Amazon.de Widgets
Das Heilkräuter - Verzeichnis

Reizblase und Entzündungen der Harnwege - Natürliche Mittel - Hausmittel

Die ableitenden Harnwege reichen vom Nierenbecken über die Harnleiter und die Blase bis zur Harnröhre. Da die Harnwege mit Schleimhäuten ausgekleidet sind, sind sie auch anfällig für Infektionen.

Bei unkomplizierten Infektionen der Harnwege kann mit Pflanzen, die eine desinfizierende, krampflösende, entzündungshemmende und durchspülende Wirkung haben, ein guter Erfolg erreicht werden.

Vor allem Frauen leiden oft an Infektionen der Harnwege und der Blase. Meistens beginnen die Probleme mit krampfartigen Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Normalerweise werden solche Erkrankungen mit Antibiotika behandelt. Aber auch die Behandlung mit Pflanzen ist möglich. Befragen Sie aber im Zweifelsfall immer erst einen Arzt!

Traditionell benutzt man bei Harnwegsentzündungen die Brennnessel, Hauhechelwurzel, Birkenblätter und Bohnenhülsen, da sie die Menge des Harns erhöhen können und so eine gute Durchspülung der Harnwege erfolgt. Dabei kommt es, im Gegensatz zu chemischen Mitteln, nicht zum Abfall des Mineralstoffspiegels.

Die Goldrute hat neben dem durchspülenden Effekt noch zusätzlich die Wirkung, dass Entzündungen gehemmt und Krämpfe gelöst werden.

Die Bärentraube kann aufgrund ihrer desinfizierenden Wirkung wunderbar bei Harnwegsentzündungen eingesetzt werden. Dabei sollte man eine relativ hohe Dosierung verwenden. Steigern lässt sich der desinfizierende Effekt zusätzlich durch das Essen von viel Gemüse und Obst.

Hausmittel bei Entzündungen der Harnwege

  1. Essen Sie abends einen Esslöffel voll Kürbiskerne.

  2. Trinken Sie kurmäßig jeden Tag Tee aus Bärentraubenblättern oder machen Sie eine Kur mit Zinnkrauttinktur.

  3. Legen Sie sich eine schöne warme Wärmflasche über die Blase.

  4. Wenn Sie im Sommer baden sind, sollten Sie darauf achten, möglichst schnell den nassen Badeanzug gegen einen trockenen zu wechseln.

  5. Achten Sie darauf, dass Ihr Unterleib immer warm gehalten wird.

  6. Trinken Sie möglichst wenig Kaffee, trinken Sie statt dessen Preiselbeersaft (3 Tassen pro Tag), Brennnesseltee (2 Tassen pro Tag), generell sollten Sie viel trinken, wenigstens 2 Liter am Tag, besonders natürlich Tee oder stilles Mineralwasser.

  7. Nehmen Sie 20 g Schachtelhalm, 20 g Birkenblätter, 20 g Bohnenhülsen und 40 g Bärentraubenblätter. Nehmen Sie davon zwei Teelöffel und übergießen Sie dies mit einer Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. Trinken Sie davon bis zu acht Tassen täglich.

  8. Nehmen Sie je einen Teelöffel Frauenmantel und schwarzen Tee sowie drei Fäden echten Safran und übergießen Sie dies mit 250 ml kochendem Wasser, dann gute 5 Minuten ziehen lassen und schließlich absieben. Bis zu drei Tassen pro Tag trinken.

  9. Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf einem kalten Untergrund sitzen.

  10. Gezieltes Beckenbodentraining verhindert bzw. vermindert Reizblasenbeschwerden.

  11. Stellen Sie einen Absud aus Heublumen her, tränken Sie ein Tuch damit und geben Sie dies dann auf die Blasenregion.

  12. Auch Propolistinktur kann helfen. Geben Sie sieben Tropfen davon auf ein Stück Würfelzucker und nehmen Sie das ein, dreimal pro Tag.

  13. Kochen Sie einen Tee aus zwei Esslöffeln Birkenblätter, den Sie eine viertel Stunde ziehen lassen und dann absieben. Bis zu vier Tassen pro Tag trinken.

  14. Essen Sie jeden Tag einige Cranberry-Früchte.





Ähnliche Themen:

Ähnliche Themen: