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Depression - Depressionen

Auch wenn man es kaum bemerkt: Immer mehr Menschen erkranken an einer Depression. Laut einer neuen Studie wird die Depression im Jahre 2020 die Volkskrankheit Nummer 1 sein. Es rollt also eine große Welle auf uns zu, die es zu stoppen gilt.

Depressive Phasen haben inzwischen schon Millionen in Deutschland einmal gehabt oder leiden ständig daran. Die Depression macht dabei keinen Unterschied zwischen Geschlecht, Alter oder sozialem Status. Studien gehen inzwischen davon aus, dass 50 % der Bundesbürger selbst erkrankt sind oder jemandem in ihrem Umkreis haben, der erkrankt ist.

Dabei ist die Häufigkeit der Neuerkrankungen immer weiter ansteigend, was ja eigentlich im Gegensatz zu unserem immer höheren Lebensstandard steht. Ein Beispiel: Im 18. Jahrhundert mussten die Menschen viel mehr arbeiten, die Lebensspanne war deutlich kürzer, der Lebensstandard war wesentlich schlechter. Trotzdem gab es nicht so viele an einer Depression erkrankte Menschen. Oder ein anderes Beispiel: In den Ländern der Dritten Welt, wo viele Menschen an Hunger und Krankheiten leiden, sind Depressionen bei Weitem nicht so weit verbreitet wie bei uns.

Wer übrigens denkt, dass eine Depression nur eine vorübergehende Situation ist, die von alleine wieder vergeht, sollte sich vor Augen halten, dass es Erkrankte gibt, die bis zu ihrem Lebensende an einer Depression leiden. Zudem führen 10 % der Depressiven einen Selbstmordversuch durch.

Die Depression beginnt dabei schleichend, man bemerkt anfänglich davon nichts. Viele versuchen sie mit sehr vielen Aktivitäten zu verstecken. Manche Erkrankte sind wie überdreht, reden viel und wirken hektisch.

Die anfänglichen Symptome sind Übelkeit und Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und das ständige negative Gefühl. Später verlieren die Betroffenen das Selbstwertgefühl, geben sich für alles Schuld und sehen schwarz in die Zukunft.

Eine Depression kann auch aus anderen Erkrankungen entstehen. So sind z. B. Menschen, die an Zwängen, Angsterkrankungen, Alkoholismus, Phobien, Schlaflosigkeit oder chronischen Schmerzen leiden, anfällig für eine Depression.

Das Gesicht der Depression - Erklärungsversuche und persönliche Faktoren

Viele depressive Menschen leiden unter ihrer Vergangenheit, das geht so weit, dass sie sie nachträglich ändern möchten. Sie suchen eine Lösung für Vergangenes und grübeln unaufhörlich. Dieses Suchen und Grübeln bedeutet aber auch einen Teufelskreis, der immer weiter in die Depression führt.

Dabei spielen depressive Menschen ihren Mitmenschen oft eine scheinbare Gesundheit vor, um ihre Krankheit zu verstecken. Allerdings kann man bemerken, dass sie sich meist selbst nicht mehr mögen, dass sie nur scheinbar zuhören, ohne sich jedoch tatsächlich für die Dinge des Alltags zu interessieren. Zudem fühlen sie sich überflüssig und leiden oft unter Schuldgefühlen.

Die Depression hat die Abwehr des Erkrankten bereits soweit geschwächt, dass kleinste Widrigkeiten als Gefahr wahrgenommen werden, auch wenn sie tatsächlich keine Gefahr darstellen. Deshalb verursachen schon die kleinsten Probleme weitere depressive "Abstürze".

Schon die kleinsten Aufgaben stellen für den Depressiven eine große Last oder Hürde dar. Der Alltag wird zur Qual, die Verrichtung ist nur unter großen Mühen möglich. Manche versagen allerdings auch mit der Zeit… Zudem haben viele Erkrankte das Gefühl, außen vorzustehen, d. h. am Leben nicht mehr beteiligt zu sein.

Die Gedanken des Depressiven drehen sich immer wieder um die Zeit, in der er besonders verletzt wurde. Hatte man nicht einmal den Traum von einer festen Partnerschaft, einer Familie, waren wir nicht alle einmal unbesiegbar? Manche Depressive verspüren den Zerfall ihres Lebens. Das kann auch dazu führen, dass sie den Lebensmut verlieren, sie verlieren ihre Ziele aus den Augen.

Je mehr man sich um die Lösung der Probleme kümmert, eine Lösung, die es meist nicht gibt, desto mehr Lebenskraft geht verloren. Der Druck, etwas tun zu müssen, es aber nicht zu können oder überhaupt zu wissen, was man tun soll, treibt die Psyche in eine Enge, was den Erkrankten immer weiter zerstört. Sie können ihr Leben nicht mehr leben, für Dinge, die getan werden müssen, ist keine Kraft mehr vorhanden.

Zur Depression gehört aber auch die Angst. Die Angst vor dem Heute, vor dem Morgen, vor dem weiteren Leben. Verstärkt werden die Ängste dadurch, dass man sich nicht mehr gebraucht fühlt. Und natürlich noch die Angst vor der Angst. Daraus entwickelt sich häufig eine grundlegende Angst, die jegliche Aktivität hemmt.

Ungünstige persönliche Faktoren

Neben den unter "Ursachen" genannten Faktoren gibt es noch weitere persönliche Faktoren, die eine Entstehung begünstigen können. Dazu gehören unter anderem:

  1. Der Betroffene sieht seine seelischen Bedürfnisse nicht erfüllt
  2. Einsamkeit und Isolierung
  3. man mag sich selbst nicht
  4. Probleme mit dem Altern
  5. mangelnde soziale Kontakte
  6. Mangel an Geborgenheit in Familie oder Partnerschaft
  7. Keine Anerkennung im Freundes- und Bekanntenkreis, den Arbeitskollegen oder Nachbarn
  8. mangelnde Gesundheit
  9. Verlust eines geliebten Menschen
  10. mangelnde soziale Sicherheit
  11. Stress
  12. gefühlt langweiliges Leben
  13. Mangel an Lebenszielen
  14. falscher Beruf, berufliche Rückschläge
  15. Krankheit
Was kann ich tun, wenn ich bemerke, dass ich depressiv bin?

Versuchen Sie, die negativen Gedanken, die sie in sich haben, nicht so ernst zu nehmen. Machen Sie sich klar, dass diese Gedanken nur existieren, weil sie diese Erkrankung haben.

Versuchen Sie, aktiv zu bleiben. Geben Sie sich nicht den depressiven Stimmungen hin. Wenn sich ihr Geist ausschließlich den negativen Gedanken widmet, entsteht eine Spirale, die sie immer weiter in die Depression treibt. Beschäftigen Sie sich also mit positiven Dingen, versuchen Sie unter Menschen zu gehen, treffen Sie Freunde. Eine weitere Möglichkeit ist es, Sport zu treiben oder sich anderen Hobbys zu widmen.

Tun Sie nur so viel, wie Sie auch zu leisten fähig sind. An einer Depression erkrankte Menschen sind, wie alle kranken Menschen, nicht mehr voll leistungsfähig. Setzen Sie sich also keine zu hohen Ziele, denn wenn Sie diese nicht erreichen, bildet sich wieder eine Spirale, die Sie weiter in die Depression zieht. Nehmen Sie sich also nur Sachen vor, die Sie auch wirklich zu leisten fähig sind. Wenn Sie diese Ziele dann erreicht haben, loben Sie sich dafür.

Viele Depressive ziehen sich immer mehr aus der Umwelt zurück. Versuchen Sie unbedingt, das zu vermeiden. Halten Sie Kontakt zu Ihren Freunden und Ihrer Familie.

Lernen Sie, die Anzeichen für einen depressiven Anfall zu erkennen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie ein Anfall zu überwältigen droht.

Seien Sie geduldig mit sich selbst, geben Sie sich nicht selbst die Schuld, dass es Ihnen schlecht geht. Eine Depression kann unter Umständen mehrere Jahre lang andauern. Eine Behandlung unter ärztlicher Aufsicht ist dringend zu empfehlen.

Bei leichten Depressionen kann eine Behandlung mit Johanniskraut durchaus Erfolg versprechen. Nehmen Sie dazu täglich bis zu 900 - 1800 mg Johanniskraut-Wirkstoff zu sich (natürlich nach einer Absprache mit einem Arzt!).

Hausmittel

Gegen leichte Depressionen und bei Stimmungsschwankungen täglich 3 Tassen Johanniskrauttee trinken. Möglich ist auch eine Anwendung von Fertigpräparaten aus der Apotheke. Der täglich "verwertbare" Anteil der Wirkstoffe liegt nach neueren Erkenntnissen bei mindestens 900 mg, zu viel aufgenommene Wirkstoffe werden einfach ausgeschieden.

Zu gleichen Teilen Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Schafgarbe, Brennnessel und Helmkraut.

Einen Teelöffel der Mischung zusammen mit einer Tasse Wasser aufkochen, dann abgedeckt zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Essen schluckweise und ungesüßt trinken.

Einmal am Tag eine Messerspitze Kalmuswurzel in Pulverform in ein Glas Wasser geben und trinken.

Bei Depressionen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Nehmen Sie eine Depression nicht auf die leichte Schulter, sie kann tödlich enden!

Die Depression - Informationen über die Krankheit und Tipps für Betroffene und Angehörige

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