Das Heilkräuter-Verzeichnis

Thema sonstiges

Thema Sonstiges


Dienstag, 25.5.2021, 14:47:56 Uhr


Der Honig machts


Man verwendet den Honig schon seit Jahrtausenden zur Körperpflege und zur Süßung von Nahrungsmitteln.


Schon der berühmte antike Gelehrte Hippokrates beschrieb den Honig als eine Art Allheilmittel, und auch im alten römischen Reich wurde der Honig als eine Art Medizin des Himmels gefeiert. Honig


Kleopatra, ihres Zeichens Königin von Ägypten, man könnte sie auch Schönheitskönigin von Ägypten nennen, weil sie so sagenhaft schön gewesen sein soll, soll zumindest einen Teil ihrer Schönheit dem Honig verdanken, denn sie gab in ihr Badewasser immer eine kräftige Portion Honig. Heutzutage wird man wieder auf den Honig aufmerksam, da sich inzwischen herausgestellt hat, dass der Honig sehr positiv auf unsere Haut wirkt und in der natürlichen Kosmetik eine wichtige Rolle übernehmen kann.


Honig schenkt uns eine geschmeidige und zarte Haut, zudem lässt er die Haare gülden glänzen. Außerdem hilft er kleine und kleinste Wunden zu heilen. Ist es nicht wunderbar, dass der Honig das so ganz ohne Chemie von ganz alleine schafft?


In der Naturkosmetik findet man immer öfter den Honig als wichtigen Bestandteil, so zum Beispiel auch in Cremes und Salben, die ich selbst herstellen, wie Sie anhand der Rezepte sehen können.


Vielerlei Anwendung ist möglich

Man kann Honig aber auch in Badezusätzen finden, in Masken oder als Beigabe in vielen Dragees, die für eine schöne und gesunde Haut sorgen sollen.


Falls Sie diese Wirkung des Honig bisher noch nicht kannten, sollten Sie es einmal ausprobieren: wenn Sie im Winter trockene und spröde Lippen haben, streichen Sie einfach zwei bis dreimal am Tag Honig darauf und reiben ihn eher lang als kurz ein. Sie werden sehen, dass sich das Problem mit den spröden Lippen schnell erledigt haben wird. Und schmecken tut's übrigens auch! Ein anderes Beispiel, das mir gerade einfällt, ist die Dampfsauna: Reiben Sie Ihren Körper dort anstatt mit Salz einmal mit Honig ein.


Honig hat tatsächlich eine glättende und beruhigende Wirkung auf unsere Haut, er tötet Bakterien ab, lässt Wunden heilen und schenkt der Haut zusätzliche Feuchtigkeit.


Besonders geeignet ist der Honig für trockene und spröde Haut, natürlich kann er aber auch für alle anderen Hauttypen verwendet werden. Gleiches gilt für die Haarpflege, wo der Honig besonders für trockenes und sprödes Haar geeignet ist, aber auch hier wieder bei jeder anderen Haare-Sorten verwendet werden darf. Der Honig beruhigt und entzündet gleichzeitig die Kopfhaut, was teilweise auch einer Schuppenbildung vorbeugen kann.


Was noch dazu kommt, ist natürlich sein besonderer Duft, der so mild und natürlich ist, der direkt in unserer Seele etwas wärmendes auslöst. So ist es nicht verwunderlich, dass man in einem Vollbad, in dem etwas Honig ist, besonders tiefe Entspannung und Ruhe finden wird. Durch seine Süße und Sanftheit passt dieser wunderbare Duft natürlich besonders zu Frauen, aber auch eine „echt rauhe Männerhaut“ kann etwas Pflege brauchen.


Im Honig ist als so viel Gutes zu finden, dass man in wahrlich alltäglich verwenden sollte. Umso schöner ist es, dass man den Honig heutzutage überall bekommen kann, im Gegensatz zu früher, wo der Honig extrem schwer zu bekommen (und teuer) war, wenn man nicht gerade selbst einige Bienen hatte.



Macht mehr als nur schön

Der Honig kann aber noch mehr, als nur für Schönheit zu sorgen. Der oben bereits erwähnte Hippokrates fand vor über 2000 Jahren schon heraus, dass der Honig bei Gallensteinen oder Gicht, bei Fieber und Furunkeln oder auch bei Husten helfen kann. Noch heute stellt man zum Beispiel Hustensaft oft mit Honig her.

Die Verehrung des Honig ging im Mittelalter teilweise so weit, dass man den Honig als Allheilmittel ansah.


Da ist viel Gutes drin

Im Honig sind Eiweiße, Enzyme und Säuren vorhanden, wie die Wissenschaft inzwischen herausgefunden hat. Ebenso hat die Wissenschaft herausgefunden, dass der Honig tatsächlich Wunden heilen lässt und er gegen Bakterien hilft. So fand die Wissenschaft heraus, dass kleine Wunden oder auch Verbrennungen wesentlich schneller abheilen, wenn man sie regelmäßig mit Honig behandelt.


Die Therapie mit Honig ist in verschiedenen Ländern inzwischen Praxis, so zum Beispiel in Amerika, Frankreich oder auch in Osteuropa, bei uns in Deutschland ist die Heilwirkung des Honig allerdings noch ziemlich unbekannt.


Neuseeländische Wissenschaftler fanden zum Beispiel heraus, dass der Honig gegen die auslösenden Bakterien von Magengeschwüren helfen kann. Diese Bakterien können zum Beispiel auch Magenkrebs verursachen. Auch andere Magen- und Darminfekte, besonders bei Kindern, heilen wesentlich besser, wenn viel Honig gegeben wird.


Studien an deutschen und schweizer Kliniken verwenden zum Beispiel Manuka-Honig als einen Ersatz für Antibiotika. Andere Studien wiederum untersuchen die Wirkung von Honig gegen Blasenkrebs, wobei man inzwischen wohl Anhaltspunkte dafür gefunden hat, dass die Tumorzellen tatsächlich langsamer wachsen, wenn Sie einer Honiglösung ausgesetzt werden. Ein weiteres, neues Einsatzgebiet von Honig fand die Wissenschaft auch gegen die Auslöser von Röteln.


Allerdings ist die Honig-Forschung noch am Anfang, man darf jedoch gespannt sein, was noch alles herausgefunden werden wird.


Sie sehen also: Der Honig kann tatsächlich sehr viel für unsere Gesundheit tun, und das einfach so nebenbei, wenn man ihn ab und an auf einem leckeren Butterbrot zu sich nimmt.


Abschließend noch einige Rezepte, in denen der Honig eine wichtige Rolle spielt


Ein Honig-Bad

Sie brauchen dazu ca. 70-80 g Honig, was ungefähr sieben Esslöffel entspricht, und 7-8 Tropfen Lavendelöl.


Dieses Rezept ist ein altes Rezept, das ich schon von früher her kenne, und es verwendet die entspannenden Komponenten von Honig und Lavendel, die ja beide besonders viel Ruhe und Wärme zu uns bringen.


Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist der Lavendel ja meine Lieblingspflanze, wahrscheinlich kenne ich daher auch das Rezept. Geben Sie also den Honig und den Lavendel in ein Glas, vermischen Sie beides gut miteinander und geben Sie dann, je nach Belieben, jedoch aber mindestens zwei Esslöffel der Mischung, davon in das Badewasser. Sie können natürlich auch alles davon zugeben.


Sie werden sehen, wie wunderbar weich und sanft Ihre Haut durch diesen Zusatz wird, denn auch der Lavendel ist ja besonders hautpflegend und hautfreundlich, und der wunderbare Duft der beiden Komponenten wird sie in eine wohlige Atmosphäre hüllen.


Eine Haarkur

Sie brauchen dazu ein Eigelb, einen Esslöffel Sonnenblumenöl, fünf Esslöffel Honig und eine halbe Zitrone.


Pressen Sie den Saft aus der Zitrone aus und verrühren Sie ihn mit dem Honig, dem Eigelb und dem Öl.


Nach dem Haare waschen geben Sie diese Mischung in die Haare und kneten die Haare dann gut durch. Decken Sie dann die Haare mit einem Handtuch ab und lassen die Mischung für eine halbe Stunde lang einwirken. Danach können Sie die Haare mit lauwarmen Wasser ausspülen. Diese Kur stärkt die Haare und pflegt sie sogleich.


Unreine Haut mit Honig behandeln

Sie brauchen dazu etwas Zitronensaft, eine ganze Tomate, und zwei Esslöffel Honig.


Wenn Sie unter Hautunreinheiten leiden, können Sie eine Maske aus diesen Zutaten herstellen. Pürieren Sie die Tomate und geben Sie dann die anderen Zutaten hinzu. Nachdem Sie alles gut miteinander vermischt haben, geben Sie die Maske auf die betroffenen Hautstellen auf. Die Wirkstoffe des Honig und das Lycopin der Tomate helfen gegen unreine Haut und tun so ihr Werk. Lassen Sie die Maske für mindestens 10 Minuten aufgelegt, danach sollten Sie die Haut mit lauwarmen Wasser abspülen.

Es sei jedoch gesagt, dass eine schwere Akne schon von einem Hautarzt behandelt werden muss, da dieses Naturheilmittel alleine wahrscheinlich nicht helfen wird.




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Dienstag, 25.5.2021, 14:46:31 Uhr


Ein Hustensaft aus Fichtennadeln

Wenn Sie diesen Hustensaft aus Fichtennadeln selbst herstellen wollen, sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie nur sehr junge Triebspitzen verwenden.

Diese jungen Triebspitzen sammelt man idealerweise im Frühjahr, bis maximal in den Mai hinein.


Sie brauchen für 1 l Hustensaft ungefähr 500 g der jungen Triebe.


[alp:../images/Fichtennadeln.jpg x=500 'Ein Fichtennadeln-Hustensaft selbst gemacht']

[Teaserend]

Die Wirkung des Hustensaftes ist schleimlösend und entzündungshemmend.


Herstellung des Hustensaftes


Reinigen Sie die Pflanzentriebe sehr gut und achten Sie darauf, dass keine Insekten mehr darin sind.


Geben Sie die Triebe dann in einen Topf und geben Sie 1 l Wasser dazu.

Wenn Sie möchten, können Sie noch ein paar Thymianzweige oder Pfefferminzblätter mit hinzu geben, damit der Geschmack besser wird. Diese beiden Kräuter haben übrigens auch eine gute Wirkung bei Husten, weshalb sie nicht nur gut schmecken, sondern auch zusätzlich noch helfen.


Stellen Sie den Topf dann auf den Herd und lassen das Wasser aufkochen. Danach drehen Sie den Herd zurück und lassen den Ansatz auf kleinster Hitze noch weitere 20-30 Minuten vor sich hin köcheln.


Danach nehmen Sie den fast fertigen Hustensaft vom Herd und lassen ihn noch einen weiteren Tag stehen. In dieser Zeit werden wirklich alle Inhaltsstoffe aus den pflanzlichen Bestandteilen heraus gezogen.


Sieben Sie am nächsten Tag den Hustensaft ab und geben ihn wieder in einen Topf. Geben Sie dann ungefähr einen Kilo Zucker hinzu. Erwärmen Sie den Hustensaft dann nochmals und rühren Sie so lange gut um, bis sich der Zucker wirklich komplett aufgelöst hat. Sie werden sehen, dass sich eine sirupartige Masse bildet: ein richtiger Hustensaft.


Wenn Sie möchten, können Sie noch etwas Honig dazu geben, denn Honig enthält viele Inhaltsstoffe, die auch bei Erkältungen helfen. Achten Sie aber bitte darauf, dass Sie den Honig erst beigeben, wenn der Hustensaft kälter als 40° ist. Ansonsten werden genau diese wichtigen Inhaltsstoffe mehr oder weniger zerstört.


Füllen Sie den Hustensaft dann in eine dunkelwandige Flasche um und lagern ihn möglichst im Kühlschrank. Hier ist er bis zu ein Jahr haltbar.


Wenn Sie an Husten erkranken, nehmen Sie bis zu vier mal am Tag jeweils einen Esslöffel davon. Er hilft, den Hustenreiz zu bessern, außerdem die Erkrankung möglichst schnell wieder verschwinden zu lassen. Schädliche Nebenwirkungen sind keine zu befürchten.



[alp:../images/Hustensaft Fichte-300dpi.jpg x=500 'Ein Hustensaft aus Fichtennadeln']

Und wenn Sie nicht selbst sammeln wollen: Fichtennadeln können Sie hier kaufen

Fichtennadeln ganz (1kg)


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Dienstag, 25.5.2021, 13:42:30 Uhr


Die wichtigsten Kräuter und Nahrungsmittel gegen Krebs



  1. Schwarzer Pfeffer

    Oftmals "nur" als Gewürz auf den gebracht, kann der schwarze Pfeffer mit seiner Inhaltsstoffen gegen Krebs helfen.

    Ein Inhaltsstoff, das Piperin, besitzt wichtige krebsbekämpfenden Eigenschaften, die den Pfeffer zu einem kostbaren Verbündeten gegen die Krankheit machen.



  2. Paprikaschote

    Ein weiteres Familienmitglied des Pfeffers ist die Paprika, die ebenfalls bei der Verhinderung von Krebs helfen kann. In ihrer bunten Schale, sei sie rot, orange oder grün, sind Enzyme und Antioxidantien, die für die Behandlung des Krebses wichtig sind.


  3. Kurkuma

    Die Kurkuma-Wurzel mit ihrer leuchtend gelben Farbe ist eines der bekanntesten indischen Gewürze. Kurkuma enthält Antioxidanzien, die nicht nur besonders gut gegen Krebs wirken, sondern auch zur Prävention vor Allergien und Diabetes hilfreich sein können. Schon eine Prise davon pro Tag reicht dafür aus.


  4. Ingwer

    Die Ingwer-Wurzel enthält viel an Vitamin A und Vitamin C. Diese Vitamine stärken das Immunsystems, so dass es Krebszellen abwehren kann.


  5. Senf

    Der Senf ist beliebt auf der ganzen Welt. Was wäre die Bratwurst ohne Senf? Wie baden ohne Wasser!

    Aber weiter im Text: Inhaltsstoffe im Senf helfen gegen Krebszellen, außerdem kann er auch gegen Alzheimer vorbeugen.


  6. Kardamom

    Der zarte Duft des Kardamom schmeichelt unserer Nase, und so ist der Kardamom ein besonders beliebtes Würzmittel geworden, auch bei uns. In der chinesischen Medizin hat heutzutage die Forschung bewiesen, dass er ebenso zur Prävention und zur Zerstörung Krebszellen im Körper helfen kann.


  7. Zimt

    Allseits bekannt ist auch der Zimt, ein Gewürz, das seinen Siegeszug um die Welt schon lange vollendet hat. Zimt schenkt uns Eiweiß und Energie, er stärkt das Immunsystem, und er hilft bei der Abwehr und Entstehung von Krebszellen.


  8. Fenchel

    In Fenchelsamen kann das enthaltene Anethol Krebszellen vernichten. Dazu werden Enzyme unterdrückt, die das Wachstum von Krebszellen begünstigen. Darüber hinaus unterstützt der Fenchel unseren Körper bei der Beseitigung von Krankheitskeimen im Körper.


  9. Amarant

    Dieses Getreide ist auch als das "Gold der Azteken" bekannt. Enthält viele Omega-3-Fettsäuren, viel Zink und viele Phytosterine. Schützt besonders vor Dickdarmkrebs.


  10. Ananas

    Enthält viel Vitamin C und Vitamin E, beide Vitamine schützen Zellen vor den freien Radikalen und hemmen so die Krebsentstehung.


  11. Aprikose

    Die Aprikose enthält viele Antioxidantien, die als Krebszellen killen. Mein Tipp: Geht gut in Müsli!


  12. Beeren

    Die meisten Beeren enthalten bedeutende sekundäre Pflanzenstoffe.


  13. Bier

    Enthält viele Aminosäuren und Mineralien. In der zum Brauen benötigten Hefe finden sich Wirkstoffe, die vor Krebs schützen können.


  14. Bittermelone

    Enthält viel Vitamin A und C, auch Eisen.


  15. Blumenkohl

    Schützt besonders vor Lungenkrebs.


  16. Brauner Reis

    Schützt besonders vor Dickdarmkrebs.


  17. Brokkoli

    Eines der stärksten Anti-Krebs-Gemüse, das es gibt. Sehr vitaminreich, sehr mineralstoffhaltig..


  18. Chicorée

    Schützt besonders vor Darmkrebs. Kann man roh oder gegart essen.


  19. Chili

    Scharf macht scharf, außerdem hilft die Chili so wie Ingwer oder Tabasco Krebs vorzubeugen.


  20. Cholesterin

    Eigentlich nur in negativen Nachrichten anzutreffen, hier mal was Positives darüber: Ist man an Krebs erkrankt, muss man ausreichend Cholesterin aufnehmen. Dazu gehören Butter und Meeresfrüchte.


  21. Cranberrys

    Enthaltene Phenolsäuren und Flavonoide können das Wachstum von Krebs mindern.


  22. Fisch

    Das Vitamin D, hochwertige Proteine und Omega-3-Fettsäuren beugen Krebs und Herzerkrankungen vor.


  23. Indischer Flohsamen

    Reguliert die Verdauung, schützt vor Darmkrebs.


  24. Ginseng

    Der Wirkstoff Ginsenoid und andere Inhaltsstoffe helfen gegen Stress, Müdigkeit, und auch gegen Krebs.


  25. Granatapfel

    Enthaltenes Ellagitannin hemmt das Wachstum von Krebszellen.


  26. Grapefruit

    Enthaltenes Limonoid, Naringin und Carotinoide schützen vor Krebs.


  27. Grapefruitsamen

    Bieten Schutz besonders bei Hautkrebs und Prostatakrebs.


  28. Grüner Tee

    Enthaltene Stoffe bieten Schutz besonders bei Speiseröhren- und Magenkrebs.


  29. Grünkohl

    Viel Vitamin C, Beta-Carotin und Folsäure. Schützt besonders vor Brustkrebs und Gebärmutterkrebs.


  30. Hafer

    Enthält viele Anti-Krebsstoffe.


  31. Hagebutte

    Enthält viel Vitamin C, welches den Körper vor krebserregenden freien Radikalen beschützt.


  32. Heidelbeeren

    Bremst das Wachstum von Brustkrebszellen.


  33. Hering

    Viel Vitamin D beschützt uns vor Brustkrebs und Dickdarmkrebs.


  34. Himbeeren

    Die wichtigen sekundären Pflanzenstoffe beugen Krebs vor.


  35. Honig

    Schmeckt immer in enthält viel Gesundes gegen den Krebs. Die Pflanzenstoffe Acacetin oder Galangin töten Krebszellen.


  36. Hopfen

    Enthaltenes Humolon hemmt Entzündungen und Krebszellen. Besonders viel davon ist in Tee und Bier.


  37. Hühnerei

    Nahezu alle Vitamine, die es so gibt und andere Stoffe schützen vor Tumorerkrankungen.


  38. Ingwer

    Schützt vor Hautkrebs und Darmkrebs.


  39. Kaffee

    Zwar immer wieder in Verruf, trotzdem reich an Antioxidantien.


  40. Kakao

    Kakaobutter ist besonders gut, aber auch der Kakao in der dunklen Schokolade reicht zur Vorbeugung gegen Krebs und Herzerkrankungen.


  41. Kartoffeln

    Die Inhaltsstoffe hemmen das Wachstum von Krebs.


  42. Ketchup

    Krebskiller Lycopin, besonders wirksam in Tomatenmark.


  43. Knoblauch

    Die enthaltenen Schwefelverbindungen helfen besonders vorbeugend vor Lungen- und Dickdarmkrebs.


... wird fortgesetzt!




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Montag, 24.5.2021, 14:53:06 Uhr


So wirken die Heilkräuter

Schon in ältesten Zeiten verfügten die Heilkräuter über einen hervorragenden Ruf. Das beweisen jahrtausendealte mündliche Überlieferungen und schriftliche Aufzeichnungen über die Naturheilkunde. Seit undenklichen Zeiten kannten die Menschen die Wirkung verschiedenster Pflanzen im Einsatz gegen Krankheiten und nutzten sie. Bis heute haben die Heilkräuter trotz des großen Fortschrittes der Medizin und Pharmazie nichts an Wert eingebüßt. Im Gegenteil: Die Pharmazie könnte ohne die Heilpflanzen nicht existieren, weil diese den wichtigsten Rohstoff für viele Medikamente bilden.


Der berühmte schweizerische Kräuterpfarrer Johann Künzle, der seinen Mitmenschen immer wieder die Heilkräuter in Erinnerung rief, schrieb kurz vor seinem Tod: „Die Kräuter sind die ersten, einfachsten und wohlfeilsten Heilmittel gegen viele Krankheiten. Sie sind der menschlichen Natur vom Schöpfer angepasst."


Und Pfarrer Sebastian Kneipp mahnte: „Bleibt den Heilkräutern treu! Bekennt Euch zu ihnen! Sie können niemals schaden, sondern immer nur nützen...!"


Was aber macht die Heilkräuter so wertvoll? Worin liegt das Geheimnis dieser Pflanzen?

Die Wirksamkeit der Heilpflanzen beruht auf der Besonderheit ihrer Inhaltsstoffe. Diese sind sehr verschiedener Art. Fast niemals enthält eine Heilpflanze nur einen einzigen Wirkstoff, sondern eine ganze Reihe. In der Naturheilkunde kommt es meist auf den Hauptwirkstoff an, aber auch auf die besondere Aufbereitung der Pflanze sowie auf die Mischung verschiedener Kräuter, wobei mehrere Hauptwirkstoffe aufeinander abgestimmt werden.


Heilpflanzen beinhalten Inhaltsstoffe verschiedener Art: dickflüssige Schleime, die durch Lösen, Ausziehen oder Ausschütten von Pflanzenstoffen in kaltem oder heißem Wasser gewonnen werden, ätherische Öle, die fetthaltig sind, Seifenstoffe, die mit Wasser Schaum bilden, mineralische Kieselsäure, die im Wasser unlöslich sind. Zudem Bitterstoffe, Gerbstoffe, Alkaloide, Glykoside, Pflanzenfarbstoffe, Salizylsäure, blutstillende und abführende Wirkstoffe.



Wichtig ist die Erkenntnis, dass bei der einen Pflanze der entscheidende Wirkstoff in der Blüte, bei der anderen im Blatt, bei einer dritten wieder im Stängel oder in der Wurzel seinen Sitz hat. Darum ist das genaue Studium der Heilkräuter so wichtig, um sie auch richtig anwenden zu können.


So bereiten Sie die Heilkräuter zu

Wer Heilkräuter zur naturkundlichen Behandlung verwendet, muss die verschiedenen Arten der Zubereitung kennen. Wir unterscheiden zwischen Abkochung, Aufguss, Kaltansatz, Inhalation, Saft, Fluidextrakt und alkoholischer Tinktur.


Bei der Abkochung geben Sie die angegebene Menge Kräuter in kochendes Wasser. Bei geringer Hitze muss nun eine bestimmte Zeit weitergekocht werden. Dann nehmen Sie das Gefäß vom Herd, geben einen Deckel darauf und lassen die Flüssigkeit je nach Angabe ziehen und abkühlen. Die Kräuter werden durch ein Haarsieb oder durch ein Tuch gesiebt.


Der Aufguss ist die häufigste Zubereitung von Kräutertees. Geben Sie zuerst die Kräuter in den Topf und gießen Sie kochendes Wasser darüber. Nun wird die Flüssigkeit zugedeckt, je nach Angabe dann stehenlassen und durchseihen.


Für den Kaltansatz werden die Kräuter in Wasser, Wein oder Alkohol gelegt. Nach einer bestimmten Zeit filtrieren Sie das Getränk.


Für die Kräuterinhalation machen Sie je nach Angabe eine Abkochung oder einen Aufguss und bringen dann den Topf auf den Tisch. Mit Hilfe eines großen Trichters aus Papier oder mit einem Tuch lenken Sie die Dämpfe dann ins Gesicht.


Um einen Kräutersaft herzustellen, müssen Sie die frischen und feingehackten Pflanzen pressen und abseihen.


Fluidextrakte und alkoholische Tinkturen können nur von einem Experten zubereitet werden. Am besten kaufen Sie diese in Apotheken und Drogerien.


Wenn Sie kein geübter Pflanzenkenner sind, kaufen Sie Kräuter in der Apotheke.

Manche Pflanzen enthalten Giftstoffe, andere können leicht mit Giftpflanzen verwechselt werden.


Wichtig ist, dass Tees aus Heilkräutern besser nicht mit Zucker, sondern mit Honig gesüßt werden sollten. Zuckerkranke dürfen auch künstlichen Süßstoff verwenden. Es ist auch eine Geschmacksverbesserung mit ein wenig Zitronensaft, Orangensaft, Pfefferminze und Anis erlaubt.



www.kraeuter-verzeichnis.de

So werden die Heilkräuter dosiert

Bei der Anwendung von Heilkräutern muss immer auf Alter, Geschlecht, Körperverfassung, Gewohnheit und Lebensweise des Patienten eingegangen werden. Ein schwacher Mensch darf nicht so viel Kräutertee zu sich nehmen wie ein starker. Auch Kinder müssen mit geringeren Mengen behandelt werden. Und noch eines: Teekuren mit Kräutern haben vor allem im Frühjahr und im Herbst heilsame Wirkung.


Die normale Tagesportion beträgt im Allgemeinen ein bis zwei Tassen Kräutertee. Frauen und Männer im Alter zwischen 24 und 60 Jahren sollten sich daran halten.


Im Alter von 14 bis 23 Jahren ist es angebracht, nur zwei Drittel dieser Tagesportion einzunehmen. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 13 Jahren konsumieren die Hälfte der normalen Tagesportion, Kinder zwischen 4 und 6 Jahren nur ein Drittel und Kinder zwischen 1 und 3 Jahren noch geringere Mengen. Ältere Menschen über 60 trinken die halbe Tagesportion.


Diese Heilkräuter sollten in jeder Hausapotheke zu finden sein:
  1. Lavendelöl
  2. Brennnessel
  3. Spitzwegerich
  4. Birke
  5. Nelkenöl
  6. Bitterklee
  7. Salbei
  8. Lindenblüten
  9. Holunderblätter

Diese Kräuteröle gehören in die Hausapotheke:
  1. Johanniskrautöl
  2. Rosmarin
  3. Malve
  4. Betonie
  5. Kampferöl
  6. Bibernelle
  7. Zinnkraut
  8. Mandelöl
  9. Tausendgüldenkraut
  10. Lungenkraut
  11. Augentrost

Diese Kräuter sind als Tees hochwirksam:
  1. Wacholderbeeren
  2. Schafgarbe
  3. Johanniskraut
  4. Wermut
  5. Erdbeerblätter
  6. Kalmus
  7. Raute
  8. Eibisch
  9. Hagebutte
  10. Eichenrinde
  11. Holunderblüten
  12. Wollblume
  13. Olivenöl
  14. Baldrian
  15. Veilchen
  16. Walnussblätter
  17. Minze
  18. Mistel
  19. Kamille

Wer Kräuter im Hause aufbewahrt, muss wissen, dass sie nach etwa einem Jahr an Wirkung und Geruch stark verlieren.

So werden Kräutertees getrunken

Tees aus Kräutern werden anders konsumiert als normale Tees, die der Durstlöschung oder der Geschmacksfreude dienen. Kräutertees müssen immer langsam und schluckweise eingenommen werden. Bei einer normalen Tagesration von ein bis zwei Tassen empfiehlt es sich, am Morgen eine viertel bis halbe Tasse zu trinken und den Rest in einzelnen Schlucken über den ganzen Tag hin zu verteilen. Dadurch werden dem Magen immer nur kleine Mengen zugeführt, und die Wirkung ist gleichmäßiger und anhaltender. So können die Inhaltsstoffe der Kräuter vom Körper besser verarbeitet werden.




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Montag, 24.5.2021, 14:50:37 Uhr


Schleimlösende Heilkräuter und Mittel


Natürliche Mittel, um Verschleimungen zu lösen

[alp:../images/Zwiebel.jpg x=200 'Zwiebel']

[Teaserend]

  1. Die Zwiebel

    Die Einnahme eines selbst gemachten Zwiebelsirups hilft, Verschleimungen zu lösen.

    Einen solchen Sirup stellen Sie her, indem Sie zwei Zwiebeln klein hacken und mit vier Esslöffel Zucker vermischen. Dies geben Sie in ein Gefäß, worin Sie es 1 Stunde lang stehen lassen. Danach filtern Sie die festen Bestandteile aus dem Sirup heraus und füllen den Sirup in eine Flasche. Kinder können davon alle 2 Stunden einen Teelöffel einnehmen, Erwachsene können alle 2 Stunden einen Esslöffel davon nehmen.


    Dieser Zwiebelsirup hat eine sehr gute schleimlösende Wirkung.


  2. Der Rettich

    Als besonders schleimlösendes Mittel ist auch der Saft des schwarzen Rettichs bekannt.

    Reinigen Sie den Rettich gut und schälen Sie ihn. Danach wird der Rettich in kleine Scheiben zerschnitten. Streuen Sie nun so viel Zucker über den Rettich, dass er komplett bedeckt ist. Idealerweise verwenden Sie hierzu Rohrzucker. Der Zucker zieht den Saft aus dem Rettich, und so bildet sich ein Sirup. Lassen Sie den Rettich zusammen mit dem Zucker einige Stunden stehen, bevor Sie die Flüssigkeit abfiltern und in eine Flasche füllen. Wenn Sie möchten, können Sie auch zusätzlich noch etwas Honig hinzugeben.


    Kinder können alle 2 Stunden einen Teelöffel davon einnehmen, Erwachsene können zwei Esslöffel alle 2 Stunden nehmen.


    Bitte beachten Sie, dass dieser Sirup nicht allzu lange haltbar ist, stellen Sie also nur die Menge her, die für einen Tag reicht.


  3. Ein Tee aus Thymian und Spitzwegerich

    Diese beiden Heilpflanzen sind bekannt wegen ihrer guten schleimlösenden Wirkung.

    Mischen Sie zu gleichen Teilen Spitzwegerich und Thymian und geben Sie davon zwei Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie diesen Tee abgedeckt 5 Minuten ziehen, sieben Sie danach die festen Bestandteile heraus und trinken den Tee möglichst heiß.


  4. Eukalyptus

    Der Eukalyptus dürfte vom Duft her den meisten Menschen bekannt sein, heutzutage wird er leider als "Oma-Kraut" verlacht. Tatsächlich ist er aber ein sehr gutes schleimlösendes Mittel und hilft bei Atemwegsinfektionen.


    Wenn Sie unter Verschleimungen leiden, so können Sie damit Inhalationen durchführen. Sie brauchen dafür einen Topf mit 2 l kochendem Wasser und ca. drei Tropfen Eukalyptusöl.


    Geben Sie das Eukalyptusöl in das kochende Wasser und halten Sie Ihren Kopf darüber, sodass Sie die aufsteigenden Dämpfe inhalieren.

    Bitte seien Sie vorsichtig, dass Sie sich die Haut nicht verbrühen, da die aufsteigenden Dämpfe noch sehr heiß sein können.



  5. Pfefferminzöl

    Die Pfefferminze dürfte vom Duft her den meisten Menschen bekannt sein.


    Wenn Sie unter Verschleimungen leiden, so können Sie damit Inhalationen durchführen. Sie brauchen dafür einen Topf mit 2 l kochendem Wasser und ca. drei Tropfen Pfefferminzöl.


    Geben Sie das Öl in das kochende Wasser und halten Sie Ihren Kopf darüber, sodass Sie die aufsteigenden Dämpfe inhalieren.

    Bitte seien Sie vorsichtig, dass Sie sich die Haut nicht verbrühen, da die aufsteigenden Dämpfe noch sehr heiß sein können.


  6. Der Alant

    Der Alant hat eine schleimlösende Wirkung, die dafür sorgt, dass Verschleimungen leichter abgehustet werden können. Außerdem hilft er im Kampf gegen Bakterien, er hemmt Entzündungen und treibt den Schweiß.

    So wurde der Alant schon von den Indianern zum Lösen von überschüssigem Schleim verwendet, der eine tiefe Atmung verhindert.

    Auch heute noch wird empfohlen, dass man täglich bis zu drei Tassen Tee davon trinkt, um Verschleimungen im Körper zu lösen.

    [alp:../images/Alant.jpg x=200 'Alant']

  7. Die Süßholzwurzel

    Das Süßholz, dass viele Menschen vom Geschmack her aus der Lakritze kennen, hat eine besonders beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute. Es hilft dabei, Reizungen im Hals zu mildern und hat eine gute schleimlösende Wirkung. Zudem hilft es dabei, die Krankheitserreger in den Atemwegen zu bekämpfen, sodass die Ursache der Verschleimungen behoben wird.

    Allerdings sollte man darauf achten, dass Süßholz für Menschen, die unter einem hohen Blutdruck leiden, nur bedingt verwendbar ist.


  8. Der Huflattich

    Der Huflattich ist ein traditionelles Heilkraut für die Lunge. Nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika wurde die Pflanze dazu verwendet, um eine erkrankte Lunge wieder zu heilen. Die Einnahme von Huflattich reinigt die Lunge und löst Verschleimungen. Außerdem werden die Schleimhäute beruhigt und Reizungen gemildert.

    Aus heutiger Sicht muss man allerdings sagen, dass im Huflattich giftige Stoffe enthalten sind, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen.


  9. Der Thymian

    Der Thymian ist eines der besten Kräuter, wenn es darum geht, Verschleimungen in der Brust zu lösen.

    Die im Thymian enthaltenen antiseptischen ätherische Öle, die Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen, können auch die Ursachen für diese Verschleimungen bekämpfen.

    Schon in der Antike wurde der Thymian als Lungenhheilmittel eingesetzt.


    Sie können mit Thymian zum Beispiel Inhalationen durchführen, Sie können aber auch einen Tee aus dem Kraut herstellen und diesen regelmäßig trinken, um Verschleimungen zu lösen.


  10. Die Königskerze

    Die Königskerze gilt als eines der besonders guten Heilmittel, wenn es um die Einsatzgebiete Husten und Verschleimungen geht. Die Königskerze hilft dabei, die Lunge von überschüssigen Schleim zu befreien und die Atemwege zu reinigen. Außerdem wird gleichzeitig Entzündungen entgegengewirkt, sodass sich weniger neuer Schleim bilden kann. Trinken Sie dazu täglich drei Tassen Tee, in dem Königskerze enthalten ist. Sie können die Königskerze auch als Kraut in Teemischungen, zusammen mit anderen Heilkräutern, verwenden.


  11. Das Lungenkraut

    Das Lungenkraut ist seit jeher als besonderes Kraut für die Lunge bekannt, wie der Name schon verrät. Das Lungenkraut wirkt allgemein gut auf die Lunge und hilft auch dabei, Verschleimungen zu lösen.



  12. Der Eibisch

    Der Eibisch hat eine schleimlösende und reizmindernde Wirkung auf die Atemwege. Auch er ist eine beliebte Heilpflanze in Hustentees.


  13. Inhalationen mit Salbeitee

    Ein Salbeitee hat eine entzündungshemmende, schleimlösende, antibakterielle und antivirale Wirkung auf unseren Körper. Er eignet sich also auch dafür, Verschleimungen zu lösen und deren Ursachen zu bekämpfen.


    Stellen Sie ungefähr 2 l Tee her, die Sie in eine Schüssel geben und danach zum Inhalieren verwenden. Eine solche Inhalation kann mehrmals am Tag durchgeführt werden.



  14. Die Schlüsselblume

    Die Schlüsselblume ist eine geschützte Pflanze, die man in der freien Natur bitte nicht sammeln sollte. Trotzalledem gehört auch sie zu den schleimlösenden Pflanzen, deren Blüten seit jeher als Tee verwendet wurden, wenn es um das Thema Verschleimungen ging.




  15. Andorn

    Der Andorn ist eine Heilpflanze, die in vielen Hustentees enthalten ist. Er hilft, Verschleimungen zu lösen und das Abhusten zu erleichtern.


    Laut wissenschaftlichen Studien eignet sich der frisch gepresste Saft aus Andorn gegen zähflüssige Verschleimungen. Man nehme davon bis zu sechs Esslöffel jeden Tag. Weitere Empfehlungen sind Teezubereitungen aus einem Teelöffel Andorn, den man in eine Tasse Wasser gibt und 10 Minuten ziehen lässt. Man trinkt davon mehrmals am Tag jeweils eine Tasse, nach Belieben mit Honig gesüßt.


  16. Anisöl

    Der Anis ist ebenfalls eine gute Pflanze, wenn es darum geht, Verschleimungen zu lösen, die in der Lunge sitzen und die zu Reizhusten führen. Der Anis löst den Schleim und hilft Verkrampfungen zu lösen, damit der Husten nachlässt.


    Gegen Verschleimungen hilft auch ätherisches Anisöl, das man in einen lauwarmen Tee gibt.

    Es sollten am Tag maximal zwölf Tropfen Anisöl verwendet werden.


    Auch ein Tee aus Anisfrüchten kann gegen Verschleimungen helfen. Dazu gibt man einen Teelöffel zermörserten Anis in eine Tasse kochendes Wasser, lässt ihn abgedeckt eine Viertelstunde ziehen und trinkt eines solchen Tee dann mehrmals am Tag.


  17. Bibernelle

    Man nimmt zwei Esslöffel zerschnittener Wurzeln und setzt diese mit einer Tasse Wasser kalt an. Dann kocht man das Wasser auf und siebt die Wurzeln nach 5 Minuten Ziehzeit heraus. Es wird empfohlen, davon mehrmals am Tag jeweils eine Tasse zu trinken.


  18. Die Brunnenkresse

    Bitte beachten Sie, dass Sie die Brunnenkresse nicht länger als sechs Wochen einnehmen dürfen. Bei Verschleimungen empfiehlt es sich, frisch gepressten Pflanzensaft einzunehmen, dreimal am Tag jeweils einen Esslöffel.

    Kinder sollten maximal dreimal am Tag eine Teelöffel bekommen.


    Man kann auch einen Tee aus dem Brunnenkressekraut herstellen, den man mehrmals am Tag trinkt.

    Verwenden Sie dazu einen Teelöffel Brunnenkressekraut, das Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben und 5 Minuten ziehen lassen, danach absieben.


  19. Fenchelöl

    Auch das ätherische Öl des Fenchels hat eine gute Wirkung bei Verschleimungen. So kann man zum Beispiel mehrmals am Tag jeweils drei Tropfen Fenchelöl auf ein Stück Zucker geben und dies einnehmen.

    Übrigens ist das Fenchelöl in seiner Wirkung stärker als Fenchelfrüchte.


  20. Ätherisches Fichtennadelöl

    Geben Sie dreimal täglich jeweils drei Tropfen Fichtennadelöl auf ein Stück Zucker und nehmen dies ein. Alternativ dazu können Sie auch Inhalationen mit Fichtennadelöl durchführen.


  21. Kiefernnadelöl

    Geben Sie dreimal am Tag jeweils drei Tropfen Kiefernnadelöl auf ein Stück Zucker und essen Sie dies.

    Alternativ dazu führen Sie Inhalationen mit Kiefernnadelöl durch.


  22. Primel

    Auch die Wurzel der Primel ist ein bekanntes Mittel gegen Verschleimungen.

    Stellen Sie einen Tee aus einem halben Teelöffel zerschnittener Wurzeln her.

    Geben Sie die Wurzeln dazu in kaltes Wasser und lassen Sie dies dann aufkochen. Nach 5 Minuten Ziehzeit sieben Sie die Wurzeln heraus und trinken den Tee. Einen solchen Tee können Sie alle 2-3 Stunden trinken.






Schleimlösende Nahrungsmittel

Haben Sie schon gewusst, dass die Ananas den Schleimauswurf fördert? Wahrscheinlich nicht. Es gibt noch eine Menge anderer Nahrungsmittel, die den Schleimauswurf fördern. Einige davon werden hier vorgestellt.

  1. Ein Ingwertee

    im Ingwer sind eine Menge Wirkstoffe enthalten, die die Krankheitserreger, die für die Schleimbildung verantwortlich sind, bekämpfen. Gibt man in einen solchen Ingwertee noch Zitronensaft hinzu, so nimmt man gleichzeitig noch ausreichend Vitamin C auf, das seit jeher als Mittel gegen Erkältungen gilt.


  2. Ananassaft

    In der Ananas ist der Wirkstoff Bromelain enthalten, das ist ein Enzym, das zum Beispiel die Beschwerden von Bronchitis sowie Lungenentzündungen lindern kann.

    Wenn Sie also täglich zwei Glas Ananassaft trinken, werden die Beschwerden einer starken Erkältung gemildert, außerdem werden die Atemwege vom Schleim befreit.


  3. Die Grapefruit

    Auch der Saft der Grapefruit ist ein Saft, den man bei einer Erkältung mit gutem Gewissen trinken kann. In der Grapefruit sind Stoffe enthalten, die den Schleim lösen und die gegen Entzündungen helfen. Die Grapefruit gilt als außerdem als ein natürlicher Entzündungshemmer.



[alp:../images/SchleimloesendeMittel1.jpg x=300 'Schleimlösende Mittel']
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Sonntag, 7.7.2019, 14:32:09 Uhr


Dornige Freunde


Bleib mir fern und fass mich nicht an!

Die Disteln sind mit Stacheln und Dornen ausgerüstet, damit man sie in Ruhe lässt. Gemeint ist natürlich das Vieh, das es nicht fressen soll. Aber natürlich ist es auch für uns Menschen sehr schmerzhaft, wenn man eine Distel mit den Händen berührt.

[Teaserend]

Auch deshalb gehören die Disteln für die meisten Menschen eindeutig zu den lästigen Unkräutern, die eigentlich niemand so wirklich braucht.


Tatsächlich ist das jedoch sehr schade - stellt es doch die ganze Pflanzenfamilie in ein falsches Licht.


Viele der Disteln haben starke Heilkräfte, und natürlich sollte man sich auch an den wunderschönen Blüten erfreuen!


Früher dachte man gar, dass so, wie die Disteln ihre Fressfeinde fern halten, auch Krankheiten und gar böse Dämonen fernhalten könnten. Nicht selten pflanzte man allerlei dorniges Gebüsch um das Haus und den Hof, damit Böses draußen blieb.



[alp:../images/Mariendistel.jpg x=500 'Mariendistel']

Die berühmteste der Stachelkräuter ist die Mariendistel

Bereits im 15. Jahrhundert kannte man die leberschützende Heilwirkung der Mariendistel, die auch heutzutage noch angewendet wird. Die Wirkung ist inzwischen auch wissenschaftlich anerkannt und in Studien belegt.


Hinzu kommt, dass diese Mariendistel auch gegen Blähungen, gegen Verstopfungen und Verdauungsbeschwerden helfen kann.


Der Wirkstoff, der dafür zuständig ist, ist das Silymarin.

Er wirkt stark leberschützend, zum Beispiel vor Vergiftungen. Die Reparatur der Leberzellen wird stark beschleunigt, neue Leberzellen werden schneller gebildet. Welch ein wunderbares Kraut, dieses stachelige Wesen!


Die Ernte der Früchte beginnt im August und endet im September.


Der Name der Pflanze leitet sich angeblich daher ab, dass die heilige Maria, Mutter Gottes, beim Stillen Milch über die Blätter der Distel vergossen hat, woher die weißen Muster stammen sollen.



[alp:../images/Benediktendistel.jpg x=500 'Benediktendistel']

www.kraeuter-verzeichnis.de

Die Benediktendistel

Die Benediktendistel soll ihren Namen nach dem Benedikt von Nursia bekommen haben. Dies war der Begründer des Benediktinerordens.


In der Benediktinerdistel finden sich mehrere Inhaltsstoffe, unter anderem ätherisches Öl mit vielen Bitterstoffen.

Diese Bitterstoffe machen die Pflanze interessant für Anwendungen wie mangelndem Appetit oder Verdauungsbeschwerden und Gallenbeschwerden.


Doch auch äußerlich kann diese Distel Heilung bringen, zum Beispiel wenn man sich verletzt hat oder wenn man Wunden hat. Ebenso bei Hautgeschwüren oder bei allen Hautproblemen, die mit Eiter einhergehen.



Die Große Klette

Die Große Klette kennen möglicherweise viele Menschen vom Aussehen daher, weil die reifen Fruchtstände auffällig spitze Hüllblätter mit Widerhaken haben. Diese Widerhaken wiederum sind dafür verantwortlich, dass man sie nur schwer aus der Kleidung oder aus dem Fell seines Haustieres herausbekommt, wenn man daran vorbeigestrichen ist.


In der Kräuterheilkunde kennt man heutzutage nur noch die Verwendung der Wurzeln.

Diese reinigen das Blut, sie helfen gegen Giftstoffe im Körper, die Durchblutung wird gefördert, außerdem töten deren Inhaltsstoffe Krankheitskeime ab.

Eine von alters her bewährte Anwendung ist eine Waschung bei Problemen mit der Kopfhaut oder mit den Haaren.




[alp:../images/Eselsdistel.jpg x=500 'Eselsdistel']

Die Eselsdistel

Die Eselsdistel ist ebenfalls eine sehr auffällige, stachelige Schönheit. Und sie ist von beachtlicher Größe! Eine Eselsdistel kann bis zu 2 m groß werden! Also mehr als mannshoch. Wenn man da rein fällt, dann... Aua!


Während man die Pflanze früher gegen Gesichtskrebs verwendete, kennt man sie heutzutage eher als stimulierendes Mittel für Galle und Leber. Sie trägt übrigens auch den Namen Krebsdistel.


[alp:../images/Silberdistel.jpg x=500 'Silberdistel']

Die meiner Meinung nach schönste Variante der Disteln ist aber die Silberdistel.

Ihr sagte man früher nach, dass sie vor Hexerei und bösen Dämonen schützen könnte, ebenso vor Unwetter und allerlei anderer unheiliger Geschehnisse.

Heutzutage ist außerdem bekannt, dass diese Pflanze antibakteriell wirkt, Entzündungen hemmt und die Leber schützt. Ob man sie gegen bösen Zauber oder aus medizinischer Sicht verwenden mag, muß man trotzdem bedenken: die Pflanze darf wild nicht geerntet werden!

Bitte besorgen Sie sich die Silberdistel im Fachhandel oder in der Apotheke!



"Allerley Rezeptur mit dem dorngen Gewächs"


Ein Mariendisteltrunk, der die Leber schützt

Diese Mischung ergibt 2 Gläser


Sie brauchen dafür

200 g junge Mariendistelblätter

1 Handvoll möglichst junge frische Brennnesseltriebe

200 g rote Beeren der Saison

1 Apfel

200 ml Wasser


Reinigen Sie die Distelblätter und zerschneiden Sie sie grob. Gleiches geschieht mit den Brennnesseltrieben.

Alle Zutaten zusammen werden in einen Mixer gegeben und püriert.

Dieser Trunk sollte möglichst oft zu sich genommen werden, um die Leber, besonders nach einer Erkrankung, zu regenerieren.


Ein Mariendistelsalz für das Herz und die Leber

Sie brauchen dafür

4 verblühte Mariendistelköpfe

100 g Steinsalz


Geben Sie die zermörserten Samen, die Sie in den Distelköpfen finden, in das Salz.

Dieses Salz kann von Ihnen so klein gemörsert werden, wie Sie es selbst für am besten finden.

Das Salz sollte möglichst dunkel gelagert werden. Es ist ca. 2 Jahre lang haltbar.


Dieses Salz regt den Stoffwechsel an, passt gut zu Gemüse, Suppen und Nudeln, außerdem auch zu kurz gebratenem Fleisch. Es schützt die Leber und das Herz.





Ein Klettenwurzeltee zur Blutreinigung

Sie brauchen dafür


1 Esslöffel getrockneter Klettenwurzeln


Zerkleinern Sie die Wurzeln, wenn nötig. Dann in 500 ml kaltes Wasser geben und über Nacht stehen lassen. Anschließend abseihen und je nach Geschmack erwärmen oder eben kalt trinken. Nicht über 50 Grad erhitzen.


Kurmäßig 3mal pro Tag 1 Tasse davon trinken, über 6 Wochen hinweg. Danach für mindestens 2 Wochen eine Pause einlegen.


Dieser Tee treibt den Harn, reinigt das Blut und entgiftet. Er kräftigt die Galle als auch die Leber und hilft dem Verdauungssystem.


Ein Eselsdistelblütentee für die Verdauung

Sie brauchen dafür:


2 Teelöffel frischer (natürlich zerkleinert) oder 1 Teelöffel getrockneter Eselsdisteln (das ganze blühende Kraut).


Die Bestandteile mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Danach 10 Minuten stehen lassen, anschließend absieben.


3 Mal pro Tag jeweils 1 Tasse warm trinken.


Dieser Tee wirkt verdauungsfördernd, stoffwechselanregend als auch stärkend auf Herz und Kreislauf.


Die Blüten können im Übrigen auch wundervoll als Schmuck in anderen Teemischungen zur Entfaltung kommen, oder auch in Potpourris, wo sie farbliche Akzente setzen.





Ein Benediktenöl

Dieses Öl hilft bei bakteriellen, eitrigen Hauterkrankungen.


Sie brauchen dafür

Eine ganze frische oder getrocknete Benediktendistel (von Wurzel bis Blüte), ein Öl (Sesamöl, Olivenöl)



Reinigen und zerkleinern Sie die Pflanzenteile. Dann alles in ein verschließbares Glasgefäß geben. Danach Öl darüber gießen, bis alles bedeckt ist. Das Glas verschließen.


Dieses Glas hell und trocken 4-6 Wochen stehen lassen.

Anschließend absieben und in eine saubere Flasche umfüllen.


Das Öl hält bis zu 6 Monaten, wenn man es dunkel und kühl lagert.


Es hilft als keimtötendes Mittel die Ausbreitung von Krankheitserregern zu stoppen und die Wundheilung zu stimulieren.


Eine Silberdistelessenz gegen Hautentzündungen und Akne

Sie brauchen dafür 3 Esslöffel getrockneter Silberdistelblüten

1/4 Liter Wasser

1/4 Liter Wodka


Die Blüten zerkleinern und mitsamt dem Wasser an einem sonnigen Tag in einer Schüssel für 8 Stunden in die Sonne stellen.

Anschließend das Wasser absieben und in eine saubere Flasche umfüllen.

Danach den Alkohol dazugeben. Kühl und dunkel lagern, dann hält die Essenz 6 Monate.


Nehmen Sie 3mal am Tag 1 Teelöffel davon ein. Dies regt den Stoffwechsel an, fördert die Regeneration Ihrer Haut und wirkt gegen Bakterien. Es hemmt zudem Entzündungen.




Ein Klettenwurzelöl gegen sprödes Haar, Haarausfall und Schuppen

Sie brauchen dafür

1 frische oder getrocknete Klettenwurzel, Öl (Sonnenblumenöl, Mandelöl)


Die Wurzel wird gereinigt und kleine Teile geschnitten. Dann in ein verschraubbares Glas geben und mit Öl bedecken.

Dieses Glas dann trocken und hell 6 Wochen stehen lassen. Danach absieben und das Öl in eine saubere Flasche umfüllen.

Dunkel und kühl gelagert hält das Öl 6 Monate.


Zur Anwendung massiert man das Öl auf die Kopfhaut ein. Es wirkt durchblutungsfördernd, außerdem regt es das Haarwachstum an.







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Freitag, 15.9.2017, 09:01:11 Uhr


Der Heilkräuter - Kalender für 2018


Frei nach dem Motto "Der nächste Januar kommt bestimmt" können Sie nicht früh genug darüber nachdenken, sich einen Kalender für 2018 zu besorgen :)

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Und falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen suchen, wäre der Kalender vielleicht genau das Richtige!


Der Kalender ist wie immer ein Wochenkalender, er hat also 54 Blatt mit insgesamt 54 der schönen Zeichnungen.

Der Preis beträgt 8 € + Versand.



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Zum Shop


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Freitag, 17.2.2017, 14:07:54 Uhr


Die Poleiminze als Frauenkraut


Die Poleiminze gilt gemeinhin als magenstärkende und harntreibende Pflanze, sie treibt die Galle, sie fördert die Menstruation, sie hat eine abortive Wirkung und hilft außerdem gegen Insekten.


Der Hauptwirkstoff der Poleiminze sind die enthaltenen ätherischen Öle. In diesen ätherischen Ölen sind eine Vielzahl verschiedener Einzelstoffe enthalten, zum Beispiel das Pulegon, das je nach Dosierung menstruationsfördernd bis abortiv wirkt. Diese abortive Wirkung war es auch, die dafür verantwortlich war, dass man diese Pflanze früher als Abtreibungspflanze verwendete. Allerdings war dies immer mit großen Gefahren verbunden, denn schließlich kamen viele Frauen durch Überdosierungen ums Leben.


Man sollte also keinesfalls auf die Idee kommen, diese Pflanze auf eigene Faust ohne jegliches Hintergrundwissen einzusetzen.


Und tatsächlich finden sich auch schon in den alten Büchern aus dem Mittelalter viele Warnungen vor dieser Pflanze. Denn selbst wenn kein Abort geschieht, kann es zu großen Schädigungen des ungeborenen Kindes kommen.


Paracelsus wies darauf hin, dass man diese Pflanze keiner schwangeren Frau geben sollte, eben aus oben genannten Gründen. Er wies aber ebenfalls schon auf die menstruationsfördernde Wirkung dieser Pflanze hin und stellte sie in dieser Wirkung sogar noch über den Beifuß.


Auch heute noch ist die menstruationsfördernde Wirkung der Poleiminze bekannt und man setzt dieses Heilkraut dazu ein. Nur sollte man eben sicher sein, dass man nicht schwanger ist. Aber auch hier muss man wissen: das Pulegon darf nur über eine ganz kurze Zeit zu sich genommen werden, da es ansonsten die Leber schwer schädigen kann. Die Verwendung sollte also auf wenige Tage beschränkt sein und danach sollte man unbedingt mehrere Wochen Pause machen. Wenn man sich nicht sicher ist, was man da so genau macht, sollte man aber auf jeden Fall einen Arzt oder eine ähnliche kundige Person fragen.


Eine menstruationsfördernde Mischung

Sie benötigen für diese Urtinktur-Mischung folgende Urtinkturen, jeweils zu gleichen Mengen von 20 ml: Beifuß, Liebstöckel, Rosmarin und Poleiminze. Diese Urtinkturen könne Sie zum Beispiel in der Apotheke beziehen, wenn Sie sie nicht selbst herstellen wollen. Der freundliche Apotheker wird Sie Ihnen auch gleich mischen.


Nehmen Sie bis zu fünfmal am Tag bis zu 30 Tropfen, in Wasser verdünnt, wenn Sie die Menstruation anregen wollen. Diese Tropfen helfen, eine seit einigen Tagen verspätete Regelblutung anzuregen, wenn man sicher ist, dass man nicht schwanger ist.


Diese Mischung kann man auch dann verwenden, wenn die Gebärmutter zum Beispiel nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt gereinigt werden soll. Aber auch hier gilt: nehmen Sie diese Urtinktur nur einige Tage, da sie über längere Zeit hinweg die Leber schädigen würde.


Und noch ein weiterer Hinweis: diese Tinktur ist nicht ganz günstig, man könne sogar sagen, sie ist relativ teuer.


Alternativ kann man dazu auch eine Teemischung verwenden:

Menstruationsfördernde Teemischung


Sie brauchen dafür
  1. jeweils 15 g Rosmarin und Poleiminze
  2. 25 g Eberraute
  3. jeweils 30 g Beifuß Wurzeln und Wurzeln des Liebstöckel
  4. 40 g Beifuß Kraut

Vermischen Sie diese Kräuter gut miteinander und heben Sie sie in einer Dose auf. Für eine Tasse Tee verwenden Sie zwei Teelöffel der Mischung, die Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben und dann 10 Minuten ziehen lassen. Danach sieben Sie den Tee ab und trinken bis zu vier Tassen davon am Tag.


Diese Teemischung regt die Monatsblutung an, zum Beispiel wenn man die Pille abgesetzt hat oder wenn die Regel warum auch immer (außer es liegt eine Schwangerschaft oder eine Erkrankung vor) ein paar Tage überfällig ist. Bitte klären Sie dennoch ab, ob Sie eventuell schwanger sind, bevor Sie den Tee über längere Zeit nehmen!

Diese Teemischung kann man über mehrere Monate trinken.


[alp:Poleiminze128.jpg x=530 'Poleiminze']



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Freitag, 15.11.2013, 10:14:51 Uhr


Abszesse und Furunkel

Ein Abszess ist eine Ansammlung von Eiter, die überall im Körper auftreten kann, einschließlich auf der Haut und in Organen und Geweben.


Furunkel bilden sich oft an den Achselhöhlen, dem Hals und im Gesicht. Sie erscheinen zunächst als kleine feste und zarte Knötchen, die rot und geschwollen sind.

Abszesse und Furunkel

Innerhalb von zwei bis vier Tagen bildet sich in der Regel in der Mitte eine infizierte Fläche. Dann, einige Tage später, neigt es zum Aufbrechen und Entleeren, es entströmt dann weißer oder gelber Eiter.


Ein Abszess kann jeden in jedem Alter betreffen. Niemand ist immun gegen sie. Sie entstehen im Allgemeinen durch ein gestörtes Immunsystem, eine bakterielle Infektion, eine schlechte Ernährung und andere Faktoren.


Hautabszesse neigen dazu, an Orten, wo enge Kleidung auf der Haut reibt, sowie um kleine Stichwunden oder Schnitte herum, zu entstehen. Der infizierte Bereich wird rot und geschwollen.


Eine verzögerte oder unsachgemäße Behandlung kann zu einer Ausbreitung der Infektion führen.

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, wie diejenigen, die an HIV / AIDS oder Diabetes erkrankt sind, sind anfälliger für eine schwere Infektion. Abhängig von der Schwere und dem Ort der Infektion können Antibiotika erforderlich sein. In einigen Fällen wird der Abszess aufgeschnitten und entleert.


Jedes der folgenden Symptome kann auf dem Gesicht, der Brust oder auf dem Rücken auftreten:

  1. rote Flecken, Beulen oder weiße / gelbe Schwellungen
  2. eine rote und heiße Umgebung
  3. Pusteln sind oft entzündet und schmerzhaft
  4. Fieber

Ursachen

  1. Störungen des Immunsystems
  2. Schlechte Ernährung und Nahrungsmittelallergien
  3. Kleidung reibt an der Haut
  4. Stiche, Wunden oder Schnitte


Was kann ich bei einem Abszess tun?

Empfohlene Lebensmittel

Dunkelgrünes oder oranges Gemüse ist besonders hilfreich, weil sie Carotinoide enthalten, die die Heilung der Haut günstig beeinflussen. Essen Sie das Gemüse roh oder leicht gekocht, um die Nährstoffe und Ballaststoffe zu erhalten.


Eine viertel Tasse Leinsamen beinhaltet hilfreiche essenzielle Fettsäuren und viele Ballaststoffe, die sich positiv auf die Haut auswirken. Trinken Sie dazu aber wenigstens einen viertel Liter Wasser.


Nüsse und Samen, wie Mandeln, Walnüsse und Kürbiskerne sind gute Quellen für das gesunde-Haut-Vitamin-E und für essenzielle Fettsäuren.


Eiweißquellen wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Eier und Fische wie Lachs, Makrele, Hering und Sardinen können sich ebenfalls besonders positiv auf die Haut auswirken.


Trinken Sie alle 2 Stunden ein Glas Wasser, um Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.


Wenn Sie Antibiotika verwenden müssen, sollten Sie jeden Tag ungesüßten Joghurt essen. Der Joghurt wird die "freundlichen" Bakterien im Verdauungstrakt unterstützen, die für eine gute Darmgesundheit verantwortlich sind, und die durch Antibiotika zerstört werden. Dies ist wichtig, damit Nahrung richtig durch den Darm aufgenommen werden kann und Giftstoffe aus dem Körper fernbleiben.


Frische Gemüsesäfte reduzieren Giftstoffe und helfen bei der Heilung der Haut. Trinken Sie 2 Tassen oder mehr täglich davon.



Lebensmittel, die Sie meiden sollten

Vermeiden Sie Cola, Zucker und Süßigkeiten. Diese Produkte unterdrücken die Immunfunktion.


Lebensmittelallergien oder Empfindlichkeiten, wie die Allergie gegen Kuhmilch, können eine Ursache sein.


Vermeiden Sie gesättigte und gehärtete Fette, die Entzündungen der Haut verschlechtern.

Bleiben Sie fern von frittierten Lebensmitteln und festen Fetten wie Margarine, Schmalz.


Kaffee und andere koffeinhaltige Produkte verschlimmern teilweise Hauterkrankungen. Wenn sie sich also negativ auswirken, trinken Sie stattdessen Kräutertees.


Was kann ich tun?

Teebaumöl

Verwenden Sie eine Creme mit Teebaumöl oder geben Sie 10 Tropfen in ca. 20 g Wasser und tragen Sie dies dann auf die Haut auf, denn das hat eine antimikrobielle Wirkung und hilft den Eiter zu ziehen.


Kolloidales Silber

Verwenden Sie kolloidales Silber, ob als Creme oder 2 Tropfen davon viermal täglich, um die Infektion zu reduzieren.

Kolloidales Silber hat eine starke antimikrobielle Wirkung.


Oreganoöl

Nehmen Sie 500 mg davon als Kapsel viermal täglich, oder essen Sie einen Teelöffel davon jeden Tag. Man kann das Öl auch auf die Haut auftragen. Oregano hat antibakterielle Eigenschaften. Hinweis: Nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind!


Klettenwurzel

Trinken Sie am Tag 2 Tassen Klettenwurzeltee, denn die Klettenwurzel entgiftet die Haut.


Zink

Es wird Zink in Kapselform empfohlen, 30 mg zweimal täglich zusammen mit 2 mg Kupfer.

Zink unterstützt die Immunfunktion und fördert die Heilung der Haut.



Allgemeine Empfehlungen

Vitamin A und Vitamin E sind für ein gesundes Immunsystem und die Haut wichtig. Essen Sie also genug Vitamine A und E.



Homöopathische Hilfe

Wählen Sie das Mittel, das am besten zu Ihren Symptomen passt.

Für akute Abszesse und Furunkel verwenden Sie eine D30 Potenz, 4-mal am Tag.

Für chronische Prozesse verwenden Sie D6 oder D12 2-mal pro Tag.

Nachdem die Beschwerden verschwunden sind, setzen Sie die Mittel ab.


Belladonna

... wird in der Anfangsphase von einem Abszess oder einem Furunkel verwendet, die sich durch Rötungen, Brennen, Pochen und geschwollene Haut zeigen. Die Symptome werden schlimmer durch Berührung oder Erschütterung und um Mitternacht. Ein hohes Fieber kann ebenfalls vorhanden sein.


Hepar sulphuris

... ist für Abszesse, die sehr empfindlich auf Berührung sind, zusammen mit einem scharfen, stechenden Schmerz.

Es kann zu einem schlechten Geruch mit Eiterbildung kommen. Die Symptome sind schlechter in kalter Luft oder bei Anwendung von Kälte. Eine Besserung zeigt sich durch Wärme. Dieses Mittel hilft, den Eiter aus dem Abszess oder dem Furunkel zu bringen.


Lachesis

... ist für Furunkel mit einer violetten oder dunkel-bläulichen Farbe. Pusteln sind blutig und sehr schmerzhaft, mit einem brennenden Gefühl. Die Symptome sind schlimmer nachts, bei Berührung, Wärme und Druck, und auf der linken Seite des Körpers.


Mercurius solubilis

...hilft bei Furunkeln und Abszessen, die brennen und stechen. Oft entsteht ein übler Geruch, die Person hat geschwollene Drüsen. Die Symptome sind schlimmer nachts und durch warme Anwendungen.


Silicea

...ist eine gute Wahl für Abszesse oder Furunkel, die den Eiter noch nicht entladen haben und die nicht heilen wollen.

Es wird oft zusätzlich zu oder nach Hepar sulphuris verwendet, um die Eiterung zu beenden.




Aromatherapie

Thymian hilft, den Eiter zu ziehen. 1 Tropfen auf eine heiße Kompresse geben und zweimal täglich auf die Haut auflegen.


Stressreduzierung

Die Auswirkungen von Stress verschlimmern Hauterkrankungen. Erlernen Sie Techniken zur Stressreduzierung.


Sonstiges

Drücken Sie nicht an den Geschwüren herum, und halten Sie den Bereich sauber.

Sonnenlicht kann das Wachstum von Bakterien hemmen. Gehen Sie fünfzehn Minuten täglich an die Sonne, wenn möglich.



Mehr über Heilkräuter und Tees gibts auch hier......



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Donnerstag, 11.7.2013, 18:48:43 Uhr


Schmetterlinge



Einige Fotos von Schmetterlingen.






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