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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Der Lavendel als Frauenkraut

Der liebliche Duft des Lavendel, der uns im Sommer so erfreut, der den Geist erfrischt und der gleichzeitig so entspannend wirkt, ist ein Hinweis auf die große Heilkraft der Pflanze. Lavendel wird nur sehr selten von irgendwelchen Parasiten angegriffen, was ebenfalls zeigt, dass er eine sehr starke eigene Abwehrkraft hat.

Der Lavendel ist ein Frauenkraut
Der Lavendel ist ein Frauenkraut

Tatsächlich ist der Duft des Lavendels wie eine chemische Keule zu verstehen, die alles Ungeziefer fernhält. Nur dass eben diese chemische Keule keine Nebenwirkungen hat, im Gegensatz zu den "echten" chemischen Keulen.

Das Schöne daran ist: So, wie er sich selbst beschützen kann, so kann er auch Frauen helfen, sich besser zu schützen und sich abzugrenzen.

Wahrscheinlich haben die meisten Menschen den Duft des Lavendels in Form eines Duftkissens zum ersten Mal wahrgenommen, oder dadurch, dass die Großmutter ein Stück Lavendelseife zwischen die Wäsche legte.

Früher war es durchaus üblich, dass man mit Lavendel Parasiten fern hielt. Dies nicht nur im Kleiderschrank, sondern tatsächlich auch ganz handfest am Körper, zum Beispiel wenn es um das Thema Scheidenpilze ging. Man empfahl dafür Waschungen mit Lavendelöl, wenn die weibliche Scheide infiziert war, oder man tropfte etwas Öl auf eine Binde und legte diese auf.

Allgemein bekannt ist ja, dass der Lavendel eine sehr entspannende Wirkung hat. Er kann jedoch noch viel mehr, zum Beispiel stärkt er die Nerven, er fördert den gesunden Schlaf, er löst Krämpfe, er hilft gegen Entzündungen und beugt diesen vor, er hilft bei Verbrennungen, er hat eine antibakterielle Wirkung, er wirkt gegen Pilzerkrankungen, er hält Insekten fern und treibt zudem den Gallensaft.

Geistige Wirkung des Lavendels

Der Lavendelduft steht in der Aromatherapie dafür, dass man sich besser konzentrieren kann, dass sich der Geist klärt und man mehr Durchblick hat und dass sich die geistige Leistungsfähigkeit steigert. Außerdem sollen negative Gedanken vertrieben werden, der Geist soll also gereinigt werden. Wenn Sie sich dies zunutze machen wollen, so eignet sich auch Duftmischungen zum Beispiel mit Bergamotte und Rosmarin oder mit Citrusdüften.

Dass der Lavendel nicht nur eine im Geiste reinigende Wirkung hat, sondern auch eine tatsächlich reinigende Wirkung, wusste unsere Oma ebenfalls schon. Früher war es üblich, einige Tropfen Lavendelöl in das Wasch- bzw. Wischwasser zu geben und die Wohnung damit zu reinigen. Dadurch wurden Krankheitserreger entfernt.

Gegen Pilzbefall in Scheidenbereich

Wie oben erwähnt, wurde diese antimikrobielle Wirkung bereits im Altertum zur Reinhaltung des Körpers angewandt, um Infektionen damit zu behandeln. Damals war schon bekannt, dass der Lavendel Bakterien und Pilze vernichten kann.

Heutzutage weiß man, dass sich das Öl des Lavendel gut gegen Scheidenpilze einsetzen lässt. So kann man zum Beispiel einen erneuten Befall durch Scheidenpilz verhindern, wenn man Waschungen mit Lavendelöl durchführt.

Da besonders bei schwangeren Frauen eine Pilzinfektion im Scheidenbereich verhindert werden soll, wird von einigen Hebammen empfohlen, dass schwangere Frauen einen Tropfen Lavendelöl auf ihre Unterwäsche geben bzw. auf eine Binde und dies so zu tragen.

Eine andere Variante, das Lavendelöl in diesem Körperbereich anzuwenden, ist in Form einer Mischung aus Lavendelöl und Joghurt. Mischen Sie zwei Teelöffel Joghurt mit zwei Tropfen Lavendelöl und führen Sie dies abends in die Scheide ein. Dies hilft auch gegen einen innerlichen Pilzbefall.

Generell muss man aber darauf achten, dass man die Ursache für einen Pilzbefall herausfindet und abstellt. Diese Ursachen können zum Beispiel eine Scheidentrockenheit sein, der Gebrauch von Antibiotika, die Einnahme der Pille, ein erhöhter Blutzuckerwert und schließlich auch die Übertragung durch den Sexualpartner - dies ist übrigens die häufigste Ursache.

Apropos Sexualpartner: für Männer bedeutet der Duft des Lavendel, dass im Moment kein Sex angesagt ist.

Wenn man also ein regelmäßiges Sexualleben haben möchte, so sollte man den Lavendel aus dem Ehebett fernhalten.

Eine Aromabinde

Diese Slipeinlage kann man täglich tragen. Sie soll vor Pilzerkrankungen schützen bzw. einen Rückfall vermeiden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie für diese Einlage nur hochwertige Öle verwenden. Und auch nur Öle, die wirklich unbedenklich auf der Haut sind. Zu diesen Ölen zählen zum Beispiel das Lavendelöl, das Rosenöl oder Cajeput.


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