Das Heilkräuter-Verzeichnis

Heilkräuter-Verzeichnis - Über 400 Kräuter und ihre Heilwirkung

Thema Heilkräuter


Freitag, 12.7.2013, 11:10:43 Uhr


Wie kann man Wehen anregen?


Zum Ende einer Schwangerschaft fühlt sich so manche Frau äußerst in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt, so dass sie die Geburt wünscht. Doch gerade beim ersten Kind kann sich der Termin schon mal nach hinten verschieben.


Folgende Tipps können die Wehen anregen - aber bitte nur in Absprache mit einem Arzt oder einer Hebamme anwenden!



Wehen anregende Mittel

  1. Warme Bäder

    Warme Bäder mit Heilkräutern und Ölen wirken entspannend. Passende Öle wären zum Beispiel Eisenkraut, Zedernholz, Nelke, Rosmarin und das Zimtöl. Baden Sie aber nicht länger als 10 Minuten darin, da der Blutdruck abfallen könnte.



  2. Treppen steigen

    Schon meine Mutter kannte den Trick mit dem Treppensteigen.

    Durch das Treppensteigen rutscht der Kopf des Kindes ins Becken und gerät so in die richtige Position für die Geburt.


    Aber bitte nicht übertreiben: Nicht überanstrengen, denn die Geburt braucht sehr viel Kraft, weshalb Sie sich vorher nicht auspowern sollten.



  3. Eine Brustwarzenstimulation

    Die funktioniert aber nur, falls der Muttermund bereits weich und etwas geöffnet ist.

    Man massiert für 30 Minuten sanft die Brustwarzen, denn dadurch wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das Wehen auslöst.

    Bitte nur mit Rücksprache der Hebamme anwenden.


  4. Tees

    Besonders Himbeerblättertee soll eine wehenfördernde Wirkung besitzen.

    Auch Eisenkraut, Zimt, Ingwer und Nelken eignen sich, die Wehen auszulösen.


    Trinken Sie deshalb über einen Tag hinweg 2 bis 4 eines dieser Tees.



  5. Massagen

    Führen Sie Bauchmassagen mit Mandelöl durch.

    Sie können noch einen Tropfen Zimtöl, Ingweröl, Eisenkrautöl und Nelkenöl hinzu geben, das verstärkt die Muskeltätigkeit der Gebärmutter zusätzlich.





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Freitag, 12.7.2013, 10:32:25 Uhr


Berberitze hilft gegen Akne

Die Früchte der Berberitze sollen hilfreich gegen Akne sein, wie eine nagelneue Studie der Universität Tabriz (Iran) aufzeigt.

Der Iran gehört zu den Hauptanbaugebieten der Berberitze, die Berberitzenfrüchte gehören zur persischen Küche. Man untersuchte deshalb auch die Eigenschaften der Berberitze genauer, was ihre medizinische Wirkung betrifft.


Die positiven Eigenschaften bei Akne waren hierbei deutlich.


Die Berberitze

Die Berberitze, beziehungsweise der Sauerdorn, gehört zur Familie der Berberitzengewächse. Eventuell kennen Sie die Berberitze als 3 Meter hohen Strauch in Parkanlagen.


Berberitze ist intensiv verzweigt und besonders stachelig. Ihr Holz und ihre Rinde haben eine gelbliche Färbung, man verwendete sie früher auch zum Färben von Stoffen.


Die gelben Blüten wachsen von Mai bis Juni, sie duften extrem unangenehm, nahezu wie Urin.


Die bis zum September reifenden scharlachroten Beeren sind ein besonderes Heilmittel und auch Nahrungsmittel.


An den Sträuchern findet man viele Trauben mit an die dreißig einzelnen Beeren. Diese Beeren schmecken sauer und sehr fruchtig, sie können frisch verzehrt, aber auch getrocknet werden. Auch Marmelade kann man daraus herstellen. Im Iran gibt man sie gerne in den Reis.


In der Pflanze sind eine Vielzahl von Alkaloiden enthalten, besonders Berberin als auch Harze und Gerbstoffe, diese jedoch lediglich in kleinen Mengen.


Tierversuche zeigten eine galletreibende Wirkung, Berberitze senkt den Blutdruck und regt den Darm an.


Die Inhaltsstoffe wirken antibiotisch und pilztötend.


Die Beeren enthalten aber leider kaum die Wirkstoffe, jedoch findet man darin viele Farbstoffe, auch Kaffeesäurederivate, Chlorogen-, Essig- und Apfelsäure, Vitamin C und zahlreiche andere organische Säuren.


Berberitzenfrüchte kennt man als Mittel bei Beschwerden der Harnwege und der Verdauung. Es hilft auch gegen Schwangerschaftserbrechen.


Sauerdorn gegen Akne


Die oben erwähnte iranische Studie testete 4 Wochen lang ein Extrakt aus getrockneten Beeren. Die positiven Effekte waren schnell zu sehen, die Anzahl der Pickel ging zurück, auch die Schwere der Akne besserte sich. Zudem kam es zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen.


Für zu Hause kann man einen Tee aus den getrockneten Beeren herstellen, den man dann 3-mal am Tag trinkt. Außerdem kann man die reifen Früchte verzehren, auch getrocknete Früchte können hilfreich sein.





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Mittwoch, 8.5.2013, 11:51:16 Uhr


Mehr über die Schwedenkräuter

Der Ursprung des Namens der Schwedenkräuter stammt von dem schwedischen Mediziner Dr. Klaus Samst und nicht, wie man vielleicht denken könnte, weil es sich um schwedische Kräuter handelt.

Dr. Samst war ein Sympathisant von Paracelsus. Er entdeckte diese Mischung im 18. Jahrhundert wieder, nachdem sie bereits lange Zeit in seiner Familie kursierte. Allerdings stammt das Rezept vermutlich von Paracelsus, wobei auch dieser es wahrscheinlich nur von den alten Ägyptern kopiert hat. Die Mixtur ist also schon lange Zeit vorhanden und beweist bereits tausende Jahre lang ihre heilende Wirkung.


Die Schwedenkräuter-Tinktur ist auch unter anderen Namen bekannt, wie z.B. "Schwedenbitter", "Langes Leben ", "Bitterer Schwedentropfen" oder "Universaltropfen".


Selbstverständlich verwendete Dr. Samst auch selbst die Schwedenkräuter und starb laut Maria Treben im stolzen Alter von 104 Jahren. Die Todesursache war nicht, wie man vielleicht erwartet, Altersschwäche, sondern ein Sturz vom Pferd. Übrigens soll auch sein Bruder ein hohes Alter erreicht haben.


Das nachfolgende Rezept wurde von Dr. Samst hinterlassen:

Schwedenbitter-Rezept - Kleiner Schwedenbitter

  1. 10g Rhabarberwurzel
  2. 10g Zittwerwurzel
  3. 10g Sennesblätter
  4. 10g Aloe (alternativ kann man auch Wermutpulver oder Enzianwurzel verwenden)
  5. 10g Theriak venezian
  6. 10g Manna
  7. 10g Kampfer (ausschließlich Naturkampfer!)
  8. 5g Myrrhe
  9. 5g Angelikawurzel
  10. 5g Eberwurzwurzel
  11. 0,2g Safran

Diese Mischung setzt man mit ca. 1,5l 40%igem Branntwein an. Als Gefäß eignet sich eine 2-Liter-Flasche, die einen breiten Hals hat. Dies stellt man 14 Tage lang an einen warmen Ort, wobei man die Flasche jeden Tag schüttelt. Danach kann man die Menge, die man braucht, durch ein Sieb in eine etwas kleinere Flasche füllen. Den Rest lässt man einfach weiter ziehen. Die Wirksamkeit der Schwedenkräuter nimmt mit der Zeit immer weiter zu. Daher wird empfohlen, stets eine große Menge des Schwedenbitter zu machen. Die Haltbarkeit beträgt mehrere Jahre, selbst wenn die Kräuter noch in der Flüssigkeit sind. Durch den Alkohol wird eine Schimmelbildung verhindert.

Nachdem man Schwedenbitter hergestellt hat, sind in der Flüssigkeit kleine schwebende Teilchen zu finden. Diese haben keine schädliche Wirkung, sondern verstärken diese sogar. Allerdings mögen sie für den ein oder anderen optisch störend sein. Wer sich am Aussehen der Schwebeteilchen stört, hat die Möglichkeit, die Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter zu sieben.


Hinweis: Es besteht die Vermutung, dass Kampfer krebserregend ist. Wer hier kein Risiko eingehen möchte, kann auf den Kampfer verzichten.


Rhabarberwurzel und Sennesblätter haben eine sehr heftige abführende Wirkung. Ist eine solche Wirkung nicht erwünscht, können auch diese Kräuter weggelassen werden. Außerdem besteht in Deutschland für diese Pflanzen Apothekenpflicht, das heißt sie können nur dort gekauft werden.


Sollten Sie nun mit dem Gedanken spielen sich selbst auf den Weg zu machen und selbst alles für die Herstellung Ihrer eigenen Schwedenkräuter zu sammeln, so bedenken sie folgendes: Ein Teil der Bestandteile ist nur schwierig zu finden bzw. herzustellen, wie z.B. Theriak, Kampfer oder Manna (der Saft der Manna-Esche). Hier empfiehlt sich das Bestellen von bereits fertigen Produkten. Dabei sollten Sie aber beachten, dass die Produkte qualitativ hochwertig sein müssen. Zu billige Produkte mit einer zu schlechten Qualität können mehr Schaden zufügen, als dass sie Nutzen bringen.


Bei der Informationssammlung, die ich betrieben habe um meinen eigenen Schwedenbitter zu machen, traf ich auf Kräuter Kühne. Dieser bietet sogar ein Sortiment für Schwedenkräuter an, das bereits fertig abgepackt ist. Dann fehlt nur noch der Alkohol und man kann wie oben beschrieben den Schwedenbitter ansetzen.


Rezept des Großen Schwedenbitter

nach Maria Treben

Zutaten

  1. 35g Muskatnuss
  2. 26g Wermut
  3. 18g Theriak
  4. 18g Kalmus
  5. 18g Rhabarber
  6. 13g Myrrhe
  7. 9g Zittwerwurzel
  8. 7g Arnikawurzel
  9. 7g Kieselerde
  10. 7g Enzainwurzel
  11. 5g Lärchenschwamm
  12. 5g roter Ton
  13. 4g Eberwurz
  14. 2g Sennesblätter
  15. 2g Kampfer (nur Naturkampfer)
  16. 2g Bibergail
  17. 2g Muskatblüte
  18. 2g Tormentill
  19. 1g Safran

Die Zubereitung des großen Schwedenbitter ist gleich wie die des kleinen Schwedenbitter, mit dem Unterschied, dass hier 2,5l Alkohol genommen werden. Man kann auch 60g Kandiszucker in die Mischung geben, um einen besseren Geschmack zu erlangen. Die Anwendungsarten unterscheiden sich nicht von denen der Schwedenkräuter.



Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter

Wichtig: Die Einnahme der vorgegebenen Mengen sollte stets mit Wasser oder Kräutertee verdünnt erfolgen.


Nach einer Anwendung von Schwedenkräutern über die Dauer von 6 Wochen sollte eine Pause von ungefähr 2 Wochen gemacht werden.


Innerliche Anwendung des Schwedenbitter

Die „Alte Handschrift“ besagt, dass für die Einnahme je ein TL Schwedenbitter mit Wasser oder einer Tasse warmen Tee vermischt wird.

Eine Erhöhung der Dosis auf 3 TL ist bei Unwohlsein möglich.


Bei ernsthaften Erkrankungen wird empfohlen pro Tag bis zu 3EL einzunehmen. Dies sollte in 1/8 Liter Tee gemischt werden und immer 30 Minuten vor und 30 Minuten nach den Mahlzeiten eingenommen werden.


Äußerliche Anwendung von Schwedenkräutern

Schwedenkräuter-Umschlag

Hierfür nimmt man ein Stück Stoff oder Watte, tränkt es in Schwedenbitter und legt es anschließend auf die betroffene Stelle, die zuvor mit Salbe (bevorzugt Ringelblumensalbe) oder Schweinefett eingestrichen wurde. Es wird empfohlen darüber noch etwas Alufolie oder Plastikfolie zu legen, um die Kleidung zu schützen. Zuletzt wird alles mit einem Verband verbunden.

Man sollte den Umschlag bis zu 4 Stunden einwirken lassen. Treten allerdings Hautreizungen auf, so sollte die Einwirkzeit kürzer gewählt werden.

Wenn man den Umschlag abgenommen hat nimmt man etwas Puder und pudert die zuvor behandelte Stelle ein.


Schwedenkräuter-Creme

Die Schwedenkräuter-Creme kommt vor allem dort zum Einsatz, wo ein Umschlag aufgrund des Ortes der Beschwerden nicht verwendet werden kann, wie z.B. am Po, an der Zunge, usw. Üblicherweise wendet man die Schwedenkräuter in einem Umschlag als unverdünnte Flüssigkeit an.


Zudem bietet die Creme den Pluspunkt, dass das Einfetten der Haut wegfällt, weil die Creme schon Substanzen enthält, die die Haut schützen. Folglich ist diese Anwendung sehr einfach und vor allem bequem.

Die Schwedenkräuter werden in diesem Fall zwar verdünnt, dennoch bleibt eine starke Wirkung erhalten. Diese kann so stark sein, dass trotzdem Hautreizungen möglich sind. Dann ist eine weitere Verdünnung der Creme angebracht.


Eine Creme selbst herstellen

Hierfür verwendet man die Tinktur der Schwedenkräuter.

Die Basis der Creme bildet Olivenöl oder alternativ ein anderes Pflanzenöl. Wasserfreies Lanolin bietet sich als Emulgator an. Um der Creme ihre Konsistenz zu geben, kann man Bienenwachs nehmen, da es pflegend und schützend für die Haut wirkt. Ersetzt man einen Teil des Bienenwachses durch Sheabutter oder Kakaobutter, so wird die Creme noch hautverträglicher. Man mischt hierfür je 1g Bienenwachs mit 2g Sheabutter oder Kakaobutter.


Die Haltbarkeit der Creme ist sehr lange, teilweise mehrere Monate. Da die Schwedenkräuter einen hohen Alkoholgehalt haben, kann auf Konservierungsstoffe verzichtet werden.


Zutaten für die Schwedenkräuter-Creme
  1. 30ml Schwedenkräuter
  2. 30ml Öl (z.B. Olivenöl)
  3. 15g Lanolin anhydrid
  4. 4g Bienenwachs (alternativ 1g Bienenwachs und 2g Sheabutter oder Kakaobutter)

Zubereitung der Schwedenkräuter-Creme

Als erstes mischt man das Lanolin, das Öl und die Konsistenzgeber in einem Glas. Die Schwedenkräuter gibt man in ein anderes Glas und stellt dann beide Gläser in ein heißes Wasserbad, das man so lange erhitzt, bis die vorhandenen festen Zutaten geschmolzen sind. Unter durchgängigem Rühren kann man nun die erhitzten Schwedenkräuter mit in das andere Glas gießen. Anschließend rührt man immer weiter. Dies kann einige Zeit dauern, da man erst aufhören sollte zu rühren, wenn die entstandene Creme handwarm ist. Dann kann man die Creme in ein Salbentöpfchen füllen, das man gut verschließt. Es sollte außerdem mit dem Inhalt und dem Tag beschriftet werden, so dass keine Verwechslungen aufkommen können. Die Haltbarkeit der Creme ist länger, wenn man sie im Kühlschrank lagert. Dabei sollte man aber ein Auge darauf haben, dass Kinder nicht von der Creme „naschen“.


Weitere Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter

Schwedenkräuter sind nicht umsonst als „Allheilmittel“ bekannt, denn sie wirken bei allen möglichen Erkrankungen, wie auch schon in der Alten Handschrift verkündet wurde. Es gibt jedoch nicht nur diese älteren Schriften über die Schwedenkräuter, sondern auch aktuell noch eine Vielzahl neuer Einsatzgebiete:


Erkältungen

Befeuchtet man einen Wattebausch mit Schwedenbitter und inhaliert seine Dämpfe, indem man ihn unter die Nase hält, so werden Gliederschmerzen, Müdigkeit, sowie das Druckgefühl im Kopf- und Stirnbereich bei einer Erkältung gemindert.

Wenn die Erkältung sich auch auf die Bronchien auswirkt, so ist es von Vorteil, wenn man die Dämpfe zudem durch den Mund einatmet.

Außerdem wird dazu geraten, dass man in der lästigen Grippezeit jeden Tag einen TL mit warmem Wasser verdünnt und einnimmt.


Fieber

Bei Fieber vermischt man einen TL mit einem Glas Wasser und trinkt dies.


Hämorrhoiden

Hierfür mischt man einen EL Schwedenbitter mit einem Glas Wasser. Diese Mixtur wird öfter täglich auf die Hämorrhoiden getupft. Vor dem Schlafengehen erfolgt zudem die Einnahme von einem TL Schwedenbitter. Auch dieser wird verdünnt.


Insektenstiche

Die Beschwerden von Insektenstichen werden durch einen Schwedenkräuter-Umschlag gemindert. Diesen sollte man allerdings einige Stunden einwirken lassen.


Mandelentzündungen

Bei einer bakteriellen Infektion der Rachenmandeln gibt man einen TL in ein Glas Wasser, mischt dies und gurgelt mit dieser Flüssigkeit. Bei einer heftigen Entzündung kann öfters am Tag gegurgelt werden.


Ohrenschmerzen

Bei Ohrenschmerzen nimmt man einen befeuchteten Wattebausch und steckt ihn in das betroffene Ohr.


Schnittwunden oder Verletzungen

Bei Schnittwunden oder Verletzungen kann man einen Wattebausch tränken und auf die betroffene Stelle legen. Achtung: es wird unglaublich brennen! Trotzdem wird empfohlen dies einige Stunden oder sogar über Nacht einwirken zu lassen. Es hat nämlich eine entzündungshemmende, antibakterielle und reizlindernde Wirkung. So lassen die Verletzungen rascher nach und heilen schneller.


Schnupfen mit verstopfter Nase

Bei einer verstopften Nase befeuchtet man einen Wattebausch und riecht an ihm.


Stirnhöhlenentzündungen

Hier werden der Nasenrücken und die Stirn öfters am Tag mit der Tinktur eingerieben. So verflüssigt sich der Schleim, was dazu führt, dass er leichter abfließen kann. Außerdem tötet die Tinktur Bakterien ab.


Zahnfleischentzündungen

Hierfür mischt man einen EL Schwedenbitter mit einem Glas voll Wasser. Diese Flüssigkeit gibt man öfters täglich auf das Zahnfleisch.


Zahnschmerzen

Auch bei Zahnschmerzen mischt man Schwedenkräuter und Wasser. Mit dieser Mischung kann man den Mund ausspülen oder den schmerzenden Zahn betupfen.


Alte Narben oder Wunden

Reibt man alte Narben ein, so werden sie verschwinden. Auch Wunden werden ein für alle Mal abheilen. Hierfür werden sie vierzigmal mit Schwedenkräutern behandelt.


Brandverletzungen

Wenn man Brandverletzungen durchgehend mit einer Mischung aus Schwedenkräuter und Wasser befeuchtet, so wird die Bildung von Brandblasen verhindert.


Rheuma

Bei Rheuma trinkt man jeden Morgen und jeden Abend eine Mischung aus einem TL und einem Glas Wasser. Zudem wird die betroffene Stelle abends mit einer Lösung befeuchtet.


Schlaflosigkeit

Leidet man unter Schlaflosigkeit, so trinkt man vor dem zu Bett gehen einen TL gemischt mit einem Glas Wasser.


Völlegefühl

Ein EL Schwedenkräuter fördert die Verdauung und wärmt den Magen auf. Dies hilft, wenn man zu viel gegessen hat.


Warzen

Hierfür tränkt man ein Stück Watte in Schwedenbitter. Behandelt man hiermit über Nacht kleine Warzen, so ist man schon nach ein paar Behandlungen von ihnen erlöst.

Bei hartnäckigen Warzen kann die Behandlung mehrere Tage andauern. Dabei wird stets die obere Hautschicht von der Warze entfernt und behandelt so lange weiter, bis die Warze verschwunden ist. Wird eine Unverträglichkeit der Tinktur festgestellt, so wird die Haut zuvor eingefettet.


Überdrehtheit

Schwedenkräuter sollen auch gegen Hyperaktivität wirken. Es heißt, dass sie eine ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt haben.


Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen werden blasser und ein wenig glatter.


Rissige Hände

Rissige Hände werden mit der Tinktur eingerieben. Achtung: Auf keinen Fall in die Augen bringen!


Pickel

Werden Pickel pur mit den Schwedenkräutern betupft, so trocknen sie rasch aus und heilen schneller ab.


Stirnder Nebenhöhlenentzündung

Hierfür werden Lappen gut mit Schwedenkräutern getränkt. Die Stellen werden zuvor eingefettet und dann werden die Lappen aufgelegt. Dadurch darf man eine raschere Heilung erwarten, da sich die Höhlen öffnen und das Sekret ablaufen kann.


Migräne und Kopfschmerzen

Man verdünnt einen TL Schwedenkräuter mit etwas Wasser und gibt dies auf den Kopf. Dies kann gegen Migräne und Kopfschmerzen helfen, die Wirkung ist aber umstritten. Ein Versuch kann sicher nicht schaden.


Hexenschuss

Hierfür legt man einen getränkten Lappen auf seinen Rücken und legt sich dann hin.


Blähungen

Bei Blähungen mischt man ein wenig Schwedenkräuter-Tinktur in einen warmen Tee (empfohlen Kümmel, Fenchel oder Anis). So lassen die Blähungen schnell nach und die Schmerzen verschwinden.


Venenleiden und Thrombosen

Umschläge helfen bei einer besseren Durchblutung. Hierfür sollten sie bis zu dreimal täglich angewandt werden und jedes Mal ungefähr eine Stunde einwirken können.


Bauchschmerzen

Bei Bauchschmerzen kann man einen gut getränkten Lappen auf den vorher eingefetteten Bauch legen.


Frische Narben

Sehr frische Narben sollte man allgemein zuerst in Ruhe lassen. Wenn allerdings bereits eine neue Hautschicht da ist, kann sie mit Schwedenkräutern vorsichtig gereinigt werden. Achtung: es brennt sehr! Für wen dieses Brennen zu stark ist, der kann die Schwedenkräuter mit etwas Ringelblumen-, Gundermanntee oder Wasser verdünnen.


Anwendungsgebiete der Schwedenkräuter nach Maria Treben

Maria Treben hat sich eine lange Zeit ihres Lebens mit den unterschiedlichen Anwendungsgebieten und Wirkungen der Schwedenkräuter beschäftigt.


Nachfolgend findet man einen Teil der Krankheiten, bei der die Behandlung mit Schwedenkräutern laut Maria Treben gut möglich ist:

  1. Brandwunden
  2. Darmerkrankung
  3. Nierenerkrankung, schwache
  4. Verkrüppelungen
  5. Venenentzündungen
  6. Parkinson
  7. Pest und Pestgeschwüre
  8. Lungenentzündungen
  9. Hühneraugen
  10. Alkoholverbot, strenges
  11. Darmverschluss
  12. Bandwürmer
  13. Lähmungen
  14. Cox-Arthrose
  15. Zuckerkrankheit
  16. Hände, gefrorene
  17. Knie, steifes
  18. Gelbsucht, infektiöse
  19. Tumore
  20. Bluterguss
  21. Krustenbildungen
  22. Fieber
  23. Altersflecken
  24. Schussverletzungen
  25. Zittern der Glieder
  26. Schleimbeutelentzündungen
  27. Ohrenschmerzen
  28. Gallenbeschwerden
  29. Hornissenstich
  30. Weißfluss
  31. Stirnhöhlenentzündungen
  32. Entzündungen, Vereiterungen
  33. Schlafstörungen
  34. Epileptische Anfälle
  35. Wassersucht
  36. Durchblutungsförderung
  37. Magenleiden
  38. Taubheit
  39. Kiefervereiterungen
  40. Mutterschmerzen
  41. Knieausbuchtungen
  42. Gehörfehler
  43. Wunden, faulende
  44. Depressionen
  45. Herzbeschwerden
  46. Blutarmut
  47. Gehörleiden durch Verkühlung
  48. Winde
  49. Appetitlosigkeit
  50. Netzhautablösung
  51. Stirnhöhleneiterungen
  52. Narben
  53. Schnittwunden
  54. Spastische Lähmungen
  55. Nierenbeschwerden
  56. Lungenemphyseme
  57. Blutschwamm
  58. Magenkrämpfe
  59. Herzasthma
  60. Würmer
  61. Epilepsie
  62. Darmkrebs
  63. Gicht
  64. Hautstellen, weiße
  65. Juckreiz
  66. Kopfschmerzen
  67. Übelkeit
  68. Schwangerschaft
  69. Schnupfen
  70. Gelbsucht
  71. Knöchel, verstauchter
  72. Magenbeschwerden
  73. Lymphdrüsenerkrankungen
  74. Insektenstiche
  75. Wangenfisteln
  76. Netzhaut, poröse
  77. Ausschläge
  78. Bronchialkatarrh
  79. Netzhautblutungen
  80. Kreislaufstörungen
  81. Füße, gefrorene
  82. Schwerhörigkeit
  83. Darmträgheit
  84. Brustwarzenentzündung
  85. Gliederzittern
  86. Stuhlverstopfung
  87. Lebererkrankungen
  88. Bisse
  89. Blutreinigung
  90. Kopfverletzungen
  91. Fleisch, wildes
  92. Nierenkoliken
  93. Gebärmuttererkrankungen
  94. Gehirnhautentzündung
  95. Metastasen
  96. Krämpfe
  97. Operationswunden, -narben
  98. Emphyseme
  99. Schmerzen aller Art
  100. Pocken
  101. Lungenerkrankungen
  102. Atemnot
  103. Flecken
  104. Zahnschmerzen
  105. Nase, Verkrustungen
  106. Gastritis
  107. Gallenanfälle
  108. Ohrensausen, Tinnitus
  109. Star, grauer
  110. Brand
  111. Sehkraft, stärkend
  112. Unterleibskrebs
  113. Rheuma
  114. Zysten
  115. Wundbrand
  116. Hodenerkrankungen
  117. Kolikanfälle
  118. Erbrechen
  119. Augenleiden
  120. Thrombosen
  121. Hämorrhoiden
  122. Wunden, eitrige
  123. Beulen
  124. Wunden
  125. Armverletzungen
  126. Trunkenheit
  127. Verdauungsbeschwerden
  128. Erfrierungen
  129. Verstopfungen
  130. Gedächtnis, stärkend
  131. Typhus
  132. Menstruationsbeschwerden
  133. Erschlaffung des Aftermuskels
  134. Blattern
  135. Lungensucht
  136. Wildes Fleisch
  137. Durchfall
  138. Wundmale
  139. Sprachstörungen
  140. Schließmuskelerschlaffung
  141. Ohnmacht
  142. Leukämie
  143. Nachgeburt, leichtere
  144. Schluckbeschwerden
  145. Talgdrüsen
  146. Schwindel
  147. Eierstockerkrankungen
  148. Eiterherd, im Ohr
  149. Zunge, Blasen
  150. Rotlauf
  151. Fleischvergiftungen
  152. Bauchspeicheldrüsenerkrankung
  153. Warzen
  154. Nierenschrumpfungen
  155. Halsentzündung
  156. Heuschnupfen
  157. Hundebisse
  158. Benommenheit
  159. Knochenerkrankungen
  160. Male
  161. Gehirnverletzungen
  162. Erkältungen
  163. Deformierungen
  164. Leber, geschwollene
  165. Darmblutungen
  166. Verkrampfungen
  167. Fisteln
  168. Schüttellähmungen
  169. Grippe, vorbeugend gegen
  170. Geschwülste

Nebenwirkungen der Schwedenkräuter

Auch bei der Anwendung von Schwedenkräutern sind verschiedene Nebenwirkungen möglich. Dazu zählen:

  1. Allergien
  2. Brennen in Wunden
  3. Durchfall
  4. Austrocknung oder Aufreißen der Haut


Vorsicht beim Einsatz der Schwedenkräuter

Die Tinktur der Schwedenkräuter enthält Alkohol und sollte daher bei Kindern nur mit Bedacht angewandt werden. Außerdem sollten „trockene“ Alkoholiker auf eine Anwendung verzichten, da das Risiko eines Alkoholsuchtrückfalles besteht.

Trägt man die Tinktur unverdünnt auf die Haut auf, so kann es zu Reizungen kommen.

Bei einer äußerlichen Anwendung sollten im Anschluss Solarium und Sonnenbestrahlung gemieden werden. Ansonsten kann es zu Verfärbungen der Haut kommen.



Mehr zu Schwedenkräuter auch hier...


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Mittwoch, 8.5.2013, 11:50:33 Uhr


Tinkturen, Cremes, Salben und Kräuter-Öle selbst herstellen

Mittlerweile findet man in Drogerien und Apotheken eine Vielzahl von Mitteln, deren Herstellung auf Basis von Heilkräutern erfolgte. Ein Teil dieser Mittel hat eine hohe, ein anderer eine niedrige Wirksamkeit. Dies liegt daran, dass die angewandten Heilkräuter in ihrer Konzentration und Art unterschiedlich sind.


Aus diesem Aspekt kann es durchaus Sinn machen, sich selbst mit der Herstellung von Tinkturen, Cremes, Salben und Ölen zu beschäftigen. Dies bringt den Vorteil, dass man selbst mit Sicherheit sagen kann, welche Zutaten verwendet wurden und somit beispielsweise auch, in welcher Konzentration sie vorhanden sind und ob tatsächlich nur hochwertige Stoffe herangezogen wurden. Außerdem ist so auch die Herstellung von verschiedenen Kräutermixturen oder Mischungen mit anderen Heilstoffen möglich, die es so nicht zu kaufen gibt. Die selbst gemachten Produkte erbringen zudem einen Preisvorteil, da sie fast immer billiger sind, als wenn man sie kauft. Zuletzt kann man abhängig von der gebrauchten Menge selbst bestimmen, wie viel man herstellen möchte. So kann man das Wegwerfen größerer Mengen verhindern und die Produkte sind stets frisch.


Im Folgenden werden sie viele Tipps entdecken, um mit der eigenen Herstellung von Cremes, Salben und vielem anderen beginnen zu können:

Eigene Herstellung von Salben

  1. Grundlegendes – Sauberkeit ist wichtig

    Es ist sehr wichtig, dass man auf Sauberkeit achtet. Hierbei sollte man vor allem für saubere Behältnisse, Geräte, sowie eine saubere Arbeitsfläche sorgen. Dreck (Bakterien) und Spülmittelreste können bewirken, dass die selbst gemachte Salbe rasch schimmelt.


  2. Grundlegendes - Mengenangaben einhalten

    Vor allem als Anfänger ist es von Bedeutung, dass man die Mengenangaben beachtet, die in den Rezepten stehen. Erst wenn man einige Erfahrung mit der Herstellung von Salben gesammelt hat, kann man eigene Salben zusammenstellen oder von den ursprünglichen Rezepten abweichen.


  3. Grundlegendes – Materialien erhitzen

    Die Salbenzutaten erhitzt man in einem Wasserbad und nicht direkt am Feuer. Das Erhitzen in einem Wasserbad ist schonender und das Risiko zu hoher Temperaturen wird ausgelöscht. Es wird empfohlen hitzefestes Glas zu verwenden, alternativ kann man aber auch Marmeladegläser nehmen.



www.kraeuter-verzeichnis.de

Herstellung einer Salbe

Ich kann hier grundsätzlich zwei verschiedene Varianten zur Salbenherstellung empfehlen:


Salbenherstellung mit Schweineschmalz

Hierfür nimmt man die gewünschte Menge Schweineschmalz, die in einem Gefäß so lange erhitzt wird, bis man flüssiges Schmalz hat. Dann kann man das jeweilige Kraut oder die Kräuter hinzugeben. Diese Mischung lässt man aufkochen und anschließend 10 Minuten lang ziehen. Danach kann man sie abkühlen lassen. Noch bevor sich das Fett wieder verfestigt, muss man aber die festen Bestandteile herausfiltern. Anschließend kann man die Salbe in ein Gefäß füllen, wo sie kühl aufbewahrt eine Haltbarkeit von bis zu einem Jahr aufweist.


Eine Beinwellsalbe, die man auf diese Art gemacht hat, kann man beispielsweise verwenden um kleineren Wunden, Entzündungen und Geschwüren bei der schnellen Heilung zu helfen. Zudem kann sie bei Quetschungen und Blutergüssen helfen.


Salbenherstellung mit Bienenwachs und Öl

Als erstes gilt hier festzustellen, dass diese Art der Herstellung viel komplizierter ist. Das liegt daran, dass das Verhältnis, in dem Wachs und Öl gemischt werden, bestimmt, welche Konsistenz letztendlich die Salbe hat. Daher sollte man zwischendrin stets ein wenig der Mischung auf einen Teller geben und abkühlen lassen. So kann man überprüfen, ob die Salbe die gewünschte Festigkeit hat. Wenn sie zu weich ist, fügt man mehr Wachs hinzu, ist sie zu fest, so nimmt man noch Öl hinzu.


Zur Orientierung beginnt man am besten mit ca. 4g Wachs und 50ml Öl.

Nun gibt man das Wachs und das Öl in ein Gefäß und erhitzt beides in einem Wasserbad. Dies geht so lange, bis das Wachs sich aufgelöst hat. Danach rührt man es gut um, so dass sich die Zutaten gut vermischen. Bereits jetzt kann man den ersten Test durchführen, ob die Salbe die gewünschte Konsistenz hat, wenn man sie abkühlen lässt. Man nimmt also ein wenig der Mixtur und lässt es abkühlen. Ist die Konsistenz der Salbe richtig, so kann man die gesamte Mischung ungefähr handwarm abkühlen lassen. Dann kann man Wirkstoffe und ätherische Öle hinzugeben und abermals alles gut verrühren. Die Salbe sollte man dann zur Aufbewahrung gut verschließen.


Es gibt noch eine aufwendigere Weise zur Herstellung, die aber mehr Inhaltsstoffe bietet. Hierfür nimmt man anstelle des Öles einen Heiß- oder Kaltauszug der gewählten Pflanzen. Dabei werden die Wirkstoffe bereits zuvor im Öl angereichert, was zu einer höheren Dosierung führt.


Möchte man die Salbe etwas cremiger, einfacher zu verstreichen und besser für die Haut, so kann man Kakaobutter oder Lanolin der Salbenmischung hinzugeben. Dies ist allerdings ein wenig umfangreicher bei der Herstellung und außerdem etwas teurer. Es gibt aber kein Unterschied zur Herstellung alleine mit Bienenwachs. Hierfür nimmt man einfach eine andere Mischung: 2g Wachs, 50ml Öl, 6g Lanolin.


Eine Salbe, die bei Schnittwunden, Quetschungen und Abschürfungen hilft: Hierfür wird zuerst von ca. 40g Beinwellblättern ein Öl-Auszug hergestellt. In ungefähr 200ml dieses Auszuges gibt man dann ca. 15g Bienenwachs. Die Salbenherstellung erfolgt wie zuvor erläutert.


Ringelblumensalbe selber herstellen – eine Salbe für Wunden und die Haut zum selbst machen

Selbstverständlich kann man Ringelblumensalbe ganz einfach fertig in einer Apotheke erwerben. Alternativ kann man sie allerdings auch ziemlich leicht selbst machen:


Zutaten

2 Hände kleingehackte Ringelblumenblüten

250ml Olivenöl

50g Kakaobutter oder Sheabutter (alternativ auch eine Mischung)

50g Bienenwachs

5 Tr. Vitamin E-Acetat


Anwendung der Ringelblumensalbe

Die Salbe kann bei Wunden angewandt werden und ist gut bei rissiger, rauer und spröder Haut.


Herstellung der Ringelblumensalbe

Die oben genannten Zutaten, mit Ausnahme des Vitamin E-Acetat, gibt man in ein Gefäß. Dieses stellt man ins Wasserbad und lässt die Zutaten bei 70°C vorsichtig aufschmelzen. In der Abkühlungsphase kann man dann das Vitamin E-Acetat hinzugeben. So wird das Öl nicht ranzig. Die fertige Fettphase kann man nun in einem Topf erhitzen und die Ringelblumen hinzugeben. Wenn es aufgeschäumt hat, kann man den Topf wieder vom Herd runter nehmen. Das ganze lässt man nun einen Tag stehen, bevor man das Fett abermals erwärmt, durch ein Leinentuch filtert und zuletzt die Salbe in Cremedosen füllt.


Ringelblumensalbe und kleine Wunden

Die aus den frischen Blütenblättern der Ringelblumen hergestellte Salbe ist bei kleinen Wunden äußerst nützlich. Sie hat eine antiseptische Wirkung und wirkt somit entzündungshemmend. Außerdem hilft die Salbe bei entzündeter, trockener Haut.

Hierfür nimmt man 50g der frischen Blütenblätter der Ringelblume und gibt diese in einen Topf. Außerdem werden 2 Tassen mit kaltem Wasser hinzugegeben. Diese Mixtur lässt man über Nacht stehen. Am folgenden Tag kann man die Mischung dann so lange kochen, bis fast die gesamte Wassermenge verdampft ist. Vorsicht: Bitte nicht anbrennen lassen!

Dann gibt man 250g Lanolin (bekommt man in der Apotheke) hinzu und rührt gut um. Wenn alles gut miteinander vermischt ist, kann man die Mischung durch ein Tuch in ein Behältnis pressen. Dort lässt man es gut abkühlen und kann es schließlich verschließen.


Angewandt wird die Salbe öfters am Tag. Es werden einfach die betroffenen Stellen eingecremt.


Kamillensalbe

Zur Herstellung einer Kamillensalbe braucht man

gut zwei Hände voll Kamillenblüten und 250g Schweinefett


Anwendung

Schnupfen, Hämorrhoiden


Zubereitung

Das Schweinefett wird erhitzt. Die Kamillenblüten werden hinzugegeben und alles gut verrührt. Anschließend wird es abgedeckt und über die Nacht stehen gelassen. Die Mischung kann man am folgenden Tag abermals leicht erwärmen. Danach wird sie (z.B. durch ein Leinentuch) abgeseiht und in ein sauberes Behältnis umgefüllt.

Kamille hat eine positive Wirkung bei der Wundheilung und die Salbe eignet sich gut für diesen Einsatz. Außerdem hilft sie bei gereizter und angegriffener Haut.


Johanniskraut-Salbe bei Wunden und Brandverletzungen

Zutaten

1 EL Bienenwachs

1 Tasse frisches Johanniskraut

1 Tasse Sonnenblumenöl


Zubereitung

Zuerst wird das Johanniskraut mit Öl aufgegossen. Dies sollte in einem dunklen Gefäß passieren, in dem man die Mischung jetzt 7 bis 9 Tage lang ziehen lassen muss. In diesem Zeitraum werden die ätherischen Öle des Krauts freigesetzt.


Ist die Wartezeit vorüber, so kann man das Öl vorsichtig abseihen und in eine Schale füllen, die man ohne Probleme im Wasserbad erhitzen kann. Bei der Erhitzung im Wasserbad wird das Bienenwachs hinzugegeben. Wenn dieses geschmolzen ist, kann man das Schälchen wieder aus dem Wasserbad nehmen. Nun muss man die Mischung kaltrühren, so dass die Abkühlung gleichmäßig erfolgt und man eine geschmeidige Salbe erhält.


Abschließend muss man die Salbe noch umfüllen. Hierfür eignen sich vor allem verschließbare Cremedosen.


Anwendung

Die Johanniskraut-Salbe eignet sich hervorragend als Wund- und Heilsalbe. Der beste Anwendungsbereich sind allerdings Verbrennungen und Hautabschürfungen.


Anmerkungen

Die Salbe ist ungefähr ein halbes Jahr haltbar.

Füllt man sie in kleine Döschen, so erhält man einen wunderbaren Lippenbalsam. Dieser hat eine ausgezeichnete Wirkung bei spröden Lippen.




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Mittwoch, 8.5.2013, 11:49:39 Uhr


Schafgarbe - Tee


  1. Schafgarbentee:

    Für die Zubereitung des Schafgarbentees nimmt man 1 bis 2 TL der Blüten und Blätter (oder allein die Blüten) und überbrüht sie mit einem Viertel Liter soeben gekochtem Wasser. Dies lässt man 5 Minuten zugedeckt ziehen und seiht es anschließend ab. Über einen längeren Zeitraum soll man über den Tag verteilt von dem Tee schluckweise zwischen 2 und 4 Tassen trinken.

    Trinkt man den Tee als Mittel gegen Magen- und Darmstörungen, so darf man ihn nicht süßen. In anderen Fällen wird das Süßen mit braunem Zucker oder Honig empfohlen.


  2. Schafgarbentinktur als Mittel gegen Erbrechen und Übelkeit:

    Hierfür gibt man 2/3 Wasser und 1/3 Korn in ein großes Schraubglas und füllt es mit der Menge an Schafgarbenblüten, die die Flüssigkeit aufnehmen kann. Dieses Glas gut verschließen und 8 Tage an die Sonne stellen. Anschließend abfiltern. Von diesem Mittel erfolgt die Einnahme morgens und abends nüchtern je 1 EL mit 3 EL Wasser verdünnt.









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Mittwoch, 8.5.2013, 11:49:22 Uhr


Schafgarbe Anwendung

Die Anwendung der Pflanze erfolgt in der Volksmedizin bei diversen Erkrankungen des Magens und Darmes, wie z.B. Blähungen, Stuhlverstopfungen und Stauungen, Appetitmangel, Magen- und Darmkrämpfen und Gärungserscheinungen. Schafgarbe wird außerdem bei Gallenkrämpfen und Störungen der Leber verwendet, sowie zur Heilung von Entzündungen, wie z.B. Magen- oder Dickdarmentzündung und zur Steigerung der Darmdrüsentätigkeit. Auch für die Regulierung der Nierentätigkeit wird das Kaut verwendet, wobei die Harnausscheidung verstärkt wird, dafür aber vollkommen reizlos ist. Bei Leibschmerzen, die in Zusammenhang mit Kreuzschmerzen stehen, ist die Wirkung der Schafgarbe auch sehr positiv.


Über die regelmäßige Zunahme von frischem Schafgarbensaft sagt man, dass sie selbst ausstrahlende Schmerzen, wie sie die Angina pectoris (Herzbräune oder Herzmuskelentartung) auslöst, beseitigen oder zumindest verringern kann. Der Saft muss dabei absolut frisch sein und darf auf keinen Fall anfangen zu gären. Diese Wirkung lässt sich auf den besonderen Chlorophyllgehalt zurückführen. Dieser hat eine positive Wirkung auf die blutbildenden Organe und stärkt und kräftigt somit den Gesamtorganismus.


Schafgarbe hilft bei der schnellen Beschwerdenminderung bei Rheuma und Gicht und beeinflusst die Zuckerkrankheit maßgeblich, vor allem im Anfangsstadium.


Die Pflanze ist auch unter dem Namen „Blutstillkraut“ bekannt und wird bei unterschiedlichen Arten innerer Blutungen angewendet. Sie kann (wie das Hirtentäschel auch) bei Mastdarm- und Hämorrhoidalblutungen, bei Blutspucken und –husten, sowie bei Nasenbluten und Nierenblutungen angewendet werden. Außerdem kann man durch die Schafgarbe die Regel weitestgehend regeln. Außerdem wird die Pflanze eingesetzt bei Eierstockentzündungen und zur Linderung bei Gebärmuttervorfall.


Zur Einnahme des Mittels wird außerdem bei unterschiedlichen Erkrankungen der Harnorgane geraten, wie z.B. bei Bettnässen, Blasenschwäche und Blasenkatarrh.


Süßt man den Schafgarbentee mit Honig, hat er warm getrunken eine vorzügliche Wirkung bei Bronchialkatarrh, Husten, grippösen Erscheinungen und Bronchitis. Der lauwarme Aufguss wird als Volksmittel benutzt, um Nasenspülungen gegen Schnupfen zu machen.


Eine äußerliche Anwendung der Schafgarbe wird zur Behandlung aller Arten von Geschwüren und zur Wundbehandlung vorgenommen. Hierfür wird die Pflanze abgekocht und als Umschlag oder Bad angewendet. Die Umschläge haben eine heilende und wohltuende Wirkung bei aufgesprungenen Händen, sowie bei wunden Brustwarzen bei stillenden Müttern. Dies gilt außerdem für die unterstützende Wirkung gegen Schuppenflechte. In diesem Fall unterbindet die Schafgarbe den nervenaufreibenden Juckreiz.


Nimmt man häufig Waschungen des ganzen Körpers mit dem ausgekühlten Schafgarbenabsud vor, zeigt dies eine kräftigende Wirkung bei schwachen und bettlägerigen Kleinkindern, sowie bei Menschen, die nervöse Störungen haben. Allgemeine Neuralgien werden durch warme Schafgarbenbäder mit einem Zusatz von Kamille gelindert.


In der Volksmedizin nimmt man bei Schindel und gegen Blutandrang zum Kopfe absolut frisch gepflückte Blüten und Blätter zwischen Daumen und Zeigefinger. Diese zerreibt man, bringt sie direkt vor die Nase, zerreibt sie abermals und führt sie in die Nase ein. Achtung! Üblicherweise ist dies ein Auslöser für Nasenbluten. Allerdings erleichtert es auch das Schwindelgefühl und den Blutandrang.




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Mittwoch, 8.5.2013, 11:49:00 Uhr


Die Schafgarbe

(Achillea Millefolium)


Volksnamen

Frauendank, Heil allen Schaden, Blutstillkraut, Gotteshand, Bauchwehkraut


Die Schafgarbe (von unseren österreichischen Nachbarn liebevoll „Bauchwehkräutl“ genannt) wächst bis hin zum Polarkreis überall in Europa.


Die Pflanze ist auf Wiesen, Äckern, Rasenplätzen und an trockenen Wegrändern als Unkraut zu finden.


Die Schafgarbe sieht aufgrund ihrer reichblütigen und dichten Trugdolden von weißer bis rötlicher Farbe wie ein Doldenblütler aus, ist allerdings ein Korbblütler.


Der Wurzelstock treibt erst breite, krause Wurzelblätter und danach den aufrechten Stängel der Pflanze. Die Blätter der Schafgarbe sind kraus anzusehen. Sie sind doppelt fiederspaltig, dunkelgrün und mit zwei- bis dreilappigen, stachelspitzigen, schmalen Fiederteilen.

Schon der römische Schriftsteller und Beamte Gaius Plinius Secundus (23-79), der Verfasser einer Enzyklopädie des Wissens seiner Zeit war (Hauptwerk: Naturgeschichte), hielt die positiven Heilwirkungen der Schafgarbe schriftlich fest. Auch der thesaulische Centaur Cheiron aus der griechischen Antike ist bekannt. Dieser heilte die Wunde des Achilles mit der Pflanze (Achilles millefolium).


Verschiedene Kräuterväter des Mittelalters, wie auch der Leibarzt von dem Bischoff von Speyer, lobten die „Tugend und Kraft“ der Schafgarbe gegen Blutspeien, Verzehrung der Lunge, Magenerbrechen und fallende Sucht. "Wann einer unlustig ist und nicht essen oder trinken mag, der nehme Garbenkraut und sied es in Wein, seihe es durch und trinke alle Morgen nüchtern ein gemeines Tischbecherlein voll warm."


Pfarrer Kneipp (1821-1897) riet zu Schafgarbetee bei Frauenleiden und Appetitmangel. "Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach Schafgarbe greifen!". Auch Kräuter-Pfarrer Künzle hatte großes Vertrauen in diese Wirkung und gab seinen Patientinnen von dem Tee aus den weißen Blüten zu trinken. Dies sollte gegen Erkältungen des Unterleibes und andere Frauenbeschwerden helfen. Er vertraute dabei auch auf den volkstümlichen Spruch: „Schafgarb` im Leib tut gut jedem Weib.“ Auch Männern riet er zu diesem Tee und zwar gegen Rückenschmerzen, vor allem wenn sie sich häufig bücken mussten, wie bei der Ernte.

Hildegard von Bingen wusste folgendes über die Pflanze zu sagen: "Wenn ein

Mensch durch einen Unfall verwundet ist, soll man, nach Auswaschen der

Wunde mit Wein, Schafgarbe leicht in Wasser kochen und das Wasser

etwas ausdrücken und sie so noch warm zart über den Verband binden,

der auf der Wunde liegt, und so nimmt es der Wunde das Eitern und

Geschwürigwerden und heilt die Wunde.... Wer eine innerliche

Verletzung erlitt, so daß er geprügelt oder innerlich verletzt wurde,

der pulvere die Schafgarbe und trinke dieses Pulver in warmen Wasser.

Wenn es besser geht, trinke er das Pulver in warmem Wein bis zur

Heilung."


Gesammelt wird zwischen Ende Juni und Ende August das blühende Kraut ohne Wurzel. Besonders starke Heilkraft wird der Schafgarbe nachgesagt, die rötlich blüht.


Wirkung

  1. Blutreinigend
  2. Heilend
  3. Abwehrsteigernd
  4. Blutverbessernd
  5. Keimhemmend
  6. Kreislauffördernd

Wirkstoffe

Nitrate, ätherisches Öl, Sterin, Inulin, ein Bestandteil ähnlich dem Vitamin A, Bitterstoff Achillein, Eiweiß, ätherisches Öl, Essig- und Ameisensäure, Phosphate, Vitamin C, Kalisalze


Zu beachten:

Es ist möglich, dass bei besonders empfindlichen Personen das Trinken des Schafgarbentees zu Hauterkrankungen führt. Eventuell reicht bereits das Berühren der Schafgarbe aus, um eine Hautentzündung oder einen bläschenartigen Hautausschlag auszulösen. Man spricht hier von der Wiesendermatitis. Diese kann auch von anderen Pflanzen ausgelöst werden, z.B. von der Schlüsselblume. Verursacht wird sie oft durch Pflanzen, die älter und direkt nach der Vollblüte sind. Daher wird äußerst hautempfindlichen Menschen empfohlen, ausschließlich Pflanzen zu verwenden die sehr jung und eben erblüht sind. Die Teekur sollte dann mit kleinen, geringen Dosen angefangen werden, die später bis zur üblichen Dosis gesteigert werden können.




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Mittwoch, 8.5.2013, 11:48:29 Uhr


Salbei Tee

Salbei-Tee:


Für die Zubereitung des Salbei-Tees 1 TL der Pflanze mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen und 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Bei Magen- und Darmbeschwerden trinkt man pro Tag 2 bis 3 Tassen.


Der Tee kann auch zum Gurgeln und gegen Nachtscheiß angewendet werden:

Hierfür überbrüht man 1 EL der Pflanze mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt dies etwas ziehen. Die innerliche Anwendung sollte zwei Stunden vor dem zu Bett gehen erfolgen.




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Mittwoch, 8.5.2013, 11:48:10 Uhr


Salbei Anwendung


In erster Linie erfolgt die Anwendung von Salbei, wenn man eine übermäßige Schweißabsonderung vermeiden will, wie z.B. bei Lungenkranken, da durch starken Nachtschweiß ein erhöhtes Risiko von Erkältungen auftritt.


Salbei kann auch zur Schweißreduzierung bei starker Nervosität oder in der Pubertät, bzw. während des Klimakteriums eingesetzt werden.


Das Mittel hat eine antibakterielle Wirkung und wird daher auch bei Tinkturen für das Zahnfleisch oder in Mundwässern eingesetzt.

Salbeitee empfiehlt sich als Gurgelmittel bei Rachenkatarrhen, Magen-Darmkatarrhen, Durchfall, Entzündungen der Rachenmandeln und Rachen- und Mundentzündungen, sowie bei unterschiedlichen Stoffwechselerkrankungen. So hat der Tee zum Beispiel einen positiven Einfluss auf Rheumatismus und Gicht.

Salbeitee ist auch bei Zuckerkrankheit sehr zu empfehlen. Hierfür mischt man ihn mit Schafgarbe.

Hilft beim Abstillen

Zur Zeit des Abstillens kann man die Einnahme des Salbeitees langsam steigern. Dies führt dazu, dass der Rückgang der Milchabsonderung zunimmt und Milchstauungen verhindert werden können.


Zur Stärkung der Nerven bei Zittern durch Krampf, Epilepsie und Schlag, sowie als Mittel gegen Seitenstechen wird in alten Kräuterbüchern dazu geraten, Salbei in Wein zu sieden. Die Anwendung erfolgt hier außerdem als Einreibung.

Alte Bücher besagen außerdem, dass eine Heilwirkung bei der Anwendung der Pflanze gegen Wunden und Insektenstiche, sowie bei eiternden Geschwüren und zur Blutstillung auftritt. Außerdem sollen Kopfläuse so behandelt werden.

Gegen Zahnfleischentzündungen riet man zu mehrmaligem Einspeicheln der Salbeiblätter im Munde. Bei Ekzemen und Krätze soll man im Salbeiabsud baden.



Bei Krätze und Ekzemen badete man in Salbeiabsud und gegen Zahnfleischentzündungen wurde das wiederholte einspeicheln der Blätter im Munde empfohlen.




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Mittwoch, 8.5.2013, 11:47:42 Uhr


Ringelblume Tee

Ringelblumen-Tee

1 - 2 TL der Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und vier Minuten ziehen lassen.


Gegen Bauchschmerzen oder zur Regulierung der Menstruation täglich eine Tasse des Ringelblumentees trinken. Bei anderen Leiden erfolgt die Einnahme stündlich teelöffelweise.


Ringelblumen-Umschläge

6 g der blühenden Sprossspitzen, Blätter und Blüten mit 100ml Wasser überbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Angewendet werden die Umschläge zur Tränkung von Kompressen, für Spülungen und Waschungen, sowie als Bad für rissige, raue Hände.


Ringelblumen-Tinktur

Auch für die Ringelblumen-Tinktur werden die blühenden Sprossspitzen, Blätter und Blüten gebraucht. Davon füllt man ein bis zwei Hände voll in eine Fasche und übergießt es mit Alkohol. Dies lässt man 6 bis 8 Tage ziehen und zwar an einer warmen Stelle. Anschließend wird die Tinktur abgeseiht und die Flasche wird gut verschlossen aufbewahrt. Die Anwendung dieser Tinktur erfolgt vor allem bei Frostbeulen und Prellungen.


Ringelblumen-Salbe

In Schweinemalz frisch gepflückte Blüten und eventuell zusätzlich Blätter gut anbraten. Diese Masse wird anschließend durch ein Leinentuch ausgepresst und aufbewahrt, bis es verwendet wird.




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