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Gegen Juckreiz Hausmittel und Tipps

Wenn es ständig irgendwo juckt, kann man wahnsinnig werden. Und da hilft auch alles Waschen und Kratzen nichts, eher im Gegenteil, meist wird es dadurch nur noch schlimmer. Ein andauernder Juckreiz kann einem wirklich die Freude am Leben nehmen ...


Der Juckreiz kann viele verschiedene Ursachen haben: Hauterkrankungen, Parasiten, Insektenstiche oder einfach gereizte Haut.


Woher ein andauernder Juckreiz kommt, sollte ein Arzt herausfinden, vorbeugend oder parallel zu einer Behandlung gibt es aber auch einige Hausmittel.


Hausmittel gegen Juckreiz

  1. Es gibt einige Öle, die man auf ständig juckende Stellen geben kann. Dazu gehören unter anderem:

    Wacholderbeeröl

    Nachtkerzensamenöl

    Ringelblumenöl

    Rotöl (Johanniskrautöl)


  2. Verwenden Sie, wenn Sie Cremes oder Salben verwenden wollen, möglichst Salben oder Cremes, in denen hochdosiertes Vitamin E enthalten ist.
  3. Essen Sie keine histaminhaltigen Nahrungsmittel (z. B. Käse, Nüsse, Thunfisch, Salami.)
  4. Wenn Sie unter ständig gereizter Haut leiden, sollten Sie wenig scharfe Speisen essen, wenig Alkohol trinken und nicht rauchen.
  5. Auch Stress kann Juckreiz auslösen. Vermeiden Sie also Stress.
  6. Wenn man sich nachts im Schlaf unbemerkt kratzt, kann man sich mit Baumwollhandschuhen behelfen. Das hilft zwar nicht gegen das Jucken, aber gegen Kratzwunden.
  7. Geben Sie auf ein Leintuch kalten Quark oder Joghurt und geben Sie dieses Tuch dann auf die juckenden Stellen.
  8. Geben Sie einen Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser, dann gut verrühren, und die Flüssigkeit ebenfalls per Umschlag täglich verwenden.
  9. Die im Zinnkraut enthaltene Kieselsäure fördert die Zellerneuerung, zudem bindet sie Feuchtigkeit in der Haut.

    Bei Juckreiz eignen sich Umschläge mit Zinnkraut, die Sie wie folgt herstellen können: Nehmen Sie eine Handvoll Zinnkraut, das Sie in einem Liter Wasser aufkochen. Dann absieben, abkühlen lassen und kalt für Umschläge verwenden.


  10. Stellen Sie aus einem Esslöffel Joghurt, einem Teelöffel Schlagsahne und einer zerdrückten Banane einen Brei her. Diesen Brei tragen Sie auf die juckenden Stellen auf, zwanzig Minuten einwirken lassen, dann mit Kamillentee abwaschen.
  11. Reiben Sie juckende Stellen mit einer halbierten Zitrone ein.
  12. Verwenden Sie eine Seifenlauge aus Schmierseife zum Waschen der juckenden Stellen.
  13. Verwenden Sie nur Duschgels und Seifen oder Deos ohne Alkohol oder Parfüm.
  14. Legen Sie rohe Kartoffelscheiben auf die juckenden Stellen. Fixieren Sie sie mit einem Tuch, dreißig Minuten angelegt lassen.
  15. Bäder im Salzwasser können ebenfalls helfen, am besten in Totem-Meer-Salz. Danach gut abtrocknen und mit Rotöl einreiben.
  16. Verwenden Sie regelmäßig rückfettende Cremes.
  17. Wenn Sie geschwitzt haben, sollten Sie die durchgeschwitzte Kleidung wechseln, da Schweiß ebenfalls zu einem Hautjucken führen kann.
  18. Bei juckender Kopfhaut können Sie ein Gemisch aus:

    30 ml Alkohol,

    1 Esslöffel Wasser und

    3 Tropfen Rosmarinöl

    herstellen und jeden Tag bis zu dreimal die Kopfhaut damit einmassieren.


  19. Hautjucken

    Nehmen Sie dazu:

    3 g Wermut,

    40 g Alant,

    30 g Erdrauch,

    10 g Ehrenpreis,

    10 g Quecke

    und 10 g Storchenschnabel.

    Sämtliche Kräuter müssen gepulvert sein (in der Kaffeemühle mahlen). Man mischt alle Kräuter und nimmt täglich vier- bis achtmal 1 Teelöffel voll, auf das Pulver trinke man Apfelwein oder guten Weißwein nach.


  20. Je 20 g Birkenblätter, Faulbaumrinde, Fenchel, Holunderblüten, Stiefmütterchenkraut und 10 g Süßholzwurzel.

    1 Esslöffel der Kräutermischung in 250 ml Wasser geben, 5 Minuten kochen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse.


  21. Je 30 g Malve, Erdrauch, Faulbaumrinde, 40 g Klettenwurzel und 10 g Hopfenblätter.

    1 Esslöffel der Kräutermischung in 250 ml Wasser geben, 5 Minuten kochen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse.








Wenden Sie sich bei allen Krankheiten erst an einen Arzt, bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln!

Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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