Das Heilkräuter-Verzeichnis

Guter Schlaf durch Kräuterkissen

Die Melisse macht gute Träume, sagte meine Mutter immer. Plinius der Ältere erwähnte den Anis als Schlafmittel, der "schwere Träume" lindert.


Bereits seit Hunderten von Jahren, verwendet man spezielle Heilkräuter für einen tiefen und entspannten Schlaf. In unserer stressigen Zeit verwenden wir das Wissen um die Eigenschaften der Heilkräuter gerne wieder.

Schlafkissen

Viele Personen leiden unter nervösen Beschwerden und können dann abends nicht schlafen. Bevor man dann zu Schlaftabletten greift, sollte man erst einmal zu einem Traumkissen greifen.


Dieses füllt man mit einer schlaffördernden und entspannenden Kräutermischung, so dass es angenehme Entspannung schenkt.

Diese Wirkung des Kräuterkissens lässt sich sogar durch moderne Erkenntnisse belegen: Alle enthaltenen Heilkräuter, welche man für das Schlafkissen verwendet, beinhalten ätherische Öle, die eine beruhigende Wirkung haben.

Wenn Sie das Schlafkissen abends einfach neben sich auf Ihr Kopfkissen legen, können die ätherischen Öle der Kräuter auf Sie wirken. Die heilenden Öle, die sehr flüchtig sind, werden eingeatmet und entfalten so ihre beruhigende Wirkung.


Das Kräuterkissen hilft im Übrigen auch, wenn Sie in der Nacht aufwachen, weil Sie bronchiale Beschwerden haben oder unter Asthma leiden. Das Kissen hilft auch in diesen Fällen mit seinen krampflösenden Eigenschaften.


Und was ist nun in einem solchen Schlafkissen?

Die nachfolgenden Heilkräuter kann man für die Füllung verwenden:


Anis - Anissamen wirken entkrampfend.


Baldrianwurzeln - Die Wurzel des Baldrians ist ein bekanntes Beruhigungsmittel, das Angst und Stress löst.


Hopfen - Der Hopfen entspannt und hat einen Duft, den man entweder mag, oder nicht mag - dazwischen gibt es nichts...


Kamille - Die Kamillenblüten gehören eigentlich immer in ein solches Kissen. Die krampfstillenden Eigenschaften der Kamille kommen durch die wertvollen enthaltenen Öle.


Melisse - Die Melisse wirkt beruhigend auf das Herz.


Pfefferminze - Die Pfefferminze wärmt und löst Verkrampfungen. Besonders bei Erkältungen hilfreich.


Quendel - Der Quendel ist ein Verwandter des Thymians. Er beruhigt und wirkt ebenfalls krampflösend.


Rosmarin - Der Rosmarin regt an und stärkt die Nerven und das Herz. Verwenden Sie davon aber nur wenig.


Salbei - Der Salbei kräftigt und stärkt. Salbei hat einen sehr typischen Duft.


Thymian - Der Thymian bessert Husten und Krämpfe. Ein Muss für ein Kräuterkissen.


Nehmen Sie insgesamt 250 bis 300 Gramm der gewählten Heilkräuter für Ihr Schlafkissen.

Nach ca 12 Monaten sind die Öle "verduftet" und die Kräuter sollten ersetzt werden.


Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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