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Das Kräuter-Verzeichnis

Gegen Altersbeschwerden - Tipps und Hausmittel

Von Geburt an sterben in unserem Körper ständig Zellen ab. Natürlich werden die in jungen Jahren immer wieder erneuert, ab einem gewissen Alter jedoch sollte man dagegen etwas tun. So laufen in einem höheren Alter Körperfunktionen langsamer ab und so manches Zipperlein tritt auf. Man sollte sich bewusst werden, dass man sich jetzt besonders um seinen Körper kümmern muss. Dies soll natürlich nicht bedeuten, dass man im Alter zwangsweise ständig Schmerzen hat oder keine Kraft mehr hat, vielmehr sollen die folgenden Tipps helfen, auch im Alter möglichst lange vital und gesund zu bleiben.

Allgemein stärkend

    Hier gibt es einige Mittel, die schon von alters her überliefert sind.

  1. Der Bärlauch

    Der Bärlauch ist, wie der Knoblauch, als stärkendes Mittel anwendbar. Wer die Möglichkeit hat, frische Bärlauchblätter sammeln zu können (im Frühling bis ca. Juni), der sollte das auch unbedingt machen.

    Bärlauchblätter können übrigens auch auf Vorrat eingefroren werden.

  2. Wein mit Brennnesselsamen

    Ein solcher Brennnesselsamen-Wein gilt als Entlastungsmittel.

    Man kann einen solchen Wein inzwischen auch fertig kaufen, aber auch selbst herstellen.

    Herstellung:

    Nehmen Sie 50 g Brennnesselsamen, die Sie zermörsern, dann mit einer Flasche naturreinem Weißwein übergießen. Ca. zehn Tage stehen lassen, ab und an schütteln, dann absieben.

    Geben Sie dann noch 100 g reinen Bienenhonig oder Fruchtzucker hinzu.

    Dieser Wein sollte gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden, so hält er ca. einen Monat.

    Verwendung:

    Pro Tag trinkt man ein bis drei Schnapsgläser davon.

  3. Knoblauch

    Knoblauch war schon den alten Ägyptern bekannt. Leider findet er wegen seines starken Geruchs nicht immer Zuspruch. Heutzutage gibt es jedoch auch Knoblauchpillen, die man verwenden kann.

    Knoblauch hilft bei Arterienverkalkung, bei Durchblutungsstörungen und zur Senkung des Blutdrucks.

    Der Knoblauch reinigt die Gefäße und stellt die natürliche Gefäßspannung wieder her.

    Verwendung:

    Essen Sie täglich zwei frische Knoblauchzehen.

    Verwenden Sie Fertigpräparate aus der Apotheke oder einem Reformhaus.

  4. Ein Rosmarin-Salbei-Rotwein-Elixier

    Dieses Rosmarin-Salbei-Rotwein-Elixier ist ein altes Rotweinrezept, das zur allgemeinen Stärkung helfen soll.

    Herstellung:

    Nehmen Sie je eine Handvoll frische Rosmarin- und Salbeiblätter, die Sie vermischen und in einen Tontopf geben. Dann einen Liter herben Rotwein hinzugeben und gut abgedeckt zwölf Stunden ziehen lassen. Dann in einem Wasserbad erhitzen und 30 Minuten lang bei etwa 90 Grad ziehen lassen. Dann abkühlen lassen.

    Rühren Sie dann 1 EL Fruchtzucker dazu und lassen Sie die Mischung eine weitere Stunde stehen.

    Dann absieben und in eine Flasche füllen.

    Verwendung:

    Nehmen Sie zweimal am Tag vor den Hauptmahlzeiten ein Schnapsglas des Rosmarin-Salbei-Rotwein-Elixiers ein.

Sonstige Hausmittel und Rezepte

  1. Galgant bei leichten Herzstauungen und bei Kurzatmigkeit

    Der Galgant wurde schon von Hildegard von Bingen verwendet und hat eine gute Wirkung bei Herzstauungen, die im Zusammenhang mit Kurzatmigkeit auftreten. Nehmen Sie dazu 6 g Galgantwurzel und circa 12 g Majoran- und Selleriesamen in Pulverform. Hinzu kommen noch ungefähr 4 g weißer Pfeffer. Diese sollte man dann in ungefähr 400 g Honig einrühren und langsam in einem Wasserbad erwärmen.

    Dieses Gemisch wendet man als Kur für 4 - 6 Wochen an. Während dieser Zeit nimmt man dreimal am Tag je einen halben Teelöffel davon zu sich.

  2. Bei Herzenge

    Bei Herzenge kann ein Tee aus Quecke und Herzgespann helfen.

    Nehmen Sie dazu ungefähr 50 g Herzgespann und jeweils 30 g Melissenkraut, Queckenwurzel, Königskerzenblüten, Gänsefingerkraut und Arnikablüten. Von dieser Mischung nehmen Sie zwei Esslöffel, die Sie mit einem halben Liter Wasser überbrühen und für circa 15 min lang ziehen lassen. Danach wird abgesiebt.

    Diesen Tee kann man als Kur über vier Wochen lang zu sich nehmen.

  3. Bei Bluthochdruck hilft Arnika und Mariendistel

    Verwenden Sie dazu 30 g Samen der Mariendistel und 30 g Ehrenpreis, dazu je 20 g Melisse, Johanniskraut und Arnikablüten. Von dieser Mischung werden zwei Esslöffel mit einem halben Liter kochendem Wasser überbrüht und für ungefähr 15 min lang ziehen gelassen. Danach wird abgesiebt.

    Einen solchen Tee kann man über den Tag verteilt trinken, dies für sechs Wochen lang.

  4. Blutdrucksenkend und herzentlastend

    Die Mistel hat eine blutdrucksenkende und herzentlastende Wirkung. Man kann aus ihr einen Tee herstellen, der besonders bei älteren Menschen wirkt. Nehmen Sie dazu einen Teelöffel Mistel, den Sie mit einer Tasse kaltem Wasser übergießen und dann 12 Stunden lang ziehen lassen. Danach wird abgesiebt. Von diesem Tee trinkt man zwei Tassen pro Tag lauwarm und schluckweise.

  5. Bei Herzdruck und Bauchdruck

    Eine Teemischung aus Kümmel und Quendel kann bei Herzdruck und Bauchdruck helfen.

    Nehmen Sie dazu 10 g Kümmel, 15 g Quendel, dazu je 30 g Herzgespann und Gänsefinger und 15 g Ysop. Nehmen Sie von dieser Mischung zwei Esslöffel, die Sie mit einem halben Liter Wasser überbrühen und für 15 min lang ziehen lassen. Danach wird abgesiebt.

  6. Bei Herzschwäche hilft Weißdorn

    Nehmen Sie dazu einen Teelöffel getrocknete Weißdornblüten, die Sie mit einer Tasse heißem Wasser überbrühen. Dann für 10 min ziehen lassen und danach absieben. Nach Belieben kann mit Honig gesüßt werden. Man kann dies als Kur für sechs Wochen lang, pro Tag zwei Tassen, einsetzen.

  7. Altershusten

    Bei älteren Menschen tritt manchmal eine Form des Hustens auf, den man Altershusten nennt. Dieser Altershusten sollte unbedingt von einem Arzt untersucht werden, bevor man sich selbst mit Heilkräutern behandelt, da sonst die Gefahr einer chronischen Bronchitis besteht.

  8. Bei Altershusten hilft Thymian und Eukalyptus

    Ein Tee aus Thymian und Eukalyptus hilft bei Altershusten und bei bronchialem Asthma. Das folgende Rezept ist schon uralt.

    Nehmen Sie dazu je eine Handvoll Blätter von Thymian und Eukalyptus, geben Sie dazu je zwei Esslöffel Blätter vom Salbei und Holunderblüten. Übergießen Sie dann einen Teelöffel dieser Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen Sie dies 15 min lang ziehen. Danach wird abgesiebt. Trinken Sie bis zu sechsmal am Tag eine Tasse dieser Mischung.

  9. Bei Altershusten hilft Veilchenwurzel

    Ein Tee mit Veilchenwurzel kann den Altershusten lindern. Vermischen Sie dazu 20 g Veilchenwurzeln, je 5 g zerstoßene Anis- und Fenchelfrüchte, geben Sie dazu 10 g Primelblüten und 15 g Lungenkraut.

    Übergießen Sie einen Esslöffel dieser Mischung mit einem halben Liter kochendem Wasser, lassen Sie alles 15 min lang ziehen und sieben Sie dann ab. Nach Belieben kann mit Honig gesüßt werden. Von diesem Tee sollte man pro Tag zwei Tassen trinken.

  10. Bei Appetitlosigkeit hilft Tausendgüldenkraut

    Ein Tee aus Tausendgüldenkraut schmeckt sehr bitter, hilft aber bei Appetitlosigkeit und bei Verdauungsbeschwerden. Dieser Tee sollte kalt ausgezogen hergestellt werden. Nehmen Sie dazu einen Teelöffel Tausendgüldenkraut und setzen Sie ihn mit einer Tasse kaltem Wasser an. Danach 10 Stunden stehen lassen und schließlich absieben. Man sollte vor den Mahlzeiten eine Tasse dieses Tees trinken.

    Bitte beachten Sie, dass dieser Tee nicht bei Menschen mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt werden sollte.

  11. Gegen Arthroseschmerzen hilft Cayennepfeffer und Kampfer

    Kampfer und Cayennepfeffer mildern Schmerzen in den Gliedmaßen. Nehmen Sie dazu 2 g Cayennepfeffer, 8 g Olivenöl und 16 g Kampferessenz. Vermischen Sie dies gut miteinander, lassen Sie es für drei Tage am Fenster stehen, so dass Hautreizungen vermieden werden, und erhitzen die Mischung schließlich in einem Wasserbad. Danach wird abgesiebt. Reiben Sie die schmerzenden Gelenke mit dieser Ölmischung ein, dies kann auch mehrmals am Tag geschehen.

  12. Fingerarthritis - Arthritis in den Fingern

    Bei Fingerarthritis kann die Esche besondere Hilfe geben. Nehmen Sie dazu drei Handvoll Blätter der Esche, die Sie in einem halben Liter Wasser für circa 5 min lang aufkochen. Danach sieben Sie ab. Geben Sie die so erwärmten Blätter auf die Hände.

  13. Zur Schmerzlinderung bei Arthritis

    Hier hat sich das Auflegen eines Heublumensacks bewährt. Nehmen Sie dazu einen Leinensack, und füllen Sie ihn mit Heublumen auf. Dieser Sack wird für 15 min lang in kochendem Wasser aufgekocht und ziehen gelassen. Danach wird das Wasser gut herausgepresst und der Sack in ein Tuch eingeschlagen. Danach wird der Heublumensack auf die schmerzenden Stellen gegeben und mit einer Binde fixiert. Dort verbleibt er so lange, bis er kalt geworden ist.

  14. Schlaflosigkeit

    Bäder mit Kamille oder Lavendel sind altbekannte Mittel bei Schlaflosigkeit. Nehmen Sie dazu sechs Tropfen Öl der Kamille oder des Lavendels und geben Sie diese in warmes Badewasser. Baden Sie dann eine viertel Stunde darin.

  15. Schlaflosigkeit bei älteren Menschen

    Vorbereitend für den Schlaf hat sich folgendes Rezept bewährt: Nehmen Sie einen Esslöffel Weidenröschenblätter, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und für 5 min ziehen lassen. Danach wird abgesiebt. Trinken Sie davon ungefähr eine halbe Stunde, bevor Sie zu Bett gehen, eine Tasse, möglichst schön warm.

  16. Prostatabeschwerden

    Prostatabeschwerden treten bei Männern über 50 Jahren häufig auf. Eine geschwollene oder entzündete Prostata kann zu Problemen bei der Harnentleerung führen. Meist ist eine Vergrößerung der Prostata gutartig, man sollte sie aber dennoch auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen. In seltenen Fällen muss eine Wucherung in der Prostata operativ entfernt werden. Aber auch Hausmittel können die Beschwerden mildern.

  17. Bei Prostatabeschwerden hilft Brennnessel und Birke

    Ein Tee aus Brennnessel und Birke ist stark wassertreibend und kann daher bei Prostatabeschwerden empfohlen werden.

    Nehmen Sie dazu 20 g Blätter der Brennnessel, 10 g Birkenblätter, 10 g Bohnenschalen, 10 g Löwenzahnwurzeln zusammen mit dem Kraut, 10 g Schachtelhalm und 30 g Weidenröschen. Zwei Esslöffel dieser Mischung werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und für 10 min ziehen gelassen. Danach wird abgesiebt. Trinken Sie diesen Tee kurmäßig für vier Wochen, täglich zwei Tassen.

    Bitte beachten Sie: wassertreibende Tees darf man nicht über einen längeren Zeitraum anwenden. Zu den wassertreibenden Mitteln gehören unter anderem die Quecke, Schachtelhalm, Vogelwüterich, Bärentraube, Brennnessel, Birke, Goldrute, Rebstöcke und Hauhechel.

  18. Goldrute lindert Prostatabeschwerden

    Ein Tee aus Goldrute hilft bei Prostatabeschwerden, bei denen zusätzlich eine Bereitschaft zu einer Entzündung vorhanden ist. Nehmen Sie dazu zwei Teelöffel Goldrutenkraut und überbrühen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser. 10 min lang ziehen lassen, danach absieben. Trinken Sie über den ganzen Tag verteilt 2 - 3 Tassen davon.

  19. Heidekraut lindert Prostatabeschwerden

    Nehmen Sie dazu zwei Esslöffel Heidekraut, die Sie mit einem halben Liter Wasser überbrühen und für 15 min ziehen lassen. Danach wird abgesiebt. Trinken Sie davon bis zu drei Tassen pro Tag.

  20. Bei Prostatawucherungen hilft das Weidenröschen

    Dies ist ein uraltes Rezept, das man bei Prostatawucherungen einsetzen kann. Angeblich ist es ein Wundermittel der Sinti und Roma.

    Nehmen Sie dazu einen gehäuften Esslöffel der Stängel, Blüten und Blätter des Weidenröschens, überbrühen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen Sie das dann für 10 min ziehen. Danach wird abgesiebt. Geben Sie vor dem Trinken noch ein paar Tropfen Brennnesseltinktur hinzu. Trinken Sie davon am Morgen und am Abend je eine Tasse.

  21. Wenden Sie sich bei allen Krankheiten erst an einen Arzt, bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln!




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Letzte Änderung am Dienstag, 8.7.2014, 14:51:16 Uhr