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Das Kräuter-Verzeichnis

Der Bertram als Frauenkraut gegen die Unlust

Der Bertram ist in der Naturheilkunde dafür bekannt, dass er eine gute schleimlösende Wirkung hat, dass er Krämpfe löst, dass er den Schweiß treibt und dass er die Menstruation fördert. Zudem ist er für seine verdauungsfördernde Wirkung allgemein anerkannt.


Die verschiedenen Formen des Bertram waren schon in der Antike als Heilkraut bekannt.

Bei uns war es die heilige Hildegard von Bingen, die im frühen Mittelalter wahre Hymnen über den Bertram sagen. Hildegard empfahl den Bertram täglich anzuwenden, zum Beispiel als Nahrungsmittel, was viele Fans der Hildegard-Medizin auch heute noch machen. Hildegard sagte über den Bertram: „Wer ihn oft isst, dem vertreibt er die Krankheit und verhindert, dass er krank wird.“

Aus der Erfahrungsmedizin weiß man, dass bereits zwei Messerspitzen der Wurzel die Verdauung anregen und zudem die Verwertung der Nahrungsmittel verbessert. Dies ist besonders wichtig, wenn man unter Blutarmut leidet. Außerdem kann die Wurzel bei Rheuma und bei Fieber helfen.

Als Frauenkraut kennt man die Wurzel seit dem Mittelalter, wo sie zum Beispiel für Sitzbäder verwendet wurde, um die Regelblutung anzuregen. Dies macht man zwar heute nicht mehr, allerdings kennt man die Bertramwurzel heutzutage noch als Mittel gegen Impotenz und gegen Frigidität.

Dazu verwendet man 50 g getrocknete und fein zerkleinerter Wurzeln, die man in ein Schraubglas gibt und mit einem Viertelliter Mandelöl übergießt.

Dieses Glas wird dann verschlossen und für bis zu vier Wochen an einen sonnigen, warmen Platz gestellt. Nach diesen vier Wochen siebt man die pflanzlichen Bestandteile heraus und füllt das Öl in eine braune Glasflasche um.

Dieses Öl hat eine erwärmende Wirkung, was man sich zum Beispiel gegen Verspannungen im Nacken und der Schultern zu Nutze machen kann. Außerdem hilft dieses Öl gegen Regelschmerzen und Verkrampfungen im Unterbauch, wenn man den Bauch damit einreibt.

Bitte beachten Sie, dass man die Wurzeln vor der Blütezeit ernten sollte, dies ist dann im März oder im April.

Bitte beachten Sie auch, dass der Bertram nicht in der Schwangerschaft verwendet werden sollte.

Beachten Sie außerdem, dass man nicht zu viel davon zu sich nehmen sollte, da es sonst zu Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen kann, außerdem zu Koliken oder zu Kopfschmerzen.






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Letzte Änderung am Dienstag, 17.10.2017, 09:40:09 Uhr