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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Mehr zum Meerrettich

Der Meerrettich ist eine mehrjährige Wurzelpflanze, die in den westlichen Regionen Asiens und in Europa heimisch ist. Der Meerrettich hat eine lange, weiße Knollenwurzel, die zu einem 60 bis 100 cm hohen Stiel führt.

Der Stamm der Pflanze erscheint im zweiten Jahr ihres Lebens.

Man vermehrt den Meerrettich durch Wurzelteilung. Sobald die Stecklinge eingepflanzt sind, wachsen sie schnell und breiten sich großflächig aus. Die Meerrettichpflanze vermehrt sich im Überfluss und vermehrt sich Jahr für Jahr.

Getrocknete, pulverisierte Wurzeln dieser Heilpflanze bilden die Grundlage mehrerer auf dem Markt erhältlicher pflanzlicher Produkte. Sobald die ausgegrabenen Wurzeln gereinigt und zerrieben werden, setzen sie eine Vielzahl intensiver ätherischer Öle frei. Deswegen sollte es selbstverständlich sein, sie möglichst schnell zu verarbeiten oder wenigstens kühl und in einem luftdichten Glas aufzubewahren.

Anwendungsbeispiele

Wenn Sie ein wenig der frischen zerriebenen Meerrettichwurzeln in ein gutes Massageöl geben und eine viertel Stunde ziehen lassen, können Sie hochbelebende Massagen damit durchführen. Ein solches Öl hilft auch bei Muskelschmerzen sowie Muskelkater.

Darüber hinaus unterstützt kann zerriebener in Apfelessig das Hautbild verbessern und sämtliche Hautflecken und Hautunreinheiten entfernen.

Meerrettichessig ist außerdem eine besondere Haarwäsche.

Um einen guten Meerrettichessig herzustellen, geben Sie die zerriebenen Wurzeln in Apfelessig und lassen dies zehn Tage hell und sonnenverwöhnt stehen. Danach absieben und in ein luftdichtes Glas geben.

Bevor Sie den Meerrettichessig auf die Haut auftragen, geben Sie ihm die gleiche Menge Wasser hinzu!

Meerrettichwurzeln können außerdem auch mit Milch zur Gesichtsbehandlung vermischt werden.

Die in den Meerrettichwurzeln enthaltenen Wirkstoffe helfen dabei, dass die Gesichtshaut strahlender wird.

Zur Herstellung geben Sie 1Eßl frischer Meerrettichwurzel in eine Tasse Buttermilch.. Dann 30 Minuten stehen lassen und danach absieben. Tragen Sie die Flüssigkeit auf das Gesicht auf.

Eine viertel Stunde einwirken lassen, dann kalt abspülen.

Ein Kräutertee mit Meerrettich

Einen belebenden Kräutertee können Sie aus frisch zerriebenen Meerrettichwurzeln zubereiten.

Ein solcher Tee unterstützt uns dabei, wenn wir im Winter immer frieren oder wenn ältere Personen immer ein Gefühl der Kälte in den Händen oder den Füßen haben, weil die Durchblutung nicht mehr optimal ist.

Geben Sie einen Esslöffel geriebener Ingwerwurzeln und Meerrettichwurzeln in einen Liter kochendes Wasser. Den Tee abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben.

Wer will, kann noch etwas Limettensaft hinzu geben, damit es besser schmeckt.

Trinken Sie diesen Tee über den Tag verteilt, möglichst warm.

Verwendete Pflanzenteile

Man verwendet die Wurzeln und die Blätter der Pflanze.

Obwohl Meerrettich in unserer Zeit als therapeutisches Heilkraut unterschätzt wird, hat diese Heilpflanze einige Heilungsmerkmale.

Der Meerrettich belebt die Verdauung, indem er die Absorption von Nahrung steigert, die Sekretion von Magensäften wird gesteigert sowie der Appetit gebessert.

Darüber hinaus ist der Meerrettich ein wirksames wassertreibendes sowie schweißtreibendes Heilkraut.

Deshalb ist die Anwendung bei Fieber, Erkältungsbeschwerden und Grippe hilfreich.

Zudem hat dieses Heilkraut schleimlösende Eigenschaften und wirkt sanft antibiotisch. Es hilft so gegen Infekte der Luftwege wie auch der Harnwege.

Bei äußerlicher Verwendung kann eine mit der Meerrettichwurzel hergestellte Packung die Auswirkungen von Frostbeulen mildern.

Unerwünschten Nebenwirkungen

Der Verzehr extrem hoher Mengen kann zu Übelkeit und Brechreiz oder übermäßigem Schwitzen führen. Sobald Sie dieses Heilkraut direkt auf die Haut auftragen oder sofern sie es in Ihren Augen bringen, kann es zu Irritationen und starkem Brennen kommen.

Der übermäßige Verzehr von Meerrettich kann zu Durchfall führen, da er die Schleimhäute reizt. Deswegen sollten Kinder als auch Personen, die an Nieren-, Magen- oder Darmproblemen leiden, den Verzehr von Meerrettich besser sein lassen.

Dieses Heilkraut enthält außerdem Verbindungen, die der Produktion von Hormonen in der Schilddrüse im Weg stehen können.

Menschen mit Schilddrüseproblemen sollten dieses Heilkraut vermeiden.

Es ist nicht anzuraten, Haustiere oder Rinder mit Meerrettichblättern zu füttern, da dies tödliche Folgen haben kann.

Meerrettich
Meerrettich




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