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Das Kräuter-Verzeichnis

Abwehrschwäche - Tipps und Hausmittel

Wenn der Organismus es nicht schafft, sich ausreichend vor Viren, Bakterien und Pilzen zu schützen, spricht man von einer Abwehrschwäche. Diese äußert sich in häufigen oder chronischen Infektionen, z. B. Erkältungskrankheiten oder Pilzinfektionen.

Abwehrschwäche kann verschiedene Ursachen haben. So ist die Immunabwehr in bestimmten Lebensabschnitten geringer, z. B. in der Schwangerschaft, sie kann aber auch angeboren oder krankheitsbedingt sein. Übermäßiger Alkoholkonsum, Medikamente, Bewegungsmangel, Diabetes, aber auch HIV tragen maßgeblich zur Immunschwäche bei.

Hausmittel

50 g Ginsengwurzel, 40 g Knabenkraut und 30 g Bockshornklee mischen. 1 TL der Mischung in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen. 15 Min. ziehen lassen und absieben. Täglich 3 Tassen trinken.

Je 20 g Pfefferminze, Wermut und Sonnenhutwurzel mischen. 2 TL der Mischung mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Min. ziehen lassen. Dann absieben und 2-mal täglich trinken.

2 TL Lindenblüten und 2 TL Holunderblüten mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen. Absieben und so heiß wie möglich trinken.

Die Stärkung der Abwehr ist die wichtigste Maßnahme, z. B. die Stimulierung des Immunsystems durch Heilpflanzen und die ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen.

Je nachdem welche Ursachen der Immunschwäche zugrunde liegen, können andere individuelle Maßnahmen getroffen werden.

Kalter Guss, am besten gleich morgens

Erst etwa fünf Minuten lang warm duschen, dann für etwa zehn Sekunden einen kalten Guss hinterher. Immer außen beginnen und dann in Richtung Herz brausen.

Sauna

Schön aufheizen und dann mutig ins Tauchbecken. Das ist auch gut für die Lungen, weil man dann gar nicht anders kann als durchzuatmen.

Raus bei jedem Wetter

Die Abwehrzellen brauchen äußere Reize jeder Art, also nicht nur Licht und Wärme, sondern auch Kälte und Feuchtigkeit, damit sie nicht faul werden. Einen zusätzlichen Kick gibt Bewegung (aber kein Hochleistungssport). Denn dadurch werden Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, die wiederum die Abwehrzellen anregen.

Taigawurzel

Diese Pflanze, ein Efeugewächs aus Russland, wirkt ähnlich wie Vitamin C: Sie kann zum Beispiel die Produktion von Immunzellen anregen. Einen Teelöffel zerkleinerter getrockneter Wurzel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb abgießen. Dreimal täglich eine Tasse davon trinken. Am besten in Intervallen von etwa sechs Wochen nehmen, auf keinen Fall aber länger als drei Monate ohne Pause, damit das Immunsystem nicht überfordert wird.

Taigawurzel-Tee oder Präparate aus dieser Pflanze bei deutlichem Bluthochdruck grundsätzlich nicht trinken oder einnehmen!

Roter Sonnenhut

Tropfen oder Tabletten aus dieser schönen Blütenstaude können die Fresslust der Abwehrzellen steigern, mehr Abwehrzellen bilden und auch die Zellen selbst kräftigen - das haben Studien gezeigt. Am besten in Intervallen einnehmen, zum Beispiel sechs Wochen, dann sechs Wochen unterbrechen und so weiter.

Worauf Sie achten sollten:

Bei Krankheiten, die u. a. durch Überreaktionen des Immunsystems entstehen (z. B. Allergien, insulinabhängiger "jugendlicher" Diabetes, multiple Sklerose), kann Echinacea die Symptome verschlimmern. Dasselbe gilt für alle anderen Mittel, die das Immunsystem anregen sollen. Echinacea nie länger als acht Wochen ohne Pause einnehmen, sonst könnte es den gegenteiligen Effekt haben.





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Letzte Änderung am Montag, 30.6.2014, 12:52:20 Uhr