Malve
(Malva sylvestris)

 
Malve
Malve

Kein geringerer als Dioscurides gab der Malve ihren Namen, denn der nannte die Pflanze "malakos", was so viel wie weich bedeutet. Er deutete damit die erweichende Eigenschaft der Malve an.

Die in den Blüten enthaltenen Schleimsoffe setzt man auch heute noch in Mundwässern und in Gurgelmitteln ein.

Die Pflanze, die 40 bis 100 cm groß wird, hat hellrote oder violette Blüten und einen behaarten Stengel. Verwendet werden die Blätter und die Blüten der Pflanze, aber auch die Wurzeln. Die Sammelzeit ist zwischen Juli und August.
Nach dem Sammeln sollte man die Pflanze in einem gut belüfteten Raum trocknen.

Wilde Malve
Malve

Geschichtliches und Sagen um die Malve

Die Malvensamen galten bei Frauen als ein sehr starkes Aphrodisiakum.

Früher verwendete man die Malve als Schwangerschaftstest: Eine Frau urinierte auf die Malve. Wenn diese Malve nach einigen Tagen verdorrte, war die Frau nicht schwanger.


Volksnamen
Hasenpappel, Käskraut, Käsepappel, Käseköpfe, Katzenkäse, Krallenblume, Päppel, Poppel, Stoppelkraut, Übersehende Malve, Wessig, Zuckerplätzchenkraut

Wo findet man Malve: Waldränder, Ödland, Äcker

Wirkung und Anwendung von Malve

Rezepte mit Malve


Heilkräuter-Verzeichnis

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