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Das Kräuter-Verzeichnis

Altersherz - Tipps und Hausmittel

Dass der Körper im Laufe der Jahre altert, ist ja normal - leider altert aber auch das Herz.

Man kann jedoch durch einige alte Hausmittel bei Beschwerden etwas lindern.

Unsere Vorfahren wussten bereits, dass man sich bei so allerlei Beschwerden, auch beim Herzen, selbst helfen kann.

So können z. B. scharfe Gewürze, wie z. B. der Ingwer, Muskatnuss, Meerrettich, die Paprika, schwarzer und weißer Pfeffer oder auch ganz normaler Senf dem gealterten Herz wieder mehr Schwung verleihen.

Hausmittel

  1. Galgant

    Die Galgantwurzel kann bei leichten Herzstauungen, die zusammen mit Kurzatmigkeit auftreten, helfen.

    Dieser Tipp war offenbar schon zu Zeiten von Hildegard von Bingen bekannt, sie empfahl eine Kur mit Galgantmus über einige Wochen.

    Herstellung:

    Nehmen Sie 6 g Galgantwurzeln (oder Pulver), die Sie mit je 12 g Majoran- und Selleriesamen vermischen. Schließlich gibt man noch 4 g weißen Pfeffer hinzu. Alles gut vermischen und in 400 g abgeschäumten Honig dazugeben, dann erwärmen (im Wasserbad) und ein Mus daraus herstellen.

    Kurmäßig über einige Wochen dreimal pro Tag je einen halben Teelöffel davon einnehmen.

  2. Tee aus Herzgespannkraut und Quecke

    Eine solche Teemischung hilft bei Herzenge.

    Nehmen Sie dazu 50 g Herzgespannkraut und je 30 g Gänsefingerkraut, Königskerzenblüten, Queckenwurzel, Melissenkraut und Arnikablüten (alles im getrockneten Zustand).

    Nehmen Sie dann zwei gehäufte Esslöffel dieser Mischung, die mit 500 ml Wasser überbrüht werden, dann 15 Min. ziehen lassen, dann absieben.

    Trinken Sie diesen Tee über den ganzen Tag verteilt.

    Kurmäßig kann er bis zu vier Wochen lang verwendet werden.

  3. Der Honig-Petersilie-Wein

    Dieser Wein wurde schon von Hildegard von Bingen hergestellt und eingesetzt.

    Nehmen Sie dafür 19 Stängel frische Petersilie (mitsamt der Blätter), die Sie mit 2 Esslöffeln Weinessig ca. fünf Minuten lang aufkochen. Dann 80 bis 150 g Honig zugeben, dazu noch einen Liter Wein. Fünf Minuten weiterkochen lassen. Den Herzwein abschäumen, absieben und in eine Flasche füllen.

    Verstärkt wird die Wirkung des Weines, indem man eine Petersilienwurzel mitkocht.

    Dieser Wein hat eine entwässernde Wirkung.

    Nehmen Sie dreimal am Tag ein Schnapsglas davon und zwar immer nach den Hauptmahlzeiten.

    Vorsicht:

    Sollte es zu Wadenkrämpfen kommen, sofort absetzen.

    Entwässernde Mittel sollten nicht über längere Zeit und ohne Rücksprache mit Ihrem Hausarzt eingesetzt werden.

  4. Mariendistel-Arnika-Tee

    Ein solcher Tee hilft gegen Bluthochdruck.

    Nehmen Sie dazu je 30 g Mariendistelsamen und Ehrenpreiskraut mitsamt der Samen und je 20 g Arnikablüten, Johanniskraut mitsamt Blüten als auch Melissenkraut.

    Nehmen Sie zwei gut gehäufte Esslöffel dieser Mischung, die Sie mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und dann absieben. Über den Tag verteilt trinken, für mindestens sechs Wochen.

  5. Misteltee

    Ein Misteltee gilt als herzentlastend, senkt zudem den Blutdruck. Niemals bei niedrigem Blutdruck trinken!

    Einen gehäuften Teelöffel Mistel mit 250 ml kaltem Wasser übergießen und dann zwölf Stunden stehen lassen. Danach absieben. Zum Trinken erwärmen, zwei Tassen pro Tag.

    Schluckweise trinken.

  6. Quendel-Kümmel-Tee

    Ein solcher Tee hilft bei Herz- und Bauchdruck. Man vermischt 15 g Quendelblätter mit 10 g Kümmel und je 30 g Herzgespann- und Gänsefingerkraut, dazu kommt noch 15 g Ysopkraut.

    Nehmen Sie zwei Esslöffel dieser Mischung, die Sie mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, dann 15 Minuten ziehen lassen, schließlich absieben.

    Sind die Beschwerden akut, so kann man diesen Tee komplett innerhalb einer halben Stunde trinken, bei chronischen Beschwerden trinkt man einen Liter dieses Tees über einen Zeitraum von drei Wochen.

  7. Weißdorntee

    Ein solcher Weißdorntee wird als Kur verwendet.

    Nehmen Sie 1 TL getrocknete Weißdornblüten, die Sie mit 250 ml heißem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen und dann absieben.

    Nach Belieben mit Honig oder noch besser süßem Sanddornsaft süßen.

    Sechs bis acht Wochen lang pro Tag je zwei Tassen trinken.





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Letzte Änderung am Dienstag, 8.7.2014, 14:54:39 Uhr