Thema Heilpflanzen
Mittwoch, 22.7.2015, 17:05:18 Uhr
Der Alant
Die gelben Blüten des Alant stehen natürlich für die gelbe Sonne, so wird dem Alant eine enge Verbindung mit der Sonne zugeschrieben. Die Sonne hellt die Stimmung auf, sie bringt Licht in unsere Seele und sie stimuliert das Immunsystem.
Durch seine große auffällige Gestalt kann man ihm aber auch eine Nähe zum Jupiter zuschreiben, wobei der Jupiter speziell zu Menschen passt, die Probleme mit der Leber und mit dem Bindegewebe haben.
Die großen, lappigen Blätter haben eine Beziehung zu den großen, lappigen Organen in unseren Körper, wie zum Beispiel die Lunge oder die Leber.
Inhaltsstoffe
Im Alant sind unter anderem ätherische Öle enthalten, ebenso Bitterstoffe und Inulin.
Wirkung des Alant
Der Alant ist bekannt für seine schleimlösende Wirkung, er lindert den Hustenreiz, er stärkt den Magen, er fördert die Menstruation, er hilft gegen Entzündungen, ja er soll sogar gegen Krebs helfen können. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Alant in größeren Dosierungen möglicherweise eine Frühgeburt auslöst und den Uterus stimuliert. Des weiteren ist der Alant ein pflanzliches Antibiotika, das auch gegen Pilze helfen kann.
www.kraeuter-verzeichnis.de
Der Alant als Frauenkraut
Laut einer Sage soll der Alant aus einer Träne der griechischen Göttin Helena hervorgegangen sein, die um ihren Geliebten weinte. Wenn man diese etwas weiter und freier denkt, erkennt man darin schon, dass diese Pflanze etwas mit der Seele und der Stimmung zu tun hat.
In der Naturheilkunde verwendet man den Alant zum Beispiel auch gegen depressive Verstimmungen und gegen Angst-Beschwerden.
Der Alant soll bereits in der Antike gegen allerlei Frauenbeschwerden verwendet worden sein, zum Beispiel verwendete man die Wurzel als Heilmittel gegen allerlei Beschwerden des weiblichen Uterus.
Im Mittelalter ging man sogar so weit, dass man den Alant für eine Universalpflanze besonders gegen Frauenbeschwerden hielt, aber auch gegen Beschwerden, die im oder am Kopf waren, bei Erkrankungen der Lungen oder bei Beschwerden mit dem Magen, außerdem dachte man, dass der Alant vor der Pest schützen könnte.
In alten Büchern lobte man außerdem den Alant als besonders wirksames Mittel zur Festigung des Bindegewebes, besonders, wenn es um einen Leistenbruch ging, oder zum Beispiel auch bei Bronchial-Erkrankungen und Magen-Darm-Beschwerden.
In der mittelalterlichen Klostermedizin gelang dem Alant dann immer mehr der Durchbruch als Heilkraut, auch für die normalen Menschen.
Die Mönche verwendeten den Alant besonders bei Bronchialerkrankungen, bei einer schwachen Verdauung oder einer verschleimten Lunge.
Und auch sie verwendeten den Alant für Beschwerden, wie nur Frauen sie haben können. So wurde die Wurzel zum Beispiel Frauen empfohlen, die Wechseljahresbeschwerden hatten, außerdem verwandte man den Alant bei sogenannten Senkungsbeschwerden oder bei einer gereizten Blase.
Der Alant wurde außerdem bei durch eine Hormonumstellung ausgelöste Kopfschmerzen verschrieben, ebenso durch hormonell bedingten Schwindel oder einer mangelnden Konzentration. Die Behandlung wurde meist kurweise durchgeführt.
Außerdem war damals schon bekannt, dass der Alant das Wachstum von Tumoren hemmen kann, eine Wirkung, die in unserer heutigen Zeit wissenschaftlich belegt wurde. Man empfiehlt heutzutage, dass Frauen, die in ihrer Familie Fälle von Brustkrebs haben, ab dem Eintritt der Wechseljahre regelmäßig Alantwurzel-Tee trinken sollen.
Ein Alant Wein in den Wechseljahren
Dieser Wein empfiehlt sich bei Wechseljahresbeschwerden, die durch die hormonelle Umstellung ausgelöst werden, zum Beispiel starkes Schwitzen oder Hitzewallungen.
Sie brauchen dazu 50 g getrockneter Wurzel, die Sie in eine Flasche Rotwein geben und dann kurz darin aufkochen lassen. Danach sollte das ganze 5 Minuten stehen bleiben, und danach wiederum sieht man es ab. Man gibt dann einen Esslöffel, wer es etwas süßer haben will, kann bis zu drei Esslöffel, Honig dazu geben und gut umrühren.
Diesen Wein wird man dann in eine dunkelwandige Flasche und lagert dies im Kühlschrank. Er hält bis zu sechs Wochen, man sollte jeden Tag davon dreimal je ein Schnapsglas trinken, um Wechseljahresbeschwerden vorzubeugen.
Eine Teemischung bei Ausbleiben der Menstruation
Sie brauchen dafür ungefähr 50 g Alant-Wurzeln und die selbe Menge Andorn. Mischen Sie beide Kräuter gut miteinander und geben Sie dann davon 2 Teelöffel in eine Tasse heißes Wasser, lassen Sie dies dann bis zu 15 Minuten ziehen und sieben Sie dann den Tee ab. Trinken Sie davon zwei Tassen am Tag.
Diese Mischung ist besonders für Frauen jenseits der 35 gedacht, bei denen die Regelblutung immer öfters einfach ausbleibt, weil die Frau in Richtung der Wechseljahre geht. Man sollte dann ab der Mitte des weiblichen Zyklus jeweils zwei Tassen am Tag trinken.
[alp:Alant.jpg x=530 '']
Die gelben Blüten des Alant stehen natürlich für die gelbe Sonne, so wird dem Alant eine enge Verbindung mit der Sonne zugeschrieben. Die Sonne hellt die Stimmung auf, sie bringt Licht in unsere Seele und sie stimuliert das Immunsystem.
Durch seine große auffällige Gestalt kann man ihm aber auch eine Nähe zum Jupiter zuschreiben, wobei der Jupiter speziell zu Menschen passt, die Probleme mit der Leber und mit dem Bindegewebe haben.
Die großen, lappigen Blätter haben eine Beziehung zu den großen, lappigen Organen in unseren Körper, wie zum Beispiel die Lunge oder die Leber.
Inhaltsstoffe
Im Alant sind unter anderem ätherische Öle enthalten, ebenso Bitterstoffe und Inulin.
Wirkung des Alant
Der Alant ist bekannt für seine schleimlösende Wirkung, er lindert den Hustenreiz, er stärkt den Magen, er fördert die Menstruation, er hilft gegen Entzündungen, ja er soll sogar gegen Krebs helfen können. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Alant in größeren Dosierungen möglicherweise eine Frühgeburt auslöst und den Uterus stimuliert. Des weiteren ist der Alant ein pflanzliches Antibiotika, das auch gegen Pilze helfen kann.
www.kraeuter-verzeichnis.de
Der Alant als Frauenkraut
Laut einer Sage soll der Alant aus einer Träne der griechischen Göttin Helena hervorgegangen sein, die um ihren Geliebten weinte. Wenn man diese etwas weiter und freier denkt, erkennt man darin schon, dass diese Pflanze etwas mit der Seele und der Stimmung zu tun hat.
In der Naturheilkunde verwendet man den Alant zum Beispiel auch gegen depressive Verstimmungen und gegen Angst-Beschwerden.
Der Alant soll bereits in der Antike gegen allerlei Frauenbeschwerden verwendet worden sein, zum Beispiel verwendete man die Wurzel als Heilmittel gegen allerlei Beschwerden des weiblichen Uterus.
Im Mittelalter ging man sogar so weit, dass man den Alant für eine Universalpflanze besonders gegen Frauenbeschwerden hielt, aber auch gegen Beschwerden, die im oder am Kopf waren, bei Erkrankungen der Lungen oder bei Beschwerden mit dem Magen, außerdem dachte man, dass der Alant vor der Pest schützen könnte.
In alten Büchern lobte man außerdem den Alant als besonders wirksames Mittel zur Festigung des Bindegewebes, besonders, wenn es um einen Leistenbruch ging, oder zum Beispiel auch bei Bronchial-Erkrankungen und Magen-Darm-Beschwerden.
In der mittelalterlichen Klostermedizin gelang dem Alant dann immer mehr der Durchbruch als Heilkraut, auch für die normalen Menschen.
Die Mönche verwendeten den Alant besonders bei Bronchialerkrankungen, bei einer schwachen Verdauung oder einer verschleimten Lunge.
Und auch sie verwendeten den Alant für Beschwerden, wie nur Frauen sie haben können. So wurde die Wurzel zum Beispiel Frauen empfohlen, die Wechseljahresbeschwerden hatten, außerdem verwandte man den Alant bei sogenannten Senkungsbeschwerden oder bei einer gereizten Blase.
Der Alant wurde außerdem bei durch eine Hormonumstellung ausgelöste Kopfschmerzen verschrieben, ebenso durch hormonell bedingten Schwindel oder einer mangelnden Konzentration. Die Behandlung wurde meist kurweise durchgeführt.
Außerdem war damals schon bekannt, dass der Alant das Wachstum von Tumoren hemmen kann, eine Wirkung, die in unserer heutigen Zeit wissenschaftlich belegt wurde. Man empfiehlt heutzutage, dass Frauen, die in ihrer Familie Fälle von Brustkrebs haben, ab dem Eintritt der Wechseljahre regelmäßig Alantwurzel-Tee trinken sollen.
Ein Alant Wein in den Wechseljahren
Dieser Wein empfiehlt sich bei Wechseljahresbeschwerden, die durch die hormonelle Umstellung ausgelöst werden, zum Beispiel starkes Schwitzen oder Hitzewallungen.
Sie brauchen dazu 50 g getrockneter Wurzel, die Sie in eine Flasche Rotwein geben und dann kurz darin aufkochen lassen. Danach sollte das ganze 5 Minuten stehen bleiben, und danach wiederum sieht man es ab. Man gibt dann einen Esslöffel, wer es etwas süßer haben will, kann bis zu drei Esslöffel, Honig dazu geben und gut umrühren.
Diesen Wein wird man dann in eine dunkelwandige Flasche und lagert dies im Kühlschrank. Er hält bis zu sechs Wochen, man sollte jeden Tag davon dreimal je ein Schnapsglas trinken, um Wechseljahresbeschwerden vorzubeugen.
Eine Teemischung bei Ausbleiben der Menstruation
Sie brauchen dafür ungefähr 50 g Alant-Wurzeln und die selbe Menge Andorn. Mischen Sie beide Kräuter gut miteinander und geben Sie dann davon 2 Teelöffel in eine Tasse heißes Wasser, lassen Sie dies dann bis zu 15 Minuten ziehen und sieben Sie dann den Tee ab. Trinken Sie davon zwei Tassen am Tag.
Diese Mischung ist besonders für Frauen jenseits der 35 gedacht, bei denen die Regelblutung immer öfters einfach ausbleibt, weil die Frau in Richtung der Wechseljahre geht. Man sollte dann ab der Mitte des weiblichen Zyklus jeweils zwei Tassen am Tag trinken.
[alp:Alant.jpg x=530 '']
Der Beitrag "Der Alant" wurde 1311 mal gelesen.
|
Freitag, 20.6.2014, 13:21:13 Uhr
Balsamtanne[=KW]
Die Balsamtanne, Abies balsamea, auch Balsambaum genannt, wird bis zu zwanzig Metern groß. Ihr Stamm ist übersät mit harzigen Bläschen, ihre Rinde ist glatt und gräulich. Die Nadeln sind immergrün und dunkel, sie sind flach und sitzen an den grau-grünen Zweigen. Auf der Unterseite sind die Nadeln hell bis leicht weißlich.
Die Balsamtanne ist in Amerika ein beliebter Weihnachtsbaum, weil sie eine herrliche Form hat und weil sie einen weihnachtlichen Duft verströmt. Außerdem verliert sie relativ wenig Nadeln, was ja auch so seine Vorzüge hat... Laut Statistiken ist jeder 7 Weihnachtsbaum in Amerika eine Balsamtanne.
Die Balsamtanne galt bei den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents geradezu als Apotheke für alle möglichen Heilmittel, denn fast jeder Teil des Baumes kann für unterschiedliche Beschwerden verwendet werden.
Das aromatische Harz der Rinde wurde für Salben verwendet, mit der man Schnitte und Wunden behandelte. Außerdem verwendete man das Harz für Einreibungen gegen Erkältungskrankheiten, bei Husten und Asthma.
Ein Tee aus der inneren Rinde des Baumes galt als Heilmittel gegen Brustschmerzen, ein Absud aus den Zweigen galt als Abführmittel. Die Wurzel wurde gekaut, wenn man unter Geschwüren im Mund litt oder andere Beschwerden im Mund hatte.
Die Nadeln der Balsamtanne wurden verräuchert, zudem gab man sie in Schwitzhütten, die man mit unseren Saunen gleichsetzen kann. Das Einatmen der Dämpfe half gegen Husten, es reinigte aber auch den Geist.
Heilwirkung der Balsamtanne
Die Balsamtanne wirkt antiseptisch und stimulierend, sie hilft bei Schmerzen in der Brust, gegen Infektionen in der Brust, auch gegen eine Bronchitis.
Der Heilbaum hilft bei Beschwerden der Harnwege, zum Beispiel gegen häufiges Wasserlassen oder eine Blasenentzündung.
Das Harz der Rinde wird geschätzt wegen seiner antiseptischen Wirkung, insbesondere zur lokalen Behandlung von Wunden und Entzündungen, zur Schmerzlinderung, gegen Verbrennungen, Verstauchungen und Prellungen.
Das Harz soll zudem eines der effektivsten Mittel gegen Halsschmerzen sein. Frauen können es verwenden, wenn sie in der Stillzeit wunde und schmerzende Brustwarzen haben.
Die Knospen oder das Harz sollen auch gegen Hühneraugen und Warzen helfen. Sie gelten als ein starkes Antiseptikum, sind schweißtreibend, tonisierend, helfen bei Durchfall, wirken aber selbst abführend, wenn man zu viel davon nimmt.
Ein Tee aus den Nadeln der Balsamtanne hilft gegen hartnäckigen Husten, gegen Erkältungskrankheiten und zur Fiebersenkung. Man verwendet dazu junge Triebe und Nadeln.
[starttable:Übersicht zu <Seitenkeywort>]
Verwendete Pflanzenteile
Die Balsamtanne, Abies balsamea, auch Balsambaum genannt, wird bis zu zwanzig Metern groß. Ihr Stamm ist übersät mit harzigen Bläschen, ihre Rinde ist glatt und gräulich. Die Nadeln sind immergrün und dunkel, sie sind flach und sitzen an den grau-grünen Zweigen. Auf der Unterseite sind die Nadeln hell bis leicht weißlich.
Die Balsamtanne ist in Amerika ein beliebter Weihnachtsbaum, weil sie eine herrliche Form hat und weil sie einen weihnachtlichen Duft verströmt. Außerdem verliert sie relativ wenig Nadeln, was ja auch so seine Vorzüge hat... Laut Statistiken ist jeder 7 Weihnachtsbaum in Amerika eine Balsamtanne.
Die Balsamtanne galt bei den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents geradezu als Apotheke für alle möglichen Heilmittel, denn fast jeder Teil des Baumes kann für unterschiedliche Beschwerden verwendet werden.
Das aromatische Harz der Rinde wurde für Salben verwendet, mit der man Schnitte und Wunden behandelte. Außerdem verwendete man das Harz für Einreibungen gegen Erkältungskrankheiten, bei Husten und Asthma.
Ein Tee aus der inneren Rinde des Baumes galt als Heilmittel gegen Brustschmerzen, ein Absud aus den Zweigen galt als Abführmittel. Die Wurzel wurde gekaut, wenn man unter Geschwüren im Mund litt oder andere Beschwerden im Mund hatte.
Die Nadeln der Balsamtanne wurden verräuchert, zudem gab man sie in Schwitzhütten, die man mit unseren Saunen gleichsetzen kann. Das Einatmen der Dämpfe half gegen Husten, es reinigte aber auch den Geist.
Heilwirkung der Balsamtanne
Die Balsamtanne wirkt antiseptisch und stimulierend, sie hilft bei Schmerzen in der Brust, gegen Infektionen in der Brust, auch gegen eine Bronchitis.
Der Heilbaum hilft bei Beschwerden der Harnwege, zum Beispiel gegen häufiges Wasserlassen oder eine Blasenentzündung.
Das Harz der Rinde wird geschätzt wegen seiner antiseptischen Wirkung, insbesondere zur lokalen Behandlung von Wunden und Entzündungen, zur Schmerzlinderung, gegen Verbrennungen, Verstauchungen und Prellungen.
Das Harz soll zudem eines der effektivsten Mittel gegen Halsschmerzen sein. Frauen können es verwenden, wenn sie in der Stillzeit wunde und schmerzende Brustwarzen haben.
Die Knospen oder das Harz sollen auch gegen Hühneraugen und Warzen helfen. Sie gelten als ein starkes Antiseptikum, sind schweißtreibend, tonisierend, helfen bei Durchfall, wirken aber selbst abführend, wenn man zu viel davon nimmt.
Ein Tee aus den Nadeln der Balsamtanne hilft gegen hartnäckigen Husten, gegen Erkältungskrankheiten und zur Fiebersenkung. Man verwendet dazu junge Triebe und Nadeln.
Verwendung finden die Äste, die äußere und innere Rinde, das Harz.
Inhaltsstoffe
Das Harz enthält Terpensäure, Bitterstoffe, ätherisches Öl.
Die jungen Triebe enthalten einige der Harzkomponenten, Vitamine A und C, Mineralstoffe.
Die Rinde enthält Mineralstoffe, Gerbstoffe, Harz.
[endtable]Rezepte und Anwendungen rund um die Balsamtanne
Badesud
Aus oben genanntem Tee kann man auch einen Badezusatz herstellen, dazu braucht man 100 g geschnittener Zweigspitzen, die man in einem Liter Wasser kocht. Nach 5 Minuten absieben und dann ins Badewasser geben.
Hilft gegen Muskelkrämpfe und Gelenkschmerzen.
Das ätherische Öl
... kann als Badezusatz verwendet werden. Geben Sie einige Tropfen (15 - 25) in einen Esslöffel Sahne oder Milch, und dann in das Badewasser. Möglich ist auch die Verwendung in einem Massageöl, man mischt dann ca. 10 Tropfen des ätherischen Öles unter ca. 90 ml Öl.
Das ätherische Öl hilft besonders gut gegen Nasen- und Lungenerkrankungen, Nebenhöhlenentzündungen und eine verstopfte Nase.
Der Indianer-Klebstoff
Aus dem Harz kann ein "Klebstoff" gemacht werden, der auf äußere Verletzungen, Abszesse, offene Wunden oder Warzen "geklebt" werden kann. Darüber gibt man einen Verband, damit die Kleidung nicht fleckig wird.
Dieser Kleber hilft begrenzt auch gegen Zahnschmerzen, wenn der Auslöser dafür ein Abszess in der Zahnwurzel ist.
Sie brauchen dazu 20 % des flüssigen Harzes und 80 % Olivenöl. Beide gut vermischen, bis eine klebrige Masse entsteht.
Ein Sirup
Sie brauchen dazu:
500 ml Wasser,
250 g Balsam-Triebe,
250 ml cremigen Honig
und 1 dunkle Glasflasche.
Lassen Sie die Triebe im Wasser für eine viertel Stunde zugedeckt köcheln, dann eine Stunde stehen lassen.
Nehmen Sie dann die Triebe heraus, filtern Sie gegebenenfalls ab, und geben Sie dann den Honig dazu. Unter Rühren 15 Minuten erhitzen. Dann abkühlen lassen und in die Flasche füllen.
Die Haltbarkeit liegt im Kühlschrank bei ca. 3 Monaten.
Hilft gut bei Husten und gegen Darmbeschwerden. Dazu nimmt man 3-mal je einen Esslöffel pro Tag.
Tee aus den Triebspitzen
Geben Sie 3 junge Triebspitzen der Balsamtanne in eine Tasse kochendes Wasser, abgedeckt 5 Minuten ziehen lassen, dann absieben und trinken. Hilft u. a. gegen Husten.
Tee aus der Rinde
Bei Problemen wie Magen-Darm-Entzündungen oder Infektionen der Harnwege hilft ein Absud aus der inneren Rinde. Kochen Sie dazu in 250 ml Wasser ca. 5 g der inneren Rinde für 5 Minuten, dann absieben. Trinken Sie davon drei Tassen am Tag, jeweils vor den Hauptmahlzeiten.
Der Beitrag "Balsamtanne - Balsamtannenöl" wurde 1933 mal gelesen.
|
