Qigong
Bei Qigong handelt es sich um eine Meditations-, Bewegungs- und Atemübungstechnik, die in der Jahrtausendealten Traditionellen Chinesischen Medizin wurzelt. Diese Technik hat das Ziel, Qi, die Lebensenergie des Menschen auf den richtigen Weg (Gong) und in Fluss zu bringen und bedient sich sanfter Übungen, die im Sitzen oder Stehen ausgeübt werden: bewusstes Atmen, Bewegen, Lenken der Vorstellungskraft, Entspannung. Qigong prägt heute in China den Alltag – viele Menschen trainieren auf öffentlichen Plätzen oder in den Höfen ihrer Betriebe. Dabei kommen auch Kugeln aus Stein, Holz oder Metall zum Einsatz, die durch Druck auf Akupunkturpunkte anregend oder beruhigend sein sollen.
Qigong wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem oder funktionelle Störungen und wird bei Schlafstörungen, Unruhe, Konzentrationsmangel, Depressionen, Kopfschmerzen und Ohrgeräusche aber auch bei Magen-Darm-Problemen, Asthma, Herz-Kreislauf-Störungen und verspannter Muskulatur angewendet.
(ama)