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Das Kräuter-Verzeichnis

Thuja - Lebensbaum

Die Thuja erinnert an die Zypresse und stammt ursprünglich aus Amerika. Von dort kam sie im 15. Jahrhundert zu uns und ist inzwischen als Heckenpflanze oder als Friedhofsbepflanzung sehr beliebt.

Die Thuja ist immergrün, was ihr den Namen Lebensbaum einbrachte, weil sie auch in den grauen und dunklen Herbst- und Wintermonaten grün aus der Natur hervorsticht. Die Nadeln sind weich und schuppig, wenn man sie zerreibt, verströmen sie einen apfelartigen Duft. Der Baum kann bis zu 40 m groß werden, allerdings bleibt er meist deutlich kleiner.

Die Thuja wächst sehr schnell und ist relativ anspruchslos.

Da die Thuja das giftige Thujon enthält, sollte es von Laien nur in Fertigpräparaten verwendet werden.

Überwiegend verwendet man die Thuja äußerlich, oder in homöopathischer Form.

Wissenschaftliche Studien belegten die immunstimulierende Wirkung der Thuja. Studien belegten ebenso die Wirksamkeit bei Schnupfen oder bei Infektionen der oberen Atemwege. Hier zeigten sich eine verkürzte Erkrankungsdauer und ein schwächerer Krankheitsverlauf.

Die Spitzen der Blätter der Thuja occidentalis sind nützlich für die Haut, wenn man sie in Waschungen oder bei Bädern gegen Hautprobleme wie Psoriasis oder infektiöse Hauterkrankungen verwendet.

Thuja kann auch per heißer Kompresse und Dampfbad verwendet werden, zum Beispiel gegen Rheuma, Arthritis und schmerzende Muskeln.

Ein Tee aus den Blättern regt die Schleimlösung bei Bronchitis, Erkältungen und anderen Atemwegserkrankungen an.

Thuja ist ein wohltuendes Kraut für Frauen, es fördert die Menstruation und kann gegen eine verzögerte Menstruation helfen. Allerdings ist es ratsam, das Kraut nicht dauerhaft zu nehmen.

Eine Thuja-Salbe hilft bei Hauterkrankungen wie Psoriasis, Ekzemen, vaginalen Infektionen, Warzen, Muskelschmerzen und Rheuma.

Erwünschtes Gift gegen Warzen

Das ätherische Öl enthält giftige Bestandteile, die man sich auch zunutze machen kann: sie hemmen die Vermehrung von Warzen.

Bei schon großen Warzen stört allerdings die dicke obere Hautschicht, eventuell muss diese erst abgetragen werden. Auf kleine Warzen kann man aber zum Beispiel direkt eine Tinktur auftragen.

Das ätherische Öl Thuja kann, wenn es um die Hautpflege geht, durch Wacholder oder Zypressenöl ersetzt werden, da diese Öle ähnlich wirken, aber nicht giftig sind.

Zudem ist das Öl antimikrobiell und wurde früher stark verdünnt auf Wunden gegeben.

Das Thujaöl wandte man früher auch als Abtreibungsmittel an, leider starb die schwangere Frau manchmal dabei aber auch gleich mit. Aus heutiger Sicht sollte man also unbedingt die Finger davon lassen!

Angeblich soll Thuja die Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie verringern, Untersuchungen dazu gibt es aber anscheinend keine. Deshalb ist Vorsicht angesagt.

Die Thuja wirkt besonders gut gegen alles, was wild wächst oder wuchert, so zum Beispiel gegen Warzen, Knoten, Tumore oder auch Leberflecke. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen bei Verstopfung, Schmerzen oder Verletzungen im Analbereich.

Kaut man auch nur ein einzelnes Blatt der Thuja, soll Müdigkeit verfliegen. Allerdings sollte man keine jungen Triebspitzen nehmen, denn die sind besonders unverträglich (giftig). Achten Sie immer darauf, dass geringe Dosen verwendet werden, da es ansonsten zur Vergiftung kommt. Warnen Sie ebenso Ihre Kinder vor dem Baum.


Ätherisches Thujaöl

Thujaöl in der Duftlampe duftet fruchtig, es steigert das Befinden, bessert die Emotionen, reinigt die Luft im Raum. Das Öl wirkt antibakteriell, reinigt also die Luft von Krankheitserregern.

Vorsicht: Das Thujaöl kann die Haut reizen und sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden.


In der Homöopathie

In der Homöopathie verwendet man Thuja zum Beispiel bei Atemwegsinfektionen, Ausschlägen, Herpes, Hautinfekten, eiternden Geschwüren, Flechten, Gürtelrose oder Harnwegsinfektionen.

Einige Homöopathen empfehlen den Einsatz von Thuja als homöopathisches Mittel auch bei einer vergrößerten Prostata, Schüttelfrost, Schmerzen im Mund, Kopfschmerzen, Depressionen, Wucherungen, Rückenschmerzen, Hämorrhoiden, Fieber, Gelenkschmerzen, Schnupfen, Ausschlag, wässrigem Stuhl, Blähungen, Krebs, Gonorrhoe, Entzündungen in der Nase, Zahnschmerzen, Albträumen, Muskelschmerzen, Trauer, Schlaflosigkeit, beeinträchtigtem Denkvermögen, Warzen, Müdigkeit, Reizbarkeit.

Die Kommission D (die Kommission für Homöopathie) empfahl Thuja in homöopathischer Form bei entzündlichen Reaktionen, Hautausschlägen, Hautinfekten und Schuppenflechte.


Sagen und Mythen

Die Thuja gilt als Symbol der Unsterblichkeit. Im späten Mittelalter war man davon überzeugt, dass man damit endlich den Tod besiegen könne.

In Frauenklöstern verwendete man die Thuja früher für Abtreibungen.

Die Indianer Nordamerikas verwendeten die Thuja gegen Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen und Herzerkrankungen. Eine Abkochung aus den Zweigen, getrunken als Tee, sollte gegen Rheuma helfen. Sie verwendeten die Pflanze auch gegen Gicht, Skorbut, Malaria sowie Menstruationsbeschwerden.

Das Thujon ist als Lebensmittelzusatzstoff in den USA verboten, allerdings werden bei uns in Europa kleinste Mengen in manchen alkoholischen Getränken erlaubt. Man verwendet es auch in Schuhcremes oder als Schädlingsbekämpfungsmittel. Das Öl aus den Blättern ist teilweise auch in Möbelpolituren und Duftstoffen zu finden.

Eine Laborstudie in Deutschland zeigt eine mögliche immunsystemstärkende Wirkung der Thuja.

Im alten Ägypten verwendete man unterschiedliche Thujaarten zur Einbalsamierung der Toten.

Die Indianer Nord- und Südamerikas bauten aus dem Thujaholz Körbe und Kanus und bedufteten Parfums damit.

Wenn die Bedingungen gut sind, kann eine Thuja sehr alt werden, die älteste Thuja ist weit über 1000 Jahre alt.


Esoterisches zur Thuja, dem Lebensbaum

Die Thuja steht in Verbindung mit der Sonne sowie mit dem Saturn.

Die Sonne ist der Ursprung unseres Lebens, sie hat die allheilende Kraft in sich. Der Saturn steht unter anderem für die Leiden des Alters, außerdem für unser Immunsystem.

Die Thuja trägt kleine zapfenartige Früchte, die etwas an Feigwarzen-Grüppchen erinnern, und tatsächlich gilt der Lebensbaum als wichtiges Heilmittel gegen diese Warzen.


Thuja, der Lebensbaum, für Frauen



Früher wurden die Triebspitzen der Thuja als Abtreibungsmittel verwendet.

Das in dem ätherischen Öl des Baumes enthaltene Thujon, drängt das Blut in die Beckenorgane, sodass es zu Blutungen der Gebärmutter kommen kann, ebenso wie eben erwähnt zu Fehlgeburten. Um eine abtreibende Wirkung zu erreichen, muss man aber fast eine tödliche Dosis einnehmen, man sollte also tunlichst die Finger davon lassen!

Typische Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit und Brechreiz, starke Blutdruckschwankungen, Krämpfe, Wasseransammlungen in der Lunge oder anhaltende Organschädigungen. Schließlich fällt man ins Koma und stirbt.

Indianische Stämme Amerikas verwendeten die Thuja früher trotz der Giftwirkung als Heilpflanze, zum Beispiel äußerlich angewandt gegen Schmerzen in den Gelenken, außerdem war die Thuja als schweißtreibendes Heilmittel bei ihnen beliebt.

Der Lebensbaum war, bevor die "moderne" aufkam, ein beliebtes Mittel gegen Infektionen, wie zum Beispiel Geschlechtskrankheiten. So wurde lange Zeit der Tripper oder auch die Syphilis damit behandelt. Heute wendet man die Thuja dafür jedoch nicht mehr an.

Speziell in der Frauenheilkunde kennt man Thuja aber immer noch als Anti-Warzenmittel. Studien zeigten, dass die Inhaltsstoffe des Lebensbaumes vor Viren schützen und dass sie das Immunsystem anregen. Ebenso zeigten Studien, dass die Thuja gegen Lippenherpes hilft, sowohl akut als auch vorbeugend.

Gegen Warzen eignet sich zum Beispiel eine Tinktur, die man 1:3 verdünnt auf die Warzen regelmäßig aufträgt. Insbesondere Feigwarzen reagieren gut darauf und verschwinden.

Sollte sich nach 3 Wochen jedoch nichts gebessert haben, sollte man die Eigenbehandlung abbrechen und besser einen Arzt befragen!

Die Tinktur kann man auch vorbeugend vor einer Neubildung der Warzen auftragen, nachdem sie per Laser oder mechanisch entfernt wurde.

In homöopathischer Form kennt man Thuja als Mittel, das gegen Hautwucherungen helfen kann, ebenso gegen Wucherungen der Schleimhäute oder gegen Polypen am Muttermund.


Andere Anwendungsbereiche

  1. Entzündungen von Hals und Rachen
  2. menstruationsfördernd
  3. Rheumaschmerzen
  4. Eiterungen
  5. Nebenhöhlenentzündungen
  6. adstringierend
  7. Kopfschmerzen
  8. Mittelohrentzündungen
  9. Neuralgien
  10. entzündungshemmend
  11. Erkältungen
  12. Gicht
  13. schweißtreibend
  14. Bronchitis
  15. antiseptisch
  16. Fieber
  17. Blasenentzündungen
  18. Geschwüre
  19. Rheuma (per Einreibung)
  20. harntreibend
  21. Amenorrhö
  22. Fußpilz
  23. Bronchitis
  24. Psoriasis
  25. antirheumatisch

Übersicht über die Thuja



Verwendete Teile

Verwendung finden junge und weiche Zweigspitzen. Ebenso verwendet man das ätherische Öl aus den grünen Pflanzenteilen.

Vorsicht: Die Thuja - besonders das Öl - ist giftig.


Sammelzeit

Im späten Frühjahr ist der Wirkstoffgehalt am höchsten. Man trocknet die gesammelten Zweige schattig.


Volksnamen

Lebensbaum, in Amerika auch weiße Zeder oder gelbe Zeder, amerikanische Zeder


Enthaltene Stoffe

Thujon, Pinen, Campher, Borneol, Fenchon, Lignane, Sesquiterpene, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Polysaccharide, Glykoproteine


Das ätherische Öl wird auch zur Parfümierung in kosmetischen Produkten verwendet. Es ist antiseptisch, man nimmt es deshalb für Seifen und für Desinfektionsmittel. Außerdem wirkt es gegen Insekten, wie z. B. Fliegen und Zecken.


Blütezeit

Von April bis in den Mai


Englisch

White Cedar, Tree of life


Boden

Jeder Boden, viel Sonne


Edelsteine

Katzenauge, Lapislazuli, Quarze, Tigerauge, Saphir


Rezepte und Anwendungen rund um die Thuja



Eine Thujatinktur gegen Warzen selbst herstellen

Sie brauchen dazu

200 g zerkleinerter frischer Zweigspitzen

700 g Wodka

Geben Sie alles in ein verschraubbares Glas und lassen Sie dies 4 Wochen stehen. Danach absieben und dunkel aufbewahren.

Geben Sie jeden Tag einen Tropfen davon auf die Warze.

Nicht innerlich verwenden!


Eine Tinktur gegen Feigwarzen zum Auftragen auf die Warzen

Sie brauchen dazu

Ca 20 ml. Ringelblumentinktur

Ca. 20 ml Sonnenhuttinktur

Ca. 20 ml. Thujatinktur

Ca. 10 ml Schöllkraut-Saft

Mischen Sie alles miteinander, und tragen Sie es so auf als geht auf die Warzen auf. Aufgrund des frischen Schöllkraut-Saftes hält die Mischung nicht lange, 3 Wochen sind es maximal.

Nicht innerlich anwenden!

Vorsicht:

Feigwarzen sind ansteckend, sie sind also übertragbar!

Sie sollten daher, schon aus Respekt vor dem Partner, entfernt werden. Außerdem scheinen sich die Anzeichen dafür zu häufen, dass daraus auch schwerwiegendere Beschwerden erwachsen können (Stichwort Krebs).


Räucherungen

Für Räucherungen nimmt man getrocknete Spitzen und ein wenig vom Zweig.

Räucherungen helfen bei Schnupfen, die Schleimhäute schwellen dadurch ab. Zudem wird der Kopf frei.








Vorsicht

Giftig

Es kann zu Hautausschlägen kommen.


Nicht in der Schwangerschaft einnehmen. Nicht in der Stillzeit verwenden.

Nicht bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei bestehenden Leberbeschwerden anwenden.

Das enthaltene ätherische Öl ist fruchtschädigend und wirkt abortiv, möglicherweise kommt es zu Missbildungen bei ungeborenen Kindern.

Vergiftungen zeigen sich durch Erbrechen, Schmerzen im Magen, Durchfall, Entzündungen im Magen und im Darm, Kopfschmerzen, Krämpfe.

Kann eine Kontaktdermatitis auslösen, und das schon bei fortgesetztem Kontakt mit dem Holz (Schreiner also aufgepasst).

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