Es ist ja leider immer noch sehr in Mode, dass man sich seine Vitamine in Form von Tabletten einwirft. Zumindest bei vielen Menschen höre ich das immer wieder, was die doch alles an Vitamin E, C und sonstwas "brauchen".
2 Gründe, die dagegen sprechen
Grund 1: Bei richtiger Ernährung braucht man das nicht!
Zumindest normalerweise. Wenn man sich ausgewogen ernährt, das heißt, dass man auch genug frisches Obst und Gemüse isst, bekommt man die Vitamine über die Nahrung.
Natürlich gibt es da Ausnahmen, zum Beispiel in der Schwangerschaft.
Grund 2: Füllstoffe und "Beigaben"
Viele Vitamintabletten fallen bei mir in die Kategorie "Fertigfutter", da darin Stoffe sind, die gar nichts mehr mit den Vitaminen zu tun haben, zum Beispiel Süßungsmittel wie Aspartam, das in Verdacht steht, Krebs auslösen zu können oder das das natürliche Hungergefühl verändert.
Deshalb mein Vorschlag: selber machen!
Dieses Rezept ist im Grunde eine Tinktur mit bestimmten Kräutern, die wiederum genug Vitamine beinhalten, so dass man ausreichend davon bekommt. Das Rezept kann natürlich auf Wunsch leicht angepasst werden. Aufgrund des Alkohols eignet es sich aber nicht für Kinder!
Zur Herstellung einer solchen Vitamin-Tinktur geht man genauso vor wie bei jeder anderen Tinktur.
Aber warum eine flüssige Vitamintinktur?
In dieser Tinktur ist durch den Alkoholauszug eine höhere Konzentration von einigen Vitaminen und Mineralien enthalten, als es in einzelnen Kräutern der Fall wäre.
Man muss nur regelmäßig eine kleine Menge dieser Tinktur trinken, um eine gute Dosis von Vitaminen und Mineralien zu bekommen. Dies ist besonders nützlich, wenn man während einer Krankheit Probleme mit der Nahrungsaufnahme hat.
Diese hausgemachte pflanzliche Multivitamin-Tinktur ist eine kostengünstige Möglichkeit, die notwendigen Vitamine und die Mineralstoffe zu essen, ohne die Füllstoffe der industriell hergestellten Mittel.
Die ausgewählten Kräuter
Es ist sehr wichtig, dass man nur Kräuter verwendet, die auch langfristig keine Schäden auslösen. Meine Wahl fiel deshalb auf:
Himbeerblätter
Löwenzahn-Blätter
Stevia (für den Geschmack)
Alfalfa gilt als das "Multivitamin der Natur". In Alfalfa ist eine hohe Konzentration von vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem findet man darin acht essenzielle Aminosäuren und Vitamin K.
In den Himbeerblättern finden sich B-Vitamine, Vitamin C, E und A, sowie Kalzium, Magnesium, Kalium und Phosphor.
Löwenzahn-Blätter sind ebenfalls sehr reich an Vitaminen und Mineralien, vor allem an Kalzium.
Und das Schöne an Löwenzahn ist, dass er im Sommer wirklich überall zu finden ist.
Löwenzahn-Blätter helfen zum Beispiel dem Verdauungssystem, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase.
Stevia wird nur für den Geschmack verwendet, da Stevia schön süß schmeckt. Wer will, kann auch Pfefferminzblätter mit beigeben, das macht den Geschmack ebenfalls etwas besser.
Herstellung
Sie brauchen ein ausreichend großes Schraubglas. Geben Sie in dieses Glas
3 Teile Alfalfa
2 Teile Himbeerblätter
2 Teile Löwenzahnblätter
1 Teil Stevia
Füllen Sie das Glas bis zur Hälfte mit den Kräutern, geben Sie dann Wodka darüber, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind.
Verschrauben Sie dann das Glas und lassen Sie es 3 Wochen bis zu 2 Monate stehen.
Danach die Tinktur abfiltrieren und in einer dunklen Flasche aufbewahren.
Die Tinktur hält ungefähr ein halbes Jahr. Stellen Sie also nicht zu viel davon her.
Die Standard-Dosis für Erwachsene ist 1 Teelöffel pro Tag.
Bitte nicht in der Schwangerschaft anwenden. Bitte nicht an Kinder geben.
Quellen zu diesem Artikel
- Die Kräuter in meinem Garten - provisionierter Link von Amazon