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Das Kräuter-Verzeichnis

Die Thuja als Frauenkraut

Die Thuja, die vielen Menschen auch als Lebensbaum bekannt ist, gehört zu der Familie der Zypressengewächse.

Manchmal wird auch heutzutage noch der Name Balsambaum, Trauerbaum oder Totenbaum verwendet.

Thuja als Frauenkraut
Thuja als Frauenkraut

In der Thuja sind eine Menge unterschiedlicher Wirkstoffe enthalten, so findet man in den Spitzen der Zweige ätherisches Öl, das unter anderem Thujon enthält, außerdem enthält die Pflanze Sesquisterpene, Thujasäure, Lignane, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleimstoffe.

Nach alter Überlieferung

... kennt man den Lebensbaum zum Beispiel, um die körpereigene Abwehr zu steigern, den Harn zu treiben, den Schweiß zu treiben und wegen seiner antiviralen Eigenschaften. Zudem ist bekannt, dass Thuja die Menstruation fördert und sogar abortiv wirken kann, wenn man zu viel davon nimmt. Hinzu kommt eine hautreizende Wirkung.

Thuja als Frauenkraut

In der Frauenheilkunde kannte man Thuja im Mittelalter als abtreibendes Mittel, das von den damals sogenannten Kräuterhexen verwendet wurde, wenn eine Schwangerschaft unerwünscht war. Dass Thuja abtreibend wirkt, liegt an den ätherischen Ölen, die zum Beispiel Thujon enthalten. Dieses Thujon und andere Inhaltsstoffe führen dazu, dass Blutungen in der Gebärmutter ausgelöst werden. So wird zum Beispiel die Menstruation angeregt, oder leider auch eine mögliche Fehlgeburt ausgelöst. Jedoch muss man sagen, dass dies sehr stark davon abhängt, wie hoch die Dosis ist, die man eingenommen hat.

An dieser Stelle sei gesagt, dass Thuja eine sehr giftige Pflanze ist, die auch eine tödliche Wirkung haben kann.

Bevor es jedoch zu einer tödlichen Wirkung kommt, verspürt man meist eine starke Übelkeit, man muss erbrechen, der Blutdruck schwankt sehr stark, es kommt zur Epilepsie, die inneren Organe werden stark beschädigt oder man fällt ins Koma. Allesamt nicht besonders erfreulich.

Doch obwohl die Thuja sehr giftig ist, wurde sie schon seit alters her zu Heilungszwecken verwendet. So haben zum Beispiel die Indianer in Amerika Thuja als schmerzstillendes Mittel verwendet, zum Beispiel um Gelenkschmerzen damit zu behandeln. Außerdem wurde die Pflanze von ihnen als schweißtreibendes Mittel eingesetzt.

Aufgrund der antiviralen Eigenschaften wurde Thuja, bevor Antibiotika entdeckt wurde, verräuchert und versprüht, um Krankheitserreger fernzuhalten bzw. zu vertreiben. Man führte früher auch regelmäßige Waschungen mit Thujaextrakten durch.

Eine weitere überlieferte Anwendung aus dem Mittelalter ist die Anwendung gegen allerlei Geschlechtskrankheiten, zum Beispiel Syphilis oder Tripper. Diese Anwendung findet heutzutage aber nicht mehr statt.

Immer noch bekannt ist die Wirkung der Thuja gegen Warzen.

Diese Wirkung gegen Warzen beruht darauf, dass Thuja gegen Viren wirkt, hier gegen Viren, die für die Warzen verantwortlich sind. Hinzu kommt, dass Thuja das körpereigene Immunsystem stimuliert und kräftigt, sodass sich der Körper alleine gegen die Warzen wehren kann. Diese stimulierende Wirkung auf das Immunsystem hat aber natürlich eine globale Wirkung auf den Körper, jede Krankheit wird dadurch besser abgeheilt bzw. vorgebeugt.

Eine inzwischen neu herausgefundene Wirkung ist die Wirkung gegen Lippenherpes. Es liefen bereits mehrere Studien darüber, die besagten, dass die Wirkstoffe der Thuja die Abheilung stark beschleunigten und außerdem einem Rückfall zur Bläschenbildung stark vorgebeugt wird.

Genitalwarzen

Um noch einmal auf die Warzen zurückzukommen: mit Warzen sind hier nicht nur Warzen auf den Händen und Fingern gemeint, sondern auch Warzen im Genitalbereich. Hier wird in der Gynäkologie zum Beispiel eine Tinktur mit Thuja eingesetzt, die man verdünnt auf die Warzen aufträgt, sei es durch eine Pinselung, durch Waschungen oder durch Umschläge. Besonders wirksam ist diese Tinktur gegen sogenannte Feigwarzen. Wenn Sie eine solche Tinktur einsetzen, sollten Sie aber unbedingt beachten: wenn nach zwei oder drei Wochen keine Besserung eingetreten ist, muss man die Behandlung absetzen und dann eben doch zu einem Arzt gehen. Bitte beachten Sie in diesem Fall auch, dass Feigwarzen im Verdacht stehen, auf lange Zeit Krebs auszulösen. Studien dazu laufen aber noch.

Ach ja, und noch etwas zum Thema Warzen: die Behandlung mit Thuja ist besonders effektiv, wenn die Warzen vorher abgetragen wurden, sei es mechanisch oder per Laser. Das vorhandene Gewebe wird also erst entfernt, sodass die Wirkstoffe der Thuja leichter an die Auslöser herankommen.

Eine Mischung gegen Feigwarzen

Sie brauchen dazu 20 ml Sonnenhuttinktur 1%

20 ml Ringelblumentinktur 20%

20 ml Thuja Tinktur 20%

Schöllkrauttinktur 20%, 5 ml

Diese Tinkturen stellen Sie entweder selbst her oder kaufen sie in der Apotheke. Vermischen Sie alles miteinander und geben Sie dann davon zwei Teelöffel in eine Tasse Frauenmanteltee. Mit diesem Tee betupfen Sie dann die Feigwarzen oder führen Waschungen damit durch.

Beachten Sie auch, dass Feigwarzen auf den Partner übertragbar sind.

Das oben genannte Rezept eignet sich also nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, von denen man angesteckt wurde bzw. den man angesteckt hat.

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Letzte Änderung am Dienstag, 4.4.2017, 08:30:03 Uhr










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