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Das Heilkräuter - Verzeichnis

Weißkohl - Weißkraut - Sauerkraut

Der Weißkohl (Brassica Oleracea) ist ein Gemüse, das bei uns im Herbst und im Winter zu den beliebten Nahrungsmitteln gehört und oft auf dem Speiseplan steht. Er ist aber nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern hat auch eine heilende Wirkung. Verwendet werden dazu die Köpfe des Kohls und die Blätter.

In der Naturheilkunde wird der Weißkohl schon seit langem erwähnt. Besonders die innerliche Anwendung des Weißkohlsaftes bei Magengeschwüren hat schon lange Tradition.

Dazu wird aus den Blättern der Saft ausgepresst, der einen ziemlich faden Geschmack und einen seltsamen Geruch hat.

Tatsächlich, so fand die Medizin inzwischen heraus, werden Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre bei Einnahme des Saftes schneller abgeheilt.

Das Sauerkraut, das aus dem Weißkohl hergestellt wird, hat ebenfalls seine Berechtigung in der Naturmedizin. Im Sauerkraut ist der wichtige Stoff Milchsäure enthalten. Wenn man regelmäßig Sauerkraut isst, sollen Ischias, Venenentzündungen, Darmträgheit und sogar Rheuma gebessert werden.

Äußerlich angewendet hilft der Weißkohl bei Geschwüren und Wunden, die schlecht heilen, ebenso wie bei offenen Beinen.

Dazu legt man die inneren, frischen Blätter des Weißkohls auf die betroffenen Stellen.


Wirkung und Anwendung von Weißkohl

  1. Darmträgheit
  2. Hautentzündungen
  3. langsam heilende Wunden
  4. Magengeschwüre
  5. offene Beine
  6. Rheuma
  7. rheumatische und neuralgische Beschwerden
  8. Venenentzündungen
  9. Zwölffingerdarmgeschwüre

Übersicht



Wirkstoffe - Inhaltsstoffe

Spurenelemente, Mineralien, Zucker, Vitamine, Bitterstoff


Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um das Weißkraut



Weißkraut gegen Stress

Weißkraut (auch Sauerkraut) hilft gegen Stress. Wer also viel Stress auszuhalten hat, der kann dem mit Hilfe des Weißkrautes entgegenwirken.

Darin enthalten ist Folsäure, die gestresste Menschen stärkt und widerstandsfähig macht. Zudem werden die Nerven und das Gehirn angeregt.


Kohl gegen Abszesse

Die Blätter des Kohls legt man auf Schwellungen, Geschwüre, Verhärtungen und eitrige Entzündungen des Nagelbettes. Er hat eine heilende Wirkung.

Allerdings sollte man beachten, dass man die Blätter nicht auf offene Wunden legt.

Nehmen Sie dazu innere, frische Blätter des Weißkohls und hacken Sie sie klein. Wenn Sie unter trockener Haut leiden, können Sie auch etwas Rahm dazu geben.

Geben Sie dann die Kohlblätter in ein Stück Gaze und legen dieses Stück Gaze zusammen mit dem Kohl auf die betroffenen Stellen. Danach sollte man eine Mullbinde locker darüber wickeln, so dass nichts verrutschen kann.

Der Eiter wird nach und nach aus der Wunde gezogen. Solche Wickel können mehrmals am Tag verwendet werden.












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