Kräuter während der Stillzeit - Und solche, die man vermeiden sollte
Natürlich gibt es während der Stillzeit bestimmte Kräuter, die eine besonders positive Wirkung auf die stillende Mutter und sogar auf das Baby haben. Diese Kräuter sorgen dafür, daß die Mutter mehr Milch bildet, die eine stärkende Wirkung haben oder die beim Abstillen helfen können.
Vorweg sei aber noch gesagt, daß stillende Mütter unbedingt genug trinken sollten, nach Möglichkeit 3 Liter am Tag, da der Körper natürlich zur Herstellung der Muttermilch mehr Flüssigkeit und Energie benötigt. Und natürlich sollte die Frau sich möglichst gesund ernähren, da evtl. Schadstoffe auch auf das Kind übergehen könnten.
Der Fenchel - Gut für Mutter und Baby
Der Fenchel hat eine den Milchfluß anregende Wirkung und beruhigt (durch die Muttermilch) den Magen des Babys.
Diese Wirkung war schon in Kräuterbüchern aus dem Mittelalter beschrieben und gilt heutzutage natürlich immer noch.
Durch die blähungswidrige Wirkung und die magenfreundliche Eigenschaft des Fenchels hat aber auch das Baby was davon, nämlich weniger Bauchweh und einen ruhigeren Schlaf...
Kümmel - Für mehr Muttermilch
Auch der Kümmel regt die Milchbildung in der Mutterbrust an.
Zudem kann, man kann es ausprobieren, der Geschmack der Muttermilch verbessert werden, so daß das Baby vielleicht lieber trinkt.
Und wie der Fenchel auch, schützt der Kümmel das Baby vor Blähungen. Also wieder ein Kraut für Mutter und Kind.
Walnussblätter zum Abstillen
Wenn nach der langen Zeit des Stillens schließlich abgestillt werden soll, so können sich u.a. Walnussblätter als natürliche Hilfsmittel eignen.
Die in den Walnussblättern enthaltene Gerbsäure vermindert die Milchbildung, zudem wird die Brust nach und nach zurückgebildet.
Salbei
Auch der Salbei, in diesem Fall als Tee, hat eine gute Wirkung, wenn es darum geht, abzustillen.
Trinken Sie dazu bis zu fünf Tassen Salbeitee.
Wenn man während der Stillzeit einen Tee zu sich nehmen möchte, kann man natürlich die stärkenden Eigenschaften verschiedener Kräuter mit den milchbildenden Eigenschaften verbinden, und natürlich kann man auch die positiven Eigenschaften für das Baby berücksichtigen.
Ein Stilltee für die Milchbildung
Der folgende Tee regt die Milchbildung an, stärkt die Mutter und wirkt sich zudem positiv auf das Baby aus.
Alles gut miteinander vermischen, zwei Teelöffel davon für eine Tasse Tee verwenden.
Drei Tassen davon pro Tag trinken.
Im Gegensatz dazu gibt es natürlich auch einen Tee zum Abstillen:
Abstilltee
Nehmen Sie dazu:
40 g Salbei
30 g Pfefferminze
20 g Walnussblätter
20 g Hopfenblüten
15g Zitronenverbene
15 g Rosmarin
...und mischen Sie alles gut miteinander. Davon wiederum zwei Teelöffel pro Tasse Tee. Drei Tassen pro Tag davon trinken.
Dieser Tee eignet sich also, um die Milchproduktion langsam zu senken und das Brustgewebe zurückzubilden. Da dies jedoch relativ langsam passiert, bleibt das Bindegewebe in der Brust relativ stark und die Brust verliert nicht an Form. Übrigens kann man einen solchen Tee auch verwenden, wenn zu viel Milch produziert wird. Allerdings sollte man dann die Menge, die man am Tag davon trinkt, so anpassen, daß man nicht unabsichtlich abstillt.
Milchbildende Kräuter sind u.a.:
Der Dill
Der Basilikum
Die Brennnessel
Der Kümmel
Der Fenchel
Der Anis
Der Kreuzkümmel
Die Gewürze kurz im Mörser zerstoßen. Dann entfalten sie ihre Wirkung am besten.
Verbotene Kräuter während der Stillzeit
Es gibt natürlich einige Kräuter während der Stillzeit, auf die man besser verzichten sollte, zum Beispiel den Salbei, da er die Milchbildung hemmt. Dazu gehören aber auch noch: