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Das Kräuter-Verzeichnis

Ein Melissengeist

Sie brauchen für einen selbst gemachten Melissengeist ungefähr 20 Minuten Zeit, zwei Handvoll frischer Melissenblätter, die Schale von zwei Bioorangen, die Schale von drei Biozitronen, etwas Fenchel, etwas Anis und etwas Kümmel, jeweils je ungefähr ein Teelöffel. Außerdem einen viertel Liter Weingeist und ein Pfund Zucker.

Die Reifezeit des Weingeistes beträgt zwei Monate.

Wahrscheinlich kennt jeder die Melisse, deren Blätter einen zitronenartigen Duft verströmen, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt. Daher leitet sich auch der Name Zitronenmelisse ab.

Herstellung

Waschen Sie die Melisse, die Orangenschalen und Zitronenschalen und geben Sie sie in ein verschraubbares Gefäß. Geben Sie außerdem den Anis, den Kümmel und den Fenchel dazu, sowie den Weingeist.

Lassen Sie das Gefäß dann verschlossen eineinhalb Monate stehen. Schütteln Sie das Glas jeden Tag ein paar Mal durch. Nach eineinhalb Monaten kochen Sie den Zucker in einem halben Liter Wasser auf, lassen die Flüssigkeit abkühlen und geben dies dem Weingeistansatz zu.

Danach vermischen Sie alles gut miteinander, filtern die Kräuter und die Schalen heraus und füllen die Flüssigkeit in eine vorher gut gereinigte Flasche um. Dann lässt man die Flüssigkeit weitere zwei Wochen kühl stehen.

Dieser Melissengeist ist besonders geeignet, wenn man unter schwachen Nerven leidet oder wenn man oft nervös ist. Außerdem hat die Melisse eine krampflösende Eigenschaft, sie treibt den Schweiß und hat eine antibakterielle Wirkung. Dies ist besonders hilfreich, wenn man unter einer Erkältung leidet oder auch wenn man Wunden und Verletzungen am Körper hat, die schneller und besser heilen sollen.

Laut Naturmedizin trinkt man abends jeweils ein Schnapsglas davon.





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