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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Sand-Strohblume

Die Sand-Strohblume trägt den botanischen Namen "Helichrysum arenarium", sie gehört zur großen Familie der Korbblütengewächse. Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die sehr aromatisch duftet. Ihre Heimat war ursprünglich das südliche und östliche Europa, später drang die Pflanze bis nach Mitteleuropa vor und heutzutage ist sie sogar bei uns heimisch geworden.

Allerdings muss man inzwischen leider auch feststellen, dass sie sich aus Deutschland immer weiter zurückzieht, was wohl an der intensiven Landwirtschaft liegt. Nur in Ostdeutschland ist sie noch in größeren Beständen zu finden. Allerdings gilt sie auch hier als extrem gefährdet, sodass man sie bitte stehen lassen sollte, wenn man sie in freier Natur findet.

Die Sand-Strohblume
Die Sand-Strohblume

Weitere Namen für die Sand-Strohblume sind zum Beispiel Harnblume, Sandgoldblume oder Rainblume.

Diese wohl duftende Heilpflanze wächst bevorzugt auf leichten und lockeren Böden, die gut durchlässig sind und die im Allgemeinen eher trocken sind.

Besonders gut wächst die Sand-Strohblume an trockenen Hängen, auf trockenen Wiesen oder in Dünenlandschaften, sowie in Heidegebieten. Die Heilpflanze kann bis zu 30 cm groß werden und blüht mit ihren gelben bis orangen Blüten zwischen Juli und Oktober.

Besonders die goldgelben Blüten fallen einem sofort auf, wenn die Pflanze in den Sichtbereich kommt. Diese Blüten sind fein, doldig, besonders hübsch und haben etwas sehr Sanftes an sich. Die Blüten stehen in Trauben auf den aufrecht stehenden, grau-weißen Pflanzenstängeln. Die Blätter sind glatt, haben jedoch einen leicht gewellten Rand. Die unteren Blätter der Pflanze sind dabei eiförmig, die oberen sind eher lang und schmal und laufen spitz zu.

Die Sand-Strohblume ist in der Volksheilkunde bekannt wegen ihrer Flavonoide, die dafür sorgen, dass Krämpfe gelöst werden, was man sich zum Beispiel bei immer wiederkehrenden Wadenkrämpfen zu Nutze machen kann.

Weitere Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Gerbstoffe sowie ätherische Öle, die dafür sorgen, dass die Produktion von Magensäften und Verdauungssäften angeregt wird. Die Pflanze hilft deshalb gut dabei, wenn man unter Verdauungsschwierigkeiten leidet.

Dazu kann man aus den Blüten der Pflanze einen Tee herstellen, der dann eben Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden oder Magenbeschwerden getrunken werden kann.

Übrigens wird auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse angeregt und es wird generell mehr Harn ausgeschieden, was dazu führt, dass der Körper innerlich gereinigt wird bzw. auch, dass Krankheitserreger, die während einer Blasenentzündung in der Harnblase sind, leichter ausgeschieden werden.


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