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Die
Betonie ist eine stark wachsende Pflanze, die im späten
Sommer mit ihren üppigen, violetten Blüten sehr
dekorativ aussieht. In der Antike hielt man die Betonie nahezu
für ein Allheilmittel. Heute jedoch wird es in der Schulmedizin
kaum noch verwendet.
Der Ziest erblüht von Juni bis September, wenn man selbst
sammeln möchte, kann man dies Juni bis August tun. Verwendet
wird das blühende Kraut. Getrocknet wird das Sammelgut
an gut belüfteten Stellen an schattigen Plätzen.
Die Pflanze wird 30 bis 60 cm hoch und ist eine ausdauernde
Pflanze. Die Blütezeit der Betonie ist im Juli und im
August. Sie wächst gerne auf trockenen Wiesen, an sonnigen
Hängen und manchmal auch in trockenen Waldgebieten. In
der Naturheilkunde Verwendung findet das blühende Kraut,
das man circa 10 cm über dem Erdboden abschneidet. Danach
trocknet man es, zu Bündeln gebunden, an einem luftigen
Ort, der möglichst schattig sein sollte.
Obwohl die Schulmedizin die Betonie nicht mehr nutzt, wird
sie in der Naturheilkunde weiterhin noch sehr oft angewendet.
So wirkt ein Tee aus Betonie hervorragend bei Durchfall
und bei Darmbeschwerden. Aber auch als Gurgelmittel und als
Mundspülung bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum
und des Zahnfleisches ist die Betonie wirksam.
Zudem man den Ziest bei Erkrankungen der Atemwege, bei Asthma
sowie bei Darm- und Magenbeschwerden einsetzen.
Volksnamen
Heilziest, Ziest, Heilbatunge, Zehrkraut, Feuerkraut, Betonienziest,
Pfaffenblume, Zahnkraut, Betonie
Wirkung und Anwendung von Betonie
Verwendete Pflanzenteile
Verwendet wird das blühende Kraut
Wirkstoffe
Bitter-, Gerbstoffe, Betaine (Stachydrin), ätherisches
Öl, Alkaloide
Sammelzeit
Gesammelt wird im Juli und August
Anwendung
Tee
1 Teelöffel des Krautes 250 ml Liter kochendem Wasser
übergießen, 15 Minuten ziehen lassen. Danach absieben
und täglich drei Tassen trinken.
Dieser Tee kann auch als Mundspülung und für Umschläge
verwendet werden.
Heilkräuter-Verzeichnis
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