Die Rose ist der Inbegriff der Schönheit. Laut Astrologie steht die Rose in Verbindung mit der Venus, die wiederum die Göttin der Liebe ist und die auch für alles Schöne steht. Die
Stacheln der Rose stehen in Verbindung zum Kriegsgott Mars. Deshalb steht die Rose nicht nur für weibliche, sondern auch für männliche Prinzipien und auch dafür, dass sowohl das weibliche als auch das männliche gut miteinander harmonieren können.
Wer eine hübsche Rose betrachtet, der wird eine beruhigende und ausgleichende Wirkung verspüren. Diese ausgleichende Wirkung wird in der chinesischen Medizin auch auf das Yin und Young bezogen, sodass der Mensch wieder ins Gleichgewicht kommt.

Rosen als Frauenkraut
In der Signaturenlehre stehen die Stacheln der Rose außerdem dafür, dass das Blut gereinigt wird und dass böse Kräfte und Energien abgewehrt werden sollen. Tatsächlich können die Rosen bzw. der Rosenduft und die in der Rose enthaltenen ätherischen Öle uns helfen, uns leichter vor negativen Dingen abzugrenzen und auf Distanz zu gehen.
Die Rose weckt beim Mann das Edle, er wird also eher zum Edelmann als zum stürmischen Liebhaber werden.
Die in der Rose enthaltenen Wirkstoffe sind unter anderem Flavonoide, ätherische Öle mit besonders viel Geraniol und Gerbstoffe. In der Naturheilkunde kennt man die Rose als blutreinigendes Mittel, das außerdem den Blutfluss hemmt. Die Rose ist bekannt dafür, dass sie Wunden schneller abheilen lassen kann, dass sie Pilzerkrankungen vorbeugen kann und dass sie vor Entzündungen schützen kann.
In diesem Zusammenhang fällt mir gerade eine schöne Geschichte ein, wie die Rose entstanden sein soll: Laut Sage soll die Rose entstanden sein, als die erste Morgenröte gerade vorbei war. Sie blieb als Überbleibsel zurück und war fortan schön wie eine Morgenröte.
In vielen verschiedenen Kulturen, zum Beispiel bei den alten Römern oder bei den Griechen, stand die Rose in Verbindung zur jeweiligen Göttin der Liebe. Schlussendlich wurde sie dadurch auch ein Symbol für die Liebe. Dieses zarte, anmutige Wesen der Pflanze wurde aber auch schnell ein Symbol für die Schönheit der Frauen (und das zu Recht, wie ich meine!). Und so dauerte es nicht lange, bis die Rose die Königin der Blumen wurde.
Das aus der Rose gewonnene Öl wurde schon im alten Ägypten zur Einbalsamierung der Mumien verwendet, um die Mumie möglichst lange haltbar zu machen. Und tatsächlich kann man auch heute noch in den Mumien, die teilweise über 5000 Jahre alt sind, Rückstände von Rosen finden.
Rosenöl ist übrigens das teuerste Öl, das es gibt. 1 l Rosenöl kostet bis zu 30.000 €.
Doch zurück zum Thema: auch die alten Griechen sahen im Rosenöl ein besonders wertvolles Heilmittel, was dazu führte, dass allerlei Rezepturen und Medikamente darum entstanden.
Und so verwundert es auch nicht, dass alle großen Gelehrten rund ums Thema Naturheilkunde, sei es Paracelsus, Hippokrates, Hildegard von Bingen oder Maria Treben so große Stücke von der Rose hielten und sie genau beschrieben. Man findet jahrtausendealte Rezepte, wie man mit Rosenöl Wunden behandelt, wie die Rose gegen Pest eingesetzt wurde, wie das Rosenöl als Mutterzäpfchen verwendet wurde, wie man die Rose gegen Geschwüre verwendete und schlussendlich wie man die Rose als spezielles Frauenkraut sah.
Wie schon erwähnt, ist das Rosenöl extrem teuer, weshalb es heutzutage kaum mehr in der Naturheilkunde verwendet wird. Die Verwendung findet überwiegend in der Kosmetikindustrie statt. Viele besonders gute Parfüme enthalten Rosenöl.
Des weiteren findet man Rosenblättern in Teemischungen, meist jedoch nur aus optischen Gründen.
Tatsächlich ist es aber so, dass in den Rosenblütenblättern bis zu 25 % Gerbstoffe enthalten sind, weshalb man zum Beispiel einen Heilwein zu sich nehmen kann, der gegen Durchfall hilft oder den man äußerlich zum behandeln von Wunden verwenden kann. Zur Behandlung von Wunden eignet sich außerdem eine Tinktur, die man aus Rosenblütenblättern herstellt.
Das im ätherischen Rosenöl enthaltene Geraniol hat sehr starke Abwehrkräfte gegen Bakterien und besonders gegen Pilze. So kann man mit diesem ätherischen Öl bzw. mit einem Ölauszug aus Rosenblüten Candida albicans behandeln.
Wie Sie sehen, ist die Rose nicht nur besonders schön, sondern auch eine wirklich gute Heilpflanze.
Der Duft der Rose hat übrigens auch mehrere Wirkungen, denn durch diese ausgesprochene Lieblichkeit wird wohl jeder Mensch betört, zudem haben Studien herausgefunden, dass Rosenduft die Stimmung anheben kann oder sogar aphrodisierend wirkt. Und schlussendlich steht ein feiner schöner Rosenduft in ganz enger Beziehung mit der weiblichen Schönheit und Ausstrahlung.
Rezepte mit Rose
Vaginalkugeln gegen Scheidentrockenheit und zur Pflege der VaginaSie brauchen dafür ca. 10 g Sheabutter, ca. 20 g Kakaobutter, ca. fünf Tropfen reines ätherisches Rosenöl und konzentriertes Aloe-Vera-Gel (mindestens zehnfach konzentriert)
Erhitzen Sie die Kakaobutter und die Sheabutter in einer kleinen Schale im Wasserbad, bis beides geschmolzen ist.
Danach nehmen Sie die Schale aus dem Wasserbad heraus und rühren, bis die Mischung trüb wird. Dann geben Sie das Aloe-Vera-Gel hinzu, ebenso das Rosenöl. Rühren Sie dann weiter, bis die Masse relativ fest geworden ist.
Formen Sie dann aus dieser Masse kleine Kugeln, wobei eine Kugel ungefähr 2 g wiegen sollte. Diese Kugeln werden idealerweise im Kühlschrank aufbewahrt und halten mehrere Wochen bis Monate. Man führt sie bei Bedarf in die Scheide ein, täglich maximal jedoch eine davon.
Die Masse sorgt dafür, dass die Vagina mit der Zeit wieder gleitfähiger wird und dass die Haut im Intimbereich gepflegt wird.
Eine Rosen-Bademischung
Sie brauchen dafür eine Dose Kokosmilch oder Sahne, in die Sie maximal fünf Tropfen Rosenöl geben. Wenn Sie möchten, könnten Sie auch noch Jasmin-Öl beigeben, das ebenfalls sehr betörend und sehr edel duftet.
Diese Mischung geben Sie dann ins Badewasser und baden mindestens 20 Minuten darin. Der Duft macht bereit für die Sinnlichkeit und lockt auch den Partner.
Nebenwirkungen
Die Rose ist im Gebrauch sehr unkompliziert, sind keine schädlichen Nebenwirkungen oder Allergien bekannt.
Quellen zu diesem Artikel
- Die Kräuter in meinem Garten - provisionierter Link von Amazon