Weiße Zähne auf die sanfte Art

Gesunde Zähne sollten ja auch möglichst weiß aussehen. Haben Sie schon einmal den Effekt bemerkt, wenn Sie jemand mit einem blütenweißen Lächeln anlächelt? Oder anders herum: wenn Sie jemand anlächelt, der tief gelbe Zähne hat? Weiße Zähne wirken nun einmal anziehend!

Weiße Zähne wirken anziehend!
Weiße Zähne wirken anziehend!

Das Problem ist dabei bloß: durch die heutige Nahrung und unsre heutigen Lebensgewohnheiten werden Zähne schnell gelb.

Tee und Kaffee, Zigarretten, Süßigkeiten und unterschiedliche Getränke verfärben die Zähne, so dass das strahlende Weiß schnell Vergangenheit ist.

Damit Sie wieder ungeniert Lachen können, sollten Sie Ihre Zähne also pflegen, damit Sie mit der Sonne um die Wette strahlen können.

Natürlich gibt es in Drogerien viele Zahncremes zu kaufen, die viel versprechen. Doch tatsächlich sind in vielen dieser Pasten zahnschädliche Wirkstoffe enthalten, die unsere Zähne auf lange Frist kaputt machen - so zum Beispiel das Wasserstoffperoxid.

Was man immer auch tut: der Schutzmechanismus der Zähne, der Zahnschmelz, darf niemals beschädigt werden!

Und schon sind wir wieder beim Thema Heilkräuter: Dafür ist ein Kraut gewachsen, sogar viele!

Mit nur drei verschiedenen Zutaten können Sie sich wirklich ganz einfach eine eigene Creme zur Aufhellung der Zähne selbst herstellen, die wesentlich günstiger ist als eine gekaufte Creme und außerdem die Zähne nicht angreift.

Die Zutaten, die Sie dafür benötigen, sind in vielen Haushalten bereits vorhanden, und wenn nicht, sind sie wirklich sehr einfach und günstig zu bekommen. Was Sie benötigen, ist Kurkuma, Kokosöl und ätherisches Pfefferminzöl.

3 Inhaltsstoffe für helle Zähne

Kurkumapulver

Das Kurkuma-Pulver ist vielen von uns aus der indischen Küche bekannt und hat eine wohl allseits bekannte, typische gelbe bis orange Färbung. Und obwohl diese gelbliche Farbe gefürchtet ist, weil sie zum Beispiel Kleidung und Haut verfärben kann, erreicht sie doch auf den Zähnen das genaue Gegenteil: die Zähne werden weiß dadurch.

Und als positiven Nebeneffekt hat Kurkuma gleichzeitig eine antibakterielle Wirkung, wodurch Krankheitserreger im Mundraum bekämpft werden. Dies hilft zum Beispiel, Keime in den Zahnfleisch-Taschen zu bekämpfen, die die Zahnwurzeln dauerhaft angreifen.

So nebenbei gesagt kann man auch auf Kurkuma kauen, wenn man unter Zahnschmerzen leidet, denn dadurch wird der Schmerz gemildert, bis man beim Zahnarzt angekommen ist.

Kokosöl

Der zweite Inhaltsstoff ist das Kokosöl. Das Kokosöl enthält wichtige Inhaltsstoffe, die man sich in der Mundhygiene nutzbar machen kann. Dazu gehören besonders die beiden Stoffe Caprylsäure und Laurinsäure. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass das Kokosöl als Antibiotikum wirkt. Dadurch wird zum Beispiel ein Befall von Streptokokken vorgebeugt, die für viele Zahnerkrankungen verantwortlich sind.

Die vielen unterschiedlichen Fettsäuren im Kokosöl sind außerdem dafür verantwortlich, dass unterschiedliche Parasiten, Bakterien, Pilze und Viren abgetötet werden. Leider kann das allseits gefürchtete Karies dadurch aber nicht direkt bekämpft werden, jedoch kann indirekt durch die allgemeine Verbesserung der Mundhygiene die Gefahr für Karies gesenkt werden.

Pfefferminzeöl

Als letzter Bestandteil bleibt noch das Pfefferminzöl übrig. Jeder von uns dürfte den besonderen Duft der Pfefferminze kennen, der uns wahrscheinlich jeden Tag mindestens einmal in die Nase steigt. Das ätherische Pfefferminzöl sorgt in der Aromatherapie zum Beispiel für klare Gedanken und schenkt neue Kraft. Eine rein körperliche Wirkung ist zum Beispiel die, dass die Verdauung geregelt wird, dass Entzündungen gehemmt werden, dass Bakterien, Viren und Parasiten bekämpft werden und dass allgemein der Körper entgiftet wird. Dazu braucht man nicht unbedingt ätherisches Pfefferminzöl, der regelmäßige Genuss von Pfefferminzöl reicht dazu auch.

Doch speziell im Bereich der Mundhygiene kann man ruhig zu einigen Tropfen Pfefferminzöl greifen, denn auch dieses Öl hilft dabei, die Mundflora gesund zu halten und zum Beispiel Karies indirekt vorzubeugen. Außerdem sollte man gerade im Mundbereich nicht vergessen, dass der besonders frische Duft des Pfefferminzöles wohl bei jedem gut ankommt. Oder andersherum gesagt: Pfefferminzöl sorgt für einen klaren frischen Atem.

Wie ich oben schon erwähnt habe, sind all diese Bestandteile wirklich einfach zu bekommen und sie kosten wirklich nicht viel Geld. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Bestandteile möglichst Bio-Qualität sein sollten.

Zur Herstellung dieser Aufhellungspaste vermischten Sie einen halben Teelöffel Kurkumapulver und Kokosöl, geben Sie dann noch zwei Tropfen Pfefferminzöl hinzu und verrühren alles zu einer Paste. Tragen Sie dann diese Paste mithilfe der Zahnbürste auf Ihre Zähne auf. Lassen Sie sie bis zu 5 Minuten einwirken, danach spülen Sie Ihren Mund ganz normal aus.


[vorzurueck Bildrezept]

Quellen zu diesem Artikel

  1. Die Kräuter in meinem Garten

Quellenverzeichnis




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