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Beckenbodenerschlaffung

Auch heute gibt es noch Tabuthemen, über die man sogar beim Frauenarzt nicht gerne spricht. Dazu gehören wohl auch Sätze wie "Ich spüre beim Sex den Penis nicht mehr". Frauen ist dies oft peinlich, sie fühlen sich als zu weit und "ausgeleiert" und haben Angst, dass sie ihrem Mann beim Sex nicht mehr genügen könnten.

Meist hat dies aber ganz einfach mit einer Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur zu tun. Dies kann unter anderem daher rühren, dass bei einer Geburt die Elastizität, die Straffheit und die Festigkeit der Beckenbodenmuskulatur verringert wird. So kommt es z.B. bei der Geburt zu einer Überdehnung der Muskulatur, wenn der Kopf des Kindes austritt.

Wird die Beckenbodenmuskulatur geschwächt, so werden innere Organe im weiblichen Unterleib weniger gut getragen und gestützt. Häufig kommt es dann auch zu Beschwerden wie Inkontinenz, also unwillkürliches Wasserlassen beim husten, gehen oder lachen.

Frau sollte also darauf achten, dass der Beckenboden wieder trainiert wird, falls er zu schlaff geworden ist. Dazu gibt es einige Methoden, spezielle Gymnastik oder auch Bauchtanz.

Es hat sich gezeigt, dass Frauen, die schon vor einer Geburt mit einem den Beckenboden stärkenden Training angefangen haben, weniger Probleme bei einer Geburt haben. Und was man auch nicht vergessen sollte: Durch einen gut trainierten Beckenboden kann auch der Sex wieder mehr Freude bereiten - Sowohl der Frau als auch dem Mann...

Der Beckenboden ist für die weibliche Empfindsamkeit sehr wichtig, umso seltsamer, dass viele Frauen diesen Bereich gar nicht kennen... Spielt der Beckenboden doch beim Sex eine große Rolle, und auch bei einer Schwangerschaft ist ein kräftiger und elastischer Beckenboden von großem Vorteil.

Der Beckenboden stützt zudem die inneren Organe und hilft beim richtigen Funktionieren der Ausscheidungsorgane mit.

Der Beckenboden - Eine kurze Beschreibung

Der Beckenboden ist aus mehreren übereinanderliegenden Muskelsträngen aufgebaut. Diese sind wie ein Netzt aufgebaut und verschließen die unteren Öffnungen des weiblichen Beckens. Da der Beckenboden mehrere verschiedene Aufgaben zu erfüllen hat, ist der Beckenboden relativ kompliziert in seiner Funktion: Er soll nach unten hin stärken und halten, weil sonst die Organe immer weiter nach unten drängen würden. Er muss jedoch auch die Ausscheidungen durchlassen können, also der Harnröhre und dem Darm die Entleerung ermöglichen. Zudem gibt es noch die Scheidenöffnung, die bei einer Geburt weit gedehnt werden muss, ansonsten aber auch immer relativ gut verschlossen sein sollte, damit keine Keime eindringen.





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