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Das Kräuter-Verzeichnis

Die Petersilie als Frauenkraut

Die Petersilie hat allgemein eine harntreibende, menstruationsfördernde, verdauungsfördernde, krampflösende und sogar eine aphrodisierende Wirkung.

Schon im Altertum war die Petersilie als Mittel gegen diverse Steinleiden bekannt, zum Beispiel gegen Nierensteine, Gallensteine oder Blasensteine. In unserer Zeit hingegen ist sie eigentlich nur noch als Gewürzpflanze in der Küche bekannt, was schade ist, wie ich finde.

Es gibt ein Sprichwort, das lautet „Petersilie hilft dem Mann aufs Pferd und der Frau unter die Erd".

Dies deutet darauf hin, dass diese Pflanze für Männer ein gutes Aphrodisiakum ist, dass sie hingegen für Frauen nicht ganz ungefährlich sein kann.

Tatsächlich war die Petersilie Mittelalter und im Altertum eine der Pflanzen, mit denen man Abtreibungen versuchte bzw. durchführte. Allerdings geriet eine Abtreibung durch Petersilie oft zu einem Fiasko, denn falsche Dosierungen können schwere Vergiftungen auslösen, es können Lähmungen zurückbleiben oder die Frau kann verbluten.

Es gab damals auch sogenannte Petersiliengassen, das waren Straßen, in denen die "Kunst" der Abtreibung praktiziert wurde. Aus heutiger Sicht unverantwortlich, jedoch war es damals für die Frauen eben kaum möglich, ein ungewolltes Kind nicht auf die Welt zu bringen. Diese abtreibende Wirkung der Petersilie liegt dem Wirkstoff Apiol, der die Gebärmutter dazu bringt, Kontraktionen auszuführen bzw. den Fötus komplett auszustoßen.

Auf der anderen Seite war diese Wirkung aber auch ein Segen für Frauen, bei denen das Kind nicht kommen wollte. Denn wenn die Wehen nicht eintraten, wurde pulverisierte Petersilie gegeben, bis die Geburt begann.

So wie alle anderen Pflanzen, die die Menstruation fördern bzw. einen Abort auslösen, lässt sich diese Wirkung auch zum Austreiben der Nachgeburt einsetzen. Auch die menstruationsfördernde Wirkung kann man gezielt einsetzen.

Übrigens hat die Petersilie eine milchhemmende Eigenschaft, weshalb man die Samen der Pflanze nicht verwenden sollte, wenn man sein Kind stillen möchte. Auch hier kann man gleichzeitig wieder einen positiven Nutzen daraus ziehen, wenn man abstillen möchte. Dazu kann man zum Beispiel auch das zerstoßene Petersilienkraut als Brei auf die Brüste auflegen. Dies soll auch helfen, wenn man sogenannte Milchknoten in der Brust hat, auch diese werden dadurch nach und nach aufgelöst.

Eine weitere, heutzutage sehr beliebte Anwendung der Petersilie ist die, Beschwerden beim Urinieren aufgrund einer Blasenentzündung zu mildern. Auch setzt man die Petersilie heutzutage immer noch bei Nierensteinen ein oder wenn die Prostata entzundenen ist.

Eine menstruationsfördernde Urtinkturmischung

Sie brauchen dazu zu jeweils gleichen Teilen wurde Tinktur von Wermut, Liebstöckel, Petersilie, Weinraute und Poleiminze. Diese Urtinkturen mischen Sie miteinander und nehmen beim Ausbleiben der Regel bis zu dreimal am Tag bis zu 30 Tropfen davon, die Sie in etwas Wasser verdünnen. Bitte beachten Sie, dass Sie diese Mischung nicht nehmen sollten, wenn Sie schwanger sind.

Vorsicht

Nehmen Sie Petersilie nicht in größeren Mengen während der Schwangerschaft ein oder wenn Sie eine entzündliche Nierenerkrankung haben.

Die Petersilie
Die Petersilie




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Letzte Änderung am Mittwoch, 15.2.2017, 13:29:13 Uhr








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