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Pfefferminze - Pfefferminztee

Die Pfefferminze (Mentha piperita) hilft bei Verdauungsbeschwerden, zum Beispiel bei einem Reizdarm. Außerdem kennt man das Pfefferminzöl als wirksames Mittel gegen Kopfschmerzen. Dazu trägt man das Öl äußerlich auf die Schläfen auf. Allerdings ist die Wirkung der Pfefferminze so vielfältig, dass man jeden einzelnen Einsatzbereich kaum aufzuzählen vermag.

Pfefferminze

Die Pfefferminze ist in Form von Pfefferminztee in vielen Haushalten zu finden. Pfefferminze schmeckt aber nicht nur gut, sie hilft auch bei allerlei Beschwerden.

Die Pfefferminze war die Arzneipflanze des Jahres 2004.

Die Pfefferminze ist fast überall anzufinden, auch in vielen heimischen Gärten wird sie inzwischen angepflanzt. Sie liebt feuchte Böden, ansonsten ist sie jedoch sehr genügsam.

Die große Familie der Minzen hat viele Mitglieder, nicht nur die Pfefferminze. Dazu gehören unter anderem auch die Wasserminze, die Krauseminze, die Ackerminze oder die Bergamotteminze.

Allen gemeinsam ist der typische Minzgeruch, den man zum Beispiel auch in Kaugummis oder der Zahnpasta antrifft.

Die Pfefferminze wirkt anregend, auswurffördernd, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, galletreibend, krampflösend und verdauungsfördernd.

Sie ist auch antiseptisch und schleimlösend, man kann sie deshalb besonders gut bei einer Grippe, einer Erkältung oder bei einem Schnupfen verwenden.


Übersicht

Die Pfefferminze ist eine krautige Staude, die bis zu 90 cm hoch wächst. Sie hat einen glatten Stängel, der im Querschnitt quadratisch ist. Die Rhizome sind weit verbreitet, fleischig, mit nackten faserigen Wurzeln.

Die Blätter sind 4-9 cm lang und 1,5-4 cm breit, dunkelgrün mit feinen Äderchen, die Ränder sind grob gezahnt, das Blatt ist spitz.

Die Blüten sind lila, 6-8 mm lang, mit einer vierflügeligen Krone, ca. 5 mm im Durchmesser; sie stehen in Quirlen um den Stängel herum.

Die Pfefferminzpflanze wächst schnell, und sobald sie sprießt, breitet sie sich sehr schnell weiter und weiter aus.


Eines der bekanntesten Öle

Das ätherische Pfefferminzöl ist wohl eines der bekanntesten Öle.

Der Pfefferminzduft steigert die Leistung des Gehirns, es fördert klare Gedanken und wirkt erfrischend auf unseren Geist. Das Gehirn wird wacher und das Gedächtnis wird gestärkt. Minzöl eignet sich zum Beispiel für Duftlampen in Büros. Man kann es auch gut mit Zitronenöl mischen, was die geistigen Fähigkeiten noch weiter verstärkt.

Man fand in einer amerikanischen Studie zum Beispiel heraus, dass Studenten mathematische Aufgaben wesentlich besser lösen konnten, wenn Pfefferminzduft in der Luft war.

Wenn Sie auf Reisen gehen, sollte das Minzöl auf keinen Fall in der Reiseapotheke fehlen. So hilft es schnell gegen Übelkeit oder Schwindel, bei Schwäche oder bei einem Schock. Schon ein einziger Tropfen des Minzöls auf ein Taschentuch getropft kann bei leichten Kopfschmerzen helfen oder bei Verspannungen im Nackenbereich. Das ätherische Öl der Pfefferminze regt die Kälterezeptoren unserer Haut an, so dass die Schmerzleitungen zum Gehirn blockiert werden - das bedeutet, dass der Schmerz weg ist. Es kommt zu einer Entspannung der Kopfmuskulatur und der Nackenmuskulatur.

Bei Muskelschmerzen kann Pfefferminzöl, auf die Haut aufgetragen, ebenfalls die Schmerzen lindern.

Zudem vertreibt Pfefferminze im Garten Ameisen, Erdflöhe und Kohlweißfliegen.


Geschichtliches um die Pfefferminze

Diese außergewöhnliche Heilpflanze wurde wohl schon im alten Ägypten verwendet, zumindest fand man Reste davon in altägyptischen Gräbern.

Die heute am häufigsten anzutreffende Form der Pfefferminze ist durch eine zufällige Kreuzung im 17. Jahrhundert entstanden. In der Nähe eines Krauseminzenfeldes (Krauseminze auch Grüne Minze genannt) in England wuchsen wilde Bachminzen und durch Befruchtung bildete sich dann die Pfefferminze. Wegen ihrer Eigenschaften wird sie seither kultiviert.

Die Pfefferminze wurde wohl schon im alten Ägypten verwendet, zumindest fand man Reste der Pfefferminze in altägyptischen Gräbern.

Die heute am häufigsten anzutreffende Form der Pfefferminze ist durch eine zufällige Kreuzung im 17. Jahrhundert entstanden. In der Nähe eines Krauseminzenfeldes (Krauseminze auch Grüne Minze genannt) in England wuchsen wilde Bachminzen und durch Befruchtung bildete sich dann die Pfefferminze. Wegen ihrer Eigenschaften wird sie seither kultiviert.

Laut einer Sage nach besuchte der Gott der Unterwelt, Hades, nur sehr selten die Welt oben. Als er jedoch doch einmal dort war, verliebte er sich in die Nymphe Minthe. Diese war verzückt von dem Glanz seines goldenen Wagens, der von schwarzen Pferden gezogen wurde. Hades, der versuchte, Minthe zu verführen, hatte allerdings ein Problem mit seiner Ehefrau, der Königin Persephone. Diese nämlich war davon gar nicht begeistert und verwandelte kurzerhand die Arme Minthe in eine Pflanze, die man heutzutage als Minze kennt.

Hexen sollen angeblich Poleiminze zu einem Getränk verarbeitet haben, welches bei denen, die es tranken, Schielen auslöste.

Früher glaubte man, dass die Minze Glück bringen würde, wenn man sie am 24. Juni, dem Geburtstag des heiligen Johannes, fand.

Die Minze gehört zu den Menschen, die am 25. Februar Geburtstag haben und steht für Leidenschaft, Tugend und Weisheit. Die Minze gehört zum Planeten Venus.

Man fand bereits in ägyptischen Grabstätten Reste von Minze, daher geht man davon aus, dass sie den Toten in der anderen Welt helfen sollten.

Im Mittelalter waren in vielen Klostergärten Minzepflanzen angepflanzt.

Früher träufelte man mit Honig vermischte Minze bei Ohrenschmerzen in die Ohren.

Bei Frauen, die Wehen hatten, pulverisierte man Minze, vermischte sie mit Wein und gab dies den Frauen gegen ihre Schmerzen.

Im alten Griechenland empfahl Aristoteles die Minze als Aphrodisiakum, warnte allerdings davor, zu viel davon zu nehmen. Den Soldaten der damaligen Zeit wurde geraten, vor einer Schlacht davon nichts zu essen, da diese gesteigerte Männlichkeit ihrem Mut und ihrer Kraft im Wege stehen würde.

Die Minze kommt auch in der Erzählung aus 1001 Nacht vor. Scheherazade, die Erzählerin der Geschichte, solle angeblich jeden Tag vor Sonnenaufgang, mit Minze gebadet haben.

Auch heute gilt die Pfefferminze in einigen afrikanischen Ländern als heiliges und heilendes Getränk.

Im alten Rom und bei den alten Griechen war der Duft von Minze sehr beliebt. Unter anderem stellte man aus Minze Kränze her, die bei Festen aufgesetzt wurden, zudem wurde Minze auf den Tisch gestellt und auf dem Boden verteilt.

Bräute trugen früher einen Kranz aus Minze, der als Symbol des Glückes diente.

Zudem gaben die Menschen im alten Griechenland Minze in ihr Badewasser und rieben sich die Arme damit ein, damit sie mehr Kraft bekämen.

Im Volksmund sagt man der Minze nach, dass sie Insekten vertreibt. Tatsächlich verstreute man im Mittelalter Minze auf dem Boden, so dass keine Fliegen ins Haus kamen. Auch in Metzgereien stellte man Minze auf, so dass keine Fliegen an das Fleisch kamen.

Die Minze wurde schon immer als einer der wichtigsten Bestandteile von Mundwässern verwendet.

"Wenn man Minze auf Bienenkörbe verteilt, werden Bienen angelockt."

Sage

"Wenn aber einer die Kräfte und Arten und Namen der Minzen samt und sonders zu nennen vermöchte, so müsste er gleich auch wissen, wie viele Fische im Roten Meer wohl schwimmen, vor wie vielen Funken Vulkanos, der Schmelzgott von Lemnos schickt die Lüfte empor aus riesigen Essen des Ätna". Wahlfried Strabo

"Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen."

Matthäus, Kapitel 23 Vers 23

Verschiedene Minzarten wachsen im Heiligen Land (Israel) an Wasserläufen und Gräben, meist findet sich die Rossminze. Diese war wohl auch in der Bibel gemeint.

Im alten Rom war die Minze ein Symbol für die Gastfreundschaft. So soll sich laut Ovid Folgendes zugetragen haben:

Zwei Fremde sollen durch ein Dorf gewandert sein, ohne dass sie von den Einheimischen Beachtung fanden, man bot ihnen weder Speise noch Unterkunft an. Lediglich ein altes Ehepaar, genannt Philemon und Baucis, sollen den Fremden etwas zu Essen angeboten haben.

Bevor sich die Fremden niedersetzen, sollen sie den Tisch, um ihn zu säubern und um alten Essensgeruch zu vertreiben, mit Minzblättern abgerieben haben.

Die beiden Fremden sollen die Götter Zeus und Hermes gewesen sein. Als Zeichen des Dankes verwandelten sie die ältliche Hütte des alten Ehepaares in einen prächtigen Tempel. So gilt auch heute noch die Minze als Zeichen der Gastfreundschaft.

Pfefferminze in der römischen Küche

Griechen und Römer streuten bei Festen Minze auf die Fußböden, um den Appetit der Gäste anzuregen. Der altrömische Schriftsteller Plinius (24 - 79 n. Chr.) berichtet, dass zudem Kränze aus Minze auf dem Kopf getragen wurden, um einem "Kater" (allseits bekannt nach zu viel Alkohol) vorzubeugen.

Zudem sollen auch die Tischplatten mit Minze eingerieben worden sein, um die Libido anzuregen.

Den Römerinnen war es während der ersten fünf Jahrhunderte nach der Gründung verboten, Wein zu trinken, ja sie durften angeblich sogar noch nicht einmal daran riechen. Was die Damen natürlich nicht davon abhielt, trotzdem Wein zu trinken. Sie nahmen nach dem Weingenuss eine Paste aus Minze und Honig zu sich, um ihren Atem von Duft des Weines zu reinigen.

Das Ausreißen der Pflanze aus dem Erdboden galt im alten Rom übrigens als Frevel und sollte Unglück bringen.

Die heilige Hildegard von Bingen empfahl die zerstoßenen Blätter als Pflaster gegen Geschwüre und Krätze - ob sie schon die antiseptische Eigenschaft der Minzblätter kannte, ist ungewiss, trotzdem kannte sie schon die Wirkung.

"die myntzen hat auch dy art: wen man sy pflantzt zu andern kreutern und allermaist zu kol, do lat sy kain schedlich tier waxn,..."

Johannes Hartlieb (ca. 1400-1468), Leibarzt von Herzog Albrecht von Bayern

Im 18. Jahrhundert schätzte man die Minze überwiegend aufgrund ihrer Heilwirkungen. Tatsächlich wurde sie gegen fast alles eingesetzt: Koliken, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen, Bisse usw.

Die Boston Tea Party 1773

Die Kolonisten im jungen Amerika, oder auch Neue Welt genannt, kamen ja ursprünglich überwiegend aus Europa und kannten deshalb auch die Minze. Auch sie verwendeten sie natürlich reichlich - gegen Kopfweh, Verdauungsstörungen oder auch Schlaflosigkeit. Und sie tranken den Tee auch einfach mal so, weil er gut schmeckte und - und jetzt kommt's - weil er nicht besteuert wurde! Denn tatsächlich musste man damals für schwarzen Tee hohe Zölle und Steuern zahlen.

Die Obrigkeit bemerkte das natürlich und so erlies das britische Parlament (damals gehörten die neuen Kolonien zu Großbritannien) im Jahre 1773 den "Tea Act". Dieser Tea Act sollte (die Zusammenhänge sind sehr kompliziert...) dafür sorgen, dass man ab sofort auch an allen anderen Teesorten außer dem schwarzen Tee verdienen konnte. Es kam, wie es kommen musste: In der Nacht zum 16. Dezember 1773 gingen 60 Männer als Indianer verkleidet zum Hafen und enterten die Schiffe, mit denen der Tee aus Europa angeliefert wurde. Sie warfen den Tee über Bord - es gab einen Schaden von 10 000 Pfund - damals ein Vermögen!

England war gar nicht „amused“ - die Häfen wurden geschlossen - drei Jahre später begann der Unabhängigkeitskrieg zwischen Britannien und dem jungen Amerika, aus dem Amerika als eigenständige Nation hervorging.

Minze galt früher als Schutz vor Verhexung und Krankheiten.

Griechische Bräutigame bekränzten sich am Tag der Hochzeit mit einem Minzekranz - dies galt als das Zeichen der leidenschaftlichen Liebe.

Seefahrer sollen früher das Trinkwasser mit Minze frisch gehalten haben. Zudem soll eine Mischung aus Pfefferminze und Ingwer gegen die Seekrankheit geholfen haben.

Schon seit Tausenden Jahren baut man in China und Japan Minze an. Die Blätter eignen sich als beliebtes Räuchermittel, dessen Duft den Geist reinigt und schärft. Außerdem beruhigt er die Nerven, muntert auf und gleicht die Seele aus.

Minze wurde schon früher gegen Gedächtnisschwäche empfohlen und wurde auch anstatt Riechsalz gegen Ohnmachtsanfälle verwendet, oder einfach nur so, um die Lebensgeister zu wecken.

Marius Müller-Westernhagen sang 1978 "Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz".


Übersicht

Volksnamen der Pfefferminze

Ackerminze, Aderminze, Balsam, Edelminze, Englische Minze, Gartenminze, Katzenkraut, Teeminze

Hauptwirkung der Pfefferminze

Pfefferminze ist erfrischend-kühlend und magenberuhigend, es lindert zudem Kopfweh.

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Blätter

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (u. a. Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Enzyme

Sammelzeit

Gesammelt wird im Frühsommer vor der Blüte

Wirkung und Anwendung der Pfefferminze

Der Pfefferminztee

Pfefferminztee ist einer der beliebtesten Teesorten in Deutschland.

Jeder kennt diesen Tee, jeder hat ihn wohl schon einmal getrunken.

Neben der Verwendung als Gesundheitstee bei Magen- und Halsschmerzen gibt es noch Anwendungsmöglichkeiten als Umschlag oder als Tinktur, zum Beispiel zum Gurgeln. Pfefferminztee lässt sich heiß und kalt trinken, man kann ihn sogar Cocktails beigeben.

Pfefferminztee als Beuteltee ist leicht zuzubereiten, einfach den Teebeutel in kochendes Wasser geben und 5 Minuten ziehen lassen. Normalerweise trinkt man ihn ohne Zucker, aber etwas Honig kann man ruhig beigeben, wenn er der Gesundheit dienen soll.

Tee aus frischen Pfefferminzblättern herzustellen ist aber auch nicht schwer, man braucht dazu eben frische Pfefferminze. Zerkleinern Sie die Blätter etwas und geben Sie sie in kochendes Wasser. Dann 10 Minuten ziehen lassen und absieben.

Pfefferminztee beruhigt nicht nur bei Magenbeschwerden, sondern wirkt sogar entzündungshemmend. Die Wirkstoffe in einem frisch aufgebrühten Tee wirken vorbeugend gegen Sodbrennen nach dem Verzehr von fetten Speisen.

Der Tee wirkt sich somit positiv auf den gesamten Organismus aus.


Rezepte mit Pfefferminze

Der Pfefferminztee

Der Pfefferminztee ist eine der beliebtesten Teesorten in Deutschland.

Jeder kennt diesen Tee, jeder hat ihn wohl schon einmal getrunken.

Neben der Verwendung als Gesundheitstee bei Magen- und Halsschmerzen gibt es noch Anwendungsmöglichkeiten als Umschlag oder als Tinktur, zum Beispiel zum Gurgeln. Pfefferminztee lässt sich heiß und kalt trinken, man kann ihn sogar Cocktails beigeben.

Pfefferminztee als Beuteltee ist leicht zuzubereiten, einfach den Teebeutel in kochendes Wasser geben und 5 Minuten ziehen lassen. Normalerweise trinkt man ihn ohne Zucker, aber etwas Honig kann man ruhig beigeben, wenn er der Gesundheit dienen soll.

Bitte beachten Sie aber, dass Sie guten Tee verwenden, denn in vielen Billigtees sind teils nur sehr wenige Wirkstoffe enthalten. Ideal ist es, wenn man selbst sammelt oder in der Apotheke den Tee kauft.

Immer müde und abgeschlagen? Pfefferminzmilch hilft!

Fühlen Sie sich ständig müde und abgeschlagen? Dann stellen Sie doch gleich eine sehr erfrischende Pfefferminzmilch her! Die kann helfen!

Sie brauchen einen Esslöffel getrockneter Pfefferminze, die Sie in 1/4 l kochender Milch für 5 Minuten ziehen lassen. Danach absieben und schluckweise trinken.

Eine Reiseteemischung

Dieser Tee hilft gegen Reiseübelkeit.

Sie brauchen dazu

Jeweils 15 g Pfefferminze, geschnittenen Ingwer und Zitronenverbene.

Alles vermischen. 6 Teelöffel der Mischung zusammen mit 1 Liter heißem Wasser 10 Minuten stehen lassen, dann absieben. Trinken Sie vor Reisebeginn 2 Tassen in kleinen Schlucken, den Rest des Tees während der Reise.

Erfrischendes Gesichtspeeling

1 Tasse Haferflocken

1 EL rohe Sonnenblumenkerne

1 TL getrocknete Minze

Alles miteinander pürieren, dann 2 Teelöffel davon mit Wasser zu einer Paste rühren und die angefeuchtete Haut damit massieren.

Blutreinigender Tee

30 g Brennnessel, 20 g Pfefferminze, 10g Schafgarbe, 10g Tausendgüldenkraut, 20 g Wacholderbeeren, 10 g Wermut

Zubereitung und Gebrauch: Heißaufguß (15 Minuten). Dreimal täglich 1 Tasse trinken.

Herzneurose

Teemischung aus 2 Teilen Fenchel, 3 Teilen Pfefferminzblätter und 4 Teilen Baldrian.

1 Teelöffel davon kalt 1/4 Liter Wasser ansetzen (mindestens 2 Stunden) und danach aufkochen. Langsam trinken.

Badezusatz zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung und für eine wohltuende Wirkung auf die Nerven

Aufguss von 250 bis 500 g Pfefferminz in 2 bis 3 Liter Wasser auf ein Vollbad.

Tee bei Angstzuständen

40g Pfefferminze, je 20g Baldrian und Hopfenzapfen gut vermischen.

1 Teelöffel der Mischung mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, zudecken und 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben und 3x täglich warm vor der Mahlzeit trinken.

Tee gegen Albträume

40g Pfefferminze und je 20g Baldrian und Hopfenzapfen gut vermischen.

1 gehäufter Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, absieben.

Gegen Bauchschmerzen

Bauchschmerzen wird man mit diesem Tee einfach und schnell los: Geben Sie je einen Esslöffel Fenchel- und Kümmelsamen sowie getrocknete Minzeblätter in eine Teekanne. Übergießen Sie das Ganze mit heißem Wasser und lassen Sie es etwa zehn Minuten ziehen.

Tee zur Beruhigung und für einen besseren Schlaf

Nehmen Sie 20 g Baldrianwurzel, 10 g Hopfenzapfen, 10 g Melissenblätter, 10 g Pfefferminzblätter und 5 g Pomeranzenschale und vermischen Sie dies gut miteinander.

Nehmen Sie davon 3 Teelöffel und übergießen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser. Abgedeckt 15 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Abends eine Tasse und vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken.

Gegen Blähungen - Ein Magen- und Darmtee bei Blähungen, Völlegefühl und Magen-Darm-Krämpfen

20 g Kamillenblüten, 15 g Pfefferminzblätter und 15 g Schafgarbenkraut gut miteinander vermischen.

Nehmen Sie davon 3 Teelöffel und übergießen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Mehrmals am Tag eine Tasse zwischen den Mahlzeiten davon trinken.

Gegen Blähungen

Kamillenblüten 30 g, Kümmel 10 g, Pfefferminzblätter 30 g

Zubereitung und Gebrauch: 1 Esslöffel der Mischung auf 1 Tasse, heiß aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen. Täglich dreimal 1 Tasse warm trinken.

Gegen Blähungen

Kamillenblüten 20 g

Pfefferminzblätter 20 g

Zubereitung und Gebrauch: 1 Esslöffel der Mischung mit 1 Tasse heißen Wassers übergießen und mehrere Stunden stehen lassen. Mehrmals täglich 1 Tasse trinken.

Gegen Blähungen

Bitterklee 10 g Fenchel 10 g Pfefferminzblätter 10 g

Zubereitung und Gebrauch: 1 Esslöffel der Mischung auf 1 Tasse Wasser abkochen. 1/2 Tasse circa eine halbe Stunde vor dem Essen trinken.

Ein blähungstreibender Tee

Nehmen Sie 15 g Anis, 15 g Fenchel, 15 g Kümmel und 20 g Pfefferminzblätter, vermischen Sie dies gut miteinander.

Nehmen Sie davon 3 Teelöffel und übergießen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser. Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Zwischen den Mahlzeiten trinken.

Bei Durchfall

20 g Kamillenblüten

20 g Thymiankraut

20 g Pfefferminzblätter

10 g Salbeiblätter

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.

Pfefferminztee beruhigt nicht nur bei Magenbeschwerden, sondern wirkt sogar entzündungshemmend. Die Wirkstoffe in einem frisch aufgebrühten Tee wirken vorbeugend gegen Sodbrennen nach dem Verzehr von fetten Speisen.

Der Tee wirkt sich somit positiv auf den gesamten Organismus aus.

Gegen Erbrechen

20g Melisse, Kamille, Pfefferminze

1 Esslöffel der Kräutermischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Kalt trinken.

Gegen Erbrechen

Baldrian 10 g, Kamille 10 g, Melisse 10 g, Pfefferminze 10 g

Zubereitung und Gebrauch: 1 Esslöffel der Mischung auf 1 Tasse, kurz abkochen; zur Beruhigung der Magennerven ungesüßt, schluckweise trinken.

Gegen Erbrechen

Je 20g Kamille, Lärchenschwamm, Pfefferminze, Primelblüten.

1 Esslöffel der Kräutermischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Kalt trinken.

Bei Gallenbeschwerden

30 g Löwenzahnwurzel

30 g Pfefferminzblätter

15 g Kurkumawurzelstock

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.

Bei empfindlichem Magen

20 g Tausendgüldenkraut

50 g zerstoßene Kümmelfrüchte

40 g Kamillenblüten

40 g Pfefferminzblätter

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.

Bei nervösem Magen mit verbundener Appetitlosigkeit

30 g Kamillenblüten

30 g Thymiankraut

30 g Baldrianwurzel

15 g Pfefferminze

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.

Tee gegen gastritische Magenübersäuerung

Zu gleichen Teilen Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Schafgarbe, Brennnessel, Johanniskraut, Tausendgüldenkraut, Melisse, Pfefferminze, 1/3 Teil Salbei.

Einen Teelöffel der Mischung zusammen mit einer Tasse Wasser aufkochen, dann abgedeckt zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Essen schluckweise und ungesüßt trinken.

Bei Müdigkeit hilft Pfefferminzmilch.

Sie fühlen Sie sich müde und abgeschlagen? Machen Sie sich schnelle eine erfrischende Pfefferminzmilch: Einen Esslöffel getrocknete Pfefferminze mit 1/4 l kochender Milch aufgießen. Fünf Minuten ziehen lassen und schluckweise trinken.

Ein nervenstärkender Tee

Je 1 Teelöffel Minze, Melisse und zerstoßene Anissamen mit 1 Tasse kochendem Wasser überbrühen. 10 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb gießen. Bei Bedarf eine Tasse trinken. Mit Honig süßen.

Gegen Spannungskopfschmerzen

Bei Spannungskopfschmerz hilft es, Pfefferminzöl zu schnuppern. Das entspannt und belebt gleichzeitig.

Bei einer schmerzhaften Periode

Zwei gehäufte Teelöffel Gänsefingerkraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben. Diesen Tee möglichst heiß trinken. Zwei bis drei Tassen täglich. Zur Verstärkung der Wirkung können Pfefferminze und Melisse beigegeben werden.







Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

  1. Bei Überdosierung kann es zu Entzündungen im Verdauungstrakt kommen.

  2. Pfefferminzöl kann zu Hautreizungen führen.

  3. Pfefferminzöl nicht bei Säuglingen im Hals- und Nasenbereich verwenden, es kann zu Atemlähmung kommen!

  4. Auch der Dauergebrauch des Tees ist nicht zu empfehlen.

    Das enthaltene Menthol stimuliert die Bildung von Magensäure, es kann dadurch zu Magenschmerzen kommen.

    Wenn es schon Minze sein muss, kann man auf die Krauseminze ausweichen, die milder ist und anstatt dem Menthol Carvon enthält.

  5. Es ist zu beachten, dass man das Minzöl nicht großflächig einsetzt, da es sonst zu einem sehr starken Kältegefühl kommen kann. Besonders in warmem Wasser ist diese Wirkung extrem auskühlend, man sollte das Minzöl deshalb nicht im Badewasser verwenden.

  6. Das Pfefferminzöl erfrischt und macht munter, deshalb sollte man es nicht unbedingt am Abend verwenden, wenn man bald ins Bett gehen will.

  7. Vermeiden Sie den Kontakt mit Schleimhäuten und besonders auch mit den Augen.

  8. Setzen Sie das Öl nicht bei Kleinkindern unter drei Jahren ein, da es ansonsten möglicherweise zu einer Atemnot kommen kann.

  9. Vermeiden Sie das Pfefferminzöl in der Schwangerschaft, da es sonst zu Kontraktionen der Gebärmutter kommen kann, was zu einer Fehlgeburt führen könnte.

  10. Kein Dauergebrauch, da es sonst zu Nebenwirkungen kommen kann.

Balsam für klare Gedanken (und gegen Stress und Kopfschmerzen)

Gerade jetzt, wo die Tage auch mal kühler werden und man nicht mehr so viel draußen unterwegs ist, brauche ich ab und an mal einen kleinen Schubs, um mich zu öffnen und geistig frei zu machen.

So war die Tage mal ein Regentag, und ich dachte mir, Mensch, über was schreibst Du denn heute... Da ich auf dem Weg in mein Arbeitszimmer immer an meiner ätherische Öle-Sammlung vorbeikomme und die leckeren Düfte immer über mich herfallen, sobald ich das Arbeitszimmer betrete, dachte ich darüber nach, ob ich denn mal etwas Neues mit den Ölen anfangen könnte. Und dann dachte ich so darüber nach, was es werden soll, bis ich auf die Idee kam, etwas für das Nachdenken zu kreieren.

Die ätherischen Öle sind ja wirklich etwas Schönes, und wenn man ein gewisses Grundsortiment da hat, kann man auch richtig schön damit herumprobieren.

Da mir zum Thema Denken und Kopf immer ziemlich schnell Zitrone, Lemongras, Orange und Pfefferminze einfällt, hab ich erst damit herumprobiert, aber die Mischung Pfefferminze mit Zitrone ist schwierig, ich krieg für mich da kaum etwas Gutes damit hin.

Und da ich eh ein Zitronenfreak bin, dachte ich mir, machst mal was anderes, machst mal mit Pfefferminze!

Letztendlich fiel die Endscheidung auf Pfefferminze und Eukalyptus sowie Basilikum.

Das Pfefferminzöl befreit den Geist, nebenbei versorgt sie die Lungen mit mehr Sauerstoff, was das Denken ja ebenso fördert. Sie kann auch gegen Spannungen und Kopfschmerzen helfen, die uns blockieren.

Das Basilikumöl wirkt äußerst stark auf unsere Seele, es hebt die Stimmung, wirkt entspannend, schenkt mehr Selbstvertrauen, vertreibt negative Gefühle, es beruhigt unsere Nerven, es befreit den Geist.

Mehr dazu hierauf meiner Öle-Seite.

Eukalyptus steigert die Fähigkeit der Zellen, Sauerstoff in sich aufzunehmen, Eukalyptus verbessert die Konzentration und wirkt anregend. Es fördert das Denken und beruhigt, wirkt konzentrationsfördernd.

Drei Öle für den Kopf, das muss ja etwas werden!

... dachte ich mir dabei noch.

Damit die ganze Geschichte nicht zu flüssig bleibt, wird sie eingebettet in etwas Bienenwachs. So kann man sich die Mischung auf die Stirn oder unter die Nase reiben, ohne dass man aufpassen muss, die Kleidung damit zu verunreinigen.

Sie brauchen

1 Teelöffel Bienenwachs

5 Teelöffel Mandelöl (oder Jojobaöl oder Sonnenblumenöl)

18 Tr ätherisches Pfefferminzöl

7 Tr ätherisches Öl Basilikum

5 Tr Eukalyptusöl

Ein dunkles Glas für ca. 30-40 ml Inhalt.

Etwas zum Umrühren, ein Zahnstocher zum Beispiel.

Erwärmen Sie das Öl und das Wachs im Wasserbad, bis sich beides vermischt. Geben Sie dann die ätherischen Öle in das dunkle Glas und geben Sie dann das Öl-Wachs-Gemisch darüber.

Jetzt gut umrühren, aber wirklich sehr gut umrühren, so dass die ätherischen Öle sich gut verteilen.

Dann unverschlossen abkühlen lassen, vielleicht schon mal beschriften.

Nachdem die Masse kühler als 30 Grad ist, kann man den Deckel darauf geben und verschließen. Dieser Balsam sollte 12 Monate haltbar sein.

Zur Verwendung: Geben Sie eine Fingerspitze davon auf die Schläfen oder auf das Dekolleté und verreiben Sie es auf die Haut und entspannen Sie etwas. Danach geht das Denken viel leichter von der Hand.

Pfefferminze
Pfefferminze

Bitte beachten: Nicht in einer Schwangerschaft verwenden, auch nicht bei Kleinkindern! Nicht in die Augen bringen!

Pfefferminze in der Küche und im Garten

Pfefferminze ist ein wunderbares Gewürz, das man bei uns leider zu selten verwendet - in anderen Ländern ist das anders. Minze spielt in der türkischen Küche eine wichtige Rolle - frische Minzblätter werden z. B. oft mit Joghurt zusammen verwendet. Gleiches gilt für den Libanon oder auch Israel.

Mit Minze würzt man u. a. auch:
  1. englische Minzsauce, besonders für Lamm und Wild
  2. im Orient (zusammen mit Salz, Knoblauch, Oregano und Pfeffer) Hackbällchen
  3. eine Tomatensoße für Kalbfleisch (zusammen mit Oregano, Rotwein, Basilikum, Rosinen, Pfeffer, Salz, Pinienkernen und Essig)
  4. Karotten und Bohnen (anstatt der Petersilie)
  5. Salatsoßen auf Joghurtbasis
  6. frische Drinks

Ein Rezept für eine Minzsauce

Für 4 Portionen

Sie benötigen dazu:

250 ml Weinessig,

180 g Zucker,

3 Bund Minzeblätter.

Kochen Sie den Essig und den Zucker auf, bis der Zucker sich löst. Vom Feuer nehmen, feingehackte Minze unterrühren und kalt werden lassen.

Schmeckt besonders gut zu gebratener Lammkeule oder zu einem Lammkotelett.

Die Pfefferminze im Garten

Die Pfefferminze wächst im Garten sehr gut, sogar so gut, dass sie schnell alles überwuchert, wenn man ihr keinen Einhalt gebietet. Schneiden Sie deshalb regelmäßig Ausläufer ab, so dass sie sich nicht weiter ausbreiten kann.

Die Pfefferminze mag einen feuchten Boden, man sollte also immer für genügend Wasser sorgen.

Wenn Sie die Pfefferminze ernten wollen, sollten Sie dies zur Mittagszeit tun, denn dann ist die Konzentration an ätherischen Ölen besonders hoch. Zupfen Sie immer die frischen Blätter ab.


Pfefferminze
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Pfefferminze im Druckformat A4 - Gratis für meine Leser
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Peppermint
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Letzte Änderung am Freitag, 20.10.2017, 09:42:18 Uhr


Die Kommission E und die ESCOP empfehlen die Minze bei:

  1. krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich
  2. krampfartigen Beschwerden der Gallenblase und -wege.
  3. Katarrhen der oberen Luftwege
  4. bei Mundschleimhautentzündung
  5. bei Nervenschmerzen (Pfefferminzöl äußerlich)
  6. bei einem Reizdarm

Das Öl wird empfohlen bei Husten, Erkältungen, Muskel- und Nervenschmerzen.