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Das Kräuter-Verzeichnis

Die Angelika als Frauenkraut

Die Angelika ist seit jeher bekannt dafür, dass sie gut für die Verdauung ist, dass sie die Produktion der Verdauungssäfte anregt, dass sie die Fruchtbarkeit steigert, dass sie Verkrampfungen lösen kann, dass sie die Galleflüssigkeit treibt, außerdem, dass sie Narben und Zysten rückbilden kann.

In der Wurzel der Pflanze findet man unter anderem ätherische Öle, Harze, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sistosterol und Furanocumarine.

In der Frauenheilkunde ist die Angelika, die man auch unter dem Namen Engelwurz kennt, den meisten Menschen eher nicht bekannt. Vielmehr kennt man den Engelwurz wahrscheinlich aus Verdauungsschnäpsen, wie zum Beispiel dem er Averna oder vielleicht auch dem Melissengeist.

Ein Tee, den man aus den Wurzeln herstellt, erwärmt den ganzen Körper, außerdem regt er die Verdauung sehr stark an.

In der Pflanzenheilkunde gilt die Angelika als eine sogenannte aromatische Bitterpflanze, die man überwiegend bei Verdauungsbeschwerden oder auch bei Völlegefühl einsetzt.

Traditionell wird die Pflanze aber auch verwendet, um die Kraft der Sonne in den Körper und speziell in den Unterleib einzubringen.

Etwas weiter in Richtung Frauenheilkunde geht hier schon die chinesische traditionelle Medizin, die die Angelika verwendet, um Unfruchtbarkeit, Impotenz oder Frigidität zu behandeln. Der Engewurz gilt hier als Pflanze, die den Bauchraum erwärmt, die die Empfängnisfähigkeit stärkt, die den Eisprung anregt und die auch beim Mann die Keimdrüsen stimuliert. Tatsächlich kennt man hier die Angelika also nicht nur als Frauenkraut, sondern auch als "Männerkraut ", das die Bildung gesunder Spermien begünstigt.

Doch zurück zu den Frauen

Schon der allseits bekannte Paracelsus hat im Mittelalter darauf hingewiesen, dass die Pflanze die Kraft der Sonne in sich trägt, die dafür verantwortlich ist, dass auf unserem Planeten Leben überhaupt möglich ist. Und so wie die Sonne das Leben auf dem Planeten ermöglicht, ermöglicht die Kraft der Sonne in unserem Körper, neues Leben entstehen zu lassen.

Die Angelika ist also eine der Pflanzen, die man verwenden kann, wenn man sich Kinder wünscht.

Die Angelika wird außerdem empfohlen, wenn es um das Thema Zysten oder Narben im Bauchraum geht. Die Wirkstoffe der Heilpflanze sorgen dafür, dass diese sich zurückbilden. Auch wenn die Eileiter verklebt sind, kann diese Pflanze helfen, besonders wenn man sie kurmäßig verwendet.

Erwähnenswert ist auch, dass die Angelika helfen kann, wenn man in der Periode unter Krämpfen leidet.

Sie hat eine krampflösende Wirkung und kann so bei den typischen Regelbeschwerden helfen. Idealerweise trinkt man einen Tee schon einige Tage, bevor die Blutung eintritt. Wenn man sich besonders viel Gutes tun will, mischt man noch Frauenmantelkraut, Schafgarbe und Gänsefingerkraut zu jeweils gleichen Teilen dazu.

Wenn eine Frau die Wechseljahre kommt, hilft die Pflanze, dass die Verdauung in Schwung bleibt.

Und: sie ist sehr wichtig dafür, dass der Körper möglichst viele Spurenelemente aus der Nahrung ziehen kann, wodurch Osteoporose vorgebeugt wird.

Ein Tee gegen Zysten

Sie benötigen dafür

jeweils 40 g Angelikawurzel und Zinnkraut

jeweils 25 g Gänsefingerkraut und Frauenmantelkraut

jeweils 15 g Majoran und Kardobenedikte

Mischen Sie all die Kräuter miteinander gut durch und geben Sie davon dann zwei Teelöffel auf eine Tasse Tee.

Diesen Tee lassen Sie eine Viertelstunde lang ziehen, danach sieben Sie ihn ab und trinken ihn.

Dieser Tee sollte kurmäßig über bis zu acht Wochen getrunken werden, jeweils bis zu vier Tassen am Tag, wenn man unter sogenannten funktionellen Zysten leidet. Danach sollte man zwei Wochen Pause machen und kann dann jeden Tag eine bis zwei Tassen davon trinken.

Ein Tee für den Eisprung

Sie brauchen für diesen Tee

jeweils 40 g Angelikawurzel, Beifuß und Damiana

jeweils 25 g Rosmarin und Eisenkraut

Mischen Sie die Kräuter gut miteinander und geben Sie dann davon zwei Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie diesen Tee eine Viertelstunde lang ziehen und sieben Sie ihn dann ab. Trinken Sie nach dem Ende der Periode bis zum errechneten Eisprung hin jeweils bis zu drei Tassen am Tag davon.

Diese Teemischung hat eine erwärmende Mischung auf den Bauchraum und wirkt zudem anregend auf die Hypophyse. Diese Teemischung ist deshalb eine relativ bekannte "Kinderwunsch-Mischung".

Angelika ernten

Graben Sie die Wurzel im Frühjahr oder Herbst aus, idealerweise bei abnehmendem Mond.

Seien Sie aber bitte so fair, dass Sie nur kleine Mengen ernten, da Wildbestände dieser Pflanze immer weiter zurück gehen. Wenn möglich, weichen Sie bitte auf kaufbare Produkte aus!

Vorsicht

Die Angelika Wurzel enthält Substanzen, die empfindlich gegenüber Sonnenstrahlen und anderen energetischen Strahlen macht. Besonders betroffen sind Helm heutige Menschen und Menschen mit roten Haaren. Wenn Sie also Angelika verwenden, meiden sie die Sonne oder gehen auch nicht ins Solarium.

Während einer Schwangerschaft sollte die Angelika nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Engelwurz - Angelika
Engelwurz - Angelika

Engelwurz - Angelika
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Engelwurz - Angelika
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Letzte Änderung am Dienstag, 4.7.2017, 10:56:50 Uhr



Wissenschaftliches zur Angelika

Die Kommission E und die ESCOP empfehlen die Angelika bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, z. B. gegen Völlegefühl oder Appetitlosigkeit.









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