Kreuzkümmel

Kreuzkümmel als Gewürz in der Küche

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) wird auch Haferkümmel, Mutterkümmel, Römischer Kümmel oder Pfefferkümmel genannt.

Die hellbraunen Samen sehen dem Kümmel sehr ähnlich, sie sind jedoch etwas heller.

Kreuzkümmel ist eine bis zu 25 cm große, einjährige Pflanze aus der Familie der Doldengewächse. Ursprünglich stammt der Kreuzkümmel aus den Gebieten des östlichen Mittelmeeres und Ägypten. Heutzutage pflanzt man ihn besonders in der Türkei, Iran und Indien an.

Der Kreuzkümmel wird schon in der Bibel genannt, und auch in den Gräbern ägyptischer Pharaonen wurde er gefunden.

Im antiken Rom wurde der Kreuzkümmel von Schülern geraucht, denn das erzeugte eine gewisse Blässe, wodurch sie sich vor der Schulbank drücken konnten.


Wirkung und Anwendung von Kreuzkümmel

  1. Blähungen
  2. Darmkoliken
  3. Fieber
  4. Frauenbeschwerden
  5. Leberschwäche
  6. Magenschwäche
  7. milchfördernd
  8. anregend
  9. antibakteriell
  10. krampflösend

Übersicht



Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Samen


Sammelzeit

Gesammelt wird im Spätsommer


Kreuzkümmel als Gewürz


Der Kreuzkümmel als Gewürz duftet kräftig und hat einen aromatischen, würzigen, etwas bittereren Geschmack. Er wird ganz oder gemahlen verwendet.

Der Kreuzkümmel ist in vielen landestypischen Gerichten auf der ganzen Welt zu finden, so im Couscous aus Nordafrika, dem Chili con carne aus Mexiko und den Currys Indiens.

Kreuzkümmel passt zu
  1. Lamm
  2. Suppen
  3. Huhn
  4. Saucen
  5. Fisch
  6. Gemüse

Sie sollten den Kreuzkümmel gut verschlossen, kalt und dunkel lagern, den dann hält er sich ein gutes Jahr lang.

Nach dem Mahlen verfliegt sein Aroma in 2 Monaten.

Tipp

Der Kreuzkümmel wird noch intensiver im Geschmack, indem man ihn vor der Verwendung kurz anröstet.






Fotogalerie












Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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