7 natürliche Helfer gegen PMS, die wirklich funktionieren
Laut Studien leiden 80 % der Frauen regelmäßig unter dem sogenannten PMS Syndrom. PMS bedeutet prämenstruelle Syndrom und beschreibt Beschwerden, die vor der monatlichen Regelblutung auftreten. Wenn man diese Beschwerden regelmäßig hat, so kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass sie ganz normal sind und einfach dazugehören - dass sie sozusagen ein Teil der monatlichen Menstruation sind.
Das ist jedoch nicht so!
Oft werden diese Beschwerden vor der Regel durch einen falschen Lebensstil, durch eine Diät, durch die Umwelt, durch Stress oder durch Hormonumstellungen im Körper ausgelöst.
[Teaserend]
- Die Ernährung
So kann es zum Beispiel sein, dass eine Fehlernährung oder eine Diät das Hormonsystem im Körper aus dem Gleichgewicht bringt. Besonders oft geschieht das, wenn man zu viel Milch trinkt, so für Alkohol oder Kaffee zu sich nimmt oder zu viel Zucker isst. Wenn Sie also regelmäßig unter Beschwerden vor ihrer Regelblutung leiden, könnten Sie einmal versuchen, ob diese Beschwerden möglicherweise wegbleiben, wenn Sie ihre Ernährung umstellen.
[alp:../images/Ernaehrung.jpg x=500 'Ernaehrung und Diät']
- Sport
Wenn man regelmäßig beim Sport ins Schwitzen kommt, kann dies gegen das sogenannte PMS helfen. Beim Sport werden Endorphine ausgeschüttet, und diese Endorphine sind natürliche Schmerzmittel unseres Körpers. Das Schmerzniveau wird also auf natürliche Art heruntergefahren. Außerdem wird durch die Bewegung der Körper dazu angeregt, sein normales Hormonniveau wieder einzupegeln. Langfristig werden die Beschwerden durch PMS also von alleine gebessert. Sie sollten sich zum Ziel setzen, dass Sie mindestens 30 Minuten pro Tag ein leichtes Training absolvieren.
[alp:../images/Sport.jpg x=500 'Sport']
- Himbeerblätter-Tee
Es ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass das Vitamin B gegen PMS helfen kann. In Himbeerblättern ist besonders viel davon enthalten. Hinzu kommt, dass in dem Blättern außerdem Tannine enthalten sind, die dafür sorgen, dass Muskeln sich entspannen, was dafür sorgt, dass Krämpfe verschwinden. Außerdem hat ein solcher Tee noch eine beruhigende Wirkung auf die Nerven.
[alp:../images/Himbeere1.jpg x=500 'Himbeere']
- Kokosöl
Das Kokosöl hat allgemein eine besonders gute Wirkung auf den Hormonhaushalt unseres Körpers. Kokosöl regt die Hormonproduktion im Körper an und kann gleichzeitig Entzündungen reduzieren. Hinzu kommt, dass das Kokosöl antibakteriell und antimikrobiell wirkt, was schlussendlich dem Immunsystem zugute kommt.
[alp:../images/kokosoel.jpg x=500 'Kokosöl']
- Stress
Forschungen haben gezeigt, dass Stress sich direkt auf den Hormonhaushalt im Körper auswirkt. Wenn man viel Stress hat, geraten die Hormone schnell aus dem Gleichgewicht. Man erkennt das zum Beispiel daran, dass man kaum noch Lust auf Sex hat.
Stress sorgt dafür, dass der Cortisolspiegel im Körper ansteigt, was dazu führt, dass weniger andere Sexualhormone gebildet werden. Da diese Sexualhormone aber auch für die weibliche Monatsblutung verantwortlich sind, ist klar, dass auch hier dadurch Beschwerden auftreten können.
Was können Sie also tun? Lernen Sie zu entspannen und vermeiden Sie Stress. Versuchen Sie es mit Yoga, mit Atemübungen, mit Meditation oder vielleicht einfach mit regelmäßigen Spaziergängen in der freien Natur - am besten täglich.
[alp:../images/stress1.jpg x=500 'Stress']
- Ätherische Öle
Versuchen Sie den Muskatellersalbei, der das hormonelle Gleichgewicht im Körper wiederherstellen kann. Ein weiteres Öl, das helfen kann, ist Zypressenöl, das die Durchblutung im Körper steigert und gleichzeitig Verkrampfungen löst. Sie können beide Öle auch zusammen verwenden, zum Beispiel in Form eines Wickels oder Kompresse. Geben Sie dazu jeweils 3 Tropfen des Öles in ca. 45 Grad heißes Wasser, tränken Sie eine Kompresse damit und legen Sie dies auf den Bauch auf.
- Leinsamen
Viele Frauen leiden unter einer Östrogen-Dominanz. Dagegen kann man zum Beispiel mit Leinsamen vorgehen, denn darin sind sogenannte Lignane enthalten, die dabei helfen, dass Östrogen in Schach zu halten. Dadurch wird der normale monatliche Zyklus wieder hergestellt und Beschwerden vorher werden abgemildert.
Essen Sie dazu jeden Tag einen Esslöffel Leinsamen und trinken Sie dazu genug Wasser. Dies führen Sie mindestens zwei Wochen durch, danach reicht es, wenn Sie jeden zweiten oder dritten Tag jeweils einen Esslöffel Leinsamen zu sich nehmen.
[alp:../images/Leinsamen.jpg x=500 'Leinsamen']
[vz Frauen]
Laut Studien leiden 80 % der Frauen regelmäßig unter dem sogenannten PMS Syndrom. PMS bedeutet prämenstruelle Syndrom und beschreibt Beschwerden, die vor der monatlichen Regelblutung auftreten. Wenn man diese Beschwerden regelmäßig hat, so kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass sie ganz normal sind und einfach dazugehören - dass sie sozusagen ein Teil der monatlichen Menstruation sind.
Das ist jedoch nicht so!
Oft werden diese Beschwerden vor der Regel durch einen falschen Lebensstil, durch eine Diät, durch die Umwelt, durch Stress oder durch Hormonumstellungen im Körper ausgelöst.
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- Die Ernährung
So kann es zum Beispiel sein, dass eine Fehlernährung oder eine Diät das Hormonsystem im Körper aus dem Gleichgewicht bringt. Besonders oft geschieht das, wenn man zu viel Milch trinkt, so für Alkohol oder Kaffee zu sich nimmt oder zu viel Zucker isst. Wenn Sie also regelmäßig unter Beschwerden vor ihrer Regelblutung leiden, könnten Sie einmal versuchen, ob diese Beschwerden möglicherweise wegbleiben, wenn Sie ihre Ernährung umstellen.
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- Sport
Wenn man regelmäßig beim Sport ins Schwitzen kommt, kann dies gegen das sogenannte PMS helfen. Beim Sport werden Endorphine ausgeschüttet, und diese Endorphine sind natürliche Schmerzmittel unseres Körpers. Das Schmerzniveau wird also auf natürliche Art heruntergefahren. Außerdem wird durch die Bewegung der Körper dazu angeregt, sein normales Hormonniveau wieder einzupegeln. Langfristig werden die Beschwerden durch PMS also von alleine gebessert. Sie sollten sich zum Ziel setzen, dass Sie mindestens 30 Minuten pro Tag ein leichtes Training absolvieren.
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- Himbeerblätter-Tee
Es ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass das Vitamin B gegen PMS helfen kann. In Himbeerblättern ist besonders viel davon enthalten. Hinzu kommt, dass in dem Blättern außerdem Tannine enthalten sind, die dafür sorgen, dass Muskeln sich entspannen, was dafür sorgt, dass Krämpfe verschwinden. Außerdem hat ein solcher Tee noch eine beruhigende Wirkung auf die Nerven.
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- Kokosöl
Das Kokosöl hat allgemein eine besonders gute Wirkung auf den Hormonhaushalt unseres Körpers. Kokosöl regt die Hormonproduktion im Körper an und kann gleichzeitig Entzündungen reduzieren. Hinzu kommt, dass das Kokosöl antibakteriell und antimikrobiell wirkt, was schlussendlich dem Immunsystem zugute kommt.
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- Stress
Forschungen haben gezeigt, dass Stress sich direkt auf den Hormonhaushalt im Körper auswirkt. Wenn man viel Stress hat, geraten die Hormone schnell aus dem Gleichgewicht. Man erkennt das zum Beispiel daran, dass man kaum noch Lust auf Sex hat.
Stress sorgt dafür, dass der Cortisolspiegel im Körper ansteigt, was dazu führt, dass weniger andere Sexualhormone gebildet werden. Da diese Sexualhormone aber auch für die weibliche Monatsblutung verantwortlich sind, ist klar, dass auch hier dadurch Beschwerden auftreten können.
Was können Sie also tun? Lernen Sie zu entspannen und vermeiden Sie Stress. Versuchen Sie es mit Yoga, mit Atemübungen, mit Meditation oder vielleicht einfach mit regelmäßigen Spaziergängen in der freien Natur - am besten täglich.
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- Ätherische Öle
Versuchen Sie den Muskatellersalbei, der das hormonelle Gleichgewicht im Körper wiederherstellen kann. Ein weiteres Öl, das helfen kann, ist Zypressenöl, das die Durchblutung im Körper steigert und gleichzeitig Verkrampfungen löst. Sie können beide Öle auch zusammen verwenden, zum Beispiel in Form eines Wickels oder Kompresse. Geben Sie dazu jeweils 3 Tropfen des Öles in ca. 45 Grad heißes Wasser, tränken Sie eine Kompresse damit und legen Sie dies auf den Bauch auf.
- Leinsamen
Viele Frauen leiden unter einer Östrogen-Dominanz. Dagegen kann man zum Beispiel mit Leinsamen vorgehen, denn darin sind sogenannte Lignane enthalten, die dabei helfen, dass Östrogen in Schach zu halten. Dadurch wird der normale monatliche Zyklus wieder hergestellt und Beschwerden vorher werden abgemildert.
Essen Sie dazu jeden Tag einen Esslöffel Leinsamen und trinken Sie dazu genug Wasser. Dies führen Sie mindestens zwei Wochen durch, danach reicht es, wenn Sie jeden zweiten oder dritten Tag jeweils einen Esslöffel Leinsamen zu sich nehmen.
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20.3.2017
6 alte Hausmittel, die das Gesicht sanft und biologisch reinigen
Sobald man sich in den Regalen des Drogeriemarkts verliert, bemerkt man erst, wie viele verschiedene Kosmetikartikel es gibt. Für jedes noch so kleine Problem gibt es Salben und Cremes und Wässerchen und sonst noch alles Mögliche.
[alp:../images/GesichtReinigen.jpg x=500 'Sanfte Gesichtsreinigung']
[Teaserend]
Die Frage ist bloß: ist das wirklich alles nötig? Es gibt ja auch biologische Mittel für viele der Probleme, sofern sie überhaupt welche sind. Abgesehen davon, dass man sich so eine Menge Chemie erspart, wird auch noch ein ganzer Berg von Verpackungsmüll vermieden.
Was kann man also verwenden, wenn man das Gesicht möglichst sanft und ohne Chemie reinigen will?
Haferflocken
Auch wenn man es kaum glauben mag, können Haferflocken dazu verwendet werden, das Gesicht zu reinigen. Haferflocken kann man also nicht nur essen, sondern auch kosmetisch anwenden.
[alp:../images/Haferflocken.jpg x=500 'Haferflocken']
In den Haferflocken sind Stoffe, die besonders gut zur Haut sind und die zum Beispiel eine gereizte Haut beruhigen können.
Rühren Sie dazu zwei Handvoll Haferflocken mit lauwarmem Wasser an und lassen Sie sie aufquellen. Wenn Sie möchten, können Sie die Haferflocken auch mit einem Pürierstab pürieren. Danach reibt man das Gesicht mit den Haferflocken ein und massiert die Masse sanft auf die Haut.
Danach wird die Haut mit lauwarmem Wasser abgespült. Wie schon erwähnt, ist ein solcher Haferflockenbrei besonders gut für die Haut, er hat einen peelenden Effekt und kann zum Beispiel gegen Akne, Mitesser oder gereizte Haut helfen.
Gleichzeitig saugen die Haferflocken noch Reste von Kosmetikartikeln auf.
www.kraeuter-verzeichnis.de
Gesichtsreinigung mit Öl
Wenn man eine auf die käuflichen Produkte guckt, sieht man, dass in ihnen viel Öl enthalten ist. Besonders in Kosmetikartikeln, die wasserfestes Make-up entfernen sollen - denn da hilft nur Öl.
Nun hat sicher jeder irgendein Öl zu Hause, die Frage ist nur, welches das beste zur Gesichtsreinigung ist.
Sparen Sie sich also das Geld, sich etwas in der Drogerie zu holen, holen Sie lieber ein gutes Öl.
Generell sollte man gute biologische Pflanzenöle verwenden. Diese Pflanzenöle helfen nicht nur, das Make-up vom Gesicht zu bekommen, sondern sie wirken gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Haut aus. Dies liegt daran, dass in den Ölen viele Inhaltsstoffe enthalten sind, zum Beispiel Vitamine oder gesunde Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf die Haut haben. Hinzu kommt, dass diese Öle der Haut einem besonderen Schutz geben und zum Beispiel vor Sonnenstrahlen schützen können oder sogar die Alterung verlangsamen können.
Wenn man es ganz einfach haben will, nimmt man gutes Olivenöl zur Gesichtsreinigung.
Ideale Öle sind aber zum Beispiel Aprikosenkernöl oder Jojobaöl.
Das Jojobaöl ist eines der besten Öle für die Haut und kann für jeden Hauttyp verwendet werden. Es hat eine extrem pflegende Wirkung.
Eine weitere Alternative wäre Arganöl, das sich besonders für fettige Haut eignet.
Auch das inzwischen sehr beliebte Kokosöl kann verwendet werden, denn es gibt der Haut viel Feuchtigkeit zurück und zieht sehr schnell ein.
Ein kleiner Tipp so nebenbei: Man kann die oben erwähnten Haferflocken auch in Öl einweichen, so hat man die ersten beiden Tipps schon miteinander kombiniert.
Ob Sie nun das Öl alleine verwenden oder zusammen mit den Haferflocken: Nach der Reinigung des Gesichts spülen Sie auch hier die Haut wieder mit lauwarmen Wasser ab.
Honig
Wohl jeder Mensch kennt Honig, allerdings nur als Nahrungsmittel. Dass man den Honig auch als kosmetisches Mittel verwenden kann, wissen die wenigsten. So kann Honig zum Beispiel gegen raue Lippen helfen, oder zum Reinigen des Gesichts. Reiben Sie das Gesicht mit einer dünnen Schicht Honig ein, lassen Sie dies einwirken und waschen das Gesicht dann lauwarm ab.
[alp:../images/Honig1.jpg x=500 'Honig']
Milch
Dass die Milch eine besonders gute Wirkung auf die Haut hat, ist spätestens seit Kleopatra und ihren Bädern in Milch bekannt. Sie soll ja die schönste Frau der Antike gewesen sein - ob es an diesen Bädern lag?
Tatsächlich hat die Milch eine rückfettende Wirkung auf unsere Haut und kann durch die enthaltenen Fettstoffe wasserfestes Make-up anlösen. Idealerweise gibt man etwas Honig in die Milch, wodurch man wieder zwei Tipps miteinander geeint hat.
Dies schützt die Haut davor, dass sie austrocknet, außerdem sorgt der Honig dafür, dass kleinste Entzündungen oder Risse in der Haut schnell verheilen.
Tränken Sie ein Tuch in lauwarmer Milch bzw. lauwarmer Milch mit Honig und waschen Sie dann ihr Gesicht damit ab.
Zum Abschluss reinigen Sie dann das Gesicht noch mal mit lauwarmen Wasser nach.
Aloe Vera
Die Aloe Vera dürfte ebenso jeden bekannt sein. Die Aloe hat eine ausgesprochen gute Wirkung auf die Haut, was inzwischen auch von zahlreichen Studien belegt wurde. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass die Aloe vera in zahlreichen Kosmetikprodukten enthalten ist. Doch leider ist in diesen Kosmetikprodukten meist nicht nur Aloe vera vorhanden, sondern auch eine Menge anderer, meist unbekannter chemischer Stoffe. Warum dann also nicht einfach Aloe vera kaufen und selbst eine Reinigungscreme herstellen?
Oder Plan B: eine Aloe auf der eigenen Fensterbank wachsen lassen?
Die Aloe beinhaltet viele entzündungswidrige und pflegende Stoffe, zudem hat das Aloe Gel eine kühlende Wirkung auf die Haut. Besonders beliebt ist die Aloe zum Beispiel bei Hautproblemen wie Akne oder generell gereizter Haut, man kann sie aber auch zum Entfernen von Make-up verwenden.
Geben Sie dazu etwas Aloe vera-Gel auf ihre Finger und massieren sie die Gesichtshaut damit ein. Danach spülen sie das Gel mit lauwarmen Wasser ab.
[alp:../images/Aloe1.jpg x=500 'Aloe']
Zermahlene Mandeln
Wahrscheinlich kennen Sie das Mandelöl als besonders gutes Öl für die Haut. Und das Mandelöl gewinnt man woraus? Aus Mandeln.
D. h., dass Sie zum Beispiel Mandelöl zum Reinigen des Gesichts verwenden können oder dass sie zerstoßene oder pulverisierte Mandeln als sanftes reinigendes Peeling einsetzen können.
Vermischen Sie also zerkleinerte Mandeln mit lauwarmen Wasser und tragen Sie diese Maske dann auf das Gesicht auf. Massieren Sie diese Maske sanft auf das Gesicht ein und lassen Sie sie dann für ein paar Minuten aufgelegt. Danach reinigen sie das Gesicht mit lauwarmen Wasser.
[alp:../images/Mandeln.jpg x=500 'Mandeln']
[vz Naturkosmetik]
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19.3.2017
Reinigungspeeling
[alp:../images/Reinigungspeelign.jpg x=500 'Ein Reinigungspeeling']
[Teaserend]
[vorzurueck Bildrezept]
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19.3.2017
Der Giersch, das Vitaminwunder für den Wildkräutersalat
Im Giersch ist so viel Vitamin C enthalten, dass er teilweise sogar als Vitamin C-Wunder bezeichnet wird.
Die Frucht, die wegen eines besonders hohen Vitamin C-Gehaltes bekannt ist, ist ja die oft erwähnte Zitrone. Das ist auch richtig, jedoch enthält der Giersch prozentual viel mehr Vitamin C!
Hinzu kommen noch eine Menge Mineralien, zum Beispiel Zink, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium und Kieselsäure. All diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass der Giersch eine basische Wirkung auf unseren Körper hat, außerdem begünstigt er die Funktionsweise des Stoffwechsels und des Urinalsystemes. Dies wiederum sorgt dafür, dass der Körper entwässert wird, dass er entsäuert wird und dass Schadstoffe ausgeleitet werden.
Außerdem hat der Giersch eine besonders gute Wirkung auf das Bindegewebe.
[Teaserend]Die Wirkung gegen Gicht war schon im alten Rom bekannt, ebenso die entzündungshemmende Heilwirkung.
Idealerweise verwendet man junge Blätter des Giersch, man kann aber auch schon etwas ältere Blätter verwenden. Diese schmecken intensiver als das "junge Gemüse".
Man kann den Giersch zum Beispiel wie einen Spinat zubereiten oder auch als Salat. Zurzeit lieben ja viele Menschen einen Wildkräutersalat.
Übrigens ist der Giersch auch ein wichtiger Bestandteil der sogenannten Neunkräutersuppe, die traditionell vor Ostern, genauer am Gründonnerstag, am Ende der Fastenzeit, gegessen wird.
Man kann den Giersch, so nebenbei erwähnt, auch als Gewürz verwenden. Hierzu verwendet man getrocknete und pulverisierte Blätter und Samen der Pflanze. Diese Samen sehen etwas aus wie die Samen des Fenchel oder des Dills.
Und sogar die Blüten des Giersch kann man essen, man kann sie zum Beispiel in einen Salat geben. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Blüten vorher gut gesäubert wurden, nicht dass noch ein kleiner Käfer oder eine kleine Fliege darin ist.
Ein Brotaufstrich mit Giersch
Sie brauchen dazu möglichst junge Blätter, die Sie zerkleinern oder je nach Wunsch auch komplett pürieren.
Geben Sie die Blätter dann in Frischkäse oder Speisequark und geben Sie je nach Geschmack Pfeffer und Salz sowie nach Belieben etwas Zitronensaft dazu.
[alp:../images/brotaufstrich.jpg x=500 'Ein Brotaufstrich mit Giersch und anderen guten Kräutern']
Meine Buchempfehlung
Kräuter & Wildkräuter: 110 würzige Rezepte. Alles zum Thema Kräuter und ihre Verwendung. Von den Klassiker wie Basilikum oder Dill bis hin zu den Wilden wie Giersch oder Pimpinelle. (Cook & Style)
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19.3.2017
Ein Rosmarinbrot selbst gemacht
Manchmal glaube ich, dass inzwischen alle Bäcker das gleiche Brot backen. Zumindest denke ich das immer öfter, weil alle Brotsorten mittlerweile irgendwie gleich schmecken. Deshalb habe ich vor Kurzem etwas im Internet gestöbert und mir Brotbackrezepte herausgesucht. Besonders interessant war für mich das folgende Rezept, mit dem man ein Rosmarinbrot selber machen kann.
[alp:../images/Rosmarinbrot.jpg x=500 'Ein Rosmarinbrot']
[Teaserend]
Die Zutaten sind relativ überschaulich und wahrscheinlich in fast jedem Haushalt aufzufinden.
Man braucht
3 Zweige Rosmarin
2 Esslöffel Grieß
25 g Hefe
2 Pfund Mehl
70 g Olivenöl
ein bis eineinhalb Teelöffel Honig
30-60 g Rosinen, je nach Belieben
400 ml Wasser
Rühren Sie die Hefe zusammen mit einem Esslöffel lauem Wasser und etwas Mehl plus dem Honig an. Danach wird dieser Ansatz ruhen gelassen.
In dieser Zeit können Sie die Rosmarinblätter von den Zweigen abzupfen, gut reinigen und in kleine Stücke schneiden. Machen Sie zwei kleine Häufchen davon, einmal 2/3 und einmal 1/3.
Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und geben Sie die 2/3 des Rosmarin hinein.
Bitte nur bei kleiner Hitze anbraten. Sieben Sie dann das Öl ab und fangen Sie es in einer Schüssel auf. Denn "verbratenen" Rosmarin benötigen Sie nicht mehr.
Stellen Sie dann aus dem Mehl, den Grieß, der angesetzten Hefe, dem eben hergestellten Öl, dem Salz und dem restlichen Wasser einen Teig her. Lassen Sie diesen Teig dann einen Tag stehen bzw. gehen.
Am nächsten Tag geben Sie die Rosinen und die restlichen Rosmarinnadeln dazu und vermischen noch mal alles gut.
Stellen Sie aus dem Teig einen großen oder bis zu drei kleinere Laibe her.
Bevor Sie diese in den Ofen geben, lassen Sie sie noch einmal eine halbe Stunde stehen.
Ritzen Sie dann mit einem Messer auf der Oberseite Linien hinein, sodass die Kruste später nicht aufspringt.
Geben Sie dann die Laibe in den Ofen, der auf ca. 200° vorgeheizt sein sollte. Die Backzeit beträgt eine halbe Stunde.
Na dann: Mahlzeit!
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17.3.2017
Der Beinwell hilft bei Sportverletzungen
Jetzt im Frühjahr wird das Wetter wieder besser und viele Leute gehen wieder raus, um Sport zu machen. Sei es Joggen, Wandern, Nordic Walking oder einfach Spazierengehen: Wenn man es übertreibt oder wenn man nicht aufpasst, kann es schnell zu Verletzungen kommen. So ist es nicht selten, dass, wenn man nach dem Sport nach Hause kommt, man irgendwo einen Bluterguss hat oder dass man sich etwas geprellt oder verstaucht hat.
Doch keine Angst, der Beinwell kann helfen.
[Teaserend]
Der Beinwell ist eine, wie ich finde, relativ auffällige Pflanze. Er hat wunderschöne Blüten und auffällige, behaarte bzw. borstige Blätter. Wenn man mit der Hand über die Blätter fährt, so spürt man, dass sie relativ hart und rau sind. Der Grund dafür sind die Kieselsäuren, die in der Pflanze vorhanden sind.
Auf die Wirkung der Pflanze lässt schon der Name schließen: der erste Teil, das Bein, bedeutete früher so viel wie Knochen oder Glieder. Das well bedeutet soviel wie "zusammenwallen", also etwas verbinden. Die Pflanze konnte also Gebeine und Knochen wieder zusammenwachsen lassen.
Der Beinwell ist ein altbekanntes Heilmittel für Wunden, das oberflächliche Verletzungen, besonders stumpfe Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen, Verzerrungen oder Quetschungen, bessern kann. Im Gegensatz zur Ringelblume und zur Arnica hat der Beinwell aber eine spezielle Verbindung zu den Knochen und der Knochenhaut, weshalb diese Pflanze früher das Mittel bei Verletzungen war, die bis zu den Knochen drangen.
Verwendung finden dabei überwiegend die Wurzeln des Beinwell, die bis zu anderthalb Meter lang werden können. Sie sind tatsächlich sehr mächtig. Auffällig ist, dass die Wurzeln außen schwarz gefärbt sind. Das oberirdische blühende Kraut findet in der Naturheilkunde nur noch selten eine Verwendung.
Dass der Beinwell die Wirkung hat, die er hat, liegt an seinen Inhaltsstoffen. Besonders zu nennen sind hier Gerbstoffe, pflanzliche Schleime, Allantoine und Rosmarinsäure.
Die letztgenannte Rosmarinsäure hat in Studien bewiesen, dass sie Entzündungen hemmen kann.
Das Allantoin ist eine Substanz, die mit der Harnsäure verwandt ist. Diese Substanz sorgt dafür, dass die Wirkstoffe des Beinwell wirklich in jede Körperzelle gelangen können und dass diese dort auch für eine gewisse Zeit erhalten bleiben. Äußerlich aufgetragen auf die Haut hilft Allantoin dabei, Wunden schneller abheilen zu lassen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dieser Wirkstoff auch in manchen kosmetischen Produkten enthalten ist, die gegen gereizte Haut helfen sollen.
Leider findet man im Beinwell auch giftige und krebserregende Stoffe. Dazu gehören verschiedene Alkaloide. Allerdings sind dies zum Glück eher weniger giftige Alkaloide, die, wenn man den Beinwell äußerlich aufträgt, kaum bis gar nicht in den Körper eindringen können. Zudem ist es durch Züchtung inzwischen gelungen, Pflanzen herzustellen, die diese giftigen Inhaltsstoffe nicht in sich haben.
Deshalb ist die Empfehlung der Kommission E, was den Beinwell und dessen Dosierung angeht, nicht mehr ganz aktuell.
Die Empfehlung der Kommission E stammt aus dem Jahr 1990 - also einer Zeit, in der es den gezüchteten Beinwell noch nicht gab. Sofern man also diesen neuen, gefährlicheren Beinwell verwendet, kann man damit auch höhere Dosierungen verwenden. Der im Freien wachsende Beinwell hingegen sollte durchaus mit Vorsicht bedacht werden!
Ein Beinwell-Tee sollte auf eigene Faust nicht hergestellt und verwendet werden, da man niemals weiß, welche Inhaltsstoffe wirklich enthalten sind. Außerdem sollte man Beinwell nur auf geschlossene Wunden geben, niemals auf offene Wunden, da ansonsten eventuell giftige Stoffe durch das Blut in den Körper gelangen können.
Anwendungsmöglichkeiten
Besonders hilfreich ist ein Beinwellöl zum Einreiben, das man aus den Wurzeln herstellen kann: Nehmen Sie ca. 25 g getrocknete Beinwellwurzeln, die Sie in ein Schraubglas geben und mit gut 250 ml Olivenöl übergießen. Dann 4 Wochen stehen lassen, täglich ein paar Mal schütteln, und schließlich absieben.
Sie können das Öl immer auf Verletzungen auftragen, aber bitte nicht innerlich anwenden!
Heiße Kompressen weichen bei einer Geburt den Damm auf, die Geschmeidigkeit wird erhöht, es kommt zu weniger Verletzungen. Entzündete Brustwarzen heilen schneller ab, ebenso heilt die abgetrennte Nabelschnur bei Neugeborenen besser. Ein Tee aus den Blättern fördert den Milchfluss. Bitte beachten: Nur nach ärztlichem Rat einnehmen!
Ein Beinwellwundwasser (nicht schlucken!) aus 2 Teelöffeln frischer Blätter, die man in einer Tasse kochendem Wasser für 10 Minuten ziehen lässt, hilft bei kleinen Wunden oder auch bei einem Sonnenbrand. Geben Sie das Wasser auf ein Taschentuch und legen Sie es auf.
Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen
Wurzelpräparate nicht innerlich anwenden! Auch von den Blättern darf man nur kleine Mengen verwenden!
Es kann zu Leberschädigungen kommen und Krebs ausgelöst werden. Auch nicht auf offene Wunden auftragen!
Nicht in der Schwangerschaft verwenden!
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16.3.2017
Der Sanddorn als Frauenkraut
Der Sanddorn ist reich an den Vitaminen C, E und F, außerdem enthält er viele Carotine, Gerbstoffe und Flavonoide. In den Samen der Pflanze findet sich eine bedeutende Menge an fetten Ölen.
Der Sanddorn wird je nach Gebiet auch Seedorn, Rheindorn oder Audorn genannt. All diese Namen verraten, dass der Sanddorn gern an feuchten Stellen wächst.
[alp:../images/Sanddorn9-big.jpg x=500 'Sanddorn']
[Teaserend]
Der Sanddorn wächst auch noch auf armen Böden, auf denen sonst wirklich nur noch ganz wenig wächst. Diese übergroße Lebenskraft und Energie, die in dieser Pflanze steckt, ist beachtlich. Denn obwohl der Boden, auf dem die Pflanze steht, eigentlich kaum etwas herzugeben vermag, kann der Sanddorn aus diesem bisschen Untergrund und der Sonnenkraft große Mengen an Vitaminen produzieren.
Apropos Sonnenkraft: der Sanddorn ist ein sonnenhaftes Wesen.
Er trägt die Kraft der Sonne in sich, die er dazu verwendet, uns zu heilen.
So weiß man zum Beispiel, dass der Sanddorn besonders gut für die Haut ist, er kann die Wundheilung beschleunigen und generell die Regenerierung günstig beeinflussen. Gleiches gilt für die Schleimhäute.
Außerdem weiß man, dass der Sanddorn antivirale Eigenschaften hat, dass er gegen sogenannte freie Radikale hilft und dass er so zum Beispiel Krebs vorbeugen kann.
Das Frauenkraut Sanddorn
In der Naturheilkunde ist es Sanddorn schon seit langer Zeit ein angesagtes Mittel, wenn man unter Vitaminmangel leidet. Gleiches gilt für die Wirkung, besonders die vorbeugende Wirkung, gegen Krebs. In den Beeren des Sanddorn findet man viele Inhaltsstoffe, besonders die Vitamine sind dafür verantwortlich, die vor einer Krebserkrankung schützen können. Diese Vitamine sind übrigens auch dafür verantwortlich, dass die Beeren so sauer schmecken.
Tatsächlich sind in den Früchten prozentual wesentlich größere Mengen an Vitamin C als zum Beispiel in einer Zitrone enthalten.
Alternative Heilmethoden empfehlen schon seit einiger Zeit, parallel zu einer Krebsbehandlung Infusionen mit Vitamin C. Nun soll hier nicht empfohlen werden, Unmengen von Zitronen oder Sanddorn zu sich zu nehmen, um Krebs damit zu behandeln.
Vielmehr sei angeraten, regelmäßig Sanddorn oder auch Zitronen zu sich zu nehmen, um eine dauerhafte Abwehr gegen Krebs aufzubauen. Denn die Wissenschaft hat gezeigt, dass die Symbiose der vielen einzelnen Wirkstoffe in beiden Früchten wesentlich effektiver ist als das pure Vitamin C. So kann zum Beispiel Zitronensäure den Stoffwechsel der Leber entlasten, der bei vielen Krebserkrankungen aus den Fugen geraten ist. Außerdem wirkt das Vitamin C allgemein gegen Viren und gegen freie Radikale im Körper. So können zum Beispiel krebserregende Viren sich nur sehr schwer Körper ansiedeln. Übrigens gibt es kein Zuviel an Vitamin C, denn alles, was davon nicht im Körper verarbeitet werden kann, wird wieder ausgeschieden.
Was hier für die Zitrone beschrieben wurde, gilt auch für den Sanddorn. Aber der Sanddorn kann's noch besser: Beim Sanddorn kommt hinzu, dass darin zusätzlich hohe Mengen an Carotinoiden enthalten sind. Dieses Carotin wirkt ebenfalls ausgesprochen gut gegen freie Radikale. Die Kombination von Vitamin C und Vitamin A, bzw. eben diesen Carotinoiden, ist eine noch stärkere vorbeugende Waffe gegen Krebs als die Zitrone alleine.
Schon 10 g der Beeren enthalten so viel Vitamin A, dass der komplette Tagesbedarf dadurch gedeckt wird. Es gibt inzwischen einige Ärzte, die Patienten mit auffälligen Zellveränderungen am Muttermund raten, regelmäßig Sanddornfrüchte zu essen oder Sanddornöl zum Essen zu verwenden. Dieses Öl wird man idealerweise in etwas Quark oder Joghurt ein oder nimmt es als Salatdressing. Man kann aber auch einfach jeden Tag einen Teelöffel davon pur nehmen, das reicht auch. Der gute Geschmack und die schöne Farbe des Öls machen das reicht einfach.
Eine weitere Wirkung des Sanddorn ist die Wirkung auf chronische Hauterkrankungen. Auch hier kann die regelmäßige Einnahme von Sanddornöl helfen. Alternativ kann man diese Betroffenen Hautstellen auch mit dem Öl einreiben.
Im Übrigen hat dieses Öl auch einen Lichtschutzfaktor, der vor Sonnenstrahlung schützt. Und nicht nur das: sogar radioaktive Strahlung soll davon zumindest teilweise abgeblockt werden.
Das regelmäßige Einreiben der Haut mit Sanddornöl trägt dazu bei, dass die Haut weniger Schäden durch die Sonne davonträgt. Und damit ist jetzt gar nicht einmal der Hautkrebs gemeint, sondern auch normale Alterungserscheinungen. Denn wer sehr viel in der Sonne ist, dessen Haut altert schneller und bekommt schneller Falten.
Übrigens mal so ganz ganz nebenbei: Ich habe nun bereits schon in mehreren Tests gelesen, dass das beste Mittel gegen Falten nicht eine sonstwas wie teuere Creme ist, sondern jede halbwegs vernünftige ... ? Sonnencreme! Einfach mal guuugeln, wenn's interessiert.
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15.3.2017
Der Salbei als Frauenkraut
Der Salbei enthält viele verschiedene Inhaltsstoffe, zum Beispiel ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und Triterpene. Bemerkenswert ist der relativ hohe Gehalt an Thujon und Campher. All diese Inhaltsstoffe tragen dazu bei, dass der Salbei eine antibakterielle Wirkung hat, dass er die Wundheilung fördert, dass er eine leicht östrogenartige Wirkung hat, dass er die Schweißbildung hemmt, dass er die Milchbildung hemmt und dass er für unsere Nerven ist.

[Teaserend]
Viele Menschen beschreiben den Duft des Salbei etwas wie an Schweiß erinnernd, ich persönlich mag dies nicht teilen. Doch tatsächlich kann man anhand dieses Duftes laut Signaturenlehre auf die Wirkung gegen übermäßig starkes Schwitzen schließen.
Der hohe Anteil an ätherischen Ölen, die in den Blättern sitzen, tragen die Kraft der Sonne in sich.
Die Blätter des Salbei sind fein verästelt, so wie das Nervengeflecht in unserem Körper. Laut Signaturenlehre wird dadurch eine starke Verbindung zu unserem Nervensystem hergestellt, was dazu führt, dass die positive Kraft der Sonne auf unsere Nerven einwirkt. Der Salbei hat also eine äußerst energievolle Wirkung auf unser Nervensystem. Außerdem kann die positive Energie dieser Pflanze den Alterungsprozess verlangsamen und sogar zu früh gealterte Menschen wieder zu ihr normales Alter zurückführen.
Der Salbei genoss schon im Altertum und in der antike höchstes Ansehen. Er wurde verwendet, um Geschwüre zum behandeln, Wunden zu heilen und Infektionen schneller abklingen zu lassen. Ein weiteres interessantes Anwendungsgebiet war die Wirkung gegen Schlangenbisse. Ebenso beliebt war der Salbei als Räucherkraut, das vor Krankheitserregern schützen konnte.
Leider ist davon in unserer heutigen Zeit nicht mehr allzu viel übrig geblieben, die meisten Menschen kennen den Salbei nur noch als Gewürz.
Dabei kann man sich auch in unserer Zeit die Heileigenschaften dieser Pflanze noch nutzbar machen, zum Beispiel als Gurgelmittel bei Husten, bei Halsschmerzen oder bei Problemen mit dem Zahnfleisch.
Eine weitere noch gebräuchliche Anwendung ist ein Absud aus Salbeiblättern, mit dem man Waschungen gegen Scheidenpilz durchführt.
Wie die Wissenschaft inzwischen bestätigt hat, sind in den im Salbei enthaltenen ätherischen Ölen stark antimikrobielle Wirkstoffe enthalten, die zum Beispiel gegen Candida helfen können, ebenso gegen andere Bakterienarten.
Hinzu kommt ein weiterer äußerst interessanter Wirkstoff, die Rosmarinsäure, die stark entzündungshemmend wirkt und außerdem antivirale Eigenschaften in sich trägt.
Eine Abbuchung aus Salbei kann man als sanfte Vaginalspülung verwenden oder bei Wundsein an der Vagina. Bei diesen Beschwerden empfiehlt sich außerdem, tägliche Sitzbäder in einem solchen Absud durchzuführen. Dazu verwendet man zehn Esslöffel getrockneter Salbeiblätter, die man in 2 l kochendes Wasser gibt und dann eine Viertelstunde ziehen lässt. Denn abgesiebten Absud gibt man dem Badewasser bei.
Eine wahrscheinlich bekannte Anwendung des Salbei ist die milchhemmende Wirkung beim Abstillen. Besonders auch bei Frauen, die viel zu viel Milch produzieren, kann der Salbei dazu beitragen, dass dies wieder ins rechte Lot gerät. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu viel Salbei zu sich nimmt, denn ansonsten kann die Milchbildung komplett eingestellt werden.
Soll die Milchbildung komplett eingestellt werden, so genügt es, wenn man jeden Tag 3-4 Tassen Salbeitee trinkt.
Bei Frauen in den Wechseljahren, die unter starker Schweißbildung leiden, kann der Salbei diese Schweißbildung normalisieren. Gleiches gilt auch bei übermäßiger Schweißbildung bei jungen Mädchen in der Pubertät.
Hierzu trinkt man Salbeitee. Was die meisten Menschen nicht wissen: wenn diese Wirkung erwünscht wird, darf man den Tee nur kalt oder maximal lauwarm trinken. Denn trinkt man ihn warm, so wird dem Körper noch mehr Wärme zugeführt und man schwitzt noch mehr.
Ein warmer Salbeitee eignet sich daher gut bei Erkältungen.
Alternativ zu einem Tee kann man auch eine Tinktur aus Salbei herstellen und einnehmen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit gegen übermäßige Schweißbildung sind Waschungen oder Bäder mit Salbei. Man gibt einfach dem Badewasser ca. 2 l Salbeitee bei und badet regelmäßig darin.
Wenn junge Damen in der Pubertät unter besonders schwitzigen Händen leiden, so können sie regelmäßig ihre Hände mit kaltem Salbeitee waschen. Gleiches gilt übrigens auch für besonders schwitzige Füße.
Eine Abstillen Teemischung
Sie brauchen dafür ca. 10 g Walnussblätter, ca. 15 g Hopfenblüten und 25 g Salbeiblätter. Diese Zutaten vermischen Sie gut miteinander und geben dann zwei Teelöffel davon in eine Tasse heißes Wasser. Lassen Sie diesen Tee 10 Minuten ziehen, danach sieben Sie ihn ab. Trinken Sie davon bis zu vier Tassen am Tag.
Bitte beachten Sie, dass das ätherische Öl des Salbei es nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden sollte.
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12.3.2017
Wärmende Chili-Salbe bei Schmerzen sowie Verspannungen
Mit dem folgenden Rezept stellt man eine eigene Salbe gegen Verspannungen und Schmerzen her!
Sie brauchen dazu nur Chilis sowie ein paar wenige andere Zutaten.
Muskelverspannungen im Bereich des Nackens und der Schultern sind ein lästiges Problem, das insbesondere Personen mit sitzender Tätigkeit quält. Besonders sportliche Menschen werden ab und zu von einem schmerzhaftem Muskelkater geplagt. In solchen Fällen kann die Zufuhr von Wärme bzw. Hitze helfen!
[alp:../images/Chili3.jpg x=500 'Chilisalbe']
[Teaserend]
Zwar gibt es eine Vielzahl von kaufbaren Produkten, aber wer will schon alles kaufen? Selber machen ist angesagt!
Nachdem bekannt ist, dass eine wärmende Salbe gut bei diesen Beschwerden helfen kann, kam ich einmal auf die Idee, ein Öl mit Chili selbst herzustellen, welches die gleiche Wirkung haben sollte.
Die Herstellung ist recht einfach: Man gibt ca. 15 g getrockneter und zerkleinerter Chili in ungefähr 100 ml Mandelöl.
Diesen Ansatz lässt man dann 4 Wochen stehen.
Nach dem Abfiltern kann man je nach Vorliebe noch ätherische Öle zugeben, die die schmerzlindernde oder muskelentspannende Wirkung verstärken. Dazu kommen zum Beispiel Öle wie Thymian, Rosmarin, Eukalyptus oder Latschenkiefer infrage.
Das Öl wäre damit schon fertig. Es kann auf verspannte Körperteile aufgetragen werden.
Aber ja, Ok, angesagt war eine selbst hergestellte Salbe mit Chili.
Stellen Sie wie oben einen Ölauszug aus Chilis her, aber ohne(!) ätherische Öle.
Sie brauchen dazu dann noch
12 g reines Bio - Bienenwachs
Ein Salbentöpfchen
Schmelzen Sie das Wachs, das Sie in das oben hergestellte Öl gegeben haben, in einem Wasserbad. (max. 45 Grad)
Nachdem das Wachs komplett geschmolzen ist, nehmen Sie den Salbenansatz aus dem Wasserbad.
Geben Sie dann die eventuell gewünschten ätherischen Öle hinzu und füllen die Masse in das Salbendöschen.
Wenn die Salbe nicht fest genug wird, lassen Sie sie im Wasserbad nochmals flüssig werden und geben etwas mehr Wachs dazu.
Ist sie zu fest, gibt man alternativ etwas mehr Öl hinein.
Fertig!
Diese Salbe kann man bei akuten Erkrankungen und Beschwerden bis zu zwei Mal täglich auf die schmerzenden oder verspannten Körperstellen auftragen.
Da der Chili die Haut zu Teil stark reizt, sollte man diese Verwendung allerdings nicht zu häufig wiederholen.
Schwangere Frauen und Kinder sollten diese Salbe nicht verwenden!
Sie brauchen dazu nur Chilis sowie ein paar wenige andere Zutaten.
Muskelverspannungen im Bereich des Nackens und der Schultern sind ein lästiges Problem, das insbesondere Personen mit sitzender Tätigkeit quält. Besonders sportliche Menschen werden ab und zu von einem schmerzhaftem Muskelkater geplagt. In solchen Fällen kann die Zufuhr von Wärme bzw. Hitze helfen!
[alp:../images/Chili3.jpg x=500 'Chilisalbe']
[Teaserend]
Zwar gibt es eine Vielzahl von kaufbaren Produkten, aber wer will schon alles kaufen? Selber machen ist angesagt!
Nachdem bekannt ist, dass eine wärmende Salbe gut bei diesen Beschwerden helfen kann, kam ich einmal auf die Idee, ein Öl mit Chili selbst herzustellen, welches die gleiche Wirkung haben sollte.
Die Herstellung ist recht einfach: Man gibt ca. 15 g getrockneter und zerkleinerter Chili in ungefähr 100 ml Mandelöl.
Diesen Ansatz lässt man dann 4 Wochen stehen.
Nach dem Abfiltern kann man je nach Vorliebe noch ätherische Öle zugeben, die die schmerzlindernde oder muskelentspannende Wirkung verstärken. Dazu kommen zum Beispiel Öle wie Thymian, Rosmarin, Eukalyptus oder Latschenkiefer infrage.
Das Öl wäre damit schon fertig. Es kann auf verspannte Körperteile aufgetragen werden.
Aber ja, Ok, angesagt war eine selbst hergestellte Salbe mit Chili.
Stellen Sie wie oben einen Ölauszug aus Chilis her, aber ohne(!) ätherische Öle.
Sie brauchen dazu dann noch
12 g reines Bio - Bienenwachs
Ein Salbentöpfchen
Schmelzen Sie das Wachs, das Sie in das oben hergestellte Öl gegeben haben, in einem Wasserbad. (max. 45 Grad)
Nachdem das Wachs komplett geschmolzen ist, nehmen Sie den Salbenansatz aus dem Wasserbad.
Geben Sie dann die eventuell gewünschten ätherischen Öle hinzu und füllen die Masse in das Salbendöschen.
Wenn die Salbe nicht fest genug wird, lassen Sie sie im Wasserbad nochmals flüssig werden und geben etwas mehr Wachs dazu.
Ist sie zu fest, gibt man alternativ etwas mehr Öl hinein.
Fertig!
Diese Salbe kann man bei akuten Erkrankungen und Beschwerden bis zu zwei Mal täglich auf die schmerzenden oder verspannten Körperstellen auftragen.
Da der Chili die Haut zu Teil stark reizt, sollte man diese Verwendung allerdings nicht zu häufig wiederholen.
Schwangere Frauen und Kinder sollten diese Salbe nicht verwenden!
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10.3.2017
Der Löwenzahn und die Haut
Der Löwenzahn besitzt eine äußerst gute Auswirkung auf die Haut.
Der Löwenzahn beinhaltet einen bedeutsamen Anteil von Vitamin A, B, C sowie an Spurenelementen, zum Beispiel Zink und Kupfer, die für eine jung aussehende und gesunde Haut unerlässlich sind.
Die im Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe Cholin sowie Taraxin sind verantwortlich für die Entgiftung des Körpers. Auch haben sie eine positive Auswirkung auf die Galle, die Bauchspeicheldrüse sowie den Magen.
Ein Presssaft, hergestellt aus der ganzen Pflanze, ist auch heutzutage noch ein äußerst beliebtes Heilmittel für eine Entschlackungskur im Frühjahr.
[Teaserend]
Der Löwenzahn hilft bei folgenden Beschwerden
- er fördert die Produktion von Galleflüssigkeit
- hilft bei Hautunreinheiten sowie Juckreiz der Haut
- hilft äußerlich aufgetragen gegen Warzen (hier reicht auch der weiße Saft des Löwenzahns
- Besserung bei Stichen durch Insekten (Bienen, Wespen, Mücken) sowie Verbrennungen
- ist wirksam gegen trockene Haut sowie hilfreich gegen die Entstehung von Falten
- bessert das Hautbild, macht die Haut elastischer und versorgt sie mit mehr Feuchtigkeit
Man kann diese Wirkung erzielen, wenn man regelmäßig Löwenzahnsaft zu sich nimmt.
Diesen Saft kann man selbst herstellen, indem man das ganze Kraut auspresst, oder auch käuflich erwerben.
Das Aroma des Saftes ist etwas bitter.
Eine Frühlings- und Herbstkur mit Löwenzahn
Diese Kur begünstigt die Ausscheidung angesammelter Schlacken im Körper. Dies geschieht durch eine gesteigerte Lebertätigkeit sowie Nierenfunktion.
Um eine maximale Wirkung zu erreichen, sollte man diese Kur bis zu 6 Wochen durchhalten.
Man kann neben diesem Löwenzahnsaft auch Löwenzahntee verwenden.
Bitte nicht durchführen, wenn Sie unter einer Überempfindlichkeit gegen den Löwenzahn leiden.
Ebenso nicht bei einem Verschluss der Gallenwege oder bei einem Darmverschluss.
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9.3.2017
Der Rotklee als Frauenkraut
Der Rotklee ist in der Naturheilkunde bekannt dafür, dass er äußerlich angewandt Wunden schneller abheilen lässt, dass er eine erweichende Wirkung auf die Haut hat und dass er Hautkrebs vorbeugen kann. Eine innerliche Anwendung des Rotklees hilft, das Blut zu reinigen, den Körper von innen her gegen den Krebs zu rüsten, den Knochenabbau im Alter zu verlangsamen und östrogenartig auf den weiblichen Körper einzuwirken.
[alp:../images/roter-klee4-big.jpg x=500 'Roter Klee']
[Teaserend]
Diese Wirkung wird von den Inhaltsstoffen dieser Pflanze hervorgerufen, zum Beispiel sind dies Gerbstoffe, Cumarine, ätherische Öle und Salicylsäure.
Der Rotklee, den viele Menschen wahrscheinlich eher als Futtermittel für die Kühe kennen, ist ein ausgesprochenes Frauenkraut. Und wo wir gerade bei den Kühen waren: Die Bauern wissen, dass viel Rotklee viel Milch gibt. Der Rotklee regt als die Milchbildung bei den Kühen an. Ich weiß jetzt nicht, wie ich gerade die Kurve bekommen kann ... Also genau die gleiche Wirkung hat der Rotklee auch bei Frauen.
Dass dies so ist, liegt an der östrogenartigen Wirkung dieser Pflanze. Und genau diese östrogenartige Wirkung lässt sich auch bei einigen anderen Frauenleiden ausnutzen.
Im Rotklee als auch im weißen Klee sind sogenannte Isoflavone enthalten, die Ihnen vielleicht schon einmal zu Ohren gekommen sind. Sie sind in den letzten Jahren relativ bekannt geworden.
Studien haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Rotklee zum Beispiel vor Krebs schützen können. Sie helfen besonders dann, wenn der Krebs in einem Zusammenhang mit Hormonen steht. Substanzen aus dem Rotklee werden deshalb zum Beispiel bei Brustkrebs eingesetzt, aber auch bei Prostatakrebs und bei Gebärmutterkrebs.
Die östrogenartigen Inhaltsstoffe können auch in den Wechseljahren helfen, sie tragen stark zum Wohlbefinden bei, sie helfen auch bei Scheidentrockenheit. Und selbst dem Knochenverfall, den man durch die Wechseljahre erleidet, wird vorgebeugt. All diese Eigenschaften trugen dazu bei, dass der Rotklee inzwischen öfters verwendet wird - zum Beispiel als Beigabe im Salat oder eben als Tee, Ölauszug oder Tinktur.
Der Rotklee kann im Übrigen auch als westlicher Ersatz für Soja angesehen werden. Soja gilt ja in den fernöstlichen Ländern als ausgesprochen wirksames Frauenkraut.
Doch zurück zur Pflanze: der Rotklee hat noch mehr auf Lager! Sowohl die innerliche als auch die äußerliche Anwendung der Pflanze hilft dabei, die Haut jung und geschmeidig zu halten. Am einfachsten ist es, einen Ölauszug aus der Pflanze herzustellen und dann daraus wiederum eine Salbe oder eine Creme zu machen. Die in der Pflanze enthaltenen Hormone sorgen für eine wunderbar glatte Haut, da sie es schaffen, die Fähigkeit, Wasser einzulagern, zu erhöhen. Und um es auf einen ganz einfachen Punkt zu bringen: mehr Wasser gleich weniger Falten!
Der Rotklee hat außerdem eine positive Wirkung auf die weibliche Scheide, so kann eine Kur mit Rotklee zum Beispiel bei trockener Scheidenhaut oder Scheidentrockenheit helfen. Es gibt sogar ein spezielles Krankheitsbild von trockener Scheidenhaut, dass man Craurosis vulvae nennt. Hier wird die Vagina kaum noch feucht, die Haut ist sehr sehr trocken und überempfindlich. Hinzu kommt, dass die Haut schnell einreißt und es zu starkem Brennen am Scheideneingang kommt. Hier kann üblicherweise die tägliche Pflege mit einer Salbe oder durch Vaginalkugeln helfen.
In der Naturmedizin war der Rotklee früher auch oft im Einsatz, wenn es um das Thema Weißfluss ging. Man führte dazu Sitzbäder in einem Absud aus Rotkleeblüten durch. Ein solches Sitzbad half im Übrigen auch bei Wundsein am Unterleib.
Vaginalkugeln selbst herstellen.
Sie brauchen dafür ca. 40 g Kakaobutter und ca. 20 g Sheabutter, ca. 10 ml Rotklee-Tinktur, ca. acht Tropfen ätherisches Rosenöl und ca. fünf Tropfen ätherisches Rosengeranienöl.
Schmelzen Sie die Kakaobutter und die Sheabutter in einem Wasserbad und geben Sie, sobald beide Butterarten komplett geschmolzen sind, die anderen Bestandteile bei.
Unter Rühren abkühlen lassen und dann zu kleinen Kugeln formen. Eine Kugel sollte ungefähr 2 g Gewicht haben. Diese Kugeln können Sie im Kühlschrank lagern, wo sie ungefähr ein Vierteljahr verbleiben können. Führen Sie einmal bis zweimal am Tag jeweils eine Kugel in die Scheide ein, dadurch werden Reizungen der Scheidenhaut gebessert. Sie können, wenn Sie wollen, auch eine dieser Kugeln vor dem Geschlechtsverkehr einführen, wodurch die Gleitfähigkeit gebessert wird. Achten Sie aber darauf, dass Sie dies nicht tun, wenn sie Kondome verwenden, nicht dass es zu „Unfällen" kommt. Eventuell kann das Kondom beschädigt werden...
Eine Rotkleesalbe
Sie brauchen dafür eine Rotkleetinktur, ca. 10 ml
Ringelblumenöl, ca. 70 ml
Bienenwachs ca. 30 g
Ätherisches Rosenöl acht Tropfen
Schmelzen Sie das Bienenwachs in einem Wasserbad. Geben Sie dann das Ringelblumenöl hinzu und verrühren Sie alles gut miteinander.
Sobald alles komplett aufgelöst ist, geben Sie langsam und unter ständigem Rühren die anderen Inhaltsstoffe dazu.
Nehmen Sie dann die Masse aus dem Wasserbad und lassen Sie sie unter ständigem Rühren abkühlen.
Anwendung
Die Salbe hilft bei gereizter Haut an der Scheide, auch bei Scheidentrockenheit oder bei kleinsten Verletzungen. Dazu trägt man die Salbe mehrmals am Tag dünn auf.
Vorsicht
Bitte beachten Sie, dass der Verdacht besteht, dass hormonabhängige Tumore durch die Einnahme von Soja oder von Rotklee stimuliert werden können. Fragen Sie Ihren Arzt vor der Anwendung!
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9.3.2017
Alternative Mittel zur Hautreinigung
Viele Frauen (und auch Männer) machen sich mittlerweile die Mühe, ihre Kosmetika selbst herzustellen, sodass sie wissen, was darin ist. Warum sollte man sich da nicht auch die Mühe machen, ein natürliches Mittel zu verwenden, diese Kosmetika wieder zu entfernen?
Ich kenne das aus eigener Erfahrung: immer wieder wird mir berichtet, dass die Haut rot und gereizt ist, wenn man ein käufliches Mittel verwendet. Oft sind darin irgendwelche Lösungsmittel enthalten, die von der Haut nicht vertragen werden und die Rötungen oder sogar Akne verursachen.
[alp:../images/MakeUp.jpg x=500 'MakeUp entfernen']
[Teaserend]
Wenn man sich dieser sparen möchte, so reicht es also nicht, möglichst natürliche Kosmetika zu verwenden, sondern auch darauf zu achten, dass man diese natürlichen Kosmetika wieder möglichst sanft von der Haut bekommt, wenn man abends ins Bett geht. Es reicht also nicht, wenn man den ganzen Tag über natürlich ist und möglichst schonend mit sich umgeht, man sollte das auch tun, bevor man ins Bett geht.
Und genauso toll, wie man sich den ganzen Tag fühlt, wenn man ein natürliches Make-up aufgelegt hat, genauso toll fühlt man sich dann am Abend, wenn man weiß, dass man es genauso unbedenklich wieder herunter bekommt.
Tipps, wie man Make-up besonders schonend entfernen kann
Die Ölreinigung
Die Ölreinigung ist genau das, wonach es klingt wie: man reinigt das Gesicht mit Öl. Diese Variante ist die einfachste von allen.
So seltsam es klingt, kann eine solche Ölreinigung nicht nur die „Farbe“ vom Gesicht holen, sie kann sogar überschüssiges Öl aus den Poren lösen.
Mit den passenden Ölen kann man außerdem übermäßig trockene oder übermäßig fettige Haut ausgleichen, weil die Ölreinigung wirklich für jeden Hauttyp geeignet ist.
www.kraeuter-verzeichnis.de
Die beliebtesten Öle für eine Ölreinigung
Für eine solche Ölreinigung eignet sich zum Beispiel Rhizinusöl, Mandelöl oder Olivenöl. Es eignet sich aber auch noch andere Öle, wie zum Beispiel Sonnenblumenöl, Avocadoöl oder Kokosöl. Meine persönliche Lieblingsmischung ist eine Mischung aus 50 % Olivenöl und 50 % Mandelöl. Wenn man möchte, kann man noch einen Schuss Haselnussöl oder Traubenkernöl hinzugeben.
Hier einige Rezepte für verschiedene Ölmischungen
Fettige Haut
Nehmen Sie 1/3 Rizinusöl auf 2/3 Oliven- oder Sonnenblumenöl
Mischhaut
verwenden Sie 1/4 Rizinus und 3/4 Olivenöl oder Sonnenblumen
Trockene Haut
Verwenden Sie hier jeweils 1/2 Olivenöl und Mandelöl.
Die Anwendung ist relativ einfach: geben Sie eine kleine Menge Öl auf ihre Finger und reiben Sie das Gesicht damit ein. Massieren Sie dann mit ihren Finger über die Gesichtshaut. Dieser Vorgang sollte ungefähr 2 Minuten dauern. In dieser Zeit werden die Kosmetika gelöst, sodass ich sie dann mit lauwarmen Wasser und einem sauberen Tuch abwischen können.
Alternativ dazu können Sie vor dem abwischen auch ein kleines Handtuch in heißes Wasser geben, dies dann ausbringen und auf ihr Gesicht legen.
Wenn Sie möchten, können Sie nach dem abwischen nochmals die Haut mit einem leichten Ölfilm benetzen, sodass die guten Öle, diesmal in Reinform, in die Haut einziehen können. Dies ist sehr gut für die Haut und hilft außerdem, Schadstoffe aus der Umwelt aus der Haut herauszuziehen.
Die Aloe Vera
Auch ein Aloe Vera Gel kann Kosmetika entfernen. Gleichzeitig nährt es die Haut und hilft gegen Hautunreinheiten.
Sie brauchen dazu eine halbe Tasse Aloegel und die gleiche Menge Honig. Hinzu kommen noch zwei Teelöffel eines der oben genannten Öle. Vermischen Sie alles gut miteinander.
Vermischen Sie alles so lange, bis sich eine weiche Paste gebildet hat. Diese Paste kann man in einem verschließbaren Behälter im Kühlschrank für ca. zwei Wochen aufbewahren.
Die Anwendung ist wieder relativ einfach: weil sie einfach das Gesicht mit dieser Paste ein, lassen Sie einige Minuten einwirken und wischen Sie dann mit einem Tuch die Paste mitsamt der Kosmetika ab. Danach spülen sie mit lauwarmen Wasser nach, und zum Schluss noch einmal mit relativ kaltem Wasser.
DIY Wischtücher
diese Wischtücher sind wahrscheinlich bekannt, zu mindest die Form, die man in Drogerien kaufen kann. Man kann sowas aber auch selber herstellen.
Sie brauchen dafür:
1 Esslöffel Aloe Vera-Gel
zwei Teelöffel Kokosöl
hautfreundliche Öle wie zum Beispiel Lavendelöl oder Weihrauch
nach Belieben etwas ätherisches Rosmarinöl als Konservierungsmittel
Vermischen Sie alles gut miteinander und tauchen Sie dann Baumwolltücher hinein. Mit diesen Baumwolltüchern können Sie dann das Make-up einfach abwischen.
Honig Gesichtswäsche
Die natürliche antibakterielle Wirkung des Honigs hilft gegen Akne, sie pflegt die Haut und entfernt abgestorbene Hautzellen.
Nehmen Sie dazu einen Teelöffel Honig und reiben Sie ihn zwischen Ihren Händen. Reiben sie dann ihr Gesicht damit ein und führen Sie kreisförmige Bewegungen damit durch.
Lassen Sie den Honig für 5-10 Minuten einwirken, bevor Sie ihn mit lauwarmen Wasser abspülen.
[vz Naturkosmetik]
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9.3.2017
Rosmarin als Frauenkraut
Der Rosmarin beinhaltet, wie jede andere Heilpflanze auch, eine Menge verschiedener Wirkstoffe. Dazu gehören zum Beispiel ätherische Öle mit einer Menge an Cineol, Borneol und Campher. Dazu kommen Flavone, Triterpene und Steroide.
In der Naturheilkunde kennt man den Rosmarin zum Beispiel als erfrischendes Kraut für den Geist, Rosmarin regt den Kreislauf an, er ist gut für die Verdauung, bei Frauen fördert er die Menstruation, außerdem wird der Eisprung angeregt, die Fruchtbarkeit gesteigert und er hat sogar eine aphrodisierende Wirkung sowohl auf die Frau als auch auf den Mann.
Man verwendet den Rosmarin äußerlich, um die Durchblutung anzuregen.

[Teaserend]
Der Rosmarin ist vielen Menschen möglicherweise auch unter den Namen Kranzkraut oder Hochzeitskraut bekannt. Der Rosmarin ist ein immergrünes Gewächs, aus dessen Zweigen man früher Kränze gebunden hat. Diese Kränze waren ein Zeichen für Beständigkeit. Es war deshalb üblich, einen solchen Kranz als Zeichen der ewigen Liebe Brautpaaren zu schenken. Denn so, wie der Rosmarin immergrün war, sollte auch die Liebe immer erhalten bleiben.
Und auch heute noch ist dieser Brauch durchaus gängig, denn in vielen Hochzeitskränzen der Brautjungfern sind teilweise noch Rosmarinzweige enthalten.
Doch sollte der Rosmarin damals in den Hochzeitskränzen nicht nur dafür sorgen, dass die Liebe ewig anhalten sollte, sondern auch, dass möglichst schnell Kinder zur Welt kommen sollten.
Es ist schon seit langer Zeit bekannt, dass der Rosmarin eine leicht aphrodisierende Wirkung hat. Dies bedeutet jetzt nicht, dass Mann und Frau wie von Sinnen übereinander her fallen, sondern vielmehr, dass im Unterbewußten die Lust auf die Lust gesteigert wird. Gleichzeitig wird durch den Rosmarin die Durchblutung allgemein angeregt, so auch die der Sexualorgane. Und schließlich galt früher und gilt auch heute noch der Rosmarin als stärkendes Mittel für die erschöpfte Amazone und den ausgepowerten Liebeskrieger.
Diese Wirkung kann man sich zum Beispiel zugute kommen lassen, indem man regelmäßig Rosmarin als Gewürz isst oder indem man zum Beispiel einen Wein mit Rosmarin herstellt, den man regelmäßig trinkt.
Beschrieben wird der Rosmarin auch so, dass man ihn dann zu sich nehmen soll, wenn man zu sehr kopflastig ist und dabei das Sexualleben zu kurz kommen lässt. In diesen Lebenssituationen kann es dann auch vorkommen, dass die Menstruation schwächer als normal ausfällt, dass die Fruchtbarkeit zurückgeht oder dass es der Frau ständig kalt ist. Der Rosmarin hilft dann dabei, dass der weibliche Körper wieder zurück in seine natürliche Funktion findet. Voraussetzung ist natürlich, dass man auch geistig eine Veränderung durchführt.
Der Rosmarin hat zudem eine anregende Wirkung auf die Eierstöcke der Frauen und auf die Hoden des Mannes.
Wenn eine Frau in der ersten Hälfte ihres Zyklus regelmäßig Rosmarin einnimmt, so wird der Eisprung gefördert und so nebenbei auch die sexuelle Lust etwas gesteigert. Trinkt man in der zweiten Zyklushälfte regelmäßig einen Tee aus Rosmarin, so wird die natürliche Regelblutung angeregt. Eine zu schwache Blutung wird also wieder in eine normale Blutung gewandelt.
Allerdings kann der Rosmarin nicht nur den Eisprung anregen und die Monatsblutung normalisieren, sondern auch Wehen auslösen. Man sollte deshalb in einer Schwangerschaft sehr sorgsam mit Rosmarin umgehen. Man kann sich diese wehenstärkende Fähigkeit aber auch zunutze machen, indem man zu schwache Wehen zum Beispiel durch Bäder, in denen Rosmarin enthalten ist, verstärkt.
Generell lässt sich über den Rosmarin noch sagen, dass er ganz allgemein die Gebärmutter stärkt.
Ein Rosmarinwein
Sie brauchen dafür drei Handvoll frischen Rosmarin, den Sie sorgfältig reinigen und von dem Sie die Blätter zupfen. Diese Blätter geben Sie in eine Flasche guten Weißwein und lassen dies zwei Wochen lang stehen, idealerweise auf einer sonnigen Fensterbank. Danach sieben Sie den Wein ab und füllen ihn in eine Flasche. Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich bis zu drei Monate.
Übrigens bedeutet in Griechenland die Redewendung „Rosmarinwein trinken„ ungefähr genauso viel wie eine heiße Liebesnacht zu haben. Es gibt immer noch Leute dort, die einen solchen Wein trinken, wenn sie eine ebensolche Nacht vor sich haben.
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Vorsicht
Wenn Sie zu Bluthochdruck neigen oder eine sowieso schon sehr starke Regelblutung haben, sollten Sie keinen Rosmarin einnehmen. Ebenso sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie schwanger sind.
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7.3.2017
Eine Frühjahrskur mit Löwenzahn
Der Löwenzahn beginnt im April zu blühen und erfreut uns bis in den Herbst mit seiner wunderschönen gelben Farbe. Die Wurzel des Löwenzahn kann man aber bereits schon im März ernten, oder aber im Herbst, also im September oder im Oktober. Das Kraut der Pflanze sammelt man ab dem Moment, ab dem es wächst, das ist je nach Witterung im März bis in den September hinein.
[alp:../images/Loewenzahn3-big.jpg x=500 'Löwenzahn']
[Teaserend]
Im Löwenzahn sind viele Bitterstoffe enthalten, die bei Kreislaufproblemen helfen können. Auch bei Ödemen, also Wassereinlagerungen, ist die Pflanze hilfreich. Dazu nimmt man zwei Esslöffel der Wurzeln, die man in 1 l Wasser für 5 Minuten kochen lässt. Danach badet man die betroffenen Körperstellen darin. Dieser Absud hilft übrigens auch gegen Krampfadern.
Ein anderes Anwendungsgebiet sind chronische Entzündungen der Lungen und der Atemwege, außerdem hilft die Pflanze in der Naturheilkunde auch gegen Rheuma, gegen Durchfall und gegen Magengeschwüre. Außerdem wird der Abfluss der Gallensäfte angeregt, Verdauungsbeschwerden und Blähungen werden gebessert, ebenso die Funktion der Nieren und der Leber.
Um eine Frühjahrskur mit der Pflanze durchzuführen, trinkt man sehr viel Löwenzahntee, am besten am Tag mindestens drei Tassen, besser sind vier oder fünf davon. Man sollte dies kurmäßig bis zu sechs Wochen durchziehen.
Bitte beachten Sie, dass der Tee etwas bitter schmeckt, dass man ihn aber dennoch nicht süßen sollte. Gerade diese Bitterstoffe sind besonders gut für unsere Verdauung und für die Leber, die wiederum dafür zuständig ist, dass Schadstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden. Um einen Tee für eine solche Frühjahrskur herzustellen, benötigen Sie Löwenzahnblätter und Löwenzahnwurzeln, es reichen notfalls aber auch die Blätter. Geben Sie davon einen Teelöffel davon in eine Tasse kochendes Wasser und lassen dies 10 Minuten ziehen. Danach siebt man den Tee ab und trinkt ihn.
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6.3.2017
Die Rose als Frauenkraut
Die Rose ist der Inbegriff der Schönheit. Laut Astrologie steht die Rose in Verbindung mit der Venus, die wiederum die Göttin der Liebe ist und die auch für alles Schöne steht. Die
Stacheln der Rose stehen in Verbindung zum Kriegsgott Mars. Deshalb steht die Rose nicht nur für weibliche, sondern auch für männliche Prinzipien und auch dafür, dass sowohl das weibliche als auch das männliche gut miteinander harmonieren können.
Wer eine hübsche Rose betrachtet, der wird eine beruhigende und ausgleichende Wirkung verspüren. Diese ausgleichende Wirkung wird in der chinesischen Medizin auch auf das Yin und Young bezogen, sodass der Mensch wieder ins Gleichgewicht kommt.
[alp:../images/Roses3.jpg.jpg x=500 'Rosen als Frauenkraut']
[Teaserend]
In der Signaturenlehre stehen die Stacheln der Rose außerdem dafür, dass das Blut gereinigt wird und dass böse Kräfte und Energien abgewehrt werden sollen. Tatsächlich können die Rosen bzw. der Rosenduft und die in der Rose enthaltenen ätherischen Öle uns helfen, uns leichter vor negativen Dingen abzugrenzen und auf Distanz zu gehen.
Die Rose weckt beim Mann das Edle, er wird also eher zum Edelmann als zum stürmischen Liebhaber werden.
Die in der Rose enthaltenen Wirkstoffe sind unter anderem Flavonoide, ätherische Öle mit besonders viel Geraniol und Gerbstoffe. In der Naturheilkunde kennt man die Rose als blutreinigendes Mittel, das außerdem den Blutfluss hemmt. Die Rose ist bekannt dafür, dass sie Wunden schneller abheilen lassen kann, dass sie Pilzerkrankungen vorbeugen kann und dass sie vor Entzündungen schützen kann.
In diesem Zusammenhang fällt mir gerade eine schöne Geschichte ein, wie die Rose entstanden sein soll: Laut Sage soll die Rose entstanden sein, als die erste Morgenröte gerade vorbei war. Sie blieb als Überbleibsel zurück und war fortan schön wie eine Morgenröte.
In vielen verschiedenen Kulturen, zum Beispiel bei den alten Römern oder bei den Griechen, stand die Rose in Verbindung zur jeweiligen Göttin der Liebe. Schlussendlich wurde sie dadurch auch ein Symbol für die Liebe. Dieses zarte, anmutige Wesen der Pflanze wurde aber auch schnell ein Symbol für die Schönheit der Frauen (und das zu Recht, wie ich meine!). Und so dauerte es nicht lange, bis die Rose die Königin der Blumen wurde.
Das aus der Rose gewonnene Öl wurde schon im alten Ägypten zur Einbalsamierung der Mumien verwendet, um die Mumie möglichst lange haltbar zu machen. Und tatsächlich kann man auch heute noch in den Mumien, die teilweise über 5000 Jahre alt sind, Rückstände von Rosen finden.
Rosenöl ist übrigens das teuerste Öl, das es gibt. 1 l Rosenöl kostet bis zu 30.000 €.
Doch zurück zum Thema: auch die alten Griechen sahen im Rosenöl ein besonders wertvolles Heilmittel, was dazu führte, dass allerlei Rezepturen und Medikamente darum entstanden.
Und so verwundert es auch nicht, dass alle großen Gelehrten rund ums Thema Naturheilkunde, sei es Paracelsus, Hippokrates, Hildegard von Bingen oder Maria Treben so große Stücke von der Rose hielten und sie genau beschrieben. Man findet jahrtausendealte Rezepte, wie man mit Rosenöl Wunden behandelt, wie die Rose gegen Pest eingesetzt wurde, wie das Rosenöl als Mutterzäpfchen verwendet wurde, wie man die Rose gegen Geschwüre verwendete und schlussendlich wie man die Rose als spezielles Frauenkraut sah.
Wie schon erwähnt, ist das Rosenöl extrem teuer, weshalb es heutzutage kaum mehr in der Naturheilkunde verwendet wird. Die Verwendung findet überwiegend in der Kosmetikindustrie statt. Viele besonders gute Parfüme enthalten Rosenöl.
Des weiteren findet man Rosenblättern in Teemischungen, meist jedoch nur aus optischen Gründen.
Tatsächlich ist es aber so, dass in den Rosenblütenblättern bis zu 25 % Gerbstoffe enthalten sind, weshalb man zum Beispiel einen Heilwein zu sich nehmen kann, der gegen Durchfall hilft oder den man äußerlich zum behandeln von Wunden verwenden kann. Zur Behandlung von Wunden eignet sich außerdem eine Tinktur, die man aus Rosenblütenblättern herstellt.
Das im ätherischen Rosenöl enthaltene Geraniol hat sehr starke Abwehrkräfte gegen Bakterien und besonders gegen Pilze. So kann man mit diesem ätherischen Öl bzw. mit einem Ölauszug aus Rosenblüten Candida albicans behandeln.
Wie Sie sehen, ist die Rose nicht nur besonders schön, sondern auch eine wirklich gute Heilpflanze.
Der Duft der Rose hat übrigens auch mehrere Wirkungen, denn durch diese ausgesprochene Lieblichkeit wird wohl jeder Mensch betört, zudem haben Studien herausgefunden, dass Rosenduft die Stimmung anheben kann oder sogar aphrodisierend wirkt. Und schlussendlich steht ein feiner schöner Rosenduft in ganz enger Beziehung mit der weiblichen Schönheit und Ausstrahlung.
Rezepte mit Rose
Vaginalkugeln gegen Scheidentrockenheit und zur Pflege der VaginaSie brauchen dafür ca. 10 g Sheabutter, ca. 20 g Kakaobutter, ca. fünf Tropfen reines ätherisches Rosenöl und konzentriertes Aloe-Vera-Gel (mindestens zehnfach konzentriert)
Erhitzen Sie die Kakaobutter und die Sheabutter in einer kleinen Schale im Wasserbad, bis beides geschmolzen ist.
Danach nehmen Sie die Schale aus dem Wasserbad heraus und rühren, bis die Mischung trüb wird. Dann geben Sie das Aloe-Vera-Gel hinzu, ebenso das Rosenöl. Rühren Sie dann weiter, bis die Masse relativ fest geworden ist.
Formen Sie dann aus dieser Masse kleine Kugeln, wobei eine Kugel ungefähr 2 g wiegen sollte. Diese Kugeln werden idealerweise im Kühlschrank aufbewahrt und halten mehrere Wochen bis Monate. Man führt sie bei Bedarf in die Scheide ein, täglich maximal jedoch eine davon.
Die Masse sorgt dafür, dass die Vagina mit der Zeit wieder gleitfähiger wird und dass die Haut im Intimbereich gepflegt wird.
Eine Rosen-Bademischung
Sie brauchen dafür eine Dose Kokosmilch oder Sahne, in die Sie maximal fünf Tropfen Rosenöl geben. Wenn Sie möchten, könnten Sie auch noch Jasmin-Öl beigeben, das ebenfalls sehr betörend und sehr edel duftet.
Diese Mischung geben Sie dann ins Badewasser und baden mindestens 20 Minuten darin. Der Duft macht bereit für die Sinnlichkeit und lockt auch den Partner.
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Nebenwirkungen
Die Rose ist im Gebrauch sehr unkompliziert, sind keine schädlichen Nebenwirkungen oder Allergien bekannt.
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2.3.2017
Die Ringelblume als Frauenkraut
In der Ringelblume sind viele verschiedene Inhaltsstoffe enthalten, so zum Beispiel ätherische Öle, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Sterine, Carotinoide und Triterpenalkohol. Die Summe dieser Wirkstoffe ist dafür verantwortlich, dass die Ringelblume eine besonders gute Pflanze zur Behandlung von Wunden ist. So hilft die Ringelblume dabei, Wunden zu verschließen, die Haut neu nachwachsen zu lassen, sie hemmt Entzündungen, sie hilft gegen Krankheitserreger, besonders gegen Bakterien und Pilze, außerdem beugt sie Tumore vor und kann den Blutfettspiegel absenken.
Viele Menschen kennen die Ringelblume vielleicht auch unter dem Namen Goldblume, auch der Name Ringelrose ist heutzutage noch bekannt.
[alp:../images/RingelblumeCollage.jpg x=550 'Die Ringelblume als Frauenkraut']
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Die wundervolle orange bis gelbliche Farbe der Blüten weist in der Signaturenlehre darauf hin, dass die Pflanze in enger Verbindung mit der Leber steht. Außerdem scheint es klar zu sein, dass eine Blume, die solche Farben trägt, einen Bezug zur Sonne hat.
Die Ringelblume trägt also die Kraft der Sonne in sich, sie schenkt Energie, spendet Leben und heilt Verletzungen. Sie wird deshalb schon seit jeher gegen allerlei Hautbeschwerden und bei Entzündungen eingesetzt, ebenso bei Verletzungen und Wunden. Man kann zum Beispiel frische und alte Narben damit pflegen, damit sie verschwinden oder zumindest schöner werden. Besonders noch frische Narben, zum Beispiel nach einer Operation, kann man täglich mit einem Ringelblumenöl einreiben, denn dann schwellen die Narben schneller ab, sie glätten sich wesentlich besser oder verschwinden komplett.
Die Ringelblume kann aber auch etwas für die Psyche tun, denn auch unsere Seele trägt manchmal Narben davon. Alte Verletzungen, die uns über lange Zeiten hinweg belasten, können durch den Einsatz der Ringelblume gebessert werden. Bei Frauen kann es zum Beispiel sein, dass sie während einer Geburt einen Dammschnitt oder einen Kaiserschnitt bekommen, die sowohl körperliche Wunden verursachen als auch ein gewisses Schockerlebnis in der Seele hinterlassen. Hier empfiehlt es sich, die körperlichen Wunden äußerlich mit einem Ringelblumenöl regelmäßig einzureiben und dazu Ringelblumentee zu trinken.
Auch bei Beschwerden im Intimbereich hilft die Ringelblume, kommt es doch nicht selten vor, dass Frauen am Scheideneingang ein gewisses Wundgefühl bzw. Reizungen verspüren. Auch hier hilft es, wenn man die betroffenen Stellen am besten täglich mit etwas Ringelblumenöl pflegt. Dies sollte man so lange durchführen, bis die Reizungen komplett verschwunden sind.
Gleiches gilt bei Erkrankungen durch Pilze oder andere Erreger, also zum Beispiel bei Scheidenpilz. Auch hier sollte man regelmäßig die betroffenen Stellen mit Ringelblumenöl versorgen. Dies hilft auch gegen Rötungen, Ekzeme oder allgemein, um das Gewebe in diesem Bereich zu pflegen und zu regenerieren.
Untersuchungen haben zum Beispiel gezeigt, dass die regelmäßige Pflege mit Calendula Entzündungen wesentlich bessert und gleichzeitig der Befall von Krankheitserregern stark zurückging.
In der Pflanzenheilkunde empfahlen schon Maria Treben, Sebastian Kneipp und Paracelsus die Ringelblume als Mittel gegen Tumore, Krebs und andere Geschwülste. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch heutzutage die Ringelblume noch in diversen Teemischungen vorhanden ist, die gegen solche Erkrankungen helfen sollen. Allerdings sei an dieser Stelle wie immer gesagt: ein Tee alleine wird keinen Krebs heilen. Allerdings kann er dabei helfen, dass man ihn besser überwindet.
Die Inhaltsstoffe aus den Blüten haben eine starke regenerierende Wirkung auf die Haut und können gleichzeitig Degenerationen unterdrücken. Dies bedeutet nichts anderes, dass zum Beispiel Tumore auf der Haut bzw. auch Hautkrebs es schwer hat, Oberhand zu gewinnen. Laut Studien sind dafür die Carotinoide zuständig, die in der Blüte enthalten sind. Allerdings sind diese Carotinoide fettlöslich, weshalb man, wenn man diese auf die Haut bringen will, sie mit Öl oder Fett aus den Blüten gezogen werden müssen. Eine Abkochung mit Wasser funktioniert hier also nicht.
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Eine Ringelblumensalbe selbst herstellen ->[alp:../BuchBilder/157.jpg x=550 'Ringelblume']
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