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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Salbei Anwendung

In erster Linie erfolgt die Anwendung von Salbei, wenn man eine übermäßige Schweißabsonderung vermeiden will, wie z.B. bei Lungenkranken, da durch starken Nachtschweiß ein erhöhtes Risiko von Erkältungen auftritt.

Salbei kann auch zur Schweißreduzierung bei starker Nervosität oder in der Pubertät, bzw. während des Klimakteriums eingesetzt werden.

Das Mittel hat eine antibakterielle Wirkung und wird daher auch bei Tinkturen für das Zahnfleisch oder in Mundwässern eingesetzt.

Salbeitee empfiehlt sich als Gurgelmittel bei Rachenkatarrhen, Magen-Darmkatarrhen, Durchfall, Entzündungen der Rachenmandeln und Rachen- und Mundentzündungen, sowie bei unterschiedlichen Stoffwechselerkrankungen. So hat der Tee zum Beispiel einen positiven Einfluss auf Rheumatismus und Gicht.

Salbeitee ist auch bei Zuckerkrankheit sehr zu empfehlen. Hierfür mischt man ihn mit Schafgarbe.

Hilft beim Abstillen

Zur Zeit des Abstillens kann man die Einnahme des Salbeitees langsam steigern. Dies führt dazu, dass der Rückgang der Milchabsonderung zunimmt und Milchstauungen verhindert werden können.

Zur Stärkung der Nerven bei Zittern durch Krampf, Epilepsie und Schlag, sowie als Mittel gegen Seitenstechen wird in alten Kräuterbüchern dazu geraten, Salbei in Wein zu sieden. Die Anwendung erfolgt hier außerdem als Einreibung.

Alte Bücher besagen außerdem, dass eine Heilwirkung bei der Anwendung der Pflanze gegen Wunden und Insektenstiche, sowie bei eiternden Geschwüren und zur Blutstillung auftritt. Außerdem sollen Kopfläuse so behandelt werden.

Gegen Zahnfleischentzündungen riet man zu mehrmaligem Einspeicheln der Salbeiblätter im Munde. Bei Ekzemen und Krätze soll man im Salbeiabsud baden.

Bei Krätze und Ekzemen badete man in Salbeiabsud und gegen Zahnfleischentzündungen wurde das wiederholte einspeicheln der Blätter im Munde empfohlen.





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