Thema Heilkräuter
Mittwoch, 8.5.2013, 11:46:51 Uhr
Die Ringelblume
(Calendula officinalis)
Bereits seit dem 12. Jahrhundert zählt die Ringelblume zu den meist geschätzten Heil- und Zierpflanzen (sie ist schon in den Aufzeichnungen des Albertus Magnus und der Heiligen Hildegard von Bingen zu finden).Die Ringelblume ist bei uns sehr stark verbreitet und erhielt aufgrund der Tatsache, dass sie ihren Rhythmus nach der Sonne ausrichtet, den volkstümlichen Namen „Sonnenbraut“. Außerdem wird ihr nachgesagt, dass sie ein Wetterprophet sei: Wenn sich die Blüten bereits früh am Morgen öffnen, bleibt das Wetter den ganzen Tag schön, sind sie allerdings nach sieben Uhr noch geschlossen, muss man sich auf Regen einstellen. Da früher die Sonne als Lebensspenderin verehrt wurde, wurden auch Ringelblumen verehrt.
Volksnamen
Totenblume, Weckbröseln, Butterblume, Gartenringelblume, Studentenblume, Sonnenwendblume, Ringelrose, Goldblume, Sonnenbraut
Schon in verschiedenen Schriften zu Zeiten des Mittelalters wurde die Ringelblume als Heilpflanze erwähnt. Hauptsächlich wurde sie bei ausbleibender Menstruation oder Frauenleiden angeordnet. „Calendula“ ist der lateinische Name der Ringelblume. Dieser Begriff wurde vermutlich von „Calendae“, der lateinischen Bezeichnung für den ersten Tag im Monat im antikem Rom, abgeleitet.
Von Juni bis September werden im Verlauf einer sonnigen Phase ganze Blüten, Blütenblätter oder auch Kraut gesammelt und für Heilzwecke verwendet. Ringelblumen können bis zu einem Meter hoch werden. Ihre Stängel sind sehr verästelt und die orange leuchtenden Blüten sind bereits von einiger Entfernung sichtbar.
Die Ringelblume stammt aus Südeuropa und zählt zu den Korbblütlern. Die Pflanze ist in der freien Natur kaum noch zu finden, wird allerdings gern in Gärten angebaut und bietet mit ihren leuchtenden Blüten einen schönen Anblick. Frei zu finden sind Ringelblumen auf Schotterböden, zwischen verfallenen Mauern und auf Wiesen und Feldern.
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Wirkung der Ringelblume
- Krampflösend
- Spasmolytisch
- Entzündungshemmend
- Blutungsfördernd
- Feuchtigkeit zuführend
- Choleretisch
- Antiphlogistisch
- Abschwellend
- Schmerzstillend
Wirkstoffe
- Saponine
- Gummi
- Ätherische Öle
- Triterpene
- Harze
- Schleim
- Vitamin A
- Flavonoide
- Carotinoide
- Pflanzenschleim
- Caroten
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:46:29 Uhr
Propolis – das Bienenharz
Propolis ist ein natürliches Antibiotikum, das gegen Viren, Pilze und Bakterien eingesetzt werden kann.
Die Herkunft des Namens Propolis ist ziemlich einfach: pro steht für „vor“, polis für „Stadt“, also bedeutet er „vor der Stadt“. Ein besser zutreffender Name wäre aber „Beschützer der Stadt“: In einem Bienenstock würden sich eigentlich sehr rasch Viren, Pilze und Bakterien vermehren, daher verhindert das Propolis die Ausbreitung dieser Erreger und schützt somit die „Bienenstädte“. Bienen dichten hiermit selbst kleinste Spalten und Öffnungen ab, so dass die Krankheitserreger keine Chance haben, überhaupt in den Bienenstock zu gelangen. Außerdem werden in dem Bienenharz Nahrungsreste konserviert, um sie vor der Verwesung zu schützen.
Den Grundstoff von Propolis bilden harzige Stoffe aus den Knospen und Rinden unterschiedlichster Pflanzen. Die Bienen verwenden allerdings besonders gerne Fichten, Kastanien, Kiefern, Birken, Weiden, Pappeln und Tannen. Durch den Speichel der Bienen sowie durch wiederholtes Kauen werden diese Harze dann zu dem Stoff mit dem Namen Propolis verarbeitet.
Propolis ist auch unter den Namen Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittwachs und Kittharz bekannt.
Was hier vielleicht auch noch spannend ist, ist die Tatsache, dass Propolis schon von den alten Ägyptern verwendet wurde und zwar um die Mumien einzubalsamieren.
Wirkungsweise von Propolis
Propolis wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Außerdem wird die Wundheilung gefördert. Die Flavonoide und ätherische Öle, die leicht flüchtig sind, sind für die antibakterielle Wirkung verantwortlich. Flavonoide sind in einigen Lebensmitteln zu finden, wie z.B. in Zitronen. Es sind wasserlösliche Stoffe, die für den Stoffwechsel der Pflanzen eine bedeutende Rolle spielen.
Anwendung von Propolis
Propolis ist zwar ein natürliches Produkt oder sollte es zumindest sein, allerdings unterliegt es in Deutschland dem Arzneimittelgesetzt. Daher sollte Propolis auch als Arznei angesehen werden und nicht etwa als Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmittel.
Es ist sowohl eine innerliche, als auch eine äußerliche Anwendung von Propolis möglich. Die Anwendungsgebiete beinhalten unter anderem die Wundbehandlung, die Behandlung von Sonnenbrand, aber auch die Behandlung von Erkältungskrankheiten sowie die Kräftigung der körpereigenen Immunabwehr.
Mögliche Anwendungsformen von Propolis
Die Anwendung von Propolis kann innerlich oder äußerlich erfolgen. Äußerlich setzt man Propolis beispielsweis als Salbe, Creme oder Tinktur ein. Noch einfacher ist es, kleine Stückchen des Bienenharzes in den Händen zu erwärmen und auf die kranken Hautpartien zu legen.
Innerlich kann man Propolis in Form von Pulver, als Tinktur oder als Granulat anwenden. Es gibt außerdem Propolis-Bonbons. Alternativ kann man etwas Propolis in ein wenig Honig mischen und es so mit Milch, Wasser oder Tee einnehmen.
Propolis-Harz
Propolis-Harz ist die ursprüngliche Form des Propolis. Das Harz kann man ganz einfach in den Händen erwärmen. So wird es weich und man kann es anschließend auf die betroffenen Hautpartien geben. Es ist von Vorteil, wenn man nun ein Pflaster oder Verband darüber macht, so dass das Propolis auch auf der Stelle bleibt.
Propolis-Pulver
Das tiefgefrorene Harz lässt sich zu einem Pulver mahlen. Dieses Pulver kann man dann beispielsweise auf Wunden geben, oder auch innerlich verwenden, indem man es mit Milch, Tee, Wasser oder Honig vermischt. Hierbei sollte man bedenken, dass eine Dosierung von 3g Propolis-Pulver täglich nicht überschritten werden sollte.
Strebt man die Einnahme des Pulvers über längere Zeit an, so ist es ratsam die Einnahme langsam immer etwas mehr zu erhöhen, bis man schließlich bei einer Dosierung von täglich 3g angekommen ist.
Propolis-Pulver-Kapseln
Wie der Name schon sagt stecken hinter diesem Mittel Kapseln, in denen Propolis-Pulver ist. Dies erleichtert die Einnahme des Pulvers enorm.
Propolis-Pulver mit Honig
Wie bereits erklärt ist Propolus ein Produkt von den Bienen. Da Honig ja auch ein solches Produkt ist, ist es naheliegend die beiden Mittel miteinander zu mischen. Auch Honig hat eine heilende Wirkung bei unterschiedlichen Beschwerden. Durch die Mischung werden die positiven Eigenschaften der einzelnen Produkte addiert, was insgesamt eine sehr gute Wirkung bringt.
Propolis-Granulat
Propolis-Granulat hat dieselben Eigenschaften wie Propolis-Pulver. Letztendlich kann man sagen, dass es auch nur ein grobes Pulver ist. Auch hier sollte man beachten, dass die Einnahme täglich 3g nicht überschreitet.
Propolis-Bonbons
Propolis-Bonbons schmecken nicht nur lecker. Lutscht man sie lange genug, so helfen die Propolis-Bonbons bei Husten oder sonstigen Beschwerden im Rachen- und Mundraum.
Propolis-Tinktur
Meistens ist es so, dass Tinkturen besonders stark wirken. Dies ist auch bei der Propolis-Tinktur der Fall. Diese Tinktur kann man entweder fertig kaufen (beispielsweise in der Apotheke), oder auch selbst herstellen. Da sie Alkohol enthält, ist die Tinktur nicht für Kinder gedacht. Auch so sollte man bei der Dosierung vorsichtig vorgehen.
Angewandt wird die Propolis-Tinktur beispielsweise bei Hautproblemen oder bei Beschwerden im Mundraum. Wem die Tinktur zu stark ist, der hat die Möglichkeit sie mit ein wenig Wasser zu verdünnen.
Propolis-Salbe
Dies ist eine Salbe mit Propolis, die man vorrangig selbstverständlich wieder bei Hautproblemen verwendet.
Wo kann ich Propolis erwerben?
Propolis sollte entweder in der Apotheke oder direkt bei einem Imker erworben werden. Mit Produkten aus dem Internet sollte man äußerst vorsichtig sein, da diese Verunreinigungen enthalten könnten.
Man sollte außerdem beachten, dass es bei der Anwendung von Propolis zu einer Kontaktallergie kommen kann. Bevor man das Produkt also anwendet sollte man für den Fall der Fälle einen kleinen Allergietest machen. Dieser ist sehr einfach und kann selbst durchgeführt werden: Hierfür gibt man einfach ein wenig Propolis auf eine kleine Hautpartie des Unterarmes. Sind nach einem Tag keine Hautreaktionen sichtbar, beispielsweise juckende Stellen oder Rötungen, so steht der Verwendung von Propolis nichts mehr im Wege.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:45:49 Uhr
Der Ingwer
(Zingiber officinales)
Die Beliebtheit des Ingwers, egal ob als Heilpflanze, als Gewürz oder auch als ätherisches Öl, hat bei uns stets eine steigende Tendenz. Aufgrund seines sehr würzigen Geschmackes enthalten inzwischen eine große Menge der Speisen Ingwer.
Ingwer hat einen fruchtig-scharfen Geschmack. Einige Menschen beschreiben ihn auch als brennend, ein Teil außerdem als warm oder beißend.
Verursacher der Schärfe ist der Inhaltsstoff Gingerol. Ingwer wurde im Mittelalter auch anstelle von Pfeffer verwendet, da dieser in Europa nicht sehr verbreitet war.
Das Aroma und die Qualität des Ingwers kann sich abhängig von dem Herkunftsland stark unterscheiden - jamaikanischer Ingwer hat den intensivsten Geschmack, chinesischer Ingwer schmeckt vollmundig und typisch exotisch. Im Vergleich dazu ist Ingwer aus Nigeria vor allem scharf.
Der Ursprung des Ingwers ist Indien und der gesamte asiatische Raum.
Verwendet werden die Ingwerwurzeln. Diese verzweigen sich waagrecht im Boden.
In der heutigen Zeit werden sehr große Mengen benötigt, die nur durch den natürlichen Anbau nicht vorhanden sind. Daher erfolgt indessen der Anbau des Ingwers in speziellen Farmen.
Wirksame Inhaltsstoffe im Ingwer
Die Knollen des Ingwers erscheinen auf den ersten Blick eher unscheinbar, jedoch enthalten sie eine Menge kostbarer Wirkstoffe: Mineralien (z. B. Kalzium, Eisen oder Kalium), eine Vielzahl von Vitaminen, sowie eine Mischung unterschiedlicher ätherischer Öle.
Schon der chinesische Religionsstifter Konfuzius hat den Ingwer verwendet, um seine Speisen damit zu würzen.
Ingwer wird bereits seit über 3000 Jahren im Fernen Osten als Heilmittel und als Gewürz angewandt.
Die traditionelle chinesische Medizin spricht dem Ingwer schon immer eine große Bedeutung zu, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
Die Naturmedizin empfiehlt Ingwertee bei Magenproblemen, Appetitlosigkeit sowie Übelkeit. Außerdem hilft der Tee bei Magengeschwüren und regt die Verdauung an.
Der Geschmack der Wurzelknolle, unabhängig davon ob sie kandiert, roh, oder sauer eingelegt eingenommen wird, kann nicht kopiert werden. Zudem sind die gesundheitlichen Aspekte des Ingwers als Nahrungsmittel beachtlich: Kaum ein anderes Nahrungsmittel ist so gesund wie der Inger.
Dass die Knollen eine hohe Wirksamkeit haben, ist im asiatischen Raum bereits seit Jahrtausenden kein Geheimnis mehr. Diese Wirksamkeit wird nun auch von neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. So stieg in den letzten Jahren auch die Relevanz des Ingwers in Europa.
Ingwer kann auch als toller Begleiter zur Winterzeit dienen: Durch die Einnahme von frischem Ingwer, sowie alternativ Ingwertee oder Ingwerpulver, entsteht im Körper eine angenehme Wärme.
Wie bereits erwähnt, wirkt Ingwer außerordentlich gut gegen Übelkeit. Dieses Einsatzgebiet ist vielseitig. So kann Ingwer bei allen Arten von Übelkeit verwendet werden, egal ob es sich um „normale“ Übelkeit, Reiseübelkeit oder Seekrankheit handelt. Wenn man das Übelkeitsgefühl verspürt, so schneidet man sich einfach eine dünne Scheibe der Wurzel ab und kaut auf dieser rum.
Besteht eine Schwangerschaft, so sollte der Umgang mit dem Ingwer allerdings mit Vorsicht erfolgen. Wenn man zu viel Ingwer nimmt, so kann dies Wehen auslösen. Daher bitte eine niedrige Dosierung wählen oder eine geringe Menge einnehmen.
Außerdem kann Ingwer bei Menstruationsbeschwerden, sowie bei Erkrankungen der Atemorgane verwendet werden. Ingwer wirkt galletreibend, regt außerdem die Produktion von Speichel und Magensäften an, sowie die Darmfunktion. Zudem wird die Durchblutung gefördert und manche Menschen sehen Ingwer als Aphrodisiakum an. Ingwer hat eine antioxidative Wirkung und hemmt Entzündungen.
Die Nutzung des Ingwers als Gewürz kennt wohl jeder, außerdem die Herstellung aromatischer Liköre (Ingwerlikör, weiß und braun). Zudem wird allerdings durch Dampfdestillation auch das ätherische Ingweröl (Oleum Zingiberis) hergestellt. Dieses Öl gibt auch den Ingwergeruch.
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Ingwer hilft gegen Schmerzen
Ein Sprichwort besagt, dass gegen jede Krankheit auch ein Kraut gewachsen sei.
Dieses wäre bei schmerzenden Muskeln dann der Ingwer. Hierbei muss einfach täglich etwas Ingwer als Tee getrunken oder roh gegessen werden. Dies zeigt auch eine Studie, nach derer Ingwer Muskelschmerzen lindern kann, deren Auslöser eine große Überanstrengung der Muskeln war.
Eine amerikanische Studie verteilte während einer Testreihe an die 74 Teilnehmer entweder ein Placebo, Ingwer oder erhitzten Ingwer. Anschließend sollten die Teilnehmer Sport machen und zwar so lange, bis ihnen eigentlich die Muskeln schmerzen würden.
Diese Studie lief über 11 Tage und das Ergebnis war, dass die Testpersonen, die Ingwer bekamen, weniger unter Muskelschmerzen litten. So konnten mit rohem Ingwer die Schmerzen um 25 Prozent und mit gekochtem Ingwer um 23 Prozent verringert werden.
Ingwerkompressen bei Nebenhöhlenentzündungen
Für die Ingwerkompressen nimmt man ein ungefähr 1 cm langes Stück einer frischen Ingwerwurzel. Dieses hackt man klein und setzt es anschließend in ¼ l kaltem Wasser an. Dies lässt man aufkochen, deckt es ab und lässt es 45 Minuten ziehen.
Die Kompresse wird mit dieser Flüssigkeit getränkt und noch möglichst heiß auf die Stirn oder die betroffene Wange gelegt. Die Kompresse sollte maximal 5 Minuten liegen bleiben, bei einem Brennen auf der Haut sollte sie allerdings sofort abgenommen werden.
Der Ingwer hilft bei Übelkeit sowie Gelenkschmerzen
Die moderne Medizin zeigt langsam Beachtung für die riesige Anzahl der Anwendungsgebiete des Ingwers. Die altindische Medizin, die traditionelle chinesische Medizin sowie die Medizin des alten Japans beschäftigen sich bereits seit einigen Jahrtausenden mit diesen Wirkungen.
Somit hilft der Ingwer außerdem bei:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Schmerzen
- Reiseübelkeit
- einem chronischen Husten
- Arthrose
- Übelkeit
- Schwangerschaftsübelkeit
- Erbrechen
- Arthritis
- oder auch bei Migräne
Apropos, man hat auch herausgefunden, dass der Brechreiz und die Übelkeit bei einer Chemotherapie reduziert werden können.
Ingwer wirkt ohne Nebenwirkungen
Ingwer senkt Schmerzen, wirkt entzündungshemmend und was dabei das Tolle ist: Es sind keine Nebenwirkungen zu erwarten, wie es bei chemischen Medikamenten oft der Fall ist. Ingwer kann also z. B. abgesehen von ein wenig Durchfall keine so schweren Nebenwirkungen hervorrufen wie Darmblutungen, was z. B. bei ASS der Fall sein kann.
Ingwer als Nahrungsmittel und Gewürz
Schon im 11. Jahrhundert wurde in Mitteleuropa der aromatische Wurzelstock des Ingwers als Küchengewürz verwendet. Die Verwendung flachte ab dem 18. Jahrhundert etwas ab. Ingwer geriet als Gewürz erst mal in Vergessenheit, allerdings wurde er mit der ostasiatischen Küche wieder gefunden.
In der Tat zählt Ingwer als typische Zutat der asiatischen Küche. Es heißt sogar, dass es das meist gebrauchte Gewürz in der asiatischen Küche ist.
Der Ingwer ist in Asien in so gut wie allen Speisen zu finden. Durch die Art, wie er zubereitet wird, ändern sich allerdings der Geschmack und das Aroma des Ingwers. So ist von Essen zu Essen ein Unterschied zu bemerken und er schmeckt immer etwas anders als der pure typische Ingwer. Gibt man den Ingwer erst dann hinzu, kurz bevor der Kochvorgang vorbei ist, so wird die Schärfe erhalten. Lässt man ihn hingegen lange mit kochen, so bekommt die Speise eine tiefe Würze.
In den Ländern wo der Ingwer wächst, wird kaum Ingwerpulver verwendet. Die Gründe hierfür sind leicht ersichtlich: Der Geschmack von frischem Ingwer, der dort ja leicht zu bekommen ist, ist deutlich besser!
Bei uns Europäern hat der Ingwer inzwischen auch eine lange Tradition. In früheren Zeiten wurde er gerne fürs Gebäck verwendet. Die französische Küche verwendete schon damals die Gewürzmischung „Quatre épices“ (in Deutsch: „vier Gewürze“), die auch heute noch verwendet wird. Diese Würzmischung enthält außer dem Ingwer noch weißen Pfeffer, Muskatnuss und Gewürznelke. Die „Quatre épices“ eignen sich zum Beispiel für Pasteten, Eintöpfe, Ragouts, für Braten und für Wurst.
Tipp: Ingwer kann man vielseitig einnehmen. Frischen Ingwer kann man fein hacken, schälen oder reiben. Auch kandiert schmeckt er sehr gut. Getrockneten Ingwer findet man als Pulver. In Indien wird Ingwer bei Appetitlosigkeit, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, sowie als Nahrungsmittel bzw. Gewürz eingesetzt.
Ingwer richtig lagern
Bereits wenn man den frischen Ingwer einkauft, sollte man ein Auge darauf haben, dass die Haut glatt und prall ist und der Ingwer noch richtig fest. Von einem Ingwer, dessen Haut bereits schrumpelig ist, sollte man lieber die Finger lassen.
Da man häufig nicht die gesamte frische Ingwerwurzel an einem Tag verarbeitet, muss man den Rest lagern. Hierfür nimmt man das übrige Stück, wickelt es in Küchenpapier und legt es dann in ein Behältnis, das luftdicht ist.
Ingwer kombiniert mit Ginkgo gegen Ängste?
Kombiniert man Ingwer mit Ginkgo, soll dies eventuell bei Ängsten und Unruhe helfen. Bei verschiedenen Tierversuchen entdeckten Wissenschaftler, dass bei einer vorherigen Verabreichung von Ginkgo der Ingwer besser dazu in der Lage ist, seine beruhigende Wirkung im Hirn zu entfalten. Es gibt aber diesbezüglich noch keine Studien an Menschen.
Ingwer ebenso wirksam wie Aspirin
Die Wirksamkeit des Ingwers wird heute auch mit der des wohl bekannten Schmerzmittels Aspirin verglichen.
Durch das Vorhandensein der großen Menge an Gingerol, dessen chemische Struktur derer des Aspirins sehr ähnlich ist, wird eine Zusammenballung von Thrombozyten begrenzt.
Dies hat zur Folge, dass sich ohne irgendwelche Nebenwirkungen die Risiken von Arteriosklerose und Blutgefäßverschlüssen vermindern.
Außerdem wurde in einer dänischen Studie entdeckt, dass pro Tag bereits 5 g des frischen Ingwers die Anfälligkeit gegen Schlaganfälle und Thrombose abwendet.
Regelmäßiger Verzehr
Es wird empfohlen die Einnahme des Ingwers jeden Tag vorzunehmen, so dass er seine Wirkung absolut entfalten kann. Die asiatische Küche bietet eine unendliche Vielfalt an Rezeptideen, die alle mit Ingwer kombiniert werden können. Die gesunde Knolle lässt sich nämlich nicht nur vorzüglich mit Gemüse kombinieren, sondern auch Fleisch- und Fischgerichte können durch den fruchtig-scharfen Geschmack wunderbar gewürzt werden.
Eine weitere Alternative der asiatischen Küche ist Sushi. Zu den Gemüse- und Fischhäppchen serviert man stets eine große Menge eingelegten Ingwer.
Unabhängig von der Art, wie wir die Knolle einnehmen: In jedem Fall schenkt sie uns ein gesünderes und längeres Leben.
Die Inhaltsstoffe, die am wertvollsten sind, liegen direkt unter der Ingwerhaut. Daher sollte man am besten nur die Haut abschaben, anstatt die Knolle großzügig zu schälen.
Anwendungsgebiete und Wirkung von Ingwer
- fördert Verdauung
- verdauungsanregend
- Kopfschmerzen
- Entgiftend
- Abgeschlagenheit
- antioxidativ
- Blutstillung
- hustenstillend
- Blähungen
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Seekrankheit
- Menstruationsbeschwerden
- Reisekrankheit
- Brechreiz
- gereizter Magen
- Magengeschwür
- fördert Appetit
- entzündungshemmend
- Verdauungsbeschwerden
Englisch
Ginger
Verwendete Pflanzenteile
Es werden die Wurzeln des Ingwers verwendet, in den Herkunftsländern teilweise außerdem die Blätter.
Inhaltsstoffe
Es sind u. a. ätherische Öle, Gingerol, Shogaol und Zingiberol enthalten.
Perfektes zubereiten von Ingwertee
Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten für die Zubereitung von Ingwertee. Reinen Ingwertee mag aber nicht jeder gerne trinken. Vor allem Kinder empfinden den reinen Ingwertee häufig als zu scharf. Bei Erwachsenen ist der reine Ingwertee allerdings ziemlich beliebt. Daher im Folgenden das kurze Rezept:
Man nimmt ungefähr 1 g grobe getrocknete Ingwerwurzel und gibt dies in eine Tasse mit kochendem Wasser. Nachdem man dies 10 Minuten ziehen lassen hat, kann man es abseihen. Je nach Wunsch kann man den Ingwertee noch mit Zucker oder Honig süßen.
Eine andere tolle Variante eines Ingwertees ist folgende:
Hierfür nimmt man:
- 50 g getrocknete, zerkleinerte Ingwerwurzel
- 30 g grünen Tee
- 10 g Lemongras
- 10 g Süßholzwurzel
Die Zutaten werden gut miteinander gemischt. Dann gibt man 2 gehäufte TL dieser Mixtur in eine Tasse mit kochendem Wasser und lässt dies 10 Minuten lang ziehen. Anschließend abseihen und schluckweise trinken. Je nach Wunsch kann man den Ingwertee noch mit Zucker oder Honig süßen.
Ingwertee gegen Erkältungen
Wie bereits angesprochen ist der reine Ingwertee dem einen oder anderen zu scharf. Da bietet es sich an, ihn mit anderen Teesorten zu mischen. Vor allem eignet sich prima hierfür z. B. die Süßholzwurzel – so bekommt man einen wundervollen Tee mit süß-scharfem Geschmack. Alternativ kann man den Tee mit Zucker oder noch besser mit Honig süßen.
Eine Mischung von Ingwertee mit Manuka-Honig ist noch mehr zu empfehlen. Diese kann auch bei einer aufkommenden Erkältung helfen.
Hierfür nimmt man ein Stück frischen Ingwer mit ungefähr 3 cm Länge, das man klein schneidet. Anschließend gibt man ihn in 500 ml heißes Wasser, das aber nicht kocht. Den Tee lässt man so lange abkühlen, bis er lauwarm ist und gibt dann 2 TL Manuka-Honig hinzu. Diese Mischung aus Ingwertee mit Manuka-Honig schmeckt scharf-süßlich, wärmt den gesamten Körper und unterstützt bei aufkeimenden Erkältungssymptomen. Auch zur Vorbeugung gegen eine Erkältung kann man diese Mischung trinken.
Alte Rezepte und Anwendungsgebiete rund um den Ingwer
- Nach schwerem Essen
Als Alternative zum „Verdauungsschnaps“ nach fettem Essen kann man auch einen Ingwertee trinken, um die Verdauung zu unterstützen.
Die Zubereitung des Tees, der eine angenehme Schärfe hat, ist sehr einfach. Erst schält man die Ingwerknolle und schneidet sie in kleine Stücke. Diese gibt man in eine Teekanne und gießt sie mit heißem Wasser auf. Dies lässt man ungefähr 10 Minuten ziehen. Der Tee wird mit zunehmender Zeit, wo man ihn ziehen lässt, immer schärfer. Der Ingwertee regt nicht nur die Verdauung an, er lindert auch Magenkrämpfe und unterstützt gegen Übelkeit.
- Gegen Knoblauchgeruch
Hat man Angst, dass man nach dem Essen von Speisen mit Knoblauch unter Mundgeruch leidet, so hat man die Möglichkeit ein wenig Ingwer mitzukochen. Dieser soll den Geruch des Knoblauchs total unterdrücken und ist abgesehen davon auch noch gesund.
- Gegen Zahnschmerzen helfen Ingwer oder Gewürznelken
Bei Zahnschmerzen kann man einige Gewürznelken nehmen und auf ihnen kauen. Dies lindert die Schmerzen und wirkt zudem entzündungshemmend. Ingwer hat die gleiche Funktionsweise und wirkt ähnlich! So empfiehlt es sich auch bei Zahnschmerzen Ingwer zu kauen.
- Gegen Arthrose
Leidet man unter Arthrose, so nimmt man ein Tuch und tränkt es in einem Ingwerabsud. Dieses Tuch wird anschließend um die betroffenen Gelenke gewickelt und so lange dort gelassen, bis das Tuch nicht mehr heiß ist.
- Ingwer bei Übelkeit
Bei Übelkeit kocht man einen Ingwertee. Hierfür nimmt man einen TL getrockneten Ingwer auf eine Tasse Wasser, lässt dies 5 Minuten ziehen und seiht es anschließend ab. Verteilt über den Tag trinkt man hiervon schluckweise 3 Tassen.
Achtung: Während einer Schwangerschaft sollte sorgfältig auf die Dosierung geachtet werden. Zu große Mengen des Ingwers können Wehen auslösen.
- Bei Schnupfen
Hierfür nimmt man eine frische Ingwerwurzel, zerkleinert diese und lässt sie in einem Liter Wasser 20 Minuten lang köcheln. Diesen Sud trinkt man verteilt über den Tag.
- Auflage gegen Altersflecken
Hierfür nimmt man 100 g Labkrautpulver, 20 g Ingwerpulver und 20 g Rosenblütenblätter. Diese Zutaten werden mit lauwarmem Wasser zu einem Brei verrührt, den man dann auf die Altersflecken auftragen kann. Diese Stelle wird mit einem feuchten Tuch bedeckt und die Auflage lässt man eine halbe Stunde einwirken.
- Ingwertee für den Magen
Ingwertee ist optimal für eine innerliche Anwendung. Trinken kann man in während, vor oder auch nach dem Essen. Hierfür übergießt man frische Stücke des Ingwers mit kochendem Wasser.
Den Tee sollte man zwischen 5 und 8 Minuten ziehen lassen. Der Ingwer hat scharfe ätherische Öle, die den Organismus von innen erwärmen und die Durchblutung anregen. Dies löst Verkrampfungen und Verspannungen im Magen-Darm-Trakt.
- Ingwerkompressen helfen bei Gelenk- und Muskelschmerzen
Bei Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Verstauchungen helfen Ingwerkompressen. Hierfür übergießt man ein Stück Ingwer und lässt es 15 Minuten lang ziehen, bevor man es abseiht. Darin wird eine Binde getränkt, die man anschließend um die betroffene Stelle legt und dort fixiert.
- Ingwerbäder helfen bei rheumatischen Beschwerden
Bei Rheuma und Gliederschmerzen hilft ein Ingwerbad.
Hierfür gießt man einen Ingwerabsud in das Badewasser. Die Badezeit sollte 20 Minuten nicht übersteigen.
- Ingwermilch hilft gegen Erkältung
Leidet man unter einer Erkältung, so lohnt sich ein Versuch von Ingwermilch. Hierfür nimmt man eine Tasse Milch, in die man einen Löffel Ingwerpaste mischt. Dies lässt man dann kurz aufkochen und trinkt es möglichst heiß.
- Ingwer gegen Reisekrankheit
Ingwer wirkt sehr stark bei Reisekrankheiten. Leidet man bei längeren Auto-, Schiff- oder Bahnfahrten stets unter Übelkeit, so kann man dagegen Ingwer anwenden. Hierfür knabbert man einfach unterwegs an etwas Ingwer rum und es wird einem kaum noch schlecht werden.
- Ingwer zur Vorbeugung gegen den „Kater“
Ingwer hat einige Anwendungsgebiete und so überrascht es kaum noch, dass Ingwer selbst eine Heilwirkung gegen den „Kater“ nach dem Feiern hat.
Hierfür nimmt man wie bei der Reisekrankheit einfach ein Stück Ingwer, an dem man während der Feier oder auch danach knabbert. Dadurch wird der Kater deutlich abgeschwächt oder sogar ganz verhindert.
- Nach der Feier - gegen den Kater und um Körperfunktionen wiederherzustellen
Wer mit dem Feiern (und dem Trinken) doch übertrieben hat, kann sich auch auf den Ingwer verlassen!
Man schneidet hier ein paar Scheiben Ingwer und 5 getrocknete Chilischoten klein und gibt dies 5 Minuten lang in kochendes Wasser. Wer möchte kann anschließend abseihen.
Danach lässt man die Flüssigkeit abkühlen, gibt einen TL Honig hinzu und rührt gut um.
Achtung!
Dieses Getränk ist wirklich sehr (!) scharf! Man sollte es daher nur in sehr kleinen Schlucken trinken. Der Effekt ist aber sehr positiv, denn es hilft, um den Kopf wieder klar zu bekommen und sich schnell wieder fit zu fühlen.
Frauenkräuter - Ingwer
Die alte indische Heilkunst besagt, dass der Ingwer ein Universalheilmittel ist. Er soll selbst bei Frigidität und Impotenz helfen bzw. vorbeugend wirken. Ob dies wahr ist, soll hier nicht weiter erörtert werden...
Dafür hilft Ingwer in der Tat zur Vorbeugung von Migräne sowie bei Brechreiz und Übelkeit. So wird er auch bei der Reisekrankheit eingesetzt (auch zur Vorbeugung), sowie bei Schwangerschaftserbrechen.
Bei allen Krankheiten gilt: Wenden Sie sich immer zuerst an einen Arzt, bevor Sie mit einer Eigenbehandlung mit Heilkräutern beginnen.
Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen
Bei Gallensteinen soll Ingwer nicht verwendet werden!
Ingwer kann außerdem der Auslöser von Wehen sein, weshalb man bei der Schwangerschaft vorsichtig sein sollte.
Wer einen Reizdarm hat oder unter Magen-Darm-Verstimmungen leidet, sollte Ingwer nur in geringer Dosierung verwenden.
Durch die Einnahme der Ingwerwurzel kann es am darauf folgenden Tag zu Durchfall kommen.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:45:23 Uhr
Huflattich Tee
- Huflattich-Tee
Hierfür überbrüht man 2 TL Huflattich mit einer Tasse Wasser. Dies lässt man 8 Minuten ziehen und kann es anschließend abseihen. Pro Tag bis zu 3 Tassen trinken.
- Huflattich-Tabak
Hierfür trocknet man die Blätter und zerbröselt sie. Dies kann als Zigarette gedreht oder in der Pfeife geraucht werden. Wenn man diesen Tabak noch mit Waldmeister und Minze mischt, schmeckt und riecht er noch besser.
- Huflattich-Auflage
Hierfür werden die frischen Blätter zu Brei verrieben und aufgelegt.
- Teemischung für schleimlösenden Hustentee
Für diesen Tee mischt man Huflattichblüten und –blätter mit Lungenkraut, Königskerze und Spitzwegerichkraut zu jeweils gleichen Mengen. Hiervon überbrüht man 2 TL mit einer Tasse Wasser. Pro Tag kann man 3 Tassen des Tees, am besten mit Honig gesüßt, trinken.
- Teemischung bei Brust- und Rippenfellentzündung
Man nimmt 50g Huflattichblüten und –blätter, 30g Kamillenblüten, 50g Brennnessel und 20g Anissamen und mischt dies gut durch. Davon wird ein TL auf eine Tasse zubereitet. Auch dieser Tee wird mit Honig gesüßt und pro Tag werden 3 Tassen warm getrunken.
- Huflattich-Sirup
Man nimmt ein großes Glas oder einen Tontopf und füllt darin bis zum Rand abwechselnd eine Schicht Blätter (etwa daumendick) und Rohrzucker. Dies lässt man 2 bis 3 Nächte setzen. Danach noch mal Schicht für Schicht nachfüllen, bis der Topf absolut gefüllt ist. Das gewählte Gefäß wird nun mit Hilfe einiger Schichten von Pergamentpapier fest zugebunden und 8 Wochen lang an einem Ort, der gleichmäßig warm ist, gelagert. Die beste Möglichkeit hierfür ist es ein Loch zu graben, den Topf reinzustellen, ein Brett darüber zu legen und das Loch wieder zuzuschaufeln. Durch die gleichmäßige Wärme wird ein Gärungsprozess in Gang gesetzt. Sind die 8 Wochen Wartezeit vorbei, kann man den Sirup durch ein Leinentuch abgießen. Anschließend aufkochen und auskühlen lassen und in Flaschen füllen. Die Einname des Sirups erfolgt wenn nötig öfters am Tag teelöffelweise.
- Tinktur gegen Verschleimung
Hierfür setzt man eine Hand voll der Blüten in einem Liter Weingeister oder Branntwein über 6 bis 8 Wochen lang an. Anschließend abseihen. Abhängig von der Stärke der Verschleimung erfolgt die Einnahme 3 bis 5 mal am Tag mit je 8 bis 10 Tropfen auf einem Stück Würfelzucker.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:44:58 Uhr
Huflattich Anwendung
Huflattich hat vor allem eine entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung. Daher wird er als bewährtes Mittel gegen Husten verwendet und wir bei Bronchitis, Bronchialasthma, Heiserkeit und Brustfellentzündung eingesetzt. Vor allem bei asthmatischen Atemnotanfällen oder bei chronischer Bronchitis lindert das Inhalieren des Rauches die Beschwerden.
Die Pflanze hat sich allerdings nicht nur bei Heiserkeit und Husten als wertvoll erwiesen. Auch bei Nerven- und Muskelschmerzen haben die frischen Blätter der Pflanze oder der Saft aus ihnen eine lindernde Wirkung.
Waschungen oder Gesichtsdampfbäder mit Huflattich helfen gegen fettende und großporige Haut. Bei fettendem Haar und Kopfhautschuppen hilft eine Spülung aus Huflattichsud.
Außerdem wird in der Volksmedizin Huflattichtee eingesetzt für die Behandlung von Hautausschlägen, Entzündungen und Wunden, sowie zur Blutreinigung. Zudem haben die Schleimstoffe eine lindernde Wirkung auf Magen-Darm-Beschwerden durch gereizte Schleimhäute. Außerdem werden in der Volksheilkunde die Blüten und Blätter als blutreinigend betrachtet und gegen Skrofulose verwendet.
Für die äußerliche Anwendung zerstößt man die frischen Huflattichblätter. Bei folgenden Beschwerden wird der Huflattich innerlich als Tee eingesetzt, sowie äußerlich als Umschlag oder alternativ Absud aus den Blättern: Brandwunden, Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündungen, sowie Schwellungen und Entzündungen bis hin zu Geschwüren. Außerdem kann man den frisch gepressten Saft aus den Huflattichblättern einnehmen. Hierfür vermischt man ihn mit Honig und nimmt pro Tag 1 bis 2 EL ein.
Das BGA empfiehlt zur Reizlinderung bei einer Entzündung der Schleimhaut im Rachen- und Mundraum den Tee aus den Blättern.
In der Volksheilkunde werden die frisch gepflückten Blätter gegen Kopfschmerzen verwendet. Hierzu legt man sie mit der filzigen Unterseite auf die Stirn.
Bei Ohrenschmerzen träufelt man den frisch gepressten Saft aus den Huflattichblättern ins Ohr.
Wenn man die frisch zerstoßenen Blätter mit Sahne zu einer salbenartigen Masse rührt, kann man hiermit bei einer Venenentzündung die entzündeten Stellen bestreichen.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:44:40 Uhr
Der Huflattich
(Tussilago farfara L.)
Volksnamen
Hufblatt, Chappeler, Zeitrösel, Roßhub, Bachblümlein, Brustlattich, Eselsfuß, Märzblume, Ackerlatsche, Heilblatt, Lehmblümel, Sandblümel, Teeblümli, Männerblume, Eselshuf, Hitzeblätter, Tabakkraut, Brandlattich, Hustenkraut, Fohlenfuß, Pfannenkraut, Ladderblätter, Lette, Fohlenfuß
Nach dem Abtauen des Schnees wachsen aus der Erde stets gelbe zarte Blütenköpfe, die nach Honig duften, auf schuppigen weißfilzigen Blütenschäften. Dies kann als erstes Anzeichen des Frühlings verstanden werden.
Huflattich zählt zur Gruppe der Korbblütler. Sie wächst auf lehmiger, feuchter und toniger Erde. So ist sie an Straßen-, Acker- und Wegrändern, sowie auf Schutthalden und an sonnigen Teilen von Böschungen zu finden.
Zuerst wird stets die Blüte der Pflanze sichtbar, die grob gezähnten Blätter kommen erst lange danach. Sie sind ungefähr handtellergroß und ihre Form erinnert an ein Herz oder Huf. Die Unterseite der Blätter ist behaart und weißfilzig, wohingegen die Oberseite dunkelgrün ist.
Die Blüten und Blätter des Huflattich sind für Heilzwecke verwendbar. Die Blätter sammelt man im Mai bis zur ersten Junihälfte, die Blüten noch nicht vollständig entfaltet in den Monaten von Februar bis April.
Vermutlich ist die Pflanze das älteste aller Heilmittel überhaupt. Plinius lobte schon im 1. Jahrhundert nach Christi, dass die Pflanze heilend gegen Husten wirkt. Hippokrates riet dazu eine Abkochung anzuwenden, um damit Eitergeschwüre zu erweichen. Seine Nachfolger und Schüler empfohlen gegen Husten die Blätter zu rauchen und ordneten die Wurzel bei auszehrenden Erkrankungen an.
www.kraeuter-verzeichnis.deWirkung
- Entzündungswidrig
- Schmerzstillend
- Hustenlindernd
- Adstringierend
- Schleimlösend
- Erweichend
- Auswurffördernd
Wirkstoffe
Flavonide, Pyrrollizidinalkaloide, Vitamin C, salpetersaure Salze, Bitter-, Gerb-, Schleim und Mineralstoffe, Inulin, Zink
Zu beachten
Der Huflattich sollte nicht länger als 6 Wochen im Jahr angewandt werden, weil Anzeichen auf leberschädigende Substanzen in dem Mittel vorhanden sind.
Auf eine Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte verzichtet werden.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:44:10 Uhr
Holundertee
- Holunderblättertee
Hierfür nimmt man 2 TL getrocknete junge Holunderblätter und übergießt diese mit einer Tasse siedendem Wasser.
Dies lässt man 5 Minuten ziehen und kann es anschließend abseihen. Zur Entgiftung, Entschlackung, um die Nierentätigkeit zu stimulieren, sowie um das Immunsystem zu stärken trinkt man pro Tag 2 bis 4 Tassen von diesem Tee.
- Holundermilch
Hierfür bringt man zwei Tassen Milch mit zwei Blütendolden fast zum Kochen und lässt dies ziehen. Anschließend abseihen und mit Vanille, Ingwer und Zimt würzen.
- Holunderkücherl
Hierfür nimmt man 16 bis 20 frisch gepflückte Blütendolden, spült diese kurz mit Wasser ab und lässt sie anschließend gut abtropfen. 4 Eiweiß werden zu Schnee geschlagen und mit 125 g Puderzucker vermischt. Anschließend werden darunter 175 g Mehl gehoben. Danach 500 ml Milch, 4 Eigelb, 1 Prise Salz, sowie 1 Päckchen Vanillezucker unterziehen. Die frischen Dolden werden in den Teig getaucht und anschließend 4 bis 5 Minuten in sehr heißem Fett ausgebacken, bis sie eine goldgelbe Farbe haben. Zuletzt bestreut man die Kücherl mit Puderzucker.
- Frittierte Holunderblüten
Hierfür nimmt man 6 bis 8 Dolden und schüttelt diese etwas aus, so dass vielleicht zwischen den Blüten vorhandene Insekten herausfallen. Es werden 80 g Mehl, 8 cl Weißwein und eine Priese Salz verrührt und 30 Minuten quellen gelassen. Anschließend muss man 2 EL Rum und 2 Eier unterrühren. Es sollte sich ein dünnflüssiger Teig ergeben, wenn erforderlich, ist noch die Zugabe von etwas Wein möglich. Das Frittierfett muss auf 180 Grad erhitzt werden.
Nun fasst man die Holunderdolden an ihrem Stiel, zieht sie einzeln durch den Backteig und gibt sie unverzüglich in das heiße Fett, wo man sie 2 bis 3 Minuten ausbäckt.
Anschließend kurz abtropfen lassen, am besten auf einem Küchentuch. Die Dolden kann man nach Belieben noch mit etwas Puderzucker überstäuben.
- Holundersuppe
Hierfür wäscht man 750 g Holunderbeeren und gibt sie in einen Topf, wo sie mit Wasser bedeckt werden. Dort lässt man sie ungefähr eine halbe Stunde dünsten. Anschließend gießt man sie durch ein Sieb in einen anderen Topf ab. Dann werden die Beeren passiert, mit 2 EL Zucker und 1 EL Zitronensaft vermischt und in die Suppe gegeben. Anschließend einen Apfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, die man der Suppe zugibt und weich kocht. Man gibt noch 200 ml Weißwein in die Suppe und rührt 1 EL Speisestärke unter. Die Suppe lässt man noch 5 Minuten köcheln und gibt zuletzt noch 125 g Schmand hinzu. Sie schmeckt mit Croutons, ist aber auch mit Quarkklößchen als Einlage vorzüglich.
- Holunderblütensirup
Hierfür erhitzt man 3 l Wasser und verrührt darin 2 kg Zucker, bis man eine klare Lösung erhält. Man nimmt 12 bis 14 Holunderblütendolden, befreit diese von Insekten und füllt sie zusammen mit Zitronenscheiben von 2 unbehandelten Früchten in ein Glas. Von der Zuckerlösung wird eine Tasse abgefüllt, in der man anschließend 60 g Zitronensäure auflöst. Diese wird anschließend gemeinsam mit der restlichen Zuckerlösung über die Dolden gegeben.
Das Glas wird 5 Tage lang an ein sonniges Fenster gestellt und jeden Tag umgerührt. Danach kann man den Sirup in eine dunkle Flasche abfüllen.
Wenn man den Sirup trinken möchte, vermischt man ihn im Verhältnis 1:10 mit Wasser.
- Holunderblütenlikör
Für den Holunderblütenlikör mischt man 3 l Wasser, 40 Holunderblüten und 100 g Zitronensäure in ein großes Gefäß und lässt es dort über 24 Stunden ziehen. In den Abguss mischt man ungefähr 2 kg Zucker, übergießt dies mit 3 l 32%igem Alkohol, mischt alles gut durch und füllt es in Flaschen ab.
- Holunderbeerenlikör
Hierfür werden 2 kg der reifen Holunderbeeren entsaftet. Diesen Saft lässt man mit Zucker aufkochen, schmeckt dies ab, gießt es mit 54%igem Rum auf und füllt es zuletzt in Flaschen.
- Holunderglühwein
Hierfür mischt man 1 l Holundersaft, 4 Nelken, 3 EL Zucker, die Schale einer unbehandelten Zitrone und eine Zimtstange. Dies bringt man zum Kochen, seiht es ab und erhitzt es mit 1 l Rotwein nochmals, lässt es allerdings nicht mehr kochen.
- Holunderessig
Hierfür werden 700 ml Weißweinessig und einige frische Holunderblüten in ein Glas gegeben. Dieses wird verschlossen und 14 Tage an einen sonnigen Platz gestellt. Anschließend abseihen, in Flaschen abfüllen und gekühlt aufbewahren.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:43:38 Uhr
Holunder Anwendung
Der Holunder wirkt harn- und schweißtreibend und wird daher immer noch gerne zur Therapie bei Erkältungen verwendet.
Diese Wirkung, die vor allem die Rinde und Wurzel haben, wird auch für Entgiftungen angewandt. Hierbei ist es wichtig, die Dosierung mit voller Aufmerksamkeit vorzunehmen. Von einer richtigen Dosierung spricht man, wenn man 1 TL (nicht gehäuft) auf eine Tasse Wasser nimmt und hiervon über den Tag verteilt keinesfalls über zwei kleine Tassen trinkt. So können Blasen- und Nierenstörungen, sowie Harnbeschwerden bekämpft werden. Diesen Tee trinkt man auch gegen Ödeme und Wassersucht, sowie bei Muskel- und Gelenkrheumatismus.
Die abführende Wirkung hilft bei Darmverschluss und gegen Stuhlverstopfung.
Die ausgereiften Beeren werden bei Lungenerkrankungen, z.B. Lungenentzündungen, eingesetzt.
Die Beeren haben einen bedeutend großen Anteil an Vitamin B1 und wirken gegen Kreislaufstörungen, Nervenentzündungen und Wassersucht. Diese Krankheiten weisen oft darauf hin, dass ein Vitamin B1-Mangel vorliegt.
Das Mus des Holunders dient auch als Mittel um die Darmentleerung anzuregen, besonders bei Krämpfen oder Entzündungen des Darmkanals.
Das Holundermus weist eine gute Verträglichkeit auf und kann daher auch bei Kleinkindern eingesetzt werden.
Holunder, der zu dickflüssigem Saft oder Mus verkocht wird, wird in der Volksheilkunde bei Hexenschuss, Neuralgien, Ischias und der Trigeminusneuralgie verwendet.
Die Einnahme von Holunderwein wirkt appetitanregend und regt den Kreislauf an. Außerdem wird er eingesetzt, um eine milde Regulierung des Stuhlganges vorzunehmen, bei Darmkoliken und gegen Bauchgrimmen. Weitere Anwendungsgebiete sind Lungenentzündung und Bronchitis, grippale Infekte und geistige und körperliche Überanstrengung.
In der Volksmedizin verwendet man einen Holunder-Brei als Auflage bei blutenden Hämorrhoiden und Verbrennungen. Hierfür nimmt man die jungen Blätter, die frisch gepflückt sind, zerquetscht sie leicht und kocht sie in Milch auf. Dies wird anschließend zu einem dicken Brei zerstampft.
Nimmt man die Schossen und Blätter der Pflanze und lässt sie in Schweinefett ausprasseln und passiert sie, so erhält man eine Salbe gegen Gichtschmerzen.
Holundersaft, - wein oder –mus gilt als Mittel gegen Alpträume und nervöse Herzbeschwerden.
Träufelt man den lauwarmen Tee aus Holunderblüten ins Ohr, mindert dies Ohrenschmerzen. Nimmt man den gleichen Tee und behält ihn ein paar Minuten im Mund, so soll dies ein Mittel gegen Zahnschmerzen sein.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:43:18 Uhr
Der Holunder
(Sambucus niger L.)
Volksnamen
Holder, Keilken, Elhorn, Zibke, Holler, Eller, Kisseke, Alhorn, Pisseke, Holderbusch, Flier
Holunder ist wie die Kamille eine der meist bekannten Pflanzen in der Volksmedizin.
Der Holunderstrauch oder -baum beglückt uns im Juni mit seinen hell leuchtenden Blüten und im September mit seinen Beeren, die schwarz glänzen.
Der Holunder erreicht eine Höhe von bis zu 10 Metern. Die Blüte der Pflanze riecht sehr intensiv, was abhängig vom persönlichen Eindruck als angenehm oder unangenehm beurteilt werden kann.
Das Auftreten des Holunders ist hauptsächlich auf sonnigen Waldschlägen, an Waldrändern oder in Wäldern, die sehr gelichtet sind, aber auch auf Schuttplätzen und nahe an menschlichen Siedlungen.
Der Holler war schon in der Mythologie sehr wichtig und wurde als Wohnsitz der Frau Holle, der schützenden Hausgöttin, bestimmt.
Theophrast von Eresos beschrieb die Pflanze bereits vor Christi und von Hippokrates’ Schüler wurden eine Menge verschiedener heilender Wirkungen aufgezeichnet.
Auch Plinius Secundus gab sein Wissen über den Holunder kund.
Albertus Magnus (ca. 1250 nach Christi) stellte eine interessante These über den Holunder auf, die von anderen Medizinern seiner Zeit bestätigt wurde. Diese besagt, dass wenn man die innere Rinde des Holunders von unten nach oben abschabt, dies ein Brechmittel sei. Schabe man diese Rinde aber von oben nach unten ab, so sei dies ein Abführmittel.
Die Geschichte des Holunders wird von einigen Volkssitten und –bräuchen begleitet. So stand zum Beispiel dem, der einen Holunder zu fällen wagte, der sichere Tod bevor.
Der Holler ist auch heute noch ein starker Bestandteil der Volksheilkunde, was kaum jemanden wundern wird. Sammelgut sind seine jungen Blätter und seine Schösslinge im April und Mai, sowie die Blüten, die man im Juni bei sonnigem Wetter sammelt. Außerdem wird die Mittelrinde der Wurzeln in den Monaten von Februar bis Ende November gesammelt. Zudem sammelt man im Februar/März, sowie im Oktober/November die abgeschabte Mittelrinde des Stammes und der Äste und im September die ausgereiften Beeren.
Außer dem hier Schwarzen Holunder, von dem hier die Rede ist, treten in unseren Breiten noch der Rote Holunder und der Zwergholunder auf. Der Zwergholunder hat ebenfalls heilende Wirkungen. Diese bleiben beim Roten Holunder allerdings aus.
Wirkung der Schösslinge und Blätter:
- Blutreinigend und -verbessernd
- Schweißfördernd
- Harntreibend
Wirkstoffe
Invertin, Sambucin, Emulin, Saccharose, Kalimnitrat
Wirkung der Holunderblüten
- Schweißtreibend
Wirkstoffe
ätherische Öle, Saponine, Sambunigin, Cholin, Harz, Schleim, Säuren, Gerbstoff, Zucker
Wirkung der Wurzel und Rinde
- Harntreibend
- Abführend
Wirkstoffe
z.B. ein außerordentlich heilkräftiges Harz
Wirkung der reifen Beeren
- Abführend
Wirkstoffe
Bitterstoffe, Harz, Zucker, viele Säuren, J, Vitamine, ätherisches Öl, z.B. die Vitamine B.
Zu beachten
Vor allem bei einer Verwendung der Wurzel und Rinde des Holler ist es wichtig, die Mengenangaben gut zu beachten. Eine Überdosierung kann starken Durchfall, Erbrechen und Entzündungen in Nieren, Darm und Magen zur Folge haben.
Eine rohe Einnahme der Beeren des Schwarzen Holunders darf nicht vorgenommen werden. Sie müssen stets vor dem Genuss leicht gekocht werden.
Vor einer Einnahme der Beeren des Roten Holunders wird stark gemahnt. Diese können Darmbeschwerden und Erbrechen auslösen und machen schläfrig.
Bei der Unterscheidung des heilkräftigen Schwarzen Holunders von dem Roten Holunder muss man beachten, dass der Rote Holunder scharlachrote Beeren hat und die Blüten deutlich gelblicher sind.
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Mittwoch, 8.5.2013, 11:42:49 Uhr
Isländisches Moos - Tee
- Tee als Hustenmittel
Hierfür setzt man 1 EL des getrockneten Mittels 6 bis 8 Stunden lang in 500 ml Wasser kalt an. Anschließend abgießen. Das eingeweichte und entbitterte Mittel kocht man nun mit 500 ml Wasser zu einem zähflüssigen Mittel. Dieses muss man noch süßen und kann es dann verteilt über den ganzen Tag einnehmen.
- Tee als Magenmittel
Hierfür kocht man 1 TL des Mittels mit einer Tasse Wasser und lässt dies 10 Minuten lang ziehen. Anschließend abseihen und im Anschluss an das Essen schluckweise zu sich nehmen.
- Moosgallerte
Hierfür mischt man das Moos mit Wasser im Verhältnis 1:23. Dies lässt man mehrere Stunden lang einweichen, kocht es dann ein und süßt es zuletzt mit Kandiszucker. Die Einnahme des Sirups kann pur oder in ein wenig Flüssigkeit erfolgen.
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B l o o o o o o g 1 2 3 4 5 6 7 - Huflattich-Tee
