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Gesunder Kaffee

Kaffee - uns allen bekannt als Filterkaffee, Milchkaffee, Café Latte, Latte Macchiato, Cappuccino und viele andere Arten. Früher dachte man, dass der Kaffee ein Suchtmittel sei und deswegen schädlich für den Körper sein müsste. Die Schädlichkeit des Kaffees wird aber immer mehr widerlegt.

Neue Studien belegen, dass der Kaffee für die Gesundheit besser ist als sein Ruf. Dabei bestimmen die Art der Röstung und der Zubereitung, wie bekömmlich und nützlich der Kaffee für uns ist.

Er gibt uns Energie

Neben seinem wunderbaren Duft ist dies die beste Wirkung des Kaffees. Kaffee muntert uns auf, verbessert die Konzentration und aktiviert anscheinend das Kurzzeitgedächtnis. Dafür verantwortlich ist das Koffein. Wer aber versucht, durch ständiges Kaffeetrinken die Grenzen seines Körpers zu überwinden, der wird merken, dass nach einer gewissen Zeit ein Gewöhnungseffekt Eintritt, der Kaffee wirkt also nicht mehr. Es ist also nicht möglich, unbegrenzt wach zu bleiben oder ständig hoch konzentriert zu sein, nur weil man sich Unmengen von Kaffee in sich hineinschüttet.

Ein verbessertes Gedächtnis

Kaffee verbessert das Gedächtnis. Schon nach zwei Tassen Kaffee können Denkaufgaben deutlich schneller gelöst werden, wie eine Studie aus Innsbruck herausgefunden hat.

Kaffee gibt Flüssigkeit

Es geistert ja immer noch das Märchen herum, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. In Italien trinkt man deswegen eine Tasse Espresso immer mit einem Glas Wasser. Nötig ist dies jedoch nicht, wie man inzwischen herausgefunden hat.

Zwar muss man nach viel Kaffee auch öfter mal aufs Klo, das liegt aber nur daran, dass das Koffein ein Hormon im Gehirn hemmt, welches die Wasserausscheidung reguliert. So wird zwar in einem kurzen Zeitraum mehr Wasser ausgeschieden als normal, jedoch auch nicht mehr, als wenn man keinen Kaffee getrunken hätte.

Inzwischen rechnet man Kaffee in die tägliche Flüssigkeitsbilanz mit ein, so wie andere Getränke auch.

Schutz vor Diabetes

Ein regelmäßiger Konsum von Kaffee mit bis zu sechs Tassen am Tag scheint das Risiko zu verringern, an Diabetes Typ zwei zu erkranken.

Abgeschwächte Symptome bei Parkinson

Koffein kann die Freisetzung von Dopamin in den Nervenzellen unseres Gehirns fördern, wodurch die Beschwerden von Parkinson-Patienten gemildert werden. Und so wie es aussieht, beugt der Kaffee sogar einer Parkinson-Erkrankung vor: unter Patienten, die an Parkinson leiden, ist der Anteil von starken Kaffeetrinkern wesentlich geringer als der Anteil an Personen, die wenig oder gar keinen Kaffee trinken.

Erweiterung der Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen

Das bedeutet, das Herz kann kräftiger und schneller schlagen.

An der Muskulatur der Lungenbronchien führt es zu einer Entspannung und Erweiterung des luftführenden Lungengewebes - darüber freuen sich vor allem Asthmatiker.

Verringertes Gallenstein-Risiko

Neueste Untersuchungen belegen, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee das Risiko, Gallensteine zu bekommen, um 25 Prozent senkt. Da Koffein die Gallenblase zu Kontraktionen anregt, vermuten Ärzte, dass dieses Zusammenziehen der Blase der Entstehung von Gallensteinen vorbeugt.

Antioxidative Wirkung

Beim Rösten der Bohnen entstehen Antioxidantien. Diese können so genannte freie radikale im Körper unschädlich machen und so möglicherweise vor Herzinfarkt oder Arteriosklerose schützen. Untersucht wird auch, ob diese antioxidative Wirkung auch gegen Krebs schützt und vorbeugt.

Kaffee schützt die Leber

Man hat herausgefunden, dass Kaffee, regelmäßig getrunken, bei chronischen Leberkrankheiten helfen kann. Das im Kaffee entahltene Koffein verhindert, dass sich die gesunden Leberzellen in nutzlose (kranke) Leberzellen wandeln.

Zwei Tassen Kaffee pro Tag genügen schon, um der Leber etwas Gutes zu tun.

Kaffee - weitere positive Eigenschaften
  1. schützt vor Leber- und Nierenkrebs

  2. bewahrt die Leber vor den nachteiligen Folgen des Alkohols (Leberzirrhose)

  3. senkt bei Frauen nach den Wechseljahren die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um ein Viertel

  4. senkt die Wahrscheinlichkeit von Schlaganfällen - insbesondere bei Diabetikern

  5. schützt gegen Hautkrebs

  6. macht glücklich

Übrigens

Kaffee, der durch eine Filtertüte zubereitet wurde, enthält weniger Cholesterin erhöhende Diterpene. Wenn man also sowieso schon Probleme mit seinem Cholesterinspiegel hat, so sollte man seinen Kaffee immer durch eine Filtertüte filtern.

Wie viel Kaffee kann ich am Tag trinken

Bis zu vier Tassen am Tag sind unbedenklich.

Schwangere sollten allerdings nicht mehr als zwei Tassen pro Tag trinken, da ansonsten das Risiko einer Fehlgeburt und das Risiko von plötzlichem Kindstod in den ersten Monaten ansteigen könnte.

Abhängigkeit von Kaffee

Moment, bevor wir uns jetzt falsch verstehen: Kaffee macht nicht abhängig im eigentlichen Sinn. Es entsteht keine Sucht wie beim Alkohol oder durch Tabak.

Trotzdem klagen viele Menschen am Wochenende immer wieder über Kopfschmerzen, die dadurch entstehen, weil sie zu wenig oder gar keinen Kaffee trinken, was sie an Arbeitstagen aber tun. Der Körper merkt das also und reagiert mit Kopfschmerzen. Das Gleiche passiert übrigens, wenn man unbemerkt entkoffeinierten Kaffee vorgesetzt bekommt.

Aber keine Angst: Diese Kopfschmerzen vergehen recht schnell wieder...





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Letzte Änderung am Freitag, 17.10.2014, 08:44:28 Uhr