Die Preiselbeere kennen viele von uns als Beilage zu Wildgerichten. Häufig wird sie auch zu Marmelade verarbeitet. Aber in der Preiselbeere steckt auch eine heilende Wirkung.
Die Preiselbeere wächst gern auf sauren Boden und in feuchten Wäldern. Man findet sie bis zu einer Höhe von 3000 m in den Alpen.
Die Preisselbeere hat eine weisse Blüte, die von Mai bis Juni erblüht. Sie ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 30 cm hoch werden kann. Man findet sie in Gebüschen, in Nadelwäldern und auf Heiden.
In der Naturheilkunde finden die Blätter und die Beeren eine Verwendung.
Man muß die Blätter von Hand ernten - werden sie nämlich einfach nur abgestreift, würde die ganze Pflanze vernichtet.
Die Preiselbeerblätter werden im Schatten an luftigen Plätzen so getrocknet, daß sie keine braunen Stellen bekommen.
In der Naturheilkunde setzt man Preiselbeerblätter u.a. bei entzündeten Harn- und Gallenwegen ein, bei Rheuma, bei Nierensteinen oder gegen Durchfall.
Die Blätter der Preiselbeere finden sich oft in Teegemischen zur Behandlung von Diabetes.
Die Preiselbeere - Wie ein Lebenselixier
Die Preiselbeere gehört zu den stärksten natürlichen antiseptischen Mitteln im Pflanzenreich, das zudem noch wunderbar bei Verdauungsproblemen hilft. Im Saft der Preiselbeeren sind sieben Prozent Anthocyan enthalten, einem Wirkstoff, der im Darm gegen Krankheitserreger vorgeht, eine beruhigende Wirkung auf den Darm hat und ihn wieder in sein Gleichgewicht bringt.
Die enthaltenen Gerbsäuren lösen zudem Krämpfe im Darm.
Trinken Sie dazu frischen Saft aus den Beeren, zweimal pro Tag ja 10 ml.