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Das Kräuter-Verzeichnis

Der Löwenzahn als Frauenkraut

Der Löwenzahn trägt eine Reihe weiterer Namen, zum Beispiel Kuhblume oder Milchblume.

Laut Signaturenlehre gehört die Pflanze mit ihren gelben Blüten zu den Pflanzen, die gegen Gelbsucht helfen sollen und die man besonders im Bereich der Leber und Galle einsetzt.

Der besonders bittere Geschmack der Wurzeln, die viele Bitterstoffe enthalten, als auch des weißen milchigen Saftes, weisen ebenfalls darauf hin, dass die Pflanze mit der Verdauung, hier mit der Galle, zu tun hat.

Der Löwenzahn als Frauenkraut
Der Löwenzahn als Frauenkraut

Der weiße milchigen Saft weist aber auch noch auf anderes hin, nämlich zum Beispiel auf die Muttermilch: früher war es bei Bauern schon bekannt, dass die Kühe mehr Milch geben, wenn man sie mit Löwenzahn füttert.

Der Löwenzahn ist außerdem wie eine Art Reinigungsmittel für alle Bauchorgane und hilft Frau und Mann dabei, den Körper zu reinigen, zum Beispiel nach zu viel Essen oder nach einer Belastung mit Giftstoffen. Oder nach einer Schwangerschaft, um den Körper nach der Geburt wieder zu reinigen.

Im Löwenzahn ist eine Reihe von Wirkstoffen enthalten, zum Beispiel Bitterstoffe, Triterpene, Carotinoide, Stigmasterol, Flavonoide, Glykolside und Schleimstoffe. Außerdem findet man in den Blättern die Vitamine A, C und D. Besonders in den Blüten findet man hohe Konzentrationen von Carotinoiden.

Laut Naturheilkunde ist die Pflanze seit jeher bekannt dafür, dass sie die Produktion von Gallensaft anregt, dass sie gut für die Verdauung ist, dass sie den Harn treibt und dass sie das Blut reinigt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass sie Krebs vorbeugt und entfettend auf den Körper wirkt.

Die Verwendung des Löwenzahn in der Frauenheilkunde

Immer mehr Menschen verwenden den Löwenzahn als essbares Kraut. Besonders nach einem langen Winter, wenn es kaum etwas frisches aus dem Garten gab, sind die zarten jungen Löwenzahnblätter eine willkommene Bereicherung des Speiseplans.

In der Erfahrungsmedizin kennt man den Löwenzahn daher seit jeher in Form einer Frühjahrskur, die dafür sorgt, dass die Fette und Giftstoffe, die man sich über den langen Winter und besonders zur Weihnachtszeit zugeführt hat, wieder ausgeschieden werden. Man macht sich dabei die galletreibende und harntreibende Wirkung des Löwenzahn zu Nutze. Außerdem regt der Löwenzahn die Verdauung an, wodurch zum Beispiel Fette leichter verdaut werden.

Man hat zum Beispiel herausgefunden, dass bei Tieren, denen man einen Monat lang jeden Tag Löwenzahn zu fressen gab, eine Gewichtsreduktion von bis zu 30 % eintrat. Wenn Sie also im Frühjahr regelmäßig Löwenzahn als Salat essen, so kann es durchaus sein, dass Sie etwas an Gewicht verlieren. Gleiches gilt auch nach einer Schwangerschaft, wenn Frau Gewicht verlieren möchte.

Das Lymphsystem

Die Lymphe, die unseren ganzen Körper durchziehen, sind dafür zuständig, dass Abfallstoffe aus den Zellen abgeleitet werden, wodurch der Körper gereinigt wird.

Nun hat man herausgefunden, dass der Löwenzahn eine positive Wirkung auf die Lymphe hat, er regt nämlich den Fluss der Lymphe an.

Die Ausleitung von Schadstoffen wird dadurch also erleichtert. Das hilft zum Beispiel, wenn man zu viele Schwermetalle im Körper hat oder nachdem man sehr starke Medikamente nehmen musste, wie zum Beispiel nach einer Krebstherapie. Nach einer Schwangerschaft kann der Löwenzahn hier helfen, Schlacken aus dem Körper auszuleiten.

Apropos Krebs: in der Pflanze sind auch Wirkstoffe enthalten, die inzwischen als krebsfeindlich angesehen werden. Dazu gehören unter anderen die Carotinoide, das sind Antioxidantien, die sogenannte freie Radikale im Körper unschädlich machen und so der Entstehung von Krebs vorbeugen. Der regelmäßige Verzehr von Löwenzahnblättern beugt also indirekt Krebs vor.

Überhaupt kennt die Naturmedizin den Löwenzahn schon seit langer Zeit als Mittel gegen Warzen und gegen Krebs.

Zum Thema Warzen sei gesagt, dass seit dem Mittelalter empfohlen wird, den weißen Saft des Löwenzahns regelmäßig auf Warzen aufzustreichen, damit diese verschwinden.

Eine Salbe gegen Mastopathie (eine Mastopathie ist eine gutartige Veränderung des Drüsengewebes der Brust), nach Brustkrebs, bei Zysten oder bei gutartigen Knoten in der Brust

Sie brauchen dafür

  1. ätherisches Rosenöl, acht Tropfen
  2. 20 g Bienenwachs
  3. 5 ml Braunwurz Urtinktur
  4. 8 ml Löwenzahn Urtinktur
  5. Lavendelöl, fünf Tropfen
  6. 25 g Wollwachs
  7. 100 ml Ringelblumenöl
  8. ätherisches Rosengeranienöl, fünf Tropfen

Salbe mit Löwenzahn
Salbe mit Löwenzahn

Geben Sie das Ringelblumenöl und die Wachse zusammen in eine Schüssel und erhitzen Sie dies in einem Wasserbad, bis alles geschmolzen ist und sich gut vermischt hat.

Nehmen Sie dann diese Mischung aus dem Wasserbad heraus und geben Sie unter ständigem guten Rühren alle anderen Inhaltsstoffe dazu.

Füllen Sie diese Masse dann noch warm in ein Döschen ab und lassen Sie sie ohne Deckel abkühlen.

Reiben Sie täglich bis zu zweimal die Brüste sowie die Achselhöhlen damit ein.

Eine Teemischung für den Darm, bei chronischen Verdauungsbeschwerden

Sie benötigen für diesen Tee jeweils

15 g Walnussblätter, Ringelblumenblüten und Ehrenpreis

20 g Löwenzahnwurzeln, Meisterwurz und Scharfgarbe

30 g Odermennig

Mischen Sie alles gut durcheinander und geben Sie davon zwei Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser. Lassen Sie diesen Ansatz 10 Minuten lang abgedeckt ziehen und sieben Sie danach ab.

Trinken Sie diesen Tee möglichst warm, dreimal am Tag.

Diese Teemischung kann man als Kur über sechs Wochen hinweg trinken, wenn man zum Beispiel nach der Gabe von Antibiotika eine gestörte Darmflora hat oder wenn man unter chronischen Verdauungsbeschwerden leidet.

Er eignet sich auch zur Darmsanierung.


Vorsicht

Es kann zu Allergien gegen Löwenzahn kommen.

Wenn Sie eine besondere Neigung zu Magengeschwüren haben, zur Gastritis oder wenn Sie generell einen Reizdarm haben, so klären Sie bitte vorher ab, ob Sie Löwenzahn nehmen sollten oder nicht.

Löwenzahn
Löwenzahn

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Letzte Änderung am Dienstag, 4.4.2017, 08:30:37 Uhr










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