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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Hauhechel

Die Hauhechel (Ononidis spinosa) hilft gegen eine Blasenentzündung. Dazu verwendet man Nieren- und Blasentees.


Schon im Altertum bekannt

Schon im Altertum hatte die Hauhechel eine medizinische Anwendung, so setzte man sie z.B. bei Nierensteinen ein. Wie man heute weiß, war dies gar nicht so falsch. Denn die Inhaltsstoffe der Pflanze werden heute als harntreibendes Mittel und zur Reinigung des Blutes eingesetzt.

Man setzte die Hauhechel außerdem bei Beschwerden wie Mundgeruch, oder auch innerlichen Feigwarzen oder wegen ihrer entwässernden Wirkung ein.

Bei der Herstellung eines Tees sollte man darauf achten, dass das Wasser nicht kocht, da sich das in der Pflanze enthaltende Saponin sonst verflüchtigt und die Wirkung verloren geht.

Geschichten um die Hauhechel

Der Name Hauhechel kommt wahrscheinlich daher, dass er von den Bauern nur mit großer Mühe ausgegraben werden kann. Die Bauern verwendeten deshalb eine "Haue", also einer Art Hacke oder Schaufel, zum Ausgraben, weil sie fürchteten, ihre wertvollen Pflüge damit zu beschädigen.

Die Hauhechel ist eines von den führnehmsten Stein-Kräutern, so den Harn und Stein bey Menschen und Vieh austreibet...

Aus einem alten Kräuterbuch


Wirkung und Anwendung von Hauhechel

  1. Blasen- und Harnröhrenentzündungen
  2. Blasen- und Nierensteine
  3. blutendes Zahnfleisch
  4. Ekzeme
  5. Gelenkrheuma
  6. Gicht
  7. Nierenbeckenentzündungen
  8. Nierengrieß
  9. Wassersucht
  10. Zahnschmerzen

Ernten und trocknen

Man sammelt die Wurzel im Frühjahr oder im späten Herbst.

Dazu gräbt man sie aus der Erde aus, wobei man aufpassen sollte, sich nicht an den Dornen zu verletzen.

Danach reinigt man die Wurzel und schneidet sie in kleine Stücke.

Zur Trocknung werden die Wurzelstöcke mit einer Schnur zusammengebunden und an einem gut belüfteten, warmen und nicht zu feuchten Platz aufgehängt. Man kann die Wurzeln auch im Ofen bei maximal 40 °C trocknen.

Nach dem Trocknen werden die Wurzeln in einer Dose gelagert.

Wenn Sie Blätter und Blüten sammeln wollen, sollten Sie ebenso auf die Dornen aufpassen, denn diese hinterlassen fiese Wunden, die nur schwer abheilen.


Übersicht



Volksnamen

Harnkraut, Heudorn, Stachelkraut, Großmausohrwurzel, Magenputzer, Ochsenbrech, Weiberkrieg, Weiberzorn, Hohachl, Hechelkraut


Übersicht

Blütezeit

Von April bis in den Juni


Verwendete Pflanzenteile

Verwendung findet die Wurzel


Wirkstoffe

Isoflavonoide, Ononin, Lectine, Flavonoide, Saponin, ätherisches Öl


Rezepte und Anwendungen



Zahnschmerzen

Kochen Sie drei Esslöffel Hauhechelwurzeln mit einem halben Liter Apfelessig auf. Verdünnen Sie dies mit Wasser und spülen Sie damit Ihren Mund. Und natürlich: ab zum Zahnarzt!


Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!
Mehr Rezepte mit Hauhechel

Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Sollten Sie unter Ödemen aufgrund einer eingeschränkten Herztätigkeit oder auch einer eingeschränkten Nierentätigkeit leiden, dürfen Sie keine Durchspülungstherapie mit Hauhechel durchführen.







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