Thema Frauenkräuter
Mittwoch, 25.10.2017, 09:09:35 Uhr
Der Blasentang als Frauenkraut - Fettburner bei einer Schilddrüsenunterfunktion
Der Blasentang ist eine Alge und enthält Wirkstoffe wie zum Beispiel Schleimstoffe, Jod, Kalium und Polyphenole.
Die Pflanze ist dafür bekannt, dass sie die Produktion von Schilddrüsenhormonen steigert, dass allgemein der Stoffwechsel von ihr stimuliert wird, dass das Blut langsamer gerinnt, außerdem hilft die Pflanze gegen Viren, Bakterien und soll sogar gegen Tumore helfen. Außerdem hat man im Blasentang antioxidative Stoffe festgestellt, die teilweise Krebs vorbeugen können.
Dadurch, dass die Pflanze besonders viel Jod enthält, ist sie ein wichtiges Mittel bei einer sogenannten Schilddrüsenunterfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion führt zum Beispiel dazu, dass man ständig weiter zunimmt obwohl man vernünftig isst, dass man oft Verstopfung hat, dass man ständig müde ist, dass man schnell friert, dass man brüchige Haare und Fingernägel hat.
Besonders auffällig wird eine Schilddrüsenunterfunktion dann, wenn die Schilddrüse sich dadurch immer weiter vergrößert.
Obwohl man eine solche Schilddrüsenunterfunktion heutzutage mit anderen Medikamenten behandelt, kann der Blasentang bei einer leichten Schilddrüsenunterfunktion durchaus schon helfen. Zudem wird die Pflanze üblicherweise besser vertragen als andere Medikamente bzw. Hormongaben.
Dass der Blasentang eine tumorhemmende Wirkung hat, wurde inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Die Volksmedizin hatte diese Wirkung aber schon früher beobachtet, weshalb die Heilpflanze schon seit jeher ein Mittel gegen Tumore war bzw. auch vorbeugend gegen Krebs eingenommen wurde.
Wenn Sie aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion stark an Gewicht zugenommen haben, so können Sie die Alge dazu verwenden, dieses Gewicht nach und nach wieder nach unten zu bekommen. Dies hat zumindest eine Studie aus dem Jahr 1976 in Italien gezeigt. Dabei wurden einigen Probanden regelmäßig Gaben von Blasentang geben und tatsächlich sank das Körpergewicht wieder ab.
Das macht den Blasentang zu einem wahren Fettburner, zumindest in dieser Konstellation.
Doch passen Sie bitte auf: falls Sie unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden und unkontrolliert viel dieser Heilpflanze zu sich nehmen, kann sie Schlafstörungen verursachen, starkes Herzklopfen oder starke Unruhe auslösen.
Schwangere Frauen können dadurch sogar eine Fehlgeburt erleiden. Nehmen Sie Blasentang deshalb am besten nur, nachdem Sie ausreichend ärztlich untersucht wurden.
Zudem gibt es Menschen, die unter einer Unverträglichkeit von Jod leiden, weshalb es dann nicht verwundert, dass der Blasentang alle möglichen Nebenwirkungen bei diesen Menschen hervorruft.
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Donnerstag, 19.10.2017, 10:09:28 Uhr
Die Betonie als Frauenkraut - stärkt die Nerven und die Seele
Die Betonie ist in der Naturheilkunde dafür bekannt, dass sie eine nervenstärkende Wirkung hat, dass sie Wunden schneller heilen lässt, dass sie gegen Entzündungen hilft, dass sie Blutungen stillt, dass sie den Harn treibt und dass sie allgemein den Körper stärkt.
[Teaserend]
In der Betonie finden sich Wirkstoffe wie zum Beispiel Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Alkaloide.
Schon Hildegard von Bingen sagte über die Betonie, dass diese Heilpflanze helfen kann, wenn eine Frau an einer zu starken Regelblutung leidet. Dann solle sie einen Wein mit Betonie trinken, damit diese starke Regelblutung wieder abnehme.
Die Betonie, die man auch Heilziest nennt, ist Bestandteil vieler typischer Frauenmischungen und Frauen-Heilweine.
Schon in der Antike nannte Hippokrates die Namen dieser Pflanze. Später waren es Hildegard von Bingen und auch Paracelsus, die sich dieser Heilpflanze annahmen.
Überwiegende Anwendung findet der Heilziest heute als Pflanze zur Wundheilung, zum Beispiel nachdem eine Operation stattgefunden hat. Oder eben im Bereich Frauenheilkunde nach einer Geburt. Hinzu kommt, dass diese Pflanze eine krampflösende Wirkung hat, wodurch sie bei Menstruationsbeschwerden helfen kann.
Weitere Einsatzgebiete sind allgemeine Schmerzen, wie jede Frau sie wahrscheinlich schon einmal während der Menstruation kennengelernt hat.
Die Bittermittel in der Betonie regen zudem den Appetit an.
Hinzu kommt, dass die Betonie als harntreibendes Mittel verwendet werden kann, wenn eine Frau unter Blasenentzündungen leidet. Denn durch die vermehrte Ausscheidung von Urin werden auch die krankheitserregenden Bakterien ausgeschieden. Gleichzeitig werden die Nieren gestärkt.
Allgemein hat man herausgefunden, dass die Betonie als gute Heilpflanze bei Harnverhalt verwendet werden kann. Ein solcher Harnverhalt kann zum Beispiel bei Frauen auftreten, die teils stundenlang nicht auf Klo können, wie zum Beispiel Lehrerinnen, Krankenschwestern oder Hebammen. Durch das lange Zurückhalten kommt es dann dazu, dass gar nichts mehr geht.
Ein weiteres, nicht nur allein auf Frauen bezogenes Einsatzgebiet, sind Kopfschmerzen und Migräne, besonders wenn der Schmerz über der Nasenwurzel auftritt.
Durch die allgemein stärkende Wirkung schenkt der Heilziest erkrankten Menschen allgemein neue Kraft, die sie benötigen, um wieder gesund zu werden.
Ein Heilwein nach Hildegard von Bingen
Sie benötigen dafür eine Flasche guten Rotwein, den Sie aufkochen und dann zwei Hand voll verkleinerter, frischer Bestandteile der Betonie hineingeben.
Lassen Sie den Wein einige Minuten kochen, dann lassen Sie ihn abkühlen. Danach sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und füllen den Wein in eine dunkelwandige Flasche.
Dieser Wein ist im Kühlschrank einige Wochen haltbar. Nehmen Sie davon bis zu zwei Schnapsglas am Tag, wenn Sie eine zu starke Menstruationsblutung haben, auch vorbeugend.
Ein Tee zu Stärkung der Nieren
Sie brauchen dafür ungefähr 15 g Wacholderbeeren und Brennnesselblätter, ungefähr je 25 g Liebstöckelwurzeln und Betonienkraut und ungefähr 40 g Goldrute.
Vermischen Sie alle Kräuter miteinander und geben Sie dann zwei Teelöffel davon in eine Tasse heißes Wasser.
Lassen Sie diesen Tee eine Viertelstunde lang ziehen, bevor Sie ihn absieben und trinken. Trinken Sie am Tag bis zu vier Tassen davon.
Ein Tee zu Wundheilung
Sie brauchen dafür ungefähr 40 g Schafgarbenblüten
ungefähr je 25 g Sanikel und Betonienkraut und ungefähr jeweils 15 g Ringelblumenblüten und Gundelrebenkraut.
Vermischen Sie alle Kräuter miteinander geben Sie davon zwei gehäufte Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie den Tee ein Viertel Stunde lang ziehen und sieben Sie ihn dann ab.
Nach einer Operation können Sie bis zu vier Tassen am Tag davon trinken, bis zu zwei Wochen lang.
Bitte beachten
Bitte beachten Sie, dass Sie Betonie nicht verwenden sollten, wenn Sie schwanger sind.
Wenn man zu viel davon trinkt oder einnimmt, kann dies stark abführen wirken und auch Brechreiz auslösen.
[alp:Betonie.jpg x=530 'Betonie']
Die Betonie ist in der Naturheilkunde dafür bekannt, dass sie eine nervenstärkende Wirkung hat, dass sie Wunden schneller heilen lässt, dass sie gegen Entzündungen hilft, dass sie Blutungen stillt, dass sie den Harn treibt und dass sie allgemein den Körper stärkt.
[Teaserend]In der Betonie finden sich Wirkstoffe wie zum Beispiel Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Alkaloide.
Schon Hildegard von Bingen sagte über die Betonie, dass diese Heilpflanze helfen kann, wenn eine Frau an einer zu starken Regelblutung leidet. Dann solle sie einen Wein mit Betonie trinken, damit diese starke Regelblutung wieder abnehme.
Die Betonie, die man auch Heilziest nennt, ist Bestandteil vieler typischer Frauenmischungen und Frauen-Heilweine.
Schon in der Antike nannte Hippokrates die Namen dieser Pflanze. Später waren es Hildegard von Bingen und auch Paracelsus, die sich dieser Heilpflanze annahmen.
Überwiegende Anwendung findet der Heilziest heute als Pflanze zur Wundheilung, zum Beispiel nachdem eine Operation stattgefunden hat. Oder eben im Bereich Frauenheilkunde nach einer Geburt. Hinzu kommt, dass diese Pflanze eine krampflösende Wirkung hat, wodurch sie bei Menstruationsbeschwerden helfen kann.
Weitere Einsatzgebiete sind allgemeine Schmerzen, wie jede Frau sie wahrscheinlich schon einmal während der Menstruation kennengelernt hat.
Die Bittermittel in der Betonie regen zudem den Appetit an.
Hinzu kommt, dass die Betonie als harntreibendes Mittel verwendet werden kann, wenn eine Frau unter Blasenentzündungen leidet. Denn durch die vermehrte Ausscheidung von Urin werden auch die krankheitserregenden Bakterien ausgeschieden. Gleichzeitig werden die Nieren gestärkt.
Allgemein hat man herausgefunden, dass die Betonie als gute Heilpflanze bei Harnverhalt verwendet werden kann. Ein solcher Harnverhalt kann zum Beispiel bei Frauen auftreten, die teils stundenlang nicht auf Klo können, wie zum Beispiel Lehrerinnen, Krankenschwestern oder Hebammen. Durch das lange Zurückhalten kommt es dann dazu, dass gar nichts mehr geht.
Ein weiteres, nicht nur allein auf Frauen bezogenes Einsatzgebiet, sind Kopfschmerzen und Migräne, besonders wenn der Schmerz über der Nasenwurzel auftritt.
Durch die allgemein stärkende Wirkung schenkt der Heilziest erkrankten Menschen allgemein neue Kraft, die sie benötigen, um wieder gesund zu werden.
Ein Heilwein nach Hildegard von Bingen
Sie benötigen dafür eine Flasche guten Rotwein, den Sie aufkochen und dann zwei Hand voll verkleinerter, frischer Bestandteile der Betonie hineingeben.
Lassen Sie den Wein einige Minuten kochen, dann lassen Sie ihn abkühlen. Danach sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und füllen den Wein in eine dunkelwandige Flasche.
Dieser Wein ist im Kühlschrank einige Wochen haltbar. Nehmen Sie davon bis zu zwei Schnapsglas am Tag, wenn Sie eine zu starke Menstruationsblutung haben, auch vorbeugend.
Ein Tee zu Stärkung der Nieren
Sie brauchen dafür ungefähr 15 g Wacholderbeeren und Brennnesselblätter, ungefähr je 25 g Liebstöckelwurzeln und Betonienkraut und ungefähr 40 g Goldrute.
Vermischen Sie alle Kräuter miteinander und geben Sie dann zwei Teelöffel davon in eine Tasse heißes Wasser.
Lassen Sie diesen Tee eine Viertelstunde lang ziehen, bevor Sie ihn absieben und trinken. Trinken Sie am Tag bis zu vier Tassen davon.
Ein Tee zu Wundheilung
Sie brauchen dafür ungefähr 40 g Schafgarbenblüten
ungefähr je 25 g Sanikel und Betonienkraut und ungefähr jeweils 15 g Ringelblumenblüten und Gundelrebenkraut.
Vermischen Sie alle Kräuter miteinander geben Sie davon zwei gehäufte Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie den Tee ein Viertel Stunde lang ziehen und sieben Sie ihn dann ab.
Nach einer Operation können Sie bis zu vier Tassen am Tag davon trinken, bis zu zwei Wochen lang.
Bitte beachten
Bitte beachten Sie, dass Sie Betonie nicht verwenden sollten, wenn Sie schwanger sind.
Wenn man zu viel davon trinkt oder einnimmt, kann dies stark abführen wirken und auch Brechreiz auslösen.
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Dienstag, 17.10.2017, 09:32:52 Uhr
Der Bertram als Frauenkraut gegen die Unlust
Der Bertram ist in der Naturheilkunde dafür bekannt, dass er eine gute schleimlösende Wirkung hat, dass er Krämpfe löst, dass er den Schweiß treibt und dass er die Menstruation fördert. Zudem ist er für seine verdauungsfördernde Wirkung allgemein anerkannt.
[Teaserend]Die verschiedenen Formen des Bertram waren schon in der Antike als Heilkraut bekannt.
Bei uns war es die heilige Hildegard von Bingen, die im frühen Mittelalter wahre Hymnen über den Bertram sagen. Hildegard empfahl den Bertram täglich anzuwenden, zum Beispiel als Nahrungsmittel, was viele Fans der Hildegard-Medizin auch heute noch machen. Hildegard sagte über den Bertram: „Wer ihn oft isst, dem vertreibt er die Krankheit und verhindert, dass er krank wird.“
Aus der Erfahrungsmedizin weiß man, dass bereits zwei Messerspitzen der Wurzel die Verdauung anregen und zudem die Verwertung der Nahrungsmittel verbessert. Dies ist besonders wichtig, wenn man unter Blutarmut leidet. Außerdem kann die Wurzel bei Rheuma und bei Fieber helfen.
Als Frauenkraut kennt man die Wurzel seit dem Mittelalter, wo sie zum Beispiel für Sitzbäder verwendet wurde, um die Regelblutung anzuregen. Dies macht man zwar heute nicht mehr, allerdings kennt man die Bertramwurzel heutzutage noch als Mittel gegen Impotenz und gegen Frigidität.
Dazu verwendet man 50 g getrocknete und fein zerkleinerter Wurzeln, die man in ein Schraubglas gibt und mit einem Viertelliter Mandelöl übergießt.
Dieses Glas wird dann verschlossen und für bis zu vier Wochen an einen sonnigen, warmen Platz gestellt. Nach diesen vier Wochen siebt man die pflanzlichen Bestandteile heraus und füllt das Öl in eine braune Glasflasche um.
Dieses Öl hat eine erwärmende Wirkung, was man sich zum Beispiel gegen Verspannungen im Nacken und der Schultern zu Nutze machen kann. Außerdem hilft dieses Öl gegen Regelschmerzen und Verkrampfungen im Unterbauch, wenn man den Bauch damit einreibt.
Bitte beachten Sie, dass man die Wurzeln vor der Blütezeit ernten sollte, dies ist dann im März oder im April.
Bitte beachten Sie auch, dass der Bertram nicht in der Schwangerschaft verwendet werden sollte.
Beachten Sie außerdem, dass man nicht zu viel davon zu sich nehmen sollte, da es sonst zu Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen kann, außerdem zu Koliken oder zu Kopfschmerzen.
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Freitag, 6.10.2017, 08:24:58 Uhr
Der Beinwell als Frauenkraut
Der Beinwell ist in der Kräuterheilkunde für seine wundheilende, abschwellende, schmerzstillende und entzündungswidrige Wirkung bekannt. Außerdem fördert er das Zusammenwachsen von gebrochenen Knochen.
Die Volksnamen Wallwurz und Beinheil deuten darauf hin, dass die Pflanze seit jeher dafür bekannt ist, Knochen und Wunden wieder verheilen zu lassen.
[Teaserend]Schon die heilige Hildegard von Bingen und auch Paracelsus kannten den Beinwell und erwähnten ihn im Zusammenhang mit Wunden, schlecht abheilenden Geschwüren und gebrochenen Knochen. Dazu empfahlen Sie Auflagen von Beinwell auf die betroffenen Stellen aufzulegen.
Außerdem galt der Wallwurz früher als Mittel gegen Magengeschwüre.
Heutzutage weiß man aber, dass eine innerliche Anwendung von Beinwell nicht ratsam ist, da im Beinwell die sogenannten Pyrrolizidinalalkaloide zu finden sind, die in Tierversuchen eine krebserregende Wirkung zeigten. Außerdem schädigen sie die Leber und das Erbgut des Menschen.
Zwar sind diese Tierversuche nicht in vollem Umfang auf den Menschen übertragbar, da man in Tierversuchen wesentlich höhere Dosen gab, als sie ein Mensch je zu sich nehmen würde, allerdings sei gesagt, dass man Beinwell vorsichtshalber nur äußerlich anwenden sollte. Gleiches gilt für eine Beinwelltinktur.
Und es sei noch darauf hingewiesen, dass sowohl eine Beinwelltinktur, ein Beinwelltee als Waschung oder der Beinwell selbst nur auf unverletzte Haut gegeben werden sollte, damit eventuelle krebserregende Stoffe nicht in den Körper gelangen können.
Und zum Schluß sei noch gesagt, dass Beinwell nur sechs Wochen am Stück verwendet werden sollte, da die Inhaltsstoffe natürlich auch über die Haut in den Körper eindringen.
Salben und Cremes, die in einer Apotheke gekauft werden, können meist auch länger verwendet werden, da diese Produkte eine gezüchtete Form von Beinwell beinhalten, bei denen die giftigen Stoffe nicht mehr vorhanden sind.
Solche Salben eignen sich zum Beispiel, wenn Sie unter entzundenen Gelenken leiden, wenn die Knochenhaut gereizt ist oder wenn Sie unter einer Sehnenscheidenentzündung, einem Tennisarm oder einer Maushand leiden. Man kann eine solche Salbe oder Creme aber auch auf Verstauchungen geben, auf Zerrungen und Prellungen, wo sie dafür sorgt, dass Schwellungen schneller abklingen und das Schmerzen ebenfalls erträglicher werden.
Für diese Wirkung ist das im Beinwell enthaltene Allantoin zuständig, wovon im Beinwell wirklich viel vorhanden ist. Dieser Inhaltsstoff wirkt ähnlich wie ein Hormon, das die Regeneration von Körperzellen stimuliert. So fand man heraus, dass Allantoin bei schlecht verheilenden Wunden, bei Geschwüren auf der Haut oder bei Geschwüren in Magen und Darm die Heilung wesentlich positiv beeinflusst.
Als Frauenkraut hilft der Beinwell bei vielen verschiedenen Beschwerden. So kann eine Tinktur aus den Wurzeln, die Sie mit Wasser auf 20 % verdünnen, gegen entzündete Brustdrüsen helfen. Dazu tränkt man einen Umschlag mit dieser Flüssigkeit und legt sie regelmäßig auf die Brüste auf.
Beinwellsalben können zum Beispiel bei entzundenen, schmerzhaften Venen helfen. Dazu kann man auch wieder die oben erwähnte verdünnte Tinktur verwenden.
Bitte beachten
Bitte beachten Sie, dass Sie den Beinwell nicht innerlich anwenden sollten, schon gar nicht, wenn Sie schwanger sind.
[alp:../BuchBilder/041.jpg x=550 'Beinwell']
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Donnerstag, 5.10.2017, 09:21:54 Uhr
Der Beifuß als Frauenkraut
Der wohl allseits bekannte Beifuß gilt auch als typisches Frauenkraut. Schon Albertus Magnus sagte "Beifuß oft genutzt, macht die Frauen fruchtbar"
Der Beifuß wird unter anderem auch Jungfernkraut, Besenkraut oder Johannesgürtel genannt.
Im Beifuß findet man unter anderem große Mengen von Bitterstoffen, ätherischen Ölen, Kampfer und Thujon, Flavonoide, Systosterol und Cumarine. Die Wissenschaft bestätigt heutzutage eine Wirkung zum Beispiel gegen Mikroben und Bakterien, außerdem gegen Pilzsporen und gegen Insekten. Außerdem treibt dieses Heilkraut den Harn, die Galle, es löst Krämpfe, es erleichtert Geburten und fördert die Menstruation.

[Teaserend]
Auch heute noch werden mit Beifuß Räucherungen durchgeführt, die böse Dämonen vertreiben sollen. Früher, als man die eigentlichen Krankheitserreger noch nicht kannte, dachte man, dass Dämonen eine Ursache für Erkrankungen waren. Der Beifuß galt dabei besonders als Pflanze gegen den Dämon der Melancholie und der Verzweiflung, heutzutage würde man dies wohl eher als Depression bezeichnen. Eine andere Variante der gebräuchlichen Räucherungen ist das Rauchen von Beifußblättern.
Die innerliche Verwendung von getrockneten oder frischen Beifußblättern ist ebenso seit Jahrhunderten bekannt, so zum Beispiel als Gewürz, um besonders fettes Essen besser verdauen zu können. Früher war außerdem bekannt, dass die Wurzeln der Pflanze gegen Epilepsie helfen können.
Beifuß bringt alles in Fluß
Als spezielles Frauenkraut hilft der Beifuß, alles ins Fließen zu bringen. Dies bedeutet, dass der Harn besser fließt, dass der Schweiß besser fließt, dass die Keimdrüsen einen Eisprung begünstigen, dass die Menstruation gefördert wird, ebenso wie die Verdauung allgemein.
Die menstruationsfördernde Wirkung des Beifuß kann sich eine Frau zum Beispiel dann zunutze machen, wenn sie die Pille abgesetzt hat und es nicht gleich zu einer richtigen Blutung kommt.
Sollte mehrere Monate hinweg die Regel ausbleiben und keine Schwangerschaft bestehen, so kann man eine Teekur mit Beifuß durchführen. Dazu nimmt man pro Tasse Tee zwei Teelöffel der getrockneten Pflanze, lässt dies eine Viertelstunde ziehen und trinkt dann davon bis zu vier Tassen am Tag. Allerdings sollte man wissen, dass, je länger die Blutung bereits ausgeblieben ist, umso länger dieser Tee getrunken werden muss.
Wenn bereits junge Mädchen zu Beginn ihrer Pubertät Probleme mit der Regel haben, weil sie oft ausbleibt, sollten sie regelmäßig diesen Beifußtee trinken. Er hilft außerdem bei Zyklusstörungen und Krämpfen während der Menstruation.
Da der Beifuß auch den Eisprung begünstigt, kann man den Beifuß auch als Tee trinken, wenn man einen Kinderwunsch hat und dieser nicht klappen will.
Sollte eine Frau eine ständig zu schwache Regelblutung haben, kann dieser Tee auch helfen, die Gebärmutter zu reinigen, da er die Blutung anregt.
Stichwort Reinigung: Beifuß reinigt allgemein das ganze Blut im Körper. Außerdem kann er Gifte aus dem Körper ausleiten, da er die Schweißbildung und den Harndrang fördert.
Da der Beifuß eine solch stark reinigende Wirkung hat, nahmen ihn die Frauen im Mittelalter in Form eines Honigweins zu Reinigungskuren, besonders nachdem sie krank waren oder nachdem sie ein Kind geboren hatten.
Auch heute findet man teilweise noch Räucherungen, die die Geburt eines Kindes anregen sollen. Dies ist ein alter Brauch, der schon seit Jahrhunderten bekannt ist. Früher dachte man, dass der Rauch des Beifuß die bösen Dämonen vom Kindbett fernhalten konnte, heutzutage weiß man, dass er einfach Krankheitserreger bekämpft.
Auch heute noch geben Hebammen hoch dosierten Beifußtee oder Beifußwein, um den Muttermund zur Geburt zu öffnen und die Wehen anzuregen.
Ein Beifußwein
Dieses Rezept stammt angeblich von Paracelsus. Er verwendete dafür frische ausgegrabene Wurzeln des Beifuß und dessen oberirdische Bestandteile.
Die Pflanzen erntete er im Juni bzw. Juli und setzte daraus einen Wein an.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie Pflanzenteile nur dort ausgraben, wo sie nicht von Schadstoffen belastet sind.
Herstellung des Beifußweines
- Die Wurzeln werden gut gesäubert und gewaschen. Gleiches gilt für die oberirdischen Teile der Pflanze. Zerkleinern Sie dann die Wurzeln und die oberirdischen Pflanzenteile getrennt voneinander und hacken Sie sie möglichst klein, sodass ein Brei entsteht. Erst wenn dieser Brei fertig ist, mischt man alles zusammen.
- Diesen Brei gibt man dann in ein verschraubbares Glas mit ca. 1 l Fassungsvermögen. Geben Sie dann eine Flasche guten Weißwein darüber und verschrauben Sie das Glas.
- Lassen Sie das Glas an einem warmen sonnigen Platz stehen, ungefähr 14 Tage lang. Schütteln Sie das Glas jeden Tag einmal gut durch.
- Nach diesen 14 Tagen sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile aus dem Wein heraus und füllen den Weinen eine dunkelwandige Flasche. Der Wein sollte möglichst kühl aufbewahrt werden, damit er sich möglichst lange hält. Die Haltbarkeit beträgt bis zu einem Jahr.
Trinken Sie bis zu zweimal am Tag ein Schnapsglas von diesem Wein. Beginnt man ca. eine Woche vor dem eigentlich gedachten Geburtstermin damit, sorgt das dafür, dass die Geburt nicht wesentlich später eintritt.
Trinkt man diesen Wein zu Beginn der Geburt, so regt er die Wehen an, verhindert Krämpfe und hilft auch dabei, die Nachgeburt schneller auszutreiben.
Eine weitere Anwendung ist, eine zu schwache oder gar ganz ausgebliebene Regel wieder anzuregen.
Bitte beachten Sie
Bitte beachten Sie, dass Sie den Beifuß nur mit Vorsicht verwenden, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie eine sowieso sehr starke Regelblutung haben oder wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden. Bitte beachten Sie auch, dass es Menschen gibt, die gegen den Beifuß allergisch sind.
Der Beifuß kann mit dem Wermut verwechselt werden. Dieser ist kleiner, die Blätter sind silbrig grau und behaart.
Es besteht außerdem eine Verwechslungsgefahr mit der Beifuß-Ambrosie, die starke Allergien auslösen kann!
[alp:../BuchBilder/040.jpg x=550 'Beifuß']
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Donnerstag, 5.10.2017, 07:33:41 Uhr
Die Baumwolle als Frauenkraut
Auch wenn viele Menschen es nicht wissen, gehört die Baumwollpflanze zu den Heilpflanzen. Sie ist außerdem eine spezielle Pflanze für allerlei Frauenbeschwerden, also ein Frauenkraut. Die Baumwollpflanze hilft zum Beispiel, wenn der Blutfluss gehemmt werden soll, wenn die Gerinnung gefördert werden soll oder die Menstruation ausgelöst werden soll. Außerdem muss man wissen, dass diese Pflanze Wehen anregen kann und sogar eine Fehlgeburt auslösen kann.
[Teaserend]
Die Samen haben eine teilweise milchbildende Wirkung. Hinzu kommt, dass ein Inhaltsstoff, das Gossypol, das in der Wurzelrinde zu finden ist, die Beweglichkeit von Spermien sowie die Neubildung von Spermien beim Mann hemmen.
Wer hätte das gedacht, dass die Baumwollpflanze das alles kann?
In der Baumwollpflanze findet man neben dem oben erwähnten Gossypol auch Flavonoide, Linolensäure, Öle, Glyceride und Vitamin E.
Die Baumwollpflanze ist wohl eine der ältesten Kulturpflanzen, da man aus ihr den allseits gebräuchlichen Baumwollstoff herstellen kann. Außerdem gewinnt man aus den Samen Öl, welches man als Speiseöl verwenden kann. Heutzutage verwendet man es auch zur Herstellung von Margarine.
Die erste Anwendung der Baumwolle als Heilkraut fand wohl in der arabischen Kultur statt. Unter anderem verwendete man die Blätter gegen Koliken bei Kindern, die Samen der Baumwollpflanze setzte man gegen Husten ein und das Öl aus den Samen setzte man in kosmetischen Artikeln ein, um zum Beispiel Sommersprossen wieder los zu werden.
Im alten China und dessen Medizin stellte man fest, dass das Öl aus den Samen einen gewissen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit hatte. Genauer gesagt stellte man fest, dass Männer, die regelmäßig dieses Öl zu sich nahmen, unfruchtbar wurden. Die heutige Medizin weiß, dass dies an dem giftigen Inhaltsstoff Gossypol liegt, der die Beweglichkeit und die Neubildung der Spermien unterdrückt. Dieser Inhaltsstoff galt eine Zeit lang als Hoffnung, die Pille für den Mann daraus herstellen zu können. Allerdings fand man wesentlich später heraus, dass es zu teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen kann, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Die Industrie liebt dieses Öl wegen des enthaltenen Vitamins E, das sie daraus in größeren Mengen gewinnen kann. Außerdem stellt man aus dem Öl Seife her.
Als Frauenheilkraut hilft eine Tinktur oder eine Abkochung aus der Rinde der Wurzel. Diese Rinde kann zum Beispiel Kontraktionen des Uterus stimulieren und wurde früher zum Einleiten von Wehen bzw. zum Verstärken von Wehen verwendet. Auch die Nachgeburt kann damit leichter ausgetrieben werden. Eine Urtinktur aus der Rinde hat eine stärkende Wirkung auf die Gebärmutter und soll auch gegen Unfruchtbarkeit helfen. Früher setzte man eine solche Urtinktur außerdem ein, wenn eine Frau immer wieder Fehlgeburten hatte, weil die Gebärmutter das ungeborene Kind nicht halten konnte. Außerdem gab man sie bei Blutungen nach der Geburt eines Kindes.
Bitte beachten
Bitte beachten Sie, dass Sie Präparate mit Baumwolle nicht während einer Schwangerschaft verwenden sollten, wenn Sie nicht genau wissen, welche Wirkung dadurch ausgelöst werden kann.
[alp:../images/BaumwolleVorlage.jpg x=500 'Baumwolle']
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Mittwoch, 20.9.2017, 17:08:29 Uhr
Der Bärwurz als Frauenkraut
Der Bärwurz ist in der Kräuterheilkunde dafür bekannt, dass er den Magen stärkt, dass er die Verdauung fördert, dass er Krämpfe lösen kann, dass er allgemein erwärmend wirkt und dass er die Menstruation fördert.
Der Bärwurz wurde früher als Gewürz eingesetzt. Dabei verwendete man dieses Gewürz dann speziell für deftige Gerichte, zum Beispiel für Wild oder für eine starke Linsensuppe oder einen Eintopf. Der Bärwurz wird außerdem auch in Magenbitter eingesetzt, wo er die Verdauung anregen soll.
[Teaserend]
Der Name Bärwurz soll übrigens tatsächlich vom Wort Gebärmutter herkommen, da die Pflanze seit jeher dazu verwendet wurde, Frauen zu helfen, die mit der Gebärmutter Schwierigkeiten hatten.
Die Pflanze kann speziell den Unterleib wärmen, Krämpfe lösen, wie sie zum Beispiel während der Menstruation auftreten oder generell die Menstruation begünstigen.
Da der Bärwurz eine ähnliche Wirkung wie seine Verwandten der Engelwurz oder der Meisterwurz hat, mischt man diese zwei Kräuter auch oft miteinander. Daraus stellte man früher eine Mischung für sogenanntes "Gebärmuttergrimmen" her, was man heutzutage mit Koliken während der Menstruation beschreiben würde. Dazu kochte man die Wurzeln der Pflanzen als Tee oder gab sie in Wein und stellte so einen Heilwein her.
Wenn Sie den Bärwurz selber sammeln wollen, sollten Sie bitte darauf achten, dass die Pflanze schon recht selten geworden ist. Graben Sie die Wurzeln deshalb möglichst sparsam aus, wenn es unbedingt sein muss.
Bitte beachten Sie auch, dass Sie den Bärwurz nicht in der Schwangerschaft einsetzen sollten, ebenso nicht, wenn sie eine allgemeine Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht haben.
[alp:../BuchBilder/039.jpg x=550 'Bärwurz']
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Dienstag, 4.7.2017, 10:47:56 Uhr
Die Angelika als Frauenkraut
Die Angelika ist seit jeher bekannt dafür, dass sie gut für die Verdauung ist, dass sie die Produktion der Verdauungssäfte anregt, dass sie die Fruchtbarkeit steigert, dass sie Verkrampfungen lösen kann, dass sie die Galleflüssigkeit treibt, außerdem, dass sie Narben und Zysten rückbilden kann.
[Teaserend]In der Wurzel der Pflanze findet man unter anderem ätherische Öle, Harze, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sistosterol und Furanocumarine.
In der Frauenheilkunde ist die Angelika, die man auch unter dem Namen Engelwurz kennt, den meisten Menschen eher nicht bekannt. Vielmehr kennt man den Engelwurz wahrscheinlich aus Verdauungsschnäpsen, wie zum Beispiel dem er Averna oder vielleicht auch dem Melissengeist.
Ein Tee, den man aus den Wurzeln herstellt, erwärmt den ganzen Körper, außerdem regt er die Verdauung sehr stark an.
In der Pflanzenheilkunde gilt die Angelika als eine sogenannte aromatische Bitterpflanze, die man überwiegend bei Verdauungsbeschwerden oder auch bei Völlegefühl einsetzt.
Traditionell wird die Pflanze aber auch verwendet, um die Kraft der Sonne in den Körper und speziell in den Unterleib einzubringen.
Etwas weiter in Richtung Frauenheilkunde geht hier schon die chinesische traditionelle Medizin, die die Angelika verwendet, um Unfruchtbarkeit, Impotenz oder Frigidität zu behandeln. Der Engewurz gilt hier als Pflanze, die den Bauchraum erwärmt, die die Empfängnisfähigkeit stärkt, die den Eisprung anregt und die auch beim Mann die Keimdrüsen stimuliert. Tatsächlich kennt man hier die Angelika also nicht nur als Frauenkraut, sondern auch als "Männerkraut ", das die Bildung gesunder Spermien begünstigt.
Doch zurück zu den Frauen
Schon der allseits bekannte Paracelsus hat im Mittelalter darauf hingewiesen, dass die Pflanze die Kraft der Sonne in sich trägt, die dafür verantwortlich ist, dass auf unserem Planeten Leben überhaupt möglich ist. Und so wie die Sonne das Leben auf dem Planeten ermöglicht, ermöglicht die Kraft der Sonne in unserem Körper, neues Leben entstehen zu lassen.
Die Angelika ist also eine der Pflanzen, die man verwenden kann, wenn man sich Kinder wünscht.
Die Angelika wird außerdem empfohlen, wenn es um das Thema Zysten oder Narben im Bauchraum geht. Die Wirkstoffe der Heilpflanze sorgen dafür, dass diese sich zurückbilden. Auch wenn die Eileiter verklebt sind, kann diese Pflanze helfen, besonders wenn man sie kurmäßig verwendet.
Erwähnenswert ist auch, dass die Angelika helfen kann, wenn man in der Periode unter Krämpfen leidet.
Sie hat eine krampflösende Wirkung und kann so bei den typischen Regelbeschwerden helfen. Idealerweise trinkt man einen Tee schon einige Tage, bevor die Blutung eintritt. Wenn man sich besonders viel Gutes tun will, mischt man noch Frauenmantelkraut, Schafgarbe und Gänsefingerkraut zu jeweils gleichen Teilen dazu.
Wenn eine Frau die Wechseljahre kommt, hilft die Pflanze, dass die Verdauung in Schwung bleibt.
Und: sie ist sehr wichtig dafür, dass der Körper möglichst viele Spurenelemente aus der Nahrung ziehen kann, wodurch Osteoporose vorgebeugt wird.Ein Tee gegen Zysten
Sie benötigen dafür
jeweils 40 g Angelikawurzel und Zinnkraut
jeweils 25 g Gänsefingerkraut und Frauenmantelkraut
jeweils 15 g Majoran und Kardobenedikte
Mischen Sie all die Kräuter miteinander gut durch und geben Sie davon dann zwei Teelöffel auf eine Tasse Tee.
Diesen Tee lassen Sie eine Viertelstunde lang ziehen, danach sieben Sie ihn ab und trinken ihn.
Dieser Tee sollte kurmäßig über bis zu acht Wochen getrunken werden, jeweils bis zu vier Tassen am Tag, wenn man unter sogenannten funktionellen Zysten leidet. Danach sollte man zwei Wochen Pause machen und kann dann jeden Tag eine bis zwei Tassen davon trinken.
Ein Tee für den Eisprung
Sie brauchen für diesen Tee
jeweils 40 g Angelikawurzel, Beifuß und Damiana
jeweils 25 g Rosmarin und Eisenkraut
Mischen Sie die Kräuter gut miteinander und geben Sie dann davon zwei Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie diesen Tee eine Viertelstunde lang ziehen und sieben Sie ihn dann ab. Trinken Sie nach dem Ende der Periode bis zum errechneten Eisprung hin jeweils bis zu drei Tassen am Tag davon.
Diese Teemischung hat eine erwärmende Mischung auf den Bauchraum und wirkt zudem anregend auf die Hypophyse. Diese Teemischung ist deshalb eine relativ bekannte "Kinderwunsch-Mischung".
Angelika ernten
Graben Sie die Wurzel im Frühjahr oder Herbst aus, idealerweise bei abnehmendem Mond.
Seien Sie aber bitte so fair, dass Sie nur kleine Mengen ernten, da Wildbestände dieser Pflanze immer weiter zurück gehen. Wenn möglich, weichen Sie bitte auf kaufbare Produkte aus!
Vorsicht
Die Angelika Wurzel enthält Substanzen, die empfindlich gegenüber Sonnenstrahlen und anderen energetischen Strahlen macht. Besonders betroffen sind Helm heutige Menschen und Menschen mit roten Haaren. Wenn Sie also Angelika verwenden, meiden sie die Sonne oder gehen auch nicht ins Solarium.
Während einer Schwangerschaft sollte die Angelika nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
[alp:../BuchBilder/026.jpg x=550 'Engelwurz - Angelika']
[alp:../images/AngelikaInfo1.jpg x=550 'Engelwurz - Angelika']
[alp:../images/AngelikaInfo2.jpg x=550 'Engelwurz - Angelika']
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Die Kommission E und die ESCOP empfehlen die Angelika bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, z. B. gegen Völlegefühl oder Appetitlosigkeit.[Buch:Leitfaden Phytotherapie - Schilcher]
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Freitag, 30.6.2017, 16:44:32 Uhr
Die Aloe als Frauenkraut
Die Aloe ist bekannt für ihre besonders hautfreundliche Wirkung. Sie kühlt zum Beispiel bei Verbrennungen, sie hilft gegen Entzündungen, sie lindert Juckreiz, sie hilft die Haut zu regenerieren, außerdem hilft sie gegen Pilzerkrankungen und ist auch noch antimikrobiell. Neueste Studien zeigen außerdem, dass sie die Haut allgemein jung hält, und dass sie die Feuchtigkeit in der Haut bindet, sodass sich Falten nicht so schnell bilden können.

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Das Gel, das man aus dem Inneren der „Blätter“ gewinnt, ist in der Kosmetikindustrie und auch bei den "Selbstmachern" schon lange ein Geheimtipp. Dieses Gel kann man zum Beispiel auftragen, wenn man sich am Herd verbrannt hat oder wenn man einen leichten Sonnenbrand hat. Nicht wenige Leute haben deshalb sogar extra eine Aloepflanze auf dem Fensterbrett stehen.
Im speziellen Bereich der Frauenheilkunde kann man dieses Gel verwenden, wenn eine Frau unter Scheidentrockenheit leidet, wie es oft zu Beginn der Wechseljahre auftritt. Diese Scheidentrockenheit wird oft vom Östrogenmangel in den Wechseljahren verursacht.
Sinkt der Östrogenspiegel im Körper ab, so kann die Scheidenhaut immer dünner werden und damit auch immer empfindlicher. Dies kann dazu führen, dass sich allerlei Erkrankungen und Reizungen der Scheidenhaut bilden.
So kann es zum Beispiel zu Pilzinfektionen kommen oder zu Reizungen und Rötungen durch Reibung, sei es durch die Unterwäsche oder durch den Geschlechtsverkehr. Auch hier kann die Aloe helfen, denn das Gel kann die Widerstandskraft der Haut stärken und gleichzeitig die Gleitfähigkeit der Haut verbessern. Dies führt dazu, dass weniger Reizungen auftreten. Gleichzeitig hilft die Aloe gegen Pilze und Bakterien, die sich auf der Haut ausbreiten und diese schädigen. Dazu trägt man mehrmals am Tag das Aloe Gel auf die Scheidenhaut auf.
Da die Aloe nicht nur vor Austrocknung schützt, sondern auch sich selbst und damit indirekt durch ihr Gel auch uns, vor Strahlenschäden, kann man das Aloe Gel nach Bestrahlungen, wie sie zum Beispiel in einer Krebsbehandlung vorkommen, aufgetragen werden, um Hautschäden zu mildern.
Wie gewinne ich selbst das Aloe Gel aus einer Pflanze?
Das funktioniert relativ einfach: schälen Sie die äußere dunkelgrüne Rinde ab, so wie Sie es bei einer Karotte tun. Übrig bleibt der glitschige Kern. Entfernen Sie so gut wie möglich alle restlichen Unreinheiten daraus. Dies ist deshalb so wichtig, da diese relativ schnell die Haut reizen.
Zerkleinern Sie den glitschigen Kern und gehen Sie dann mit einem Mixer oder mit einem Pürierstab darüber. Fertig ist das Aloe Vera Gel.
Achten Sie darauf, dass Sie immer nur so viel herstellen, wie Sie benötigen. Es ist maximal 6 Stunden verwendbar!
Es sei jedoch dazu gesagt, dass man dieses Gel auch einfrieren kann und je nach Bedarf dann wieder auftauen kann. Dazu sollte man immer kleine Einheiten separat einfrieren.
Um die Scheide mit dem Aloe Gel zu behandeln, reicht es vollkommen aus, wenn man mit vorher gut gewaschen Händen das Gel auf die Haut gut aufträgt. Die Haut wird dadurch beruhigt, kleine Risse heilen schneller, Scheidentrockenheit wird dadurch gebessert und die Gleitfähigkeit wird erhöht.
Wenn Sie möchten, können Sie, um die antimikrobielle Eigenschaft zu verstärken, ein paar Tropfen Lavendelöl beigegeben.
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Donnerstag, 29.6.2017, 18:08:45 Uhr
Der Alant als Frauenkraut
Der Alant ist seit jeher bekannt dafür, dass er zum Beispiel den Gallensaft treibt, dass er den Magen stärkt, dass er Schleim löst, dass er den Hustenreiz lindert, dass er bei Entzündungen helfen kann, ja sogar dass er gegen Krebs helfen soll.
Er fördert die Menstruation, in hohen Dosen kann er allerdings auch eine Fehlgeburt auslösen. Er stärkt jedoch den Uterus und ist zu guter letzt noch antibiotisch und hilft gegen Pilzerkrankungen.

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So fand man heraus, dass das Helenin, das in der Pflanze enthalten ist, sehr stark gegen Tuberkulose und Staphylokokken helfen kann.
Der Alant als Frauenkraut
Der Alant soll nach einer alten griechischen Sage aus einer der Tränen der schönen Helena entsprungen sein, die diese Träne um ihren Geliebten vergoss.
Dies mag man vielleicht als Hinweis auf eine erwärmende und stimmungssaufhellende Wirkung auf die Seele sehen. Die wunderschönen gelben Blüten, in denen die Kraft der Sonne zu leuchten scheint, weisen ebenfalls auf eine solche Wirkung hin. Tatsächlich verwendet man in der Kräuterheilkunde den Alant zum Beispiel gegen depressive Verstimmungen und gegen Ängste.
Dass der Alant ein spezielles Frauen Heilkraut ist, geht auf den wohl allseits bekannten Hippokrates zurück. Dieser lobte die Wurzel des Alant als stärkendes Mittel für den Uterus.
Im Mittelalter hingegen galt der Alant, den man mit Wein ansetzte, als eine Art Universalheilmittel, das man gegen wirklich alle möglichen Beschwerden einsetzte. So trank man diesen Wein, wenn man Beschwerden mit dem Magen hatte, wenn man Kopfschmerzen hatte oder wenn man Lungenkrank war.
Und schließlich versuchte man diesen Wein auch gegen die Pest einzusetzen, was aber wohl nicht funktioniert haben dürfte.
Aufzeichnungen berichten auch, dass der Wein wohl bei bronchialen Erkrankungen und Beschwerden in Magen und Darm geholfen haben soll.
Die Wiederentdeckung der alten Klosterbücher und der damit verbundenen Klostermedizin brachte den Alant in unserer Zeit wieder in den Blick der Forschung.
Auch heute setzt man den Alant bei Bronchialasthma in ein, ebenso bei einer schwachen Verdauung oder bei Verschleimungen.
Die Wurzel nimmt jedoch einen besonderen Platz in der Frauenheilkunde ein, findet man in ihr doch hormonartig wirkende Stoffe, die bei den typischen Beschwerden der Wechseljahre helfen können.
Außerdem hilft der Alant zum Beispiel bei einer Reizblase, bei sogenannten Senkungsbeschwerden oder bei einem schwachen Bindegewebe. Hier sollte man die Wurzel kurmäßig einsetzen. Gleiches gilt für Kopfschmerzen, die durch die Hormonumstellung öfters auftreten können, oder auch bei Kreislaufstörungen, bei einer schwachen Konzentration, bei Schwindelgefühlen oder bei einer ausbleibenden Regel.
Es kommt sogar vor, dass nach einer Kur mit Alantwurzel die zu früh beendete Monatsblutung im Rahmen der Wechseljahre wieder eintritt.
Und was man nicht unterschätzen dürfte, ist die wachstumshemmende Wirkung auf Krebstumore. Schließlich muss man über jedes Mittel glücklich sein, dass gegen diese schreckliche Krankheit helfen kann.
Diese Wirkung gegen den Krebs geht auf die beiden Inhaltsstoffe Alantolacton und Isolantolacton zurück. Dies wurde vom amerikanischen Krebsinstitut untersucht, die die krebshemmende Wirkung der Pflanze bestätigte. Frauen sollten deshalb, wenn sie in der Familie Fälle von Brustkrebs hatten, spätestens zu Beginn der Wechseljahre durch die Verwendung von Alantwurzeln einer möglichen Krebserkrankung vorbeugen.
Der Alantwein
Den oben erwähnten Alantwein stellen Sie zum Beispiel folgendermaßen her: geben Sie ungefähr 50 g getrockneter und zerkleinerter Wurzeln in eine Flasche guten Rotwein und kochen Sie dies kurz auf.
Nehmen Sie den Topf dann vom Herd und rühren Sie einmal gut um. Danach lassen Sie den Wein abgedeckt abkühlen. Wenn er auf Trinktemperatur abgekühlt ist, sieben Sie die Wurzel heraus und geben dafür drei Teelöffel Honig dazu. Rühren Sie dann noch mal so lange um, bis sich der Honig aufgelöst hat und füllen den Wein dann in eine Flasche, die Sie im Kühlschrank lagern.
Nehmen Sie jeden Tag ein Schnapsglas, jeweils vor den Mahlzeiten.
Dies hilft unter anderem gegen viele Wechseljahresbeschwerden, zum Beispiel Schwitzen, Kreislaufbeschwerden oder Unwohlsein.
Eine menstruationsfördernde Kräuterteemischung
Verwenden Sie jeweils 30 g Alant Wurzel und Andornkraut, die sie gut miteinander mischen.
Sie brauchen pro Tasse Tee zwei Teelöffel davon. Geben Sie diese zwei Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser und lassen Sie dies 15 Minuten lang ziehen, danach sieben Sie ab.
Trinken Sie jeden Tag zwei Tassen davon.
Dieser Tee ist besonders gut für Frauen in den Enddreißigern, bei denen die Menstruation nach und nach immer seltener bzw. weniger stark kommt. Idealerweise sollte man bereits in der zweiten Hälfte des Zyklus täglich zwei Tassen davon trinken.
Bitte beachten
Bitte beachten Sie, dass der Alant in der freien Wildbahn nicht mehr überall besonders oft aufzufinden ist, weshalb man ihn nicht selber sammeln sollte, wenn man ihn dann doch einmal antrifft. Weichen Sie stattdessen auf käufliche Produkte aus.
Idealerweise verwendet man Wurzeln, die man im Frühjahr oder im Herbst geerntet hat.
Und am idealsten ist es dann noch, wenn man die Wurzeln bei abnehmendem Mond ausgräbt.
Vorsicht
Verwenden Sie den Alant nicht während einer Schwangerschaft, da es zu einer Fehlgeburt kommen kann!
Es kann zu allergischen Reaktionen kommen, schon bei der Berührung der Pflanze.
Eine innerliche Anwendung kann zum Beispiel die Schleimhäute reizen, Durchfall auslösen, Erbrechen auslösen oder Krämpfe verursachen.
"Alantwein nehmet die Wut und Zorn und die Traurigkeit, er stärket den Magen und bringt zu viel Feuchtigkeit aus dem Leib. Das Alantwasser wird getruncken, es werden Tücher damit benetzt und aufgelegt, das vertreibet Geschwulste der Gebärmutter"
Frei nach Lonicerus, 1679
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