Lasertherapie
Das Wissen über die heilende Wirkung des Lichts ist fast so alt wie die Menschheit. Im Laufe der Zeit stellte sich auch heraus, dass die Farbe des Lichtes und die Einwirkungsdauer ebenfalls von großer Bedeutung für Heilungsprozesse sein können.
Als vor rund 30 Jahren der Laser entwickelt wurde, machten Wissenschaftler die ungewöhnliche Erfahrung: Nicht nur spezielle Licht-Farben, sondern schon sehr geringe Lichtmengen können eine Heilwirkung auf den ganzen Organismus haben.
Laser ist eine englische Definition für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation" – übersetzt bedeutet das "Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung".
Die ersten Laser wurden in den 60er Jahren in den USA entwickelt – vorerst für militärische und wissenschaftliche Bereiche.
In den 70er Jahren hielten die Laser in der Medizin Einzug.
Der Laser strahlt im Gegensatz zum Sonnenlicht nur in einzige
Richtung: gebündeltes Licht, parallele Lichtwellen, seine Wellenlänge ist genau bestimmt, es ist einfarbig, monochromatisch.
In der lokalen Lasertherapie wird beispielsweise vor allem rotes Helium-Neon-Laserlicht bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Verbrennungen, Fieberblasen und diversen Hauterkrankungen eingesetzt.
Laser wird heute auch schon häufig in der Akupunktur verwendet. Da diese Behandlungsweise – im Gegensatz zur "Nadelung" – schmerzlos ist, verwenden Laser-Akupunkteure diese Technik besonders gerne bei Kindern.
Die Soft-Lasertherapie ist eine Biostimulation, die zur Beschleunigung der Wundheilung, zur Schmerzlinderung und -stillung eingesetzt wird.
Wie wirkt die Soft-Laser-Therapie?
Durch die Bestrahlung bestimmter Körperregionen bzw. Akupunkturpunkte wird dem Gewebe Energie in Form von Licht zugeführt. Die beschleunigte Heilung auf wird eine Steigerung des Stoffwechsels, des Sauerstoffverbrauchs, und einer Stärkung der Immunabwehr zurückgeführt.
Wundheilung ist ein extrem energieverbrauchender Prozess – durch Zufuhr von Lichtenergie werden die Zellen im Prozess der Wundheilung unterstützt, d.h. sie wird wesentlich beschleunigt.
Diese lichtindizierte Energiesteigerung der Zelle wirkt weiters auch
schmerzstillend bei Schmerzzuständen.
Der Soft-Laser wirkt im Gegensatz zur Nadelakupunktur nicht durch den mechanischen Reiz, sondern durch die Energie, die er an den betreffenden Akupunkturpunkt abgibt.
Was kann die Soft-Laser-Therapie?
Nervenschmerzen wie z.B. Schmerzen nach Zahnextraktionen, Lumbalgie (Schmerzen in der Lendengegend), Wundheilung, Narbenbehandlung, Fieberblasen, Akne, Nebenhöhlenentzündung, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm, Sportverletzungen. Mit dem energiearmen Softlaser-Licht lassen sich aber auch Allergien gut beeinflussen, Heuschnupfen, Durchblutungsstörungen in den Beinen und einiges mehr. Zur Anwendung kommt der Softlaser auch bei Gürtelrose, bei der Behandlung von Feuermalen, Warzen und "Besenreisern".
Dauer und Frequenz
Bei ganz akuten Beschwerden: zwei Behandlungen täglich.
Durchschnittliche Behandlungsfrequenz: zwei- bis dreimal pro Woche.
Minimale Behandlungsfrequenz: einmal pro Woche vier bis zehn Behandlungen. Dauer: jeweils etwa 15 Minuten.
(ama)