkur

Sie brauchen dazu ein Eigelb, einen Esslöffel Sonnenblumenöl, fünf Esslöffel Honig und eine halbe Zitrone.

Pressen Sie den Saft aus der Zitrone aus und verrühren Sie ihn mit dem Honig, dem Eigelb und dem Öl.

Nach dem Haare waschen geben Sie diese Mischung in die Haare und kneten die Haare dann gut durch. Decken Sie dann die Haare mit einem Handtuch ab und lassen die Mischung für eine halbe Stunde lang einwirken. Danach können Sie die Haare mit lauwarmen Wasser ausspülen. Diese Kur stärkt die Haare und pflegt sie sogleich.

Unreine Haut mit Honig behandeln

Sie brauchen dazu etwas Zitronensaft, eine ganze Tomate, und zwei Esslöffel Honig.

Wenn Sie unter Hautunreinheiten leiden, können Sie eine Maske aus diesen Zutaten herstellen. Pürieren Sie die Tomate und geben Sie dann die anderen Zutaten hinzu. Nachdem Sie alles gut miteinander vermischt haben, geben Sie die Maske auf die betroffenen Hautstellen auf. Die Wirkstoffe des Honig und das Lycopin der Tomate helfen gegen unreine Haut und tun so ihr Werk. Lassen Sie die Maske für mindestens 10 Minuten aufgelegt, danach sollten Sie die Haut mit lauwarmen Wasser abspülen.

Es sei jedoch gesagt, dass eine schwere Akne schon von einem Hautarzt behandelt werden muss, da dieses Naturheilmittel alleine wahrscheinlich nicht helfen wird.





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