Das Heilkräuter-Verzeichnis

Wie Sie Ihre Abwehrkräfte mit diesen 5 Kräutern natürlich kräftigen


Diese Kräuter sollten Sie während der kälteren Jahreszeiten beim Kochen öfters mit einfließen lassen und sie als Tee trinken, um Ihre Abwehrkräfte zu steigern:



Sauerampfer

Die gesundheitlichen Eigenschaften des Sauerampfers waren schon in der Antike bekannt.

Er glänzt durch seinen säuerlichen und zugleich würzigen Geschmack. Sie können ihn im Salat genießen oder einen Tee daraus herstellen. Der Sauerampfer enthält viel Vitamin C, er wirkt immunstärkend als auch blutreinigend.


Vitamin C kennen viele Menschen schon gegen Schnupfen und Erkältungen, und im Sauerampfer ist schon in einer Tasse davon die empfohlene Tagesmenge enthalten. Das Immunsystem wird angeregt, gegen Krankheitserreger vorzugehen, die Anzahl weißer Blutkörperchen steigt an. Das Vitamin C kann auch Schwellungen abklingen lassen, es beugt Skorbut vor, und es soll sogar gegen Schmerzen helfen, wenn man es regelmäßig nimmt. Übrigens: Viel hilft hier nicht viel! Das überschüssige Vitamin C, das der Körper nicht umwandeln kann, wird ausgeschieden. Es bringt also nichts, sich mit Vitamin C vollzupumpen!


Der Sauerampfer wirkt zudem entzündungshemmend als auch schleimlösend. Da der Sauerampfer jedoch Oxalsäure enthält, sollte man ihn nicht in größeren Mengen zu sich nehmen, da er sonst giftig wirken kann oder Nierenschäden verursachen kann. Zudem entzieht der Sauerampfer dem Körper Kalzium, was besonders bei älteren Menschen dazu führen kann, dass sie sich leichter Knochen brechen können.




Der Thymian

Der Thymian in für seine heilende Eigenschaften besonders bekannt – und für seinen Geschmack als Gewürz.

Er enthält viel Zink als auch ätherische Öle, die speziell in der Lunge und den Schleimhäuten gegen Bakterien wirken. Deswegen ist er als Heilpflanze äußerst nützlich bei Erkältungsbeschwerden als auch bei Atemwegsinfekten.


Die darin enthaltenen Gerbstoffe und Bitterstoffe wirken gemeinsam mit den ätherischen Ölen für eine gesunde Verdauung, die wiederum relevant für ein starkes körpereigenes Immunsystem ist.




Ein Thymiantee gegen Husten

Sie brauchen dazu

1 EL Thymiankraut

1 Tasse heißes Wasser

Honig zum Süßen


Das Kraut zerkleinern und in das Wasser geben, 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben.

3 x täglich 1 Tasse schluckweise trinken. Bei Husten den Tee nach Belieben mit Honig süßen.





Koriander

Die Blätter nutzt man als Kraut, die Samen als Gewürz. Koriander ist eine entscheidende Zutat für Currypulver und Pasten. Tipp: Die Samen verströmen einen wohltuenden Geruch und wirken stark antibakteriell. In Asien setzt man Koriander gegen Kopfschmerzen und Bindehautentzündung ein.


Die meisten Menschen kennen den Koriander also zumeist als Kraut für die Küche, besonders für die asiatische Küche.


Der Koriander ist allerdings auch eine der ältesten Heilpflanzen der Welt.

Seine Wirkstoffe wie ätherische Öle, Cumarine, Phenolsäuren und Sterole helfen gegen Bakterien. Laut Studien kann er in unserem Körper tatsächlich auch wie ein natürliches Antibiotikum wirken und deshalb als Mittel für die Immunstärkung angewandt werden.







Salbei

Bereits die botanische Bezeichnung des Salbeis sagt das Wesentliche über seine Heilwirkung auf den Körper aus. Der lateinische Name „Salvia officinalis“ bedeutet so viel wie „heilen“.

Durch seine Wirkstoffe wie zum Beispiel den ätherischen Ölen ist der Salbei ein gutes Mittel gegen Entzündungen.

Gerade bei Halsschmerzen, Verdauungsstörungen als auch gegen starkes Schwitzen kennen ihn auch heute noch viele Menschen.

Doch Vorsicht: In großen Dosen und zu hoch konzentriert kann Salbei wegen des enthaltenen Thujon Herzrhythmusstörungen, Schwindelgefühl oder Muskelkrämpfe verursachen.





Ginseng

In der asiatischen Naturmedizin kennt man Ginseng als Stärkungsmittel, um den Körper vor Krankheitserregern zu beschützen.


Dem Ginseng werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. So soll er unser körpereigenes Immunsystem kräftigen, gegen Müdigkeit helfen, vor Stress schützen. Aufgrund seiner antientzündlichen und antioxidativen Eigenschaften, welche auf seine Wirkstoffe wie Ginsenoside oder ätherische Öle zurückzuführen ist, wird der Ginseng in zahlreichen medizinischen Anwendungsgebieten angewandt.


Weil die Wirkstoffe allerdings die Blutgerinnung beeinflussen könnten, sollten Sie eine regelmäßige Einnahme von einem Arzt absegnen lassen, falls Sie zum Beispiel hohen Blutdruck haben.


Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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