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Die Tage vor den Tagen sind für viele Frauen begleitet von Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Verletzlichkeit, Weinerlichkeit, Zorn oder Schmerzen wie Kopf-, Brust- oder Bauchschmerzen. Zu den genannten Beschwerden des prämenstruellen Syndroms können weitere körperliche Symptome hinzukommen wie Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Hautunreinheiten und Berührungsempfindlichkeit der Brüste. Manchmal treten sogar depressive Verstimmungen auf. All diese Beschwerden bezeichnet man als "prämenstruelles Syndrom", oder abgekürzt als PMS.
Diese Heilpflanzen können helfen
Ein Extrakt aus Mönchspfeffer kann den Blutspiegel des Hormons Prolaktin wieder in Gleichgewicht bringen und so die Beschwerden des PMS mildern. Dies wurde durch viele klinische Studien inzwischen belegt. Jedoch sollte ein solches Mittel über einen langen Zeitraum, z.B. 3 Monate, regelmäßig eingenommen werden, damit die volle Wirksamkeit eintritt. Zudem sollten Fertigpräparate aus der Apotheke verwendet werden, da Tee's alleine hier nicht mehr helfen werden. Solche Fertigmittel sollten natürlich von einem Hausarzt ausgesucht und verschrieben werden.
Mönchspfeffer
Wer aber dennoch den Mönschspfeffer verwenden möchte, kann ihn über längeren Zeitraum (ein halbes Jahr) als Tee trinken kann. Trinken Sie in diesem Fall drei Tassen pro Tag.
Ringelblume gegen Schmerzen und Spannung in den Brüsten
Trinken Sie dazu einen Ringelblumen-Tee, dreimal pro Tag je eine Tasse.
Teemischung gegen PMS
Nehmen Sie dazu
Einen Teil Melissenblätter
Einen Teil Rosenblütenblätter
Einen Teil Kamilleblüten
Zwei Teile Brennesselblätter
Zwei Teile Frauenmantelkraut
Zwei Teile Ringelblumen-Blüten
Mischen Sie die einzelnen Kräuter gut miteinander, nehmen Sie davon 2 Teelöffel und stellen Sie daraus einen Tee her. Dreimal am Tag eine Tasse trinken.
Homöopathische Hilfe
Bei PMS setzt man in der Homöopathie häufig auf die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa). Sie hat sich bewährt bei reißenden Unterleibschmerzen während der Regel.
Küchenschelle (Pulsatilla) kann Kopf-, Brust- und Unterleibschmerzen lindern, die als Folge von PMS auftreten.
Was sonst helfen kann
Essen Sie weniger säurebildende Lebensmittel, statt dessen sollten Sie so genannte Basenbildnern zu sich nehmen, also Obst, Gemüse, Salate usw.
Essen Sie besser mehrere kleine Portionen als wenige große, dies hilft ein Völlegefühl zu vermeiden.
Verwenden Sie Meer- oder Steinsalz anstatt normalen Speisesalz.
Nehmen Sie wenig Zucker zu sich, auch keine Süßstoffe
Treiben Sie Sport
Versuchen Sie, vermehrt zu entspannen, zum Beispiel auch durch Yoga, Muskelentspannung nach Jacobsen usw.
Schlafen Sie ausreichend viel
Nehmen Sie viel Omega 3-Ölen zu sich, auch Nachtkerzenöl und Koriander können hilfreich sein.
Auch basische Fussbäder können gegen PMS helfen.
Fragen Sie ihren Frauenarzt oder Hausarzt, bevor Sie sich selbst mit pflanzlichen Mitteln oder homöopathischen Mitteln selbst behandeln, da im Vorfeld das Risiko von Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen geklärt werden sollte!
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