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Das Kräuter-Verzeichnis

Kräuter mit aphrodisierender Wirkung

In den Jahrhunderten, in denen die Heilkraft der Kräuter untersucht und dokumentiert wurde, zeigte sich auch eine Wirkung, die mit der Gesundheit im engsten Sinne nichts zu tun hat: Es gibt Kräuter, die die Lust steigern sollen und dies auch tatsächlich tun.

Kräuter, die auch heute noch als luststeigernd gelten, waren meist schon in der Antike bzw. im Mittelalter bekannt, oftmals entstammt dieses Wissen auch aus Geschichten und Sagen, die aus diesen Zeiten überliefert wurden. Zu den Kräutern, die auch heute noch als luststeigernd gelten, zählen u. a. Kalmus, Fenchel und Anis genauso wie Knoblauch, Vanille, Hafer und Petersilie. Vanille war übrigens früher in Klöstern verboten, da sie angeblich zur Unkeuschheit verführte. Petersilie soll z. B. schon den Nymphen in der "Odyssee" von Homer gedient haben, um Odysseus zu verführen. Tatsächlich ist heutzutage bekannt, dass in Petersilie das ätherische Öl Apiol enthalten ist, das bei Männern eine potenzsteigernde Wirkung hat.

Da die Lust auch viel mit Geruch zu tun hat, kann man vielleicht verstehen, dass besonders viele intensiv duftende Pflanzen als luststeigernd gelten, so z. B. die Vanille, Muskatnuss oder Fenchel. Der enthaltene Stoff, das Estragol, ist übrigens auch in Anis, Estragon, Basilikum und Zitronengras enthalten.

Ingwer, Chili, Senf und Zimt sind weitere Vertreter aus der Pflanzenwelt, die den Körper, Geist und Seele anregen, und zwar in erotischer Hinsicht.

Dunkelblaue Wacholderbeeren galten, in Wasser eingeweicht, als das Viagra des Mittelalters. Oder anders: Wer sein flaues Liebesleben in Schwung bringen will, sollte es mit "Liebesringen im heißen Currybad" versuchen - ein duftendes Mahl, das die Triebe bei Mann und Frau weckt, so ein Tipp aus dem alten Indien.

Generell galt und gilt immer noch: Scharfes Essen macht scharf. Das Blut fließt nach einem scharfen Essen heiß in den Adern. Deswegen sind natürlich auch "Scharfmacher" wie Chili und Pfeffer in die Liste der luststeigernden Kräuter aufzunehmen. Tatsächlich schlägt nach dem Verzehr das Herz schneller, und die Durchblutung wird besonders gefördert.

Weitere Kanditaten für die Liste der aphrodisierenden Pflanzen sind Safran, Ingwer, Myrrhe und Hanf (Cannabis indica), Koriander, Kürbiskerne, Ginkgokerne und Kakao, aber auch Früchte wie Granatäpfel oder Erdbeeren.

Etwas exklusiver ist der Trüffel, der nicht in jeder Küche aufzutreiben ist, jedoch an dieser Stelle nicht unterschlagen werden darf. Durch seine Menge an Mineralien und Proteinen belebt der Trüffel die Sinne. Reich an Mineralien und Nährstoffen ist allerdings auch der Honig, bei dem man nicht so tief in die Tasche greifen muss.

Zu guter Letzt muss man auch noch sagen, dass wie immer, wenn es um so nicht direkt messbare Größen wie hier die Lust und die Steigerung derer geht, es auch immer ein bisschen darauf ankommt, ob man daran glaubt oder nicht.

Sicher wird eine Frau empfänglicher für das romantische Werben eines Mannes, wenn dieser die Lieblingsblumen zusammen mit Liebesschwüren überreicht. Der Erfolg des Werbens wird aber bestimmt nicht alleine den Blumen zugeschrieben werden können...





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Letzte Änderung am Montag, 21.7.2014, 08:15:22 Uhr