Das Heilkräuter-Verzeichnis

Hausmittel und Tipps bei Ausschlag

Es gibt verschiedene Symptome, durch die sich ein Hautausschlag äußern kann. Manchmal bilden sich Blasen oder kleinere Pickel, manchmal zeigt sich eine Hautrötung und in den meisten Fällen leidet man unter einem unangenehmen Juckreiz.



Selbstverständlich liegt das erste Bestreben darauf, die Ursache oder den Auslöser des Ausschlags zu identifizieren, also welcher Stoff für den Körper unverträglich ist. Kann man dies aber alleine nicht mit Sicherheit sagen, so kann man zum Arzt gehen und dort einen Allergietest durchführen lassen.



So lange man noch dabei ist den Auslöser zu identifizieren, kann man verschiedene Hausmittel verwenden, um sich Hilfe zu beschaffen:
  1. Es ist hilfreich, wenn man einen Kamillentee zubereitet und damit die Hautpartien mit dem Ausschlag abwäscht.


  2. Man kann auch einen Brennnesselsud machen. In diesen wird ein Leintuch getränkt, welches man dann auf die entsprechenden Hautpartien legt. Dort lässt man es 30 Minuten lang einwirken und kann schließlich jede 2 Stunden ein frisches Tuch anbringen.


  3. Bekannt für seine Wirkung bei Hautausschlägen- und generell Hauterkrankungen ist Aloe vera. Man nimmt hier am besten eine Creme mit Aloe vera oder auch ein Aloe vera Gel und reibt damit die entsprechenden Hautpartien ein. Dabei sollte man darauf achten, dass in dem Mittel kein Parfüm enthalten ist, da dieses selbst wieder eine Hautreizung verursachen könnte.


  4. Man kann in einem Tuch ein bisschen Heilerde mit ein bisschen Wasser vermischen und dies so lange verrühren, bis man einen dicken Brei erhält. Dann legt man das Tuch mit dem Brei auf die juckenden Stellen. Man kann es dort auch nachts angebracht lassen.


  5. Nehmen Sie

    10g Ehrenpreis

    10g Stiefmütterchen

    10g Erdrauch

    10g Spitzwegerich

    10g Walnussblätter

    5g Schließgras

    5g Brennnessel

    5g Wermut

    5g Wacholderbeeren

    5g Birkenblätter

    5g Hirtentäschel

    5g Silbermantel

    5g Klettenwurzel

    5g Pockenholz

    5g Arnika



    Die Zutaten werden miteinander vermischt. Dann gibt man die gesamte Mischung in ein Einmachglas und übergießt sie mit einem Liter Apfelwein. Das Glas stellt man an einen warmen Ort, allerdings nicht wärmer als 20°C, und lässt es dort 2 Wochen lang ruhen. Anschließend kann man die Mischung abseihen. Man fügt nun noch ein bisschen Salizyl hinzu, um zu verhindern, dass der Apfelwein sauer wird.



    Die Einnahme erfolgt jeden Tag nach den Mahlzeiten, jeweils ein Esslöffel voll. Da heißt pro Tag nimmt man 3 Esslöffel zu sich. Abhängig vom persönlichen Geschmack kann man zuvor den Kräuterwein noch süßen.



  6. Nehmen Sie

    20g Ehrenpreis

    20g Erdrauch

    20g Storchenschnabel

    15g Pockenholz

    15g Quecke

    10g Wermut

    Die Zutaten werden miteinander vermischt. Dann nimmt man drei Esslöffel der Kräutermischung und gibt sie in einen Liter kaltes Wasser. Dies bringt man zum Kochen, lässt es 3 Minuten lang kochen und kann es anschließend abseihen.

    Pro Tag nimmt man einen Liter davon zu sich.



  7. Allgemein kann man sagen, dass sich Fettcreme hier empfiehlt. Auch in diesem Fall muss man darauf achten, dass keine Parfüm- oder Konservierungsstoffe enthalten sind, die die Haut noch zusätzlich reizen würden.


  8. Auch kalter Joghurt kann hilfreich sein. Hierfür macht man einen Umschlag. Selbstverständlich nimmt man hierfür nur das Joghurt und gibt keinen Obstzusatz hinzu.


  9. Lavendel hat sich schon lange als Hausmittel bewährt. Im Falle eines Ausschlages kann man entweder ein Lavendelbad nehmen, das heißt man gibt ein bisschen Lavendelöl in das warme Badewasser, oder man kann das Öl direkt auf die entsprechenden Hautpartien geben und verreiben.


  10. Mann kann auch ein Salzwasserbad nehmen, das ein Salzgehalt von 2% haben sollte. Hierfür ist besonders gut Meersalz geeignet. Man bleibt ¼ Stunde lang in diesem Bad. Anschließend nimmt man ein Handtuch und wickelt dies um den Körper. Auf ein vorheriges Abtrocknen der Haut sollte man dabei allerdings verzichten.


  11. Eine weitere Alternative für einen Zusatz fürs Bad ist Gundelrebenkraut. Von diesem nimmt man 5 Hand voll und kocht sie in 5 Liter Wasser aus. Dies wird abgeseiht und ins Badewasser gegeben.

    Möchte man lediglich ein Teilbad machen, so wird die Menge natürlich angepasst. Beispielsweise gibt man 2 Hand voll des Krautes auf 2 Liter Wasser und kocht dies aus.



  12. Auch Weizenkleie eignet sich als Zusatz fürs Bad.


  13. Man kann Sonnenblumen- oder Olivenöl nehmen, auf die Hautpartie mit dem Ausschlag geben und dort ein wenig verreiben. Dadurch können die Beschwerden vermindert werden.


  14. Wer unter Ausschlag leidet sollte keine engen Klamotten wählen. Diese führen lediglich zu einer weiteren Reizung der bereits juckenden Hautpartien.


  15. Auch Obstessig hat sich als Hausmittel inzwischen bewährt. Diesen mischt man mit Wasser im Verhältnis 1:1 und gibt die Mischung dann auf den Ausschlag.


  16. Es ist wichtig, dass man ph-neutrale Seife nimmt.


  17. Es kann hilfreich sein, Cremes mit Harnstoff (Urea) zu verwenden. Diese versorgen die Haut nämlich auch mit Feuchtigkeit.


  18. Stiefmütterchenkraut

    Man kann Stiefmütterchenkrauttee machen, den man auch in der Apotheke kaufen kann. Hierfür nimmt man zwei Esslöffel des Stiefmütterchenkrauts und übergießt dies mit ½ Liter kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun einen Umschlag und tränkt diesen in dem Tee. Dann gibt man ihn auf die entsprechenden Stellen, wo er ¼ Stunde lang einwirken sollte.

    Alternativ können die betroffenen Hautpartien auch mit dem Tee betupft werden.



  19. Ackerschachtelhalm

    Auch ein Umschlag mit Ackerschachtelhalm (Zinnkraut) kann bei Ausschlag helfen. Hierfür nimmt man zwei Esslöffel des Krautes und übergießt sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  20. Hirtentäschel

    Hierfür nimmt man drei Teelöffel des Hirtentäschelkrauts und gibt diese in ein Glas kaltes Wasser. Dies lässt man nun 8 Stunden lang ruhen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Wasser. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  21. Borretsch

    Hierfür nimmt man fünf Esslöffel des Borretschkrauts und übergießt diese mit ¼ Liter kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  22. Frauenmantel

    Hierfür nimmt man vier Teelöffel der Frauenmantelblätter und übergießt diese mit ¼ Liter kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  23. Gänseblümchen

    Hierfür benötigt man Gänseblümchen. Von diesen nimmt man 4 bis 5 Esslöffel und übergießt diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.

  24. Alant

    Hierfür benötigt man Alantwurzeln. Von diesen nimmt man zwei Teelöffel und übergießt diese mit ½ Liter kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  25. Pfennigkraut

    Hierfür nimmt man frische Pfennigkrautblätter und zerstößt diese. Dann macht man damit einen Brei, den man auf die entsprechenden Stellen gibt und dort verteilt.



  26. Taubnessel

    Hierfür benötigt man Taubnesselblüten. Von diesen nimmt man zwei Esslöffel und übergießt diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  27. Wundklee

    Hierfür benötigt man die Blüten des Wundklees. Von diesen nimmt man sechs Esslöffel und übergießt diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Dies lässt man 10 Minuten lang ziehen und kann es anschließend abseihen. Man nimmt nun ein Leintuch und tränkt es in dem Tee. Dann gibt man das Tuch auf die entsprechenden Hautpartien.



  28. Heublumenbäder

    Zur Behandlung der Ausschläge können auch Bäder mit Heublumen helfen.

    Diese Badezusätze mit Heublumen kann man entweder selbst herstellen, oder bereits fertig in der Apotheke erwerben.

    Für den Badezusatz nimmt man ½kg der Heublumen und übergießt diese mit ungefähr 3 Litern kaltem Wasser. Dann kocht man die Mischung auf und lässt sie ½ Stunde lang ziehen. Anschließend kann man sie abseihen und ins Badewasser mischen.

    Die Badedauer sollte ¼ Stunde betragen. Dabei sollte das Wasser eine Temperatur von 38°C haben.







(vme)

Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten - provisionierter Link von Amazon

Quellenverzeichnis




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