Der Mönchspfeffer ist ein bis zu 5 Meter hoher Strauch, der im späten Sommer in einem zartem Blau oder Violett blüht. Aus diesen Blüten wachsen die ca. 5mm großen Früchte, die scharf wie Pfeffer schmecken. Die Pflanze wächst gern an Ufer und bevorzugt generell feuchte Plätze.
Der Mönchspfeffer wurde besonders im Mittelmeerraum schon seit langer Zeit arzneilich verwendet. In der Kirchengeschichte hatte er eine besondere Bedeutung: Er sollte helfen, Nonnen und Mönche keusch zu bleiben. Männer wie Frauen trugen dazu aus Keuschlamm gefertigte Amulette. Man fand den Mönchspfeffer daher in jedem Klostergarten. Zudem wurden die Früchte zerstoßen und in größeren Mengen als Gewürz verabreicht. Was die Geistlichen aber anscheinend nicht bedachten: In kleinen Mengen steigert der Mönchspfeffer die Libido.
Heute wird der Mönchspfeffer überwiegend in der Frauenheilkunde verwendet. Er ist sehr hilfreich in den Wechseljahren und bei Zyklusbeschwerden.
Es wird vermutet, daß diese Wirkung von der Fähigkeit kommt, die Progesteronbildung zu steigern.
Mönchspfeffer, hilft hervorragend gegen Hormonprobleme und damit einhergehenden Störungen des weiblichen Zyklus, also z.B. einer unregelmäßigen, zu starken oder zu schwachen Blutung, gegen hormonell bedingte Akne und PMS.
Eine Handvoll Mönchspfefferfrüchte in ein verschließbares Glas füllen, mit Alkohol (z.B. Wodka oder Whisky, 40 % Alkohol) auffüllen und mindestens zwei Wochen durchziehen lassen, ab und an schütteln.
Ein halbes Jahr lang jeden Tag 15 Tropfen davon einnehmen. Danach die Dosis langsam verringern.
PMS - Der Alptraum vieler Frauen! Aber Mönchspfeffer hilft
Unerträgliche Spannung in den Brüsten, Kopfschmerzen, Depressionen und noch einiges mehr: PMS, das prämenstruelle Syndrom. Die gute Nachricht aus der Natur: Mönchspfeffer hilft! Ungefähr ein Drittel der Frauen leidet jeden Monat unter dem prämenstruellen Syndrom. Dies zeigt sich mit vielen psychischen und physischen Symptomen: Brustspannen (Mastodynie), vermehrter Wassereinlagerung im Körper, Unterleibsbeschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen.
Als Auslöser gilt ein hormonelles Ungleichgewicht. Oder Genauer gesagt: Das Gleichgewicht zwischen Es trogen und Progesteron ist gestört.
Die Schulmedizin behandelt oft nur die Symptome mit schmerz- und krampflösenden Mitteln. Behandelt man jedoch mit Mönchspfeffer, so wird das Problem an der Wurzel gepackt, da die Früchte des Mönchspfeffers ein hormonartige Wirkungen besitzen und das gestörte Gleichgewicht der Hormone wieder herstellen.
Man sollte die Behandlung über einen längeren Zeitraum durchführen, da wie so oft die Wirkung bei pflanzlichen Produkten nur langsam einsetzt.
Man erhält in Apotheken Mono- oder Kombinationspräparate mit Mönchspfefferfruchtextrakten, welche man für eine solche Behandlung einem Tee aus Mönchpfeffer vorziehen sollte. Über eine solche Langzeitbehandlung wird Sie ihr Arzt aufklären.
Unfruchtbarkeit? Mönchspfeffer fördert die Bildung der Gelbkörperhormone
Mönchspfeffer fördert die Bildung von Gelbkörperhormonen, behebt dadurch in bestimmten Fällen eine auf Gelbkörperinsuffizienz basierende Unfruchtbarkeit.
Allerdings sollte man jetzt nicht auf eigene Faust Mönchspfeffer einnehmen und alles wird gut, sondern ein solches Vorhaben sollte man besser mit seinem Arzt abstimmen. Er verschreibt dann auch die passenden, genau dosierten Präparate, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen.