Warum die einzelnen Kräuter tatsächlich helfen ist nicht immer zu belegen, daß sie aber helfen ist teilweise schon seit sehr langer Zeit bekannt. Zudem werden sie auch oft von Ärzten in einer „normalen“ medizinischen Therapie eingesetzt, sind also zum Teil auch wissenschaftlich belegt. Es wird gerade in diesem Bereich also die uralte Tradition mit modernem Wissen verknüpft.
Wichtig:
Achten Sie auf die Dosierungsanweisungen, denn auch wenn man Heilpflanzen frei kaufen kann, können auch sie Nebenwirkungen haben.
Frauenmantel zur Erhöhung der Fruchtbarkeit Frauenmantel, ein typisches „Frauenkraut“, reguliert den weiblichen Zyklus und stimuliert die Gebärmutter. Zudem wird der Frauenmantel auch bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.
Frauenmantel regt sanft und zuverlässig die Gelbkörperhormonbildung an. Die Stimmung wird aufgehellt, nach der Empfängnis wirkt Frauenmantel stärkend.
Frauenmantel während der Schwangerschaft aber bitte nicht einsetzen!
Tee
Nehmen Sie ein bis 2 Gramm Frauenmantel, den Sie mit kochendem Wasser übergießen, dann für zehn Minuten ziehen lassen und anschließend absieben.
Sie können die Teemenge aber auch kalt ansetzen und bei Raumtemperatur mehrere Stunden ziehen lassen.
Trinken Sie eine bis zwei Tassen des Tee’s pro Tag.
Gänsefingerkraut zur Erhöhung der Fruchtbarkeit
Auch das Gänsefingerkraut hat eine zyklusregulierende Wirkung und hilft bei Menstruationsbeschwerden. Beachten Sie jedoch, daß in einer Schwangerschaft nicht auf Gänsefingerkraut zurückgegriffen werden sollte.
Tee
Nehmen Sie 2 Gramm fein geschnittenes Gänsefingerkraut, das Sie mit siedendem Wasser übergießen, dann zehn Minuten ziehen lassen und dann absieben.
Pro Tag bis zu zwei Tassen trinken.
Ginsengwurzel
Man kennt den Ginseng als Mittel gegen Schwäche, bei Stress als auch bei Erschöpfung. Zudem stärkt der Ginseng aber auch das Fortpflanzungssystem.
Tee
Nehmen Sie 3 Gramm sehr fein geschnittene Ginsengwurzel, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und dann zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben.
Trinken Sie für 4 Wochen je zwei Tassen pro Tag.
Einfacher ist es übrigens, sich gleich fertigen Tee zu besorgen.
Himbeerblätter
Himbeerblätter regulieren die Hormonproduktion bei Menstruationsstörungen, zudem stärken auch sie die Gebärmutter- und auch die Beckenmuskulatur.
Tee
Nehmen Sie 1,5 Gramm zerschnittener Himbeerblätter, die Sie mit siedendem Wasser übergießen und dann fünf Minuten ziehen lassen, dann absieben.
Pro Tag zwei Tassen davon trinken.
Hirtentäschelkraut
Hirtentäschelkraut hilft bei Menstruationsstörungen und wird auch dazu verwendet, nach eine Geburt die Blutung zu stillen. Tee
Nehmen Sie drei bis fünf Gramm zerschnittenes Hirtentäschelkraut, das Sie mit siedendem Wasser übergießen, dann eine viertel Stunde ziehen lassen und schließlich absieben. Pro Tag 2 Tassen trinken.
Ingwer zur Erhöhung der Fruchtbarkeit
Der Tausendsassa Ingwer regt den Kreislauf an, er hat eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. Außerdem hilft er bei einer verzögerten Menstruationsblutung, wirkt schmerzlindernd während des Eisprunges und hat eine stärkende Wirkung auf die Fortpflanzungsorgane.
Essen Sie daher viel Ingwer, zum Beispiel als Gewürz für Ihre Speisen.
Mönchspfeffer für höhere Fruchtbarkeit
Der Mönchspfeffer (oder Keuschlamm genannt) wird auch in Medikamenten verwendet, die den Zyklus regulieren sollen. Mönchspfeffer reguliert den weiblichen Hormonhaushalt, zudem wird die Produktion der Hormone FSH und des luteinisirenden Hormons (LH) reguliert.
Auch unterstützt es den Gelbkörper bei der Hormonproduktion in der zweiten Hälfte des Zyklus. Mönchspfeffer hilft bei Menstruationsbeschwerden, wirkt regulierend nach dem Absetzten der Pille, indem es den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringt.
Da der Mönchspfeffer sehr wirksam ist, sollte man erst seinen Arzt befragen, bevor man selbst zum Mönchspfeffer greift.
Pestwurzblätter
Pestwurzblätter schaffen Entspannung und beruhigen, zudem helfen sie bei Menstruationsstörungen.
Tee
Nehmen Sie zwei Gramm zerschnittene Pestwurzblätter, die Sie mit siedendem Wasser übergießen, dann zehn Minuten ziehen lassen und danach absieben. Pro Tag zwei bis drei Tassen trinken.
Schneeballbaum
Die Rinde von den Wurzeln des Schneeballbaums erhöht die Durchblutung der Gebärmutter und der Eierstöcke, zudem gelangen mehr Nährstoffe in den Beckenraum.
Tee
Nehmen Sie ein Gramm der geschnittenen Rinde, die Sie mit kochendem Wasser übergießen und dann für zehn Minuten stehen lassen. Danach absieben. Pro tag bis zu drei Tassen davon trinken.
Der Storchschnabelkraut erhöht die Fruchtbarkeit
Storchschnabelkraut soll eine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung haben.
Kräuterwein
Nehmen Sie dafür zwei Hand voll des blühenden Storchschnabelkrautes, das sie erst gut wachen, dann zerkleinern und in einen Topf geben, in dem Sie dann auch eine Flasche Weißwein geben.
Auf dem Ofen erhitzen und für ungefähr drei Minuten sanft kochen lassen, dann abgedeckt abkühlen lassen, bei ca. 30 Grad einen Esslöffel Honig dazugeben und diesen gut verrühren. Dann in eine saubere Flasche füllen und gut gekühlt aufbewahren.
Trinken Sie zweimal am Tag je ein kleines Glas davon (ca. 100 ml), am besten vor den Hauptmahlzeiten Mittags und am Abend.
Weitere Kräuter, die die Fruchtbarkeit erhöhen können
Der Basilikum
... wirkt ähnlich wie das körpereigene Östrogen und fördert den Eisprung, so nebenbei wird auch die sexuelle Lust gesteigert. Neben der Verwendung als Tee kann man Basilikum natürlich auch als Gewürz verwenden. Tee
Nehmen Sie 25 Gramm getrocknete Basilikumblätter (analog 50 Gramm frische Basilikumblätter), die Sie mit einem Liter siedendem Wasser übergießen, dann für zehn Minuten stehen lassen und danach absieben.
Trinken Sie diesen Liter Tee auf den ganzen Tag verteilt.
Der Beifuß
... hat eine Östrogen- und Gestagenproduktion anregende Wirkung, fördert den Eisprung, fördert auch die Menstruation und entgiftet die Leber und die Nieren.
Neben der Verwendung als Tee kann man Beifuß natürlich auch als Gewürz verwenden. Tee
Nehmen Sie dazu 25 Gramm getrocknete Basilikumblätter (analog 50 Gramm frische Beifußblätter) die Sie mit einem Liter siedendem Wasser übergießen, dann für zehn Minuten stehen lassen, danach absieben.
Trinken Sie diesen Liter Tee auf den ganzen Tag verteilt.
Der Rosmarin
… hat eine dem körpereigenen Östrogen ähnlich Wirkung, er regt die Keimdrüsentätigkeit an, zudem wird die Leberfunktion gebessert und hat eine Stimmungsaufhellende Wirkung. Tee
Nehmen Sie dazu 25 Gramm getrockneten Rosmarin (analog 50 Gramm frischen Rosmarin) den Sie mit einem Liter siedendem Wasser übergießen, dann für zehn Minuten stehen lassen, danach absieben.
Trinken Sie diesen Liter Tee auf den ganzen Tag verteilt.
Kräuter, die die Östrogenbildung fördern
Wenig Östrogen bedeutet keinen oder unregelmäßigen Eisprung, also keine Schwangerschaft. Es gibt Kräuter, die die Östrogenproduktion steigern, dazu gehören u.a.:
Beifuß
Basilikum Koriander Melisse
Rosmarin Salbei
Kräuter, die die Progesteronbildung fördern
Das so genannte Gelbkörperhormon Progesteron regelt in der 2 . Zyklushälfte die Gebärmutterschleimhaut und bereitet sie auf die mögliche Einnistung eines befruchteten Eies vor.
Wird zu wenig Progresteron gebildet, kann sich eine befruchtete Eizelle möglicherweise nicht einnisten, die Eizelle stirbt also ab und wird ausgeschieden.
Kräuter, die helfen können sind u.a.:
Frauenmantel
Küchenschelle
Mönchspfeffer Schafgarbe
Homöopathische Mittel, die die Fruchtbarkeit steigern können
Den Eisprung anregend
Argentum metallicum D6
Zweimal am Tag 10 der Globuli während der ersten Zyklushälfte.
Hilft bei einer Unterfunktion der Eierstöcke, hilft auch bei zu früh eingetretenen Wechseljahren.
Vorsicht: Nicht bei einem Myom oder bei bestehenden Zysten verwenden.
Cuprum metallicum D6
Zweimal am Tag 10 der Globuli während der ersten Zyklushälfte.
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Jodum D6
Zweimal am Tag 10 der Globuli.
Bitte nicht bei einer Schilddrüsenüberfunktion verwenden.
Mehr zu Jodum ...
Pulsatilla pratensis D6
Zweimal am Tag je 10 der Globuli zum Termin des Eisprungs.
Mehr zu Pulsatilla pratensis ...
Bei Gelbkörperschwäche
Pulsatilla pratensis D12
Zweimal am Tag je 5 der Globuli.
Pulsatilla eignet sich besonders bei einer Gelbkörperschwäche, die zusammen mit Brustschwellungen und Stimmungsschwankungen vor der Regelblutung auftritt.
Pulsatilla gilt in der Homöopathie als wichtiges Frauenmittel. Es regt z.B. während der ersten Zyklushälfte auch den Eisprung an.
Bitte wenden Sie sich an einen erfahrenen Arzt oder Homöopathen, bevor sie sich selbst behandeln!
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