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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Bärlapp


Schon die Indianer reinigten mit Bärlappsporen ihre Verletzungen. Dabei war es egal, ob es eine blutende Nase war oder eine Schnittwunde.

Der Name des Bärlapps (Lycopodium clavatum) kommt von lappo, das bedeutet im Altdeutschen so viel wie flache Hand. Da die weichen Spitzen des Stängels der Pflanze wie die Pranken eines Bären aussehen, entstand dadurch sein Name "Bärlapp".

Das blassgelbe Pulver, das beim Schütteln des Bärlapps aus den Ähren fällt, hat eine schmerzlindernde und kühlende Wirkung. Man kann es deshalb auch gut als Pulver auf Wunden auftragen.

Der Bärlapp wächst in Heiden, in alten Steinbrüchen, in trockenen Wäldern und an Berghängen.

Medizinisch wirksam ist das Kraut und die Sporen.


Wirkung und Anwendung von Bärlapp

  1. Aphrodisiakum
  2. Durchfall
  3. Epilepsie
  4. fiebersenkend
  5. harntreibend
  6. Leberleiden
  7. Ruhr
  8. Würmer



Übersicht



Volksnamen

Drudenfuß, Drudenkraut, Gürtelkraut, Hexenkraut, Keulen-Bärlapp, Kolben-Bärlapp, Moosfarn, Schlangenmoos, Wolfsklaue, Wolfsraute, Zigeunerkraut


Sammelzeit

Gesammelt wird von Mai bis Juni


Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Bärlapp



Einen Teelöffel mit 250 ml Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen, danach absieben.

Drei Tassen täglich trinken.











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