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Das Kräuter-Verzeichnis

Das Benediktenkraut als Frauenkraut

Viele Menschen kennen das Benediktenkraut wahrscheinlich gar nicht bzw. nur vom Namen her. Tatsächlich ist es ein nicht allzu häufig verwendetes Heilkraut. Dennoch ist es als einheimische Pflanze schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde bekannt.


Das Benediktenkraut hilft zum Beispiel, wenn man Probleme mit der Verdauung hat, es treibt den Schweiß, es reinigt das Blut, es hilft dabei, Wunden schneller abheilen zu lassen und es fördert die Menstruation.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass es auch eine antibakterielle Wirkung hat, dass es das Wachstum von Eiterbakterien verlangsamt oder unterbindet und dass es sogar gegen Krebs helfen kann.

Im Benediktenkraut findet man wichtige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel ätherisches Öl, Benzoesäure, Terpene, Flavonoide, Bitterstoffe und Mineralien wie Magnesium und Kalium.

Als Heilpflanze kann das Benediktenkraut Ihnen helfen, wenn Sie Verdauungsprobleme haben, nachdem Sie zu viel Fett gegessen haben, wenn Sie eine Neigung dazu haben, dass sich Gallensteine bilden, es hilft bei Verstopfung, die durch eine schwache Leber ausgelöst wurde oder auch bei einem Altersmagen, wenn also ältere Menschen Probleme haben, die Nahrung in gewohnter Weise aufzunehmen.

Wie alle Bittermittel ist auch das Benediktenkraut traditionell im Bereich der Verdauung zu finden, zum Beispiel in Magenbitter.

Die Bittermittel helfen aber nicht nur der Verdauung, sondern steigern auch die Aufnahme von Eisen in den Körper. Dies hilft wiederum, wenn neues Blut gebildet werden muss. Das Benediktenkraut eignet sich daher gut, wenn man regelmäßig eine sehr starke Menstruationsblutung hat, durch die man ungewöhnlich viel Blut verliert.

Außerdem hilft das Benediktenkraut, Mineralstoffe aufzunehmen, was besonders bei älteren Frauen wichtig ist, die unter Osteoporose leiden, deren Knochen also besonders brüchig sind. Ab der Menopause eine Frau erhöht sich das Risiko für Osteoporose...

Und schließlich regen die enthaltenen Bitterstoffe auch den Appetit an, besonders bei älteren Menschen oder bei Menschen, die gerade eine schwere Krankheit hinter sich haben und die unbedingt regelmäßig essen müssen.

Wie oben erwähnt, hat man herausgefunden, dass das Benediktenkraut im Rahmen einer Krebserkrankung sehr hilfreich sein kann. So kann es zum Beispiel dabei helfen, dass der Brechreiz und die Appetitlosigkeit während einer Chemotherapie verringert werden können, sodass die Erkrankten regelmäßig etwas essen wollen. Außerdem hilft das Kraut, dass der Magen wieder gestärkt wird und dass der Darm aktiv bleibt.

Bereits im späten Mittelalter, im 17 . Jahrhundert, erkannte man, dass die Pflanze unterstützend gegen Krebs hilft. Angeblich sollen sogar komplette Heilungen damit erreichbar sein, was aus heutiger Sicht aber nicht stimmig ist.

Die Wissenschaft hat allerdings inzwischen herausgefunden, dass das Benediktenkraut gegen einige Bakterien sehr gut helfen kann und dass auch Krebszellen durch das Benediktenkraut angegriffen werden. An welchen Inhaltsstoffen das allerdings liegt, ist bisher nicht bekannt.

Traditionell setzte man das Benediktenkraut bei Brustkrebs ein oder bei Unterleibskrebs, aber auch als wund heilendes Mittel für Waschungen nach einer Geburt.

Ein Benediktenkrauttee

Nehmen Sie ungefähr zwei Teelöffel getrocknetes Benediktenkraut und geben diesen eine große Tasse mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee bis zu 8 Minuten lang ziehen, danach sieben Sie die pflanzlichen Bestandteile heraus und trinken den Tee ungesüßt in kleinen Schlucken. Sie können bis zu zwei Tassen davon am Tag trinken. Idealerweise trinkt man diesen Tee vor oder nach den Mahlzeiten.

Eine Benediktenkraut Tinktur, die auf Wunden aufgetragen werden kann.

  1. Sie brauchen dazu jeweils 20 g Blutwurzel, Blüten der Ringelblume, Benediktenkraut, Sanikel, Blätter des Spitzwegerich.

    Außerdem brauchen Sie ungefähr 250 ml Alkohol mit mindestens 90 % Alkoholgehalt..

  2. Geben Sie alle Bestandteile zusammen in eine verschraubbare Flasche oder ein Glas und lassen diese Flasche oder das Glas für 4 - 6 Wochen warm stehen. Schütteln Sie das Behältnis jeden Tag einmal gut durch.

  3. Sieben Sie nach 4 - 6 Wochen die pflanzlichen Bestandteile heraus und pressen Sie sie gut aus.

    Danach fühlen sie die Tinktur wiederum in eine Flasche und lagen diese möglichst kühl.

Anwendungsbeispiele für diese Tinktur

Man kann diese Tinktur mit Wasser mischen und dann Waschungen und Auflagen auf Wunden durchführen. Besonders geeignet ist diese Tinktur, wenn die Wunden eitrig sind, da im Benediktenkraut Wirkstoffe enthalten sind, die besonders in solchen Fällen helfen. Allerdings sollten Sie unbedingt parallel dazu einen Arzt aufsuchen, da entzündete Wunden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind!

Benediktenkraut
Benediktenkraut





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Letzte Änderung am Dienstag, 10.10.2017, 12:33:10 Uhr