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Belladonna (Tollkirsche)

Die Blütezeit der Belladonna (Atropa belladonna) ist Ende Mai. In Mittel- und Südeuropa wird die Pflanze häufig als Tee getrunken oder auch zum Rauchen verwendet. Schon in Büchern aus dem 16. Jahrhundert erscheint die Pflanze, die dort Erwähnung findet, weil der Saft der Belladonna, wenn man ihn ins Auge träufelt, die Pupillen vergrößert. Vor allem italienische Frauen haben sich früher dieses Wissen zu Nutze gemacht, um dadurch für die Männer anziehender zu wirken.
Tollkirsche
Tollkirsche

Auch heute wird dieser Wirkstoff (Atropin) verwendet, um in der Augenheilkunde die Pupillen zu erweitern. Neuere Untersuchungen weisen außerdem darauf hin, dass die Pflanze bei der Parkinsonschen Krankheit hilft.


Übersicht zu Tollkirsche
Volksnamen

Tollkirsche, Tollkraut, Waldnachtschatten, Wolfsbeere, Wolfskirsche, Tollkirschenkraut, Tollkraut, Schafsbinde, Schwindelkirsche, Teufelsbinde, Teufelskirsche, Walkerbaum, Wutbeere


Standort

Die Tollkirsche wächst an warmen Waldrändern und auf Lichtungen in Laubwäldern und in Mischwäldern. Sie bevorzugt humusreichen Boden, der auch gerne etwas kalkhaltig sein darf.


Wirkung und Anwendung von Belladonna
  1. Mandelentzündung
  2. Entzündungen der Atemorgane
  3. Entzündungen des Magen-Darm-Kanals
  4. Entzündungen der Harn- und Geschlechtsorgane
  5. Entzündungen der Hirnhäute
  6. Fieber
  7. Hautentzündungen
  8. krampflösend bei Epilepsie und Asthma
  9. Parkinson
  10. zur Pupillenerweiterung
  11. Scharlach

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet wird die ganze Pflanze ohne Stängelteile


Dieses Bild kann man auch kaufen: www.kraeuter-verzeichnis.de/shop
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Tollkirsche
Tollkirsche

Giftig

Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Sehr giftig!



Tollkirsche
Tollkirsche

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Vorsicht giftig - Die Tollkirsche"


Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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